Meine geliebte Frau ist verstorben

      Meine geliebte Frau ist verstorben

      Ich weiss nicht wo ich anfangen soll...

      Meine geliebte Frau ist jung (47) am 17.12. verstorben. Wir hatten noch so viel vor und sie war meine Seelenverwandte. Sie war hochintelligent, charmant, voller Liebe und wunderschön. Sie hätte Professorin, Ingenieurin, Ärztin einfach alles sein können. Sie war auch hellsichtig und hatte Liebe zu allen Menschen. Ich verstehe nicht, warum ich nur 9 Jahre mit Ihr verheiratet sein durfte und sie nicht ihr ganzes Potential ausleben durfte. Wir waren kurz davor nach Kanada auszuwandern, hatten ein Grundstück gekauft und der Antrag für die Aufenthalsbewilligung war schon fertig. Jeder Tag mit Ihr war ein Geschenk. Wir hatten uns nie gestritten, konnten gegenseitig Gedanken lesen und die Liebe wurde jeden Tag immer grösser und grösser. Wir hatten die gleichen Interessen, Geschmäcker usw. Es ist so eine Liebe, die eine Liebe, die man nur 1 x in Millionen von Jahren findet und weiss, dass man sie nie mehr haben wird. Wir wurden oft von anderen Menschen um unsere Liebe zueinander beneidet...

      Ich konnte mich zum Glück noch von ihr verabschieden und ihr sagen, dass ich immer und ewig bei Ihr sein werden.

      Ich bin ein spiritueller Mensch gewesen, doch mit diesem Ereignis ist meine ganze Welt zusammengebrochen. Wir waren vorher beide von den Göttern immer beschützt gewesen. Egal welche Schicksalsschläge wir hatten, es ging immer berg rauf und wir hatten es trotzdem danach noch schöner. Sie ist dem Tod auch schon oft von der Schippe gesprungen und jede Krankheit hat sie überwunden gehabt. Ich habe mich oft gewundert, was für Selbstheilungskräfte sie gehabt hat....

      Ich weiss, dass sie sehr glücklich mit mir war. Ich habe kurz nach ihrem Tod in meinem Herzen gespürt, wie sehr sie mich geliebt hat. Mir war das immer schon bewusst und habe es auch gespürt, doch dieses Gefühl war stärker und überwältigend.

      Es geht mir nicht um mich. Das einzigste an was ich denke ist, dass es ungerecht ist und dass sie mir sehr leid tut. Ich bin mir nicht mal mehr sicher, ob es ein Leben nach dem Tode gibt. Wie gesagt ich habe den Glauben an alles verloren. Ich habe Angst, dass ich sie nie mehr wiedersehe.

      Obwohl ich einen Traum von ihr hatte:
      Sie ist mir im Traum erschienen mit einer weissen Bluse und sah sehr glücklich, gesund und strahlend aus. Ich habe sie gefragt: Sehen wir uns wieder? Sie hat kurz gestockt und dann Ja gesagt. (Was war das Stocken?). Und dann haben wir uns innig umarmt. Genau in diesem Moment hat dann das Telefon geklingelt.

      Trotz diesem Traum habe ich Angst...
      Angst, dass dieses Leben alles ist. Sie war mein Sinn des Lebens. Wir hätten obdachlos sein können und wenn sie bei mir gewesen wäre, wäre ich trotzdem glücklich gewesen. Nur das hat immer gezählt – die Liebe.

      Ich habe gerade schwere Depressionen, mein Herz ist so schwer und ich weiss nicht, was ich mit meinem Leben ohne sie anfangen soll. Es ist alles so sinnlos und wenn die Welt
      untergehen würde, würde mich das nicht interessieren...

      Ich weiss nur eins: Ich lebe weiter aus Liebe zu ihr ....

      Ich war schon über 9 Jahre in keinem Forum oder Chat mehr und hatte jetzt das Bedürfnis einfach das was ich denke und fühle mir von der Seele zu schreiben.

      Danke für's Zuhören.
      Liebe Michi/Schwarzer Engel

      Vielen lieben Dank... Sie hatte verschiedene Symptome, wo nicht klar war was es ist.... Wir sind in die Gesundheitszentrale und dort haben sie eine Erstversorgung gemacht (das Herz) und dann die Ambulanz gerufen. Dann wurde sie mit der Ambulanz in die Klinik gefahren. Dort kam dann raus, dass es nicht das Herz ist sondern die Aorta. Hubschrauber kam und hat sie in eine Spezialherzklinik geflogen. Dort war die Operation an der Aorta erfolgreich (nach vielen endlosen Stunden), aber als sie sie zurückholen wollten ist ihr Körper kollabiert. Ihr Körper war zu schwach....

      In der Klinik kurz bevor der Hubschrauber kam und als er schon da war konnte ich noch bei meiner Frau sein....
      <p>Liebe Katarina.</p>

      <p>Mein herzliches Beileid. Es tut sehr weh seinen geliebten Partner zu verlieren. Ich habe vor 10 Monaten meinen Mann von einer Sekunde auf die andere verloren. Aber hier im Forum f&uuml;hle ich mich sehr aufgehoben. Alle die Lieben hier haben mir sehr geholfen und sehr viel Kraft geschenkt. Schreibe immer wenn dir danach ist es wird dir gut tun.</p>

      <p>Alles liebe Andruscha</p>
      Liebe Andruscha

      Vielen Dank für die Ermutigung weiter zu schreiben. Ich möchte Dir gerne zu dem Verlust Deines geliebten Partners mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Ich hoffe, dass der Schmerz bei Dir ein bisschen kleiner geworden ist und Du im Leben ein bisschen wieder angekommen bist. Lass Dich ganz fest knuddeln.

      Wenn ich in der Nacht weine und danach versuche auf dem Bauch oder linke Seitenlage zu liegen, schmerzt mein Herz fürchterlich (höre und spüre es auch stark schlagen). Ich muss mich dann umdrehen oder auf dem Rücken liegen...

      Zusätzlich kommt noch hinzu, dass ich hier im hohen Norden fast alleine bin. Der Sohn (25 Jahre) von der Schwester meiner Frau ist bei mir im Haus, da er mit auswandern wollte und einen Job suchte, den er leider nicht gefunden hat. Jetzt bleibt er bei mir, bis ich alles geregelt habe.
      Ihre Familie war kurz nach ihrem Tod paar Tage da (wegen mir und der Aufbahrung, die ich organisiert hatte). Doch jetzt sind sie wieder weg und ich bin wie gesagt wieder fast alleine. Der Sohn der Schwester ist ein lieber Kerl, aber er kann mich nicht wie eine Frau einfach so in den Arm nehmen. Meine Familie und die Familie meiner Frau rufen mich aber jeden Tag an.....

      Ich bin in einem Land, wo ich mich jetzt zurechtschlagen muss, mit einer Sprache, die ich nicht hundertprozentig beherrsche.... Es geht aber irgendwie. Und gerade ist draussen -13 Grad und was meiner Psyche gar nicht gut tut ist, dass es nicht lange hell ist.

      Desweiteren belastet es mich, dass ich nicht bei der Aufbahrung mit dabei war. Mache mir Vorwürfe. Ich hatte/habe Angst, dass das Bild Ihres leblosen Körpers mich ein Leben lang verfolgen wird. Ich wollte/will sie lebendig in Erinnerung behalten.

      Liebe Grüsse

      Katarina
      LIEBE Katarina!
      Ich möchte dich hier im Forum herzlich Willkommen heißen und mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken!
      Im Leben passieren Dinge, die wir nicht nachvollziehen können .... der Verlust deiner geliebten Frau hat in dein Leben eine große Lücke gerissen und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass dir der Boden unter den Füßen fehlt!

      Deine Aussage: "Ich lebe weiter, aus Liebe zu ihr!" beinnhaltet enorm viel Kraft und Positives!
      Bist du wegen der Depressionen in Behandlung?
      Vielleicht tut es einfach auch einmal gut, wenn du den Sohn deiner Schwester in den Arm nimmst!
      Ich nehm dich jetzt mal virtuell ganz fest in den Arm! :24:
      Ich glaube fest daran, dass wir unsere lieben Verstorbenen eines Tages wieder sehen ... das fühle ich im Herzen!
      Möge die Kraft der Liebe von deiner Frau dich in deiner Trauerarbeit unterstützen und dir Schritt für Schritt wieder Sonnenscheintage ermöglichen - sie hätte es bestimmt so gewollt!
      Achte auf dich und schreibe weiter ...
      Innige Umarmung schickt Marsue!
      Liebe Marsue

      Ich danke Dir von Herzen. Deine Worte machen mir wieder Mut, gerade dass ich sie wiedersehen könnte.

      Ich habe Deinen Ratschlag beherzigt und mal den Sohn der Schwester meiner Frau ganz fest umarmt. Es hat uns beiden sehr gut getan. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er das für mich tut, weil ich weiss dass er gerade ein Opfer für mich bringt. Ich habe ihm aber gesagt, dass er jederzeit gehen kann, dass ich schon irgendwie alleine zurechtkomme, dass er auf sich und sein Leben schauen, sein Leben leben soll. Er hat sich aber entschieden zu bleiben.

      Wegen den Depressionen: Habe von der Ärztin Oxazepam (Beruhigungsmittel) und Zopiklon (Schlafmittel) bekommen. Oxazepam habe ich nur einen Tag genommen. Zopiklon noch gar nicht. Ich weiss dass beide Mittel abhängig machen können und ich will nicht abhängig werden.

      Antidepressiva will ich nicht, weil ich weiss was Antidpressiva mit anderen Menschen gemacht hat. Z.B. ein Fall wo eineFrau fast erblindet ist. Antidepressiva wirkt immer auf den Sehnerv und verändert die Persönlichkeit. Viele Amokläufer z.B. hatten vorher Antidepressiva verschrieben bekommen.
      Und ausserdem hatte ich mal kurze Zeit 1-2 Monate vor 18 Jahren Antidepressiva genommen. Ich habe gemerkt, dass es einen verändert und irgendwie innere Grenzen auflöst und man manchmal irre ohne Grund lacht.

      Ich habe mir jetzt zwei Bücher bestellt zur Trauerbewältigung. Und falls es nicht besser wird, würde ich nur eine Gesprächstherapie machen ohne Medikamente.

      Herzliche Umarmungen

      Katarina
      Guten Abend Katarina!

      Ja ... eine einfache Umarmung bewirkt oft mehr als tausend Worte!
      Betrachte die Unterstützung vom Sohn der Schwester als Geschenk. Er ist ein realer Engel. Ihr werdet euch gegenseitig Trost spenden... das ist gut und hilft enorm in der Anfangszeit.

      Ich kann auch nachvollziehen, dass du Skepsis hast bei den Medikamenten. Ich habe mir damals homäophatische Beruhigungsmittel verpasst und ab und an eine halbe Schlaftablette, um einigermaßen im Schlaf Energie zu tanken. Durch meine innere Einstellung bin ich keinesfalls abhängig geworden. Ich glaube du hast auch eine gesunde Einstellung zu dieser Thematik.... frage mich aber schon, ob du wirklich an "echten" Depressionen leidest ... das ist aber bitte vom zuständigen Arzt abzuklären!!! Hol dir bei Zeiten auch eine zweite Meinung von einem Facharzt dazu ein....

      .... Gesprächstherapie: Mir haben Gespräche mit einer Psychologin sehr gut getan und ich würde sie auch jedem Betroffenen empfehlen. Oft waren es kleine Aussagen, die eine enorme Wirkung auf mein Wohlbefinden hatten. Außenstehede Personen können andere Perspektiven eröffnen!

      Achte auf deine Gefühlswelt und höre auf deine innere Stimme!
      Gönn dir Auszeiten!
      Ein großes Energiewolkerl mit einer liebevollen Umarmung schickt dir
      Marsue!
      Liebe Katarina,

      Auch von meiner Seite, ein herzliches Willkommen...und natürlich mein tiefstes Mitgefühl zu deinem Verlust...

      Deine Frau war ein ganz besonderer Mensch, der dir stets viel Kraft gegeben hat...immer noch gibt und auch weiterhin geben wird...Vielleicht willst du uns noch etwas mehr von ihr und vor allem von Euch erzählen...nur wenn du magst...

      Bitte schreib auch weiterhin....teile uns deine Ängste, deine Trauer, deinen Kummer,... mit...also alles was dich in irgeneiner Art und Weise beschäftigt...Wir werden dir zuhören und versuchen etwas Trost zu spenden...

      Sei liebevoll von mir und deinen Lieben umarmt

      Alles Liebe Florian


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      Liebe Katarina

      ich möchte dir mein innigstes Mitgefühl aussprechen.
      Der Verlust eines geliebten Menschen bereitet im wahrsten Sinne des Wortes tiefe Schmerzen im Herz.
      Dieses Gefühl, diesen Schmerz kann dir im Moment leider niemand nehmen. Wenn einem das Liebste genommen wird, ist es, als wenn ein Teil von einem selbst mitgeht.
      Ja, dieses Gefühl kennen wir hier alle im Forum. Es ist gut wenn du hier schreibst, es hilft, weil man sich nicht so allein mit seinem Schmerz fühlt.

      Ich kann dich so gut verstehen, als meine geliebte Mama vor 3 Monaten von mir ging ist eine Welt für mich zusammen gebrochen, in dem Moment als sie starb bin ich mit gestorben und auch mein Glaube an alles was da kommen mag. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich auch überzeugt das es mehr gibt, als wir wissen, und ich würde auch jetzt gern wieder daran glauben, aber die Trauer und der Schmerz sind noch zu groß.
      Vielleicht findest du wieder zurück, den dein Traum war, so denke ich, ein schönes Zeichen, ein Zeichen das Hoffnung gibt
      Liebe Katarina, ihr habt euch geliebt, habt nur das Beste für euch gewollt, glaubst du wirklich das deine Liebe wollte, das du dir Vorwürfe machst, nur weil du sie in " lebendiger Erinnerung " behalten willst

      Wenn man mit einem Menschen so innig verbunden war, kann auch der Tod diese Liebe nicht trennen

      Ich drück dich ganz fest :24:
      Alles Liebe
      Hopeless

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      Liebe Hopeless
      Bitte lass Dich von mir auch ganz fest drücken und dass so lange bis Dein Herz leichter wird....

      Ihr Lieben
      Vielen lieben Dank für die weiteren Ermutigungen zu schreiben, mich mitzuteilen.
      Jede/r einzelne von Euch hat genau bei mir ins Schwarze getroffen und mir wieder ein bisschen Mut, Hoffnung und Lebenswillen gegeben.


      Der A.

      Ich werde jetzt ein Tabuthema ansprechen: Der A. (kann nicht mal das Wort ausschreiben).

      Ich weiss, dass ich mich nicht mehr lange zusammenreissen kann und spätestens wenn alles erledigt ist und der Sohn der Schwester meiner Frau wieder weg ist zum A. greifen könnte (um den inneren Schmerz zu ertränken). Ich kenne mich in dieser Hinsicht nur zu gut. Ich hatte in der Vergangenheit vor meiner Frau Probleme mit dem A. Deshalb wahrscheinlich auch meine Angst vor Abhängigkeiten von Medikamenten Meine Schwester macht sich in dieser Hinsicht gewaltige Sorgen um mich, weil sie mich einfach nur zu gut kennt. Und es belastet sie und meine Familie, dass sie nicht auf mich aufpassen können, da sie über 2000 km entfernt von mir wohnen.

      Ich habe mir überlegt zu den AA zu gehen.
      Doch meine Gedanken kreisen sich um: Sind dort nicht nur ältere Männer? Das ist doch ein Männerproblem. Würde ich dort von Männer belästigt werden? Störe ich sie, da sie wahrscheinlich ein gewaltigeres Problem haben?

      Doch ich muss irgendwie vorbeugen. Ich will nicht, falls meine Frau mich noch sehen kann, dass sie mich dann so sieht. Und dann ist es eine Abwärtsspirale: Da ich dann ein schlechtes Gewissen und Scham vor meiner Frau hätte, würde ich dann noch mehr trinken, weil ich es nicht ertragen könnte usw. usw.

      Deshalb muss ich was tun, weil ich meiner Frau nicht weh tun will, ihr Herz nicht brechen will......



      Die Urne

      Das Thema um die Urne mit der Asche meiner geliebten Frau macht mich rasend!!!

      Ich ging davon aus, (ein weiterer Grund, dass ich bei der Aufbahrung nicht dabei war), dass ich sie, nachdem sie eingeäschert wurde mit nach Hause nehmen kann: Sie bei mir ist, bis ich entschieden habe, wo ich ihre Asche verstreue. Das war sooooooo wichtig für mich!

      Nein, das ist natürlich nicht so!
      Wieso denn auch! Der Staat besitzt auch die Asche noch nach dem Tod!
      Nein, wieso sollte man ein Recht darauf haben?????
      Es macht mich einfach so wütend, dass ich am liebsten eine Petition, Demonstration machen würde!

      Mein Problem ist jetzt:
      Ich darf nicht meine Frau bei mir haben (So ein ...........)
      Überhaupt kann es wie mir gesagt wurde, Wochen dauern, bis ich sie haben darf zum Transport, NUR zum
      Transport in die Schweiz um sie dann verstreuen zu dürfen. Und dafür braucht es eine Bewilligung vom Steueramt!

      In der Schweiz ist es möglich die Urne mit der Asche zu Hause aufzustellen und die Asche wenn man will verstreuen.

      Aber ich weiss nicht, wann ich in die Schweiz gehe werde, weil ich nicht mal weiss, ob ich hier bleibe oder was weiss ich was. Soll meine Frau so lange in irgendeiner Kirche oder Krematorium versauern? Grundsätzlich ist es meine einzigste Möglichkeit meine Frau zu bekommen, wenn ich in die Schweiz fliege (oder ich sie beerdige, was ganz klar ihr Wunsch NICHT war).

      Weitere Probleme:
      Das einzigste was ich weiss ist, dass sie in den Bergen verstreut werden wollte. ABER sie war in der Schweiz unglücklich (schlechte Erlebnisse, usw. ...) und deshalb sind wir ja ausgewandert.

      Eine andere Möglichkeit wäre die Asche auf dem Grundstück in Kanada zu verstreuen (Jedesmal wenn ich daran denke – Kanda verstreuen – muss ich heftig weinen). Kanada war ihr Lebenstraum: seit der Kindheit......... Zum Glück hatten wir wenigstens mal eine Kanada- und Alaskareise gemacht. Dort wurde dann ihr Herz geheilt..... (dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.......).

      Da kommt dann noch die Frage auf: Auf dem gekauften Grundstück oder an sich. Besser vielleicht an sich, da
      ich das Grundstück höchstwahrscheinlich verkaufen werde... Was soll ich dort alleine OHNE meine Frau?????????

      Doch dazu brauche ich unendlich viel Kraft und Organisationsgeschick....

      Problem Kanada verstreuen: Ich habe auch eine Verpflichtung ihrer Verwandtschaft gegenüber, die ja gerne beim Verstreuen dabei wären...... Aaaaaah, es ist zum Mäuse melken!!!!!



      Das Alleinesein

      Ich merke, dass ich langsam Ängste vor dem Alleinesein bekomme. Alleine als Frau in die Stadt gehen. Alleine als Frau im Haus/Wohnung leben. Viel früher hatte ich das nicht und mit meiner Frau erst recht nicht.

      Doch ich sehe überall - auch hier - wie die Welt sich verändert hat. Ich will nicht näher darauf eingehen und es wäre falsch hier darüber zu schreiben, aber ich denke mir, dass manche verstehen werden was ich meine....
      Ah ja, eine Hündin und einen Kater habe ich noch. Beide wurden mir von meiner Frau zum Geburtstag geschenkt........

      Beide halten mich auf Trab und Geben/Nehmen mir Kraft.

      Ich hoffe, Ihr kommt mit meinem Wirrwarr zurecht und seid nicht erschlagen.....

      Liebevolle Umarmungen an Alle

      Katarina
      Guten Morgen Katarina!

      Alkohol löst keine Probleme - das hast du für dich schon sehr gut erkannt! Fakt ist, dass du eine erwachsene Frau bist, die für ihr Leben selbst verantwortlich ist! Deine Familie muss nicht auf dich aufpassen! Jeder Mensch muss auf sich selbst aufpassen und Acht geben, jeder ist für sein Wohlbefinden selbst verantwortlich, dass kann keiner für einen anderen Übernehmen!

      Die Anfangszeit war auch für mich sehr schwer bzgl. Alleine sein! Viele Nächte hab ich durchgeheult und es hat mich fertig gemacht, dass von einem Tag auf den anderen keiner mehr da ist, mit dem man Dinge des Tages besprechen kann. Ich hatte Abende, an denen ich mich zu Hause regelrecht versteckte und erst mit der Zeit ist es mir gelungen wieder Anschluss an die Außenwelt zu finden. Ich habe seitenweise Bücher verschlungen .... Wichtig ist, dass man trotz all der Trauer immer wieder seine Sozialkontakte pflegt. Auch das lässt sich prima regeln und obliegt einem selbst, wie, wann und in welcher Intensität man den Kontakt wieder aufnimmt und am realen Leben teilnimmt!

      Du schreibst, dass du einen Hund und eine Katze hast. Sehr schön! Fixzeiten mit dem Hund an der frischen Luft! Da musst du ja deinen inneren "Schweinehund" überwinden und täglich raus! Oder?

      Gibt es einen Ort, an dem du dich früher als du noch alleine warst sehr wohl gefühlt hast?
      Ich war letzten Sommer für ein paar Tage an so einem Ort und meine damalige Erkenntnis war: O.K. BACK TO THE ROOTS!
      Du bist alleine lebensfähig, wenn du es schaffst wieder positiv dem Leben zu begegnen! Das erfordert ein hohes Maß an Mut, Überwindung von Ängsten ( die nur in deinem Kopf existieren!!!) und Kraft!
      Du bist von niemanden abhängig und deine Bedürfnisse kannst du nur für dich selbst befriedigen!
      Höre auf deine innere Stimme und setze Dinge um, die dir gut tun!

      Vielleicht gelingt es dir, wenn du dir täglich 3 Dinge ins Gedächtnis rufst, an denen du dich wahrhaftig erfreuen kannst in dem Moment, wo du sie wahrnimmst! Z. B. Das weiche Fell deiner Katze, Vogelgezwitscher, Spazieren im Regen und das Spüren der einzelnen Regentropfen, ... Dieses bewusste Wahrnehmen und Wertschätzen der kleinen Dinge, dass ist LEBEN! Das ist der Weg zum eigenen Glück! Du kannst in kleinen Schritten wieder lernen, dein Herz zu erfreuen!!!!!

      .... und deine geliebte verstorbene Frau ist bei dir!!!! Du hast dich an den Gedanken geklammert, dass sie nur bei dir ist, wenn du diese Urne bei dir hättest - das sind verstrickte Gedankengänge, die so nicht gültig sind! Du fühlst ihre Liebe in deinem Herzen! All die schönen Erinnerungen sind in deinem Kopf abgespeichert und existieren nicht in dieser Urne! Das ist doch fantastisch oder? Die Urne kannst du nicht überall mit hinnehmen - Herz und Hirn schon!
      Denke positiv und verabschiede diese "Hassgedanken" auf den Staat! Habe Geduld ( eine der schwierigsten Herausforderungen!!!), du wirst sehen, Zeit ist etwas absolut Relatives .... nütze die Zeit .... überlege dir in Ruhe, wo du die Urne bzw. die Asche verstreuen möchtest! Was fühlt sich bei diesen Gedanken stimmig für dich an, wie hätte es deine Frau gewollt?

      Zur Gesellschaft: Es sind die eigenen Wertigkeiten, die sich mit dem tragischen Verlust eines geliebten Menschen, ändern. Diese Veränderung sehe ich positiv. Das Leben ist immer im Fluss .... auch wenn es düster aussieht ... es kommen wieder sonnige Zeiten .... Geduld, Geduld, Geduld!!! Situationen und Gemütszustände annehmen im Hier und Jetzt! Alles hat seine Berechtigung! Es sind deine Gedanken, deine Gedanken schaffen deine eigene Realität.

      Schreib weiterhin von deinen Sorgen und Ängsten und sei offen für neue Denkanstöße, auch wenn diese von virtuellen Engeln kommen und vielleicht nicht gleich in dein vorgefertigtes Bild von der Welt passen! ;)

      Nun noch eine innige Umarmung! :24:
      Ich wünsche dir einen schönen Tag!
      Alles Liebe von Marsue!
      Liebe Marsue

      Ich finde Deine Ehrlichkeit gut!

      Ich bin und war schon immer ein Mensch, der sich gerne hinterfrägt und andere Denkanstösse, Meinungen, Anschauungen usw. annehmen kann, wenn es nach einigem Hin und Her zu mir, zu meinen Gefühlen passt.

      Du hast in Allem vollkommen recht!

      Und ich möchte mich bei allen älteren Männern vom ganzen Herzen entschuldigen. War nicht so gemeint und ist aus einem gedanklichen, emotionalen Wirrwarr entstanden.... Bitte nehmt meine Entschuldigung an.....

      So, Marsue lass Dich auch mal fest umarmen und wünsche Dir einen neuen frischen Tag mit vielen schönen Momenten.

      Alles Liebe

      Katarina
      Liebe Katarina,
      sei auch von mir bei uns herzlich willkommen geheißen.
      Alkohol ist nicht nur ein Männer-Problem. Ich finde deine Idee zu den AA zu gehen gut und bin sicher, dass du dort auch Frauen triffst! Falls es dir - aus welchen Gründen auch immer - dort nicht gefällt, musst du ja nicht mehr hingehen.

      Antidepressiva sind in jedem Fall besser als Sebst-Medikation durch Alkohol oder die dauerhafte Einnahme von Stimmungsaufhellern, Beruhigungsmitteln und Narkotikas. Dass Antidepressiva auf den Sehnerv gehen, stimmt nicht. Ich weiß nicht, woher du das hast, aber dann wäre die halbe Welt blind. Antidepressiva gleichen einfach den Mangel an bestimmten Botenstoffen im Gehirn aus (meist Serotonin) . Dieser Mangel führt zu den für Depressionen typischen Symtomen wie Antriebslosigkeit, Schalflosigkeit, Appetitlosigkeit etc. und Angstzuständen. Ob du an einer Depression leidest oder dich die ganz normale und gesunde Trauer quält, kann ich nicht sagen, da ich zu wenig über dich weiß und via Internet ist das immer schwierig. Ich würde dir aber auf jeden Fall raten eine Fachärztin für Psychiatrie aufzusuchen, um das abzuklären. Medikamente werden von Psychiatern ja nur verschrieben, wenn sie nötig sind. Ich warne auch immer davor Antidepressivas trauernden Menschen zu früh zu verschreiben, Trauer ist ja an sich gesund. Wenn Trauer aber in eine Depression entgleist, dann sind Antidepressiva sehr wichtig. Meine eigene Erfahrung mit Antidepressivas ist durchwegs eine gute. Nach anfänglichen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, ging es mir rasch besser, ohne dass es mich verändert hat. Ich konnte einfach wieder schlafen und essen und mein Zustand stabilisierte sich so weit, dass ich therapiefähig wurde und meinen Alltag wieder in Griff bekam. Hab also keine Angst!

      Was die Aufbewahrung der Urne im Privatbereich betrifft, schreibe ich dir eine private Nachtricht. Das ist nämlich schon möglich!

      Wie sehen denn deine Pläne für Kanada jetzt aus? Wirst du dorthinziehen oder ist das jetzt unsicher?

      Alles Liebe und viel, viel Kraft. Du bist am Anfang eines schmerzvollen Weges und brauchst vor allem auch Geduld mit dir.
      Liebe Katarina,

      ich habe langsam wieder ins Leben zurück gefunden.Ich habe noch zwei Söhne um die ich mich kuemmern muss 7 und 14 Jahre alt. Die beiden sind topp und helfen mir sehr. Am Sonntag war ich das erste mal allein an der Unglueckstelle die mein Leben so ganz und gar von einem Moment auf den anderen veraendern lies. Diesen haesslichen Baum der mir mein lieben Mann genommen hat, viel zu frueh er war erst 47 Jahre 3 Tage vor seinen 48 Geburtstag. Man versteht die Welt nicht mehr, man fragt sich Warum, was hat das alles fuehr einen Sinn. Und ich verstehe es heute immer noch nicht, man wird das nie verstehen, aber man lernt damit zu leben es tut manchmal noch immer so weh und ich glaube es wird nie vorbei sein. Nur es wird besser nach und nach, Stueck fuer Stueck. Wir haben noch unser Leben und irgend wie hat wohl alles so seinen Sinn. Das Jahr geht nun zu ende und was da noch alles so geschieht wer weiss das schon. Ich wuensche Dir alles liebe und sehr viel Kraft fuer die naechste Zeit. Und eins noch ich habe mich von meinen Mann bei der Aufbahrung verabschiedet das war fuer mich wichtig zu wissen das er wirklich nicht mehr da ist. Aber das entscheidet jeder selber fuer sich.

      Ich schicke dir einen Engel und eine innige Umarmung

      Ich denke an Dich

      Deine Andruscha

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Andruscha“ ()

      liebe drei Schwestern(Katarina)!

      Habe mich hier registriert weil ich deinen Verlust ganz und gar nachvollziehen kann.
      Als ich deine Zeilen las ,dachte ich ich hätte sie geschrieben.
      Es ist eine zu eins das Leben ,welches meine Frau und ich die Letzten 25 jahre gelebt hatten.
      Sie ist vor 3 Monaten nach zweijährigen tapferen Kampf vor mir ins Licht gegangen.
      Die Spirtualität,diese Syncron leben zweier Seelenverwandte hatte auch ich erleben dürfen.
      Ich will Dir kein Beileid wünschen sondern übermittel dir mein ernst gemeindes Mitgefühl,weil ein zusätzliches Leid keinem etwas nützt.
      Meine Frau war auch 48 Jahre und hat überall nur das positive in ihrem Leben gesehen und zugelassen.
      Auch ich hatte die Zweifel ob diese gelebte Spiritualität, welches in meinem Fall sehr wenig mit der Kirche zu tun hat,das Richtige wieterhin sein kann.
      Aber ich weiss und ich spüre sie immer dar in meinem Herzen und sie hilft mir und meinen Kindern über diese nicht leichte Zeit .
      V

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „papabaer“ ()

      Liebe Christine

      Vielen Dank für Deine Worte und Deine PN. Manchmal sieht man auch den Wald vor vielen Bäumen nicht, z.B. Ich könnte ja einfach wieder gehen, wenn es mir nicht gefällt. Ich weiss nicht, warum ich das Gefühl hatte einmal hingehen, und dann ist man dort wie man so schön sagt: Mitgehangen und Mitgefangen.

      Selbstmedikation und Antidepressiva

      Meine selbst verschriebene und verabreichte Medikation sieht wie folgt aus:
      Am Morgen 2x hochdosiertes Johanniskraut (Antidpressivum), 1 x hochdosiertes Vitamin B12 (gegen Müdigkeit und Erschöpfung).
      Trotzdem bin ich am Abend wie ausgelaugt und einfach nur müde.
      Ich wache jeden Morgen um 3 oder 4 Uhr auf und schreibe in Gedanken hier weiter. Wenn ich aufstehen würde und alles was mir den Sinn kommt, was ich sehe, was ich sagen will hier niederschreiben würde, würde das Bücher füllen. Ich habe einfach unendlich viel zu sagen und in Gedanken bin ich immer bei meiner Frau (und dem gefühlten Schmerz), was wir zusammen gemacht, erlebt haben und wie wunderschön es einfach mit ihr war. Mir fehlen einfach die Gespräche mit meiner Frau, ich konnte mich mit ihr über Geschichte, Quanten, elektromagnisches Universum, Politik usw. unterhalten.
      Wir haben beide sehr viel gelesen und uns über das Gelesene immer ausgetauscht. So hatten wir uns wunderbar ergänzt und zusammen weiterentwickelt. Wir haben natürlich nicht ferngesehen, waren in keinem Facebook und hatten keine Iphone-Manie. Aber waren guten Serien, die in die Tiefe gehen nicht abgeneigt. Aber bitte KEINE Liebeserien oder Liebesromane!!!! Aaaaah!!!! Das Weltgeschehen hat uns natürlich interessiert und darüber haben wir sehr rege diskutiert.

      Aber jetzt will ich mal beim Thema Antidepressiva bleiben.

      Das mit der Frau, die fast erblindet ist stimmt so.
      Vor ca. 18 Jahren (habe es nicht so genau mit Jahren) habe ich sie persönlich in der Psychiatrie gekannt. Das mit der Psychiatrie erzähle ich nicht gerne, da man dann gerne leicht in eine Schublade geschoben wird. (Menschen brauchen komischerweise Schubladen und ich ertappe mich manchmal auch dabei, dass ich jemanden zu schnell beurteilt habe.)
      Und es regt mich auf, da ich vorher und gerade wegen meiner Frau Selbstliebe entwickelt habe unter anderem auch dadurch, dass sie mich einfach so genommen hat wie ich bin. Man kann grundsätzlich nur wirkliche Liebe geben, wenn man sich auch selber liebt. Sonst erwartet man zu viel von einer Person und laugt sie energetisch aus.

      Jetzt schweife ich wieder ab.

      So, jetzt wieder zu der Frau: Sie hat mir erzählt, dass durch die starke Medikation (Antidepressiva) sie schlechter sieht. Habe jetzt mal ein bisschen recherchiert und herausgefunden, dass es so stimmt. Nur das mit dem Sehnerv hatte ich anscheinend falsch in Erinnerung (ist anscheinend der Zilliarmuskel).
      Es gibt anscheinend gewisse neue Antidepressiva und Neuroleptika, die Sehstörungen verursachen und dies bekannt ist. z.B. hat ein Artikel
      von der Äztekammer Nordrhein 2008 darauf hingewiesen, die sich auf die Quelle: Diplomarbeit für Dip.-Ing. Augenoptik, Fachhochschule
      Jena, Fachbereich SciTec und Universitätsklinikum Mainz, Psychiatrische Klinik, 2007 stützt.

      Aber so wie ich es auf die Schnelle mitbekommen habe sind SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) unbedenklicher und Du hat also in dieser Hinsicht vollkommen recht.

      Bedenklicher sind: Trizyklische Antidepressiva und MAO-Hemmer.

      Aber ich bin KEINE Psychiaterin und ich gebe nur wieder, was ich so auf die Schnelle herausgefunden habe.

      Wegen Kanada usw. weiss ich gerade gar nichts, es sind so viele Entscheidungen zu treffen, die mein ganzes Schicksal, Leben bis zu meinem Lebensende beeinflussen werden.
      Natürlich gibt es auch ein Zurück, doch Zurück ist meistens ein Rückschritt....

      So, jetzt genug davon und vielen lieben Dank für Alles Christine.



      Liebe Andruscha

      Auch ich hoffe und eigentlich glaube ich daran, dass Alles irgendwann auch wenn es Jahre, Jahrzehnte dauert einen Sinn ergeben wird. Und ja, es geschehen immer Dinge permanent, die man sich nie hätte ausdenken können. Ich bin eine realistische Pessimistin, d..h. Ich rechne immer mit dem Schlimmsten und freue mich, wenn es besser ist. Und trotzdem wie gesagt, man kann sich 1000 Wege vorstellen und trotzdem wie gesagt passiert immer etwas, was man sich nie hätte vorstellen können. Deshalb habe ich gelernt, einfach zu schauen was kommt und dann ruhig reagieren und agieren.
      Und falls es keine Lösung für ein Problem gibt, liegt es nicht daran, dass es keine gibt, sondern man sieht sie einfach nur in diesem Moment nicht.
      Deshalb ist es auch so wichtig, wie hier in diesem Forum sich auszutauschen.

      Ah ja, ich würde einen Baseballschläger nehmen und auf den Baum mal richtig fest einschlagen, ihn anschreien und alle Schande rufen (heisst das Rufen? manchmal habe ich es nicht so mit den Redewendungen).
      Oder ihn den Baum einfach umarmen. Du musst diesem Baum die Macht nehmen...

      Liebevolle Umarmungen und pass auf Dich auf!



      Lieber Papabär

      Vielen Dank, dass Du den Mut aufgebracht hast hier zu schreiben und Dich mitteilst. Dadurch, dass wir das Gleiche/Ähnliche erlebt, gefühlt haben und noch tun fällt es mir um so schwerer zu schreiben....

      Ich weiss, dass wir uns sehr glücklich schätzen dürfen, das was wir haben durften zu erleben und das mit allen
      Sinnen. Dies ist nicht jedem Menschen in diesem Leben gewährt..... Und dafür bin ich trotzdem, trotz dem ganzen Schmerz den Göttern
      dankbar.....

      Aber grundsätzlich finde ich, dass jeder Mensch das Recht haben müsste/sollte mit der Liebe des Lebens alt zu werden und gemeinsam sterben zu dürfen.
      Doch leider tickt diese Erde hier anders. Es gibt immer wieder Prüfungen, Steine im Leben und Menschen, die Predatoren (Psychopathen, Soziopathen) sind und der ganzen Menschheit dem ganzen Menschsein schaden.....
      Manche Menschen erleben Unbeschreibliches, Ungeheurliches und man frägt sich: WIESO?

      Das einzigste was wir machen können ist: Nicht verbittert zu werden und trotzdem den anderen Menschen mit Herz und Verstand zu begegnen.

      Ich umarme Dich.....

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