Die Liebe meines Lebens ist am 12.06.18 um 19:15 Uhr verstorben und meine Welt steht seit diesem Tag Kopf

  • Liebe Maike,


    damit hätte ich nicht gerechnet, ich habe mich im Jahr 2017 für Paris entschieden, so abgedroschen es klingt,die Stadt der Liebe Von Dienstag bis Samstag wären Wir dort gewesen...


    Jay Kay und seine Band gehören mit zu Unseren Lieblingskünstlern, Mick hatte wenn er Gitarre oder Bass gespielt hat oft den Funk in den Fingern , seine Instrumente hege und pflege ich wie einen Schatz..


    Mich machen die Erinnerungen sehr traurig, nur ganz selten ist es anders,meist nur von kürzer Dauer. , an dem Punkt an dem sich die schönen Erinnerungen in pure Dankbarkeit verwandeln werde ich nie ankommen, bisher zeigen sie mir nur was ich nicht mehr habe und das tut so verdammt weh.


    Alleine werde ich nie mehr nach Paris reisen oder ein Konzert der Künstler/innen besuchen die Wir lieben, das kann ich nicht,unmöglich.


    ja soviel erlebt und zusammen unternommen, Wir haben fast alles gemeinsam gemacht, vorbei , stattdessen Traurigkeit ,Leere und Verzweiflung und die Sehnsucht nach ihm.


    Jetzt versuche ich den restlichen Samstag nieder zu ringen, irgendwie ...


    Liebe Grüße Gabi & Mäuschen :30::24:

  • Liebe Gabi,


    oft bringen mich diese Erinnerungen zum Weinen,

    es wühlt mich so sehr auf , dass der Verlust von Maximilian

    sofort wieder in mein Leben tritt.

    Meine schönsten Erinnerungen mit Maxi werden zu schmerzhaften Gefühlen.

    Diese Gefühle sind so stark und so intensiv, dass sie mich innerlich lähmen. Nichts

    tut so weh, wie der Verlust eines geliebten Menschen.


    alles Liebe Maike

  • liebe Gabi, ihr lieben alle,


    "Nicht alle Schmerzen sind heilbar,

    denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein
    und während die Tage verstreichen, werden sie Stein.


    Du lachst und sprichst, als wenn nichts wäre,

    sie scheinen geronnen zu Schaum,

    doch Du spürst ihre lastende Schwere bis in den Traum.


    Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,

    die Welt wird ein Blumenmeer,

    aber in Deinem Herzen ist eine Stelle, die blüht nie mehr.


    (Ricarda Huch)


    liebe umarmung von Bine

  • Mitten im Leben


    Wenn es tagt kommt mit erstickten Schritten

    durch die leeren Straßen Traurigkeit

    und ich steh am Fenster und ich warte

    daß sie kommt und bin für sie bereit.


    Längst schon fühlt sie sich in diesen Räumen

    wie zu Hause rückt sich ohne Hast

    deinen Stuhl zu Recht nah an den meinen

    trinkt aus deiner Tasse und dann faßt


    sie mich an: ihr Kleid schlägt über mir

    schwarz zusammen warm in ihrem Schoß

    lieg ich wieder hat sie mich gefangen

    macht mich wunsch herz atem wesen los.


    Ulla Hahn- Spielende-, 1983

  • Liebe Gabi,


    du schreibst


    leider weiss ich nicht mehr wie das ist leben, statt nur überleben und funktionieren


    Das weiss ich auch nicht Gabi.

    Mein Leben ist zerbrochen, frage mich immer wieder warum ich existiere,

    seit dem Tod Maximilians war ich nicht mehr glücklich, habe viele Freunde ( angebliche ) verloren,

    kann nicht über meine Gefühle reden, kann nicht schlafen, habe keine Energie mehr.

    Meine Arbeit kommt mir sinnlos vor.

    Zweifel machen sich bereit, ob so ein Leben lebenswert ist.

    Bin ich in einer Phase der Selbstzerstörung? Auf jeden Fall bin ich in einer kompletten

    loose-loose Situation

    Das Leben was man sich eigentlich wünscht, fällt keinem auf.

    Ich funktioniere im Alltag, doch mein Leben liegt in Trümmern.

    Ich sehne mich nach Maximilian.


    liebe Grüße

    Maike

  • Mein Leben ist zerbrochen, frage mich immer wieder warum ich existiere,

    seit dem Tod Maximilians war ich nicht mehr glücklich, habe viele Freunde ( angebliche ) verloren,


    kann nicht über meine Gefühle reden, kann nicht schlafen, habe keine Energie mehr.

    Da bist Du sogar noch besser dran als ich, davor habe ich Respekt.


    Dorit bei mir, das war wie das Blut, das in meinen Adern fliesst. Ich bin psychisch so krank seit ihrem tragischen Tod an meiner eigenen Hand, dass ich seitdem überhaupt nicht mehr arbeiten kann.


    Ansonsten kann ich all das nachvollziehen, die Partnerin war ebenso wie Dein Maximilian praktisch MEIN LEBEN.


    UND AUCH ICH SEHNE MICH MIT JEDEM GEDANKEN, JEDEM ATEMZUG NACH DORIT ZURÜCK, kann Dich gut verstehen !


    Liebe Grüsse

    Matthias

  • Liebe Maike,


    das und weshalb ich noch existiere wundert mich jeden Tag erneut, sobald ich erwache, denn mein sehnlichster Wunsch den ich an jede Nacht richte ist den nächsten Tag nicht zu erleben.

    Glück ist etwas das ich nur in der Erinnerung an Unser gemeinsames Leben empfinde, in der Vergangenheit, stets überschattet vom schmerzhaften Wissen, das ich es hier nie mehr so erleben werde, das zermürbt mich täglich mehr..


    Etliche Freunde haben Wir bereits vor vielen Jahren verloren, Mick war seit 1994 nie mehr ganz gesund ,damit konnten nicht alle umgehen, die Übrigen haben sich bis auf wenige , dann als Wir seine Diagnose erhielten am 26.02.2020 nicht in der Lage gesehen Uns beizustehen, ich will sie nie mehr sehen, niemals. Da bin ganz bei Claire Goll, ich verzeihe keinem…



    Er war alles für mich ,mein Geliebter ,bester Freund, mein Geistes und Seelengefährte und deshalb ist diese schreckliche Lücke so groß , wie die Wunde in meinem Herzen und niemals zu schließen.


    Meine wahren Gefühle kennen nur noch 5 Menschen, dazu gehören meine Mutter und Raimund Unser bester Freund der Uns nie im Stich gelassen hat immer für mich da ist, so wie er es Mick versprochen hat.


    Vieles mache ich mit mir selbst ab, in meinem inneren ,kleinen Raum, zudem nur Mick ;Mäuschen & ich Zutritt haben, bevor ich mich überschütten lasse von Ratschlägen und Tipps ziehe ich mich zurück, dann muss ich mich nicht rechtfertigen, weshalb es noch immer nicht „besser „ ist.


    Schlaf kenne ich nur noch in Form von Stundenschlaf, ich werde regelmäßig um 03:00 Uhr spätestens um 04:00 Uhr endgültig wach .


    Meine Arbeit empfinde ich als sinnlos, so wie Du, sie fordert mich, ja, es gibt Menschen die sich förmlich hineinwerfen in die Arbeit, obwohl sie trauern, um sich abzulenken, das kann ich nicht. Da sie mich nicht mehr interessiert.


    9 bis 10 Stunden am Tag im Job zu funktionieren ist schwer genug,


    Ich arbeite nur vier Tage die Woche ,ab Mittags im Homeoffice und Dienstags den ganzen Tag zu Hause, weil dies der für mich meist gehasste Wochentag ist, seit dem 12.06.2018 , regelmässig, so wie gestern suchen mich die Erinnerungen an Unseren letzten gemeinsamen Dienstag heim.


    Diese Woche arbeite ich nicht ,weil ich stark erkältet bin , schon um 03:00 Uhr bin ich gestern weinend aufgewacht und habe bis 07:00 Uhr oder 08:00 Uhr, keine Ahnung ,nur in der Dunkelheit gesessen bis es dämmerte, unfähig mich zu bewegen .


    Für mich ist dieses Leben nicht lebenswert ,ich werde nicht immer weiter bloss existieren können, daran habe ich zumindest keinen Zweifel.


    Liebe Maike, ich empfinde , das was Wir erleiden nicht als Phase der Selbstzerstörung , sondern als Grausamkeit des Lebens das mir alles genommen und mich zerstört hat.


    Selbstzerstörung impliziert etwas zu tuen ,im Wissen das es einem schadet.


    Meine Gefühlswelt beschwöre ich doch nicht herauf, genausowenig wie Du, die Gefühle der Trauer lassen sich nicht schematisieren,beeinflussen die schmerzlichen ,überbordernden Emotionen entstehen ohne das man es will, besetzen jeden Gedanken, bestimmen mein Sein, so ist das für mich.


    Mir war bereits vor Micks Tod klar, das es schrecklich sein würde, ihm auch, er wusste wie tief ich falle, doch dieses Gefühl der Verlorenheit, der vollkommenen Entwurzelung , einer Leere wie ich sie nie zuvor verspürt habe, mich nicht mehr zu kennen, nur halb zu sein, das war Uns beiden nicht klar.


    Diese Einsamkeit die mit nichts zu vergleichen ist, die einen gefangen hält auch unter Menschen.


    Darauf kann man sich nicht vorbereiten, es gibt für keine Strategie, mit der man sich wappnen kann,um mit dem Verlust des Menschen umzugehen, den man über alles liebt mit dem man EINS war..


    Ja es ist eine komplette loose-loose Situation ,aus der ich nicht herausfinden werde, das haben mir die vergangenen 20 grauenvolle Monate gezeigt.


    Ganz genau, das Leben was man sich wünscht, dieses unendliche, funkelnde Glück fällt keinem mehr auf, vielmehr habe ich den Eindruck als hätten die meisten bereits vergessen wie es war als es UNS gab, das ist ganz fürchterlich für mich.


    Nur funktionieren ist nicht leben, wer das nicht versteht, versteht in meinen Augen weniger als nichts , davon wie es sich anfühlt zu überleben, ungewollt, es will bis auf wenige in meinem Umfeld sowieso keiner ernstlich wissen, sie möchten unbehelligt bleiben, die alte Gabi zurück, die es nie mehr geben wird.


    Sobald man das Funktionieren im Scherbenhaufen dessen was geblieben ist, von dem was wirkliches Leben einst war, hinter sich gebracht hat, fällt die Fassade bei mir zusammen , nach wie vor.


    Die Momente/Stunden die mich Mick ganz nah sein lassen,trotz der Distanz die Uns trennt, bei Unserem Loner oder an anderen Plätzen in der Natur, ab und zu auch mit anderen Menschen , dafür bin ich dankbar, ich lache sogar manchmal, dennoch geht alles was ich tue nicht tief genug um davon wirklich getragen zu werden, hin zu Ruhe und Frieden in meinem Herzen,



    Der bunte Film des Lebens läuft weiter, ich jedoch bin in die Schwarz-Weiß Ära des Films gefallen, in dem die Kontraste zwischen dem Glück das ich mit Mick erleben durfte und dem unerträglichen JETZT messerscharf hervortreten.


    Die Sehnsucht nach Mick wird nicht geringer, sie wird nicht sanfter, erträglicher , geschweige denn dankbar oder friedvoll, nein sie wird wilder, brennender, so ist es für mich, ich bin fremd, heimatlos, nirgends zu Hause, ohne Wärme, schutzlos, , ungeborgen auf diesem Planeten ohne ihn, er ist mein zu Hause.


    Mir helfen die Erinnerungen an das Glück mit ihm, das ich seine Frau sein durfte ,immer sein werde , bisher nicht mich damit abzufinden, das er nie mehr an meiner Seite sein wird, hier.


    Er fehlt mir unendlich, jeden Tag und jede Nacht.


    Dieser Text ist düster, ,weder ,nach vorn schauend oder in irgendeiner Art und Weise tröstend, bitte verzeih, aber ich kann nichts schreiben was ich nicht erlebe, weil es gelogen wäre.


    Liebe Maike, ich würde Dich gerne aufbauen, aber ich habe keine hellen Gedanken mehr, wie Kornblume oder einige andere hier , sie haben sich zurück gekämpft in ein erträgliches Leben in der die Trauer nicht mehr dominiert, sondern leise und still ist, sich gewandelt hat in Dankbarkeit für vergangenes Glück, sie sogar wieder Glück erleben, darüber freue ich mich für sie.


    Meine Empfindungen sind komplett anders, auch nach fast 21 Monaten bin ich davon Lichtjahre entfernt.


    Das ist unter anderem auch der Grund weshalb ich nicht mehr viel schreibe , weil ich nicht möchte das sich andere von meinem Erleben hinabgezogen werden, das ist das Letzte was ich will.


    Ich trage mich schon seit längerem mit dem Gedanken mich aus dem Forum zu verabschieden, weil ich als Untröstliche einfach keine Worte des Trostes habe, was nicht bedeutet ich würde den Schmerz aller hier nicht sehr, sehr mitempfinden .


    Mein Herz ist nur noch halb, dieses,mein halbes Herz wünscht Dir das es Dir gelingt, irgendwann friedvoll mit Maximilian im Herzen, Eurer Liebe die Dir immer gehören wird, zu leben und nicht nur zu überleben und zu funktionieren.


    Dir und allen hier wünsche ich viel,Kraft und Mut auf Ihrem weiteren Weg durch das dunkle Ödland der Trauer.


    Liebste,traurige Grüße

    Gabi & Mäuschen


  • Liebe Gabi und Mäuschen, du schreibst so intensiv über das was vom Leben blieb, und ich fühle so sehr mit dir, denn du beschreibst auch mein Leben. Du findest die Worte... und hilfst damit, viel mehr, als du dir vielleicht vorstellen kannst. Danke! Adi

  • Liebe Gabi und Mäuschen,

    bitte schreibe weiter, denn sonst müsste ich ja Angst bekommen, dass ich auch nicht mehr hier schreiben soll,

    weil es mir jetzt schon sehr gut mit meiner Trauer geht. Auch ich habe heute wieder daran gedacht, aufhören zu

    schreiben, weil bei mir sind schon 7 Jahre vorbei seid meine Mutti mich körperlich verlassen hat. Aber glaub mir

    in den ersten JAHREN ging es mir genauso elend wie Dir heute. Und ich weiß, wie sich das anfühlt. Und irgendwo

    muss man doch seine wahren Gefühle raus lassen können. Und hier kannst Du es. Was raus muss, muss raus.

    So geht es Dir vielleicht mal für kurze Zeit besser, weil es draußen ist, bei Menschen, die Dich verstehn.

    Trauer ist die Hölle pur. Du zeigst mit Deinen Worten all den Andern, dass sie ganz normal sind und nicht verrückt.

    Das es den Anderen auch so ergeht oder ähnlich. Es nimmt uns zwar nicht den Schmerz aber es tröstet zu wissen,

    ich bin damit nicht alleine da. So vielen andern geht es genauso. Gib bitte diese Hilfe hier aus dem Forum nicht

    auf, denn Deine Erfahrungen helfen wieder den Anderen. Überleg es Dir nochmal und frag Dein Herz, was es möchte.

    Okay, ich weiß, was Dein trauriges Herz möchte, aber ich denke Du weißt schon was ich meine.

    Alles Liebe

    Kornblume

  • Liebe Gabi! Wenn du nicht mehr im Forum schreiben würdest, würde ein großer Teil hier fehlen!

    Nämlich die Gabi, die du jetzt bist! Wir kennen nur diese Gabi und ich mag auch diese Gabi, ich kenne auch keine andere, nur die, die hier in Trauer schreibt! Dafür sollte hier auch der Raum sein, es ist ja dies auch dein Thread und der soll für dich und deine Gedanken sein! Sei lieb umarmt! :30:

    LG Andrea

  • liebe Gabi,


    wie bei einem Herzensbericht von Tereschkova hoffe ich, das du das ... liebe ... vor deinem Vornamen annehmen kannst...

    Ich trage mich schon seit längerem mit dem Gedanken mich aus dem Forum zu verabschieden, weil ich als Untröstliche einfach keine Worte des Trostes habe, was nicht bedeutet ich würde den Schmerz aller hier nicht sehr, sehr mitempfinden .

    das man irgendwann das Forum "hinter " sich lässt gehört zum Leben... aber man kann auch wiederkommen und weiterschreiben über alle Empfindungen die man hat...

    weil ich als Untröstliche einfach keine Worte des Trostes habe

    Aus meinem Gefühl heraus ist das Forum nicht dazu da Worte des Trostes zu finden ... zu geben...


    Wie es gegründet wurde , war die Motivation , das es ein Forum ist, wo mein seine ganz persönlichen TRAUER-gefühle hineinschreibt... ohne Zeitbegrenzung...

    Ich betrachte jeden Beitrag als genau das... die vielen Facetten der Trauer aufzeigend...

    was nicht bedeutet ich würde den Schmerz aller hier nicht sehr, sehr mitempfinden .

    genau, genau...

    mit-empfinden ... das ist die Gemeinsamkeit hier...

    Es ist auch für mich nicht immer leicht nicht mit-zu-leiden... das kann einem die ohnehin schon die gefühlten, schwachen Kräfte noch zusätzlich etwas mehr nehmen...


    Ich schreibe dir alles was ich dir gerade schreibe als Mit-Empfindende ...

    und schreibe auch nicht... bleib...

    sondern

    verabschiede dich vielleicht von dem Gedanken Trost geben zu wollen...


    Es geht hier meiner Meinung nach IMMER darum...

    seine Gefühle auszudrücken...

    mit Achtsamkeit und Respekt zu dem anderen Trauernden...


    das ist viel und auch anstrengend...

    weil doch vieles fehlt , was in einem persönlichen , realen Austausch anders ist...


    Für mich wird das immer mehr zu meinem

    Herzensgruss an alle

    SHANTI

    <3lichst Sverja

  • Liebe Gabi,


    wir haben die Hoffnung verloren, sind zu oft enttäuscht worden. Du hast das Recht

    traurig zu sein, genau wie ich und viele andere.

    Wir sind es leid zu kämpfen und ein Lächeln vorzutäuschen.

    Ich, ( ich denke auch du ) sind nicht mehr in der Lage zu heucheln dass es uns gut geht

    Wir dürfen zusammenbrechen, weinen und vor Schmerzen schreien.

    Wir sind von Mick und Maximilian körperlich getrennt, aber ich bin mir ganz sicher

    dass wir trotzdem für immer und ewig zusammen sein werden.


    Liebe Gabi, dein Thread ist nicht düster, du schreibst nur die Wahrheit,

    wir sind in einem Trauerforum, jeder kann es Lesen, muss es aber nicht-

    Bitte ziehe dich nicht zurück, es ist jedem selbst überlassen welche Threads er lesen möchte


    alles Liebe Maike

  • Liebe Gabi,


    ich kann mich nicht zu deinem Text äussern.


    Es schmerzt, deinen Worten zu folgen.


    Daher nur, vielleicht kannst DU dich erinnern.


    Dieses Lied, EUER Lied, stellte ich am 23.11.2018 bei DIR im Thread ein.


    Ich bin mit meinen Gedanken bei GABI & MICK.



    Allerliebste Grüße und eine herzliche Umarmung,

    Uwe.

  • liebster Gabi-Vogel,

    ich weineweineweine mit dir.

    jeden tag.

    auch meine flügel sind gebrochen.

    ich möchte dieses "gelebe" an den absender zurück geben.

    bin nicht mutig genug.


    das blaue trauertuch reicht für uns beide.

    von herzen

    bea

  • Das ist unter anderem auch der Grund weshalb ich nicht mehr viel schreibe , weil ich nicht möchte das sich andere von meinem Erleben hinabgezogen werden, das ist das Letzte was ich will.

    Liebe Gabi,

    die Ursache warum viele von uns sich in den Abgrund gezogen fühlen bzw. sich tatsächlich dort befinden sind ganz sicherlich nicht

    Deine Beiträge. Zumindest für mich nicht: Wenn schon im " dunkle(n) Ödland der Trauer" - dann am liebsten mit Dir.


    Danke für Dich.

    Herzlichst,

    Tereschkowa

  • Liebe Gabi,


    wie immer, am 12. eines Monats, stehen hier auf dem Sekretär,


    die drei Kerzen: MICK & ROSI & P.


    Seit der Nacht leuchten sie ins weite Land.


    Dein gestriges Schreiben hat mich nicht herabgezogen,


    sonder traurig gemacht, da ich deinen unendlichen Schmerz spüre.


    Meine Hilflosigkeit, DIR zu helfen.


    Helfen, das ist ein falsches Wort.


    Trösten, das ist ein falsches Wort.


    Ich kann nur mit DIR weinen, da ich diesen schrecklichen Schmerz, auch durchleben muss.


    OHNMACHT und LEERE, das sind immer noch unsere Begleiter.


    Und das schreckliche VERMISSEN, welches sich von Tag zu Tag ins UNERTRÄGLICHE steigert.


    Lebensinhalt, ein Wort, welches wir nicht mehr so richtig kennen.


    Ich kann DICH leider nur in meine Arme schliessen und einen kleinen Weg des heutigen Tages begleiten.


    Meine Gedanken lasse ich bei EUCH.


    Bei GABI & MICK.


    Bitte bleibe dem Forum erhalten.



    Allerliebste Grüße aus dem Solling,

    Uwe.