Mein Herzens- und Seelenmensch ist gegangen

  • Ihr Lieben,


    Danke, dass Ihr an mich denkt. Es tut gut tu wissen, dass... jemand da ist. Wenn auch “nur“ virtuell. Rainers Tochter hat mich die Nacht von Freitag auf Samstag angerufen. Seit Monaten. Das hat alles wieder von Neuem lebendig werden lassen. Unter anderem. Ich fühle mich zurück geworfen. Auf ein verdammt beschissenes Leben. In dem nur ein Mensch fehlt... eigentlich.


    Aber genau genommen fehlt mein ganzes Leben.


    Sie spürt Rainer. Ich nicht. Ich freue mich für sie. <3 Sie ist seine Tochter. Seine Prinzessin. Das hat er mir gesagt.


    Ich komme zurück. Aber gebt mir Zeit. Ich habe noch immer nicht die Kraft, in anderen Threads zu lesen.


    Ich habe Markus Samstag seit Monaten zum ersten Mal wieder gesehen. Persönlich. Macht es gerade nicht besser.


    Bella, ich möchte bei Dir sein <3 Ich liebe Dich.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • 23 Monate... ;(


    Wie sagte gerade eine Frau so treffend, die vor Jahren ihren Mann verloren hat: Das frühere Leben ist immer da.


    Ja, es ist immer da.


    Und ja, es fehlt. Rainer, DU fehlst <3

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Ihr Lieben, ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich war glaub seit dem 11.11. nicht mehr hier. Bewusst. In der Hoffnung, dass die Trauer und das Fehlen nicht mehr so viel Platz in meinem Leben einnehmen... teilweise gelungen. Teilweise nicht. Es ist kurz nach halb 2 nachts, ich kann nicht schlafen. Nun ja, nichts neues... Ich habe noch keinen Thread nachgelesen. Ich habe Angst. Etwas zu lesen, was ich nicht lesen möchte. Nicht lesen kann...


    Der Kopf hält mich wach. Ich habe nun nicht nur Rainer verloren, sondern auch meinen besten Freund Markus seit Ende November. Er möchte Abstand... meldet sich nicht auf meine Nachrichten und sagt mir auch nicht, warum...


    Wenn ich ehrlich bin, geht es mir schlecht. Ein paar ruhige Tage über Weihnachten und Silvester. Bin seit kurz vor Weihnachten bei meinem Ex-Freund in meinem Haus. Die ruhigen Tage hielten nicht lange. Ich fühle mich heimatlos. Ruhelos. Ich möchte nicht hier sein. Möchte nicht bei mir in der Wohnung sein. Ich fühle mich wie ein Vertriebener... wissend, wo und wer Heimat war. Verloren. Vorbei. Vermissend. Keiner weiß, wie es mir tatsächlich geht. Wie es in mir aussieht. Dass es anders geworden ist... Nicht mehr der brennende Schmerz. Eher ein Grundgefühl, hier falsch zu sein... wie sang Roland Kaiser gerade eben treffend sinnbildlich? Die Nacht hat Deine Augen. Ich träume mich abends zurück. In eine Zeit in meinem Paradies. Mit Dir, mein Herz. Meine Seele. Meine Liebe. Mein Leben. Rainer. Für immer und ein Leben <3

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Ich fühle mich wie ein Vertriebener aus der Heimat. Ich wollte das nicht. Es ist vielleicht ein bisschen weit hergeholt und vielleicht auch unpassend... Meine Großeltern väterlicherseits mussten ihre Heimat im heutigen Tschechien verlassen. Ich fühle mich ebenso meiner Heimat vertrieben. Obwohl Rainer im gleichen Ort lebte...


    Die Trauer braucht ihren Platz. Wenn du sie ihr nicht gibst, holt sie sich ihn... Meine Erfahrung. Sie ist da.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Liebe Shiva, ich bin froh ein Lebenszeichen von dir zu lesen. Und ich habe bei allem was du schreibst innerlich leise ja gesagt. Es ist so wie du schreibst... wir sind Verlorene, Vertriebene, Getriebene und Verlassene. Sogar von besten Freunden. Allein, nur die Trauer ist immer da. So ein Leben wollte ich nie und nun muss ich es seit 2,5 Jahren täglich neu leben. Ich denke an dich.

  • Hallo Sunny hallo Shiva,

    Als ich gerade den Text von Dir Sunny, las: nur die Trauer ist immer da.

    Da habe ich überlegt, ist die Trauer weiblich? Und dann kam der Gedanke, stelle ich sie mir als Gestalt vor, als Person wie würde sie aussehen?

    Ist sie jung oder alt? Ist sie lieb oder zickig oder böse? Ist sie selbst traurig und unglücklich und schwach oder stark und unerbittlich?

    Will ich sie bei mir haben oder soll sie verschwinden?

    Wenn ich mich einsam fühle, alleine bin, so ist sie aber da. Wäre und ist sie auch da, wenn ich mit anderen Menschen zusammen bin? Oder ist sie deutlicher spürbar und presenter wenn ich nur mit ihr zusammen bin?

    Ist die Trauer eine Verbindung zu meinen verstorbenen Liebsten? Hätte ich nicht geliebt, so Wäre sie, die Trauer gar nicht bei mir.

    Ist sie ein Feind oder ein Freund?

    Bin ich wirklich allein solange sie bei mir ist?

    Dieser eine Satz hat mir all Diese Fragen zugespielt. Danke Sunny.

    Ralfsheidemarie

  • Liebe Shiva,


    ich habe öfters an dich gedacht, kann dir aber nur zustimmen, das Leben fühlt sich falsch an.

    Die Trauer ist meine stetige Begleiterin, was immer ich auch mache, sie holt mich immer wieder ein.

    Es gibt keine schönen Tage mehr.


    liebe Grüße

    Maike