Die Liebe meines Lebens ist am 12.06.18 um 19:15 Uhr verstorben und meine Welt steht seit diesem Tag Kopf

  • Liebe Wagi,


    ja was haben Wir denn verbrochen, nichts,denn zu lieben von ganzem Herzen, hat wohl keine Strafe verdient , aber es ist eben auch Unsere Liebe Zu Unseren Seelenmenschen, die größer als alles andere ist, die Uns den Verlust von dem was Wir hatten so intensiv spüren lässt.


    Ich drücke Dich von ganzem <3 und wünsche mir für Dich das Du Dir der Geburtstag Deines Enkelkindes ein paar schöne Momente schenkt. Falls Dein Sohn wieder Tipps für das sich arrangieren mit Deiner Situation parat hat, denk an Uwe`s Betäubungspfeile und den Tnnitus.

    Für die Tränen sende ich Dir ein paar Taschtücher.


    GLG an Dich von Gabi

  • Der Tag, vor dem wir uns fürchten, eilt auf uns zu.
    Der Tag, nach dem wir uns sehnen, kriecht heran.

    Aus Schweden


    Die größte Entfernung ist die, welche zwei Herzen voneinander trennt.

    Aus Arabien

    Zu dir

    Und fällt ein Reif auf all' mein Wagen,
    Und seufzt ein angsterfülltes Fragen
    In mir:
    Und schüttelt Schmerz mir wild die Glieder, -
    Trägt's mich doch hoch auf Sturmgefieder
    Zum Licht!
    Mein mut'ger Stolz lernt nicht verzagen,
    Mein heißes Herz wird nie entsagen,
    Bis daß es bricht:
    Ich singe deine Zauberlieder:
    Vor allen ZweifelN flücht' ich wieder
    Zu dir!


    Therese Dahn

    (1845 - 1929), geb. Therese von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin, Nichte der Annette von Droste-Hülshoff, Ehefrau von Felix Dahn

    Quelle: Dahn, Th., Gedichte in: Felix Dahn’s sämtliche Werke poetischen Inhalts (21 Bde.), 1899 (Neufassung in 4 Bänden 1903)


    Wie lange noch?

    Die Sonne verglüht, es verrinnen die Stunden,
    Da brechen sie auf, die brennenden Wunden:
    Stumme Sehnsucht im pochenden Herzen
    Weckt und entfacht die zehrenden Schmerzen.
    Seh' ich den Himmel und seine Sterne,
    Fühl' ich dich nahe trotz aller Ferne.
    Der wogenden Nachtluft würzigen Brodem
    Schlürf´ ich, als sei's dein süßer Odem.
    Alles verklärt mir ein glänzender Schimmer,
    Dich nur erschau' ich, überall, immer:
    Die heiße Sehnsucht wird mich verzehren:
    Wie lange noch, ach! wie lange soll's währen?


    Therese Dahn

    (1845 - 1929), geb. Therese von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin, Nichte der Annette von Droste-Hülshoff, Ehefrau von Felix Dahn

    Quelle: Dahn, Th., Gedichte in: Felix Dahn’s sämtliche Werke poetischen Inhalts (21 Bde.), 1899 (Neufassung in 4 Bänden 1903)


    Und der Mut ist so müde geworden und die Sehnsucht so groß.


    Rainer Maria Rilke

    (1875 - 1926), René Karl Wilhelm Johann Josef Maria, österreichischer Erzähler und Lyriker

    Quelle: Rilke, Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke, 1899