Mein Herzens- und Seelenmensch ist gegangen

  • Wie sagen die Politiker in dieser Pandemie? Wir fahren auf Sicht. Ich lebe mein Leben seit dem Tod von Rainer auf Sicht... Ich sage Rainer, weil er mit diesem Namen getauft wurde. Es ist verständlicher. Ich meine aber immer Rainer und Brigitte...


    Pläne? Hab ich keine mehr. Wünsche? Ja, die nicht in Erfüllung gehen.


    Er ist ein Teil von mir. Dieser Teil fehlt. 6 Wochen und 11 Tage haben mich für immer verändert. Vielleicht nicht sichtbar für andere, weil ich es nicht zeige.


    Ich habe neulich irgendwo gelesen: ich rede auch nach 43 Jahren immer noch mit ihm... diese Aussage kam ganz selbstverständlich. Der Mensch, mit dem geredet wurde, ist bereits seit 43 Jahren tot. Aber nicht vergessen. Sondern wichtig und geliebt.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Ich möchte Dir eines sagen, mein Schatz:


    Auch wenn ich Dich nicht spüre und auch keine sichtbaren Zeichen von Dir bekomme... Meine Liebe zu Dir ist nicht mit Dir gestorben. ICH mag mit Dir gestorben sein. Unsere Liebe ist es nicht. Sie lebt in jedem meiner Atemzüge.


    Ich liebe Dich. Wie ich noch nie einen Menschen zuvor geliebt habe.


    Du bist meine Heimat. Mein Zuhause.


    Mein Leben... mein wahres Leben. Nicht das, was jetzt ist. Das ist die Zeit rumbringen.


    Habe ich Dir heute schon gesagt, dass ich Dich über alles liebe? <3

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Ich stehe hier am Fenster und seh nach draußen, die Lichter im Haus und die Straßenbeleuchtung sind inzwischen aus... ok, kurz vor 1 Uhr nachts normal... Aber es ist nicht wirklich dunkel... Vollmond?


    Seit dem 11.12.2018 scheint bei mir durchgängig Vollmond zu sein. Du konntest da nie schlafen. Ich seither auch nur mit Hilfsmitteln...

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Freitag gehe ich zum ersten Mal nach fast 2 Jahren zum Friseur... erst war es mir nicht wichtig, dann kam corona, da wollte ich nicht. 2018 hast Du mich noch gebeten, nicht zu viel von meinen schönen langen Haaren abschneiden zu lassen.


    In Uwes Wohnzimmer habe ich letztes Jahr gelesen... Ich habe mir eine Strähne der Haare abgeschnitten, die Du noch berührt hast. Seitdem liegt diese Strähne in meiner Erinnerungskiste.. Ich kann sie nicht oft öffnen.


    Ich danke Dir für alles. Freitag habe ich die Nachricht Deines Schutzengels an mich erhalten. Ich wünschte, mein Kopf wäre nicht so übermächtig.


    Ich liebe Dich <3

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Heute der 11.


    Mein Leben ohne Dich nur noch B-Ware.


    Jeder Atemzug eine Erinnerung daran. Ich sage es nicht mehr. Ruf es keinem mehr in Erinnerung. Ich weiß es. Ich darf weinen. Still. Für mich. Für alle anderen bist Du d so lange tot. Vergessen. Für mich nicht.


    Für mich nie ;(

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Ich kann momentan nicht sprechen. Seit dem Tod von Uwe nicht mehr. Bin leider noch immer da. Fast nie. Ich lebe leider noch immer. Nino de Angelo: Zeit heilt keine Wunden.


    Ich werde immer mehr zum psycho. Zu wenig Schlaf. Zu viel Alkohol. Ich funktioniere im Büro. In meinem Leben nicht mehr. Da ist mir alles zu viel.


    M. hat mich fallen lassen. Kein Kontakt mehr. Er lebt und liebt. Gut für ihn. Hab ihn jetzt geblockt. Kommt eh keine Erklärung.


    Ich fühle mich... einsam. Das Funktionierenmüssen überfordert mich. Kollegin ist seit Ostern nicht mehr da. Mag keine Corona-Tests machen. Doppelte Arbeit für mich.


    Ertränke ich im Alkohol. Ich werde immer mehr zum Psycho.


    Es ist mir tatsächlich egal.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • liebe Shiva<3

    ich bin leider nicht die vertraueste Webegleiterin in deiner Aspetoszeit ...

    Du bist kein Psycho !! Ich mag diese Klassifizierung , dieses "in eine Schublade stecken" eines Gemüts- und Seelenzustandes eines Menschen nicht ...

    Du benötigst dringend der Hilfe meinem Gefühl nach.

    Alkohol ist der unvollkommendeste "Freund" in der Trauer wie du ja auch feststellst. Leider ist er in Deutschland und fast in der ganzen Welt legalisiert..


    Das bemerkst du und andere Lesende ja nicht... Ich sitze immer wieder in Gedanken versundken hier und versuche Satze zu bilden , die dich vielleicht erreichen können ?!?!

    Die Trauer ist permanent DA!

    Sie wir uns ein Leben lang MITbegleiten... Doch sie ist nur EINE Facette in unserem LEBEN.

    Trauer ist für mich LIEBE.

    Uneingeschränkte permanente Liebe...

    immerwährende Liebe...

    unendliche Liebe...

    Genau deswegen sind wir alle "hier" eigentlich pulsierende , liebende Menschen die leben und lieben ...


    Du hast zwar M. technisch geblockt...technisch... aber nicht von deinem Gefühl her ...

    Nino de Angelo: Zeit heilt keine Wunden.

    Ich gebe Nino de Angelo und allen Menschen die sich dieses Denkmuster aneigneten nicht " völlig recht"..


    Was ist HEILUNG?

    Vielleicht auch eine milde , stille Trauer immer mehr verspüren?

    Nur noch einen gelegentlichen Schmerz verspüren ?

    Die "Narbe" betrachten, die diese Wunde und den dazugehörigen Schmerz nach dem Tode des geliebten Menschen einem gegeben hat ?


    HEILUNG ist für mich das ganz Leben was wir führen ..

    Also etwas PERMANENTES und dennoch wechselndes Gefühl , etwas das uns einfach zu dem Menschen macht , der wir gerade sind...

    Allerdings ja, für mich mit einer gewissen "Klarheit"...


    damit meine ich die Klarheit das ein geliebter Mensch , bei dir ist es dein Rainer , gestorben ist ...körperlich gestorben ist ... doch nicht deine Liebe zu ihm...

    Die ganze Menschheit , jeder einzelne Mensch auf diesem Planeten Erde hat schon den Tod erleben müssen...

    von Anbeginn des MenschSEINS... Wir sind also seit ewig lange Zeit von Tod umgeben...


    Mir hilft das alles in Wandlung ist...

    Das NICHTS in einer Form bestehen bleibt , also es kein NICHTS in der Form gibt...

    Für mich BIRGT das NICHTS eine Fülle an ENERGIE...

    und ENERGIE ist LEBEN...


    Ich hoffe , das meine Gedanken , dir vielleicht , vielleicht ein klein wenig hilfreich sein Können um dir eine Wegmöglichkeit aufzuzeigen das du dir die HILFE holst, die BEGLEITUNG VON MENSCHEN...

    und nicht den nicht nur dich verstummend machenden Alkohol...


    Du hast dir den Namen SHIVA gegeben... eine Gottheit...

    Gut, es ist auch ein sehr häufiger Katzenname:) .

    Doch auch Katzen sind sehr häufig göttlich in der Zeitgeschichte der Menschheit verehrt worden..


    Entdecke vielleicht immer mehr deine ... DEINE ... Göttlichkeit

    mit VIEL BEGLEITUNG<3


    Herzvolle Grüsse sendet dir <3Sverja

  • Liebe Shiva,

    gefesselt in deiner Trauer,zerstörst du nicht nur deinen Körper,sondern auch deine Seele...Wenn du jetzt denkst; zerstört ist sowieso schon alles,liegst du falsch.Bist du sicher,dass dein " Seelenmensch" dich so sehen und erleben möchte? Ist dir egal?In deinem ersten Post hast du einen Satz geschrieben: Ich formuliere kurz um: Er durfte dich kennenlernen,um seine begrenzte Zeit,die er hier auf der Erde noch verweilen durfte....mit dir!zusammen verbringen!Das ist ein Geschenk,dass du angenommen hast.Du wurdest auserwählt,ihr habt zueinander gefunden mit dem tiefsten Gefühl was es gibt,...Liebe...

    Annehmen ist das Stichwort,versuche zu verstehen,warum du d- einen so wunderbaren Menschen kennenlernen durftest.Er ist dort wo seine Seele Frieden und Aufarbeitung finden kann, in der grenzenlosen Weite des Jenseits,an einem Ort der für uns allumfassenden Liebe.

    Ich wünsche dir von ganzen Herzen,dass das Geschenk,was dir gemacht wurde,---trägst ,----mit einer Freude in deinem Leben ...Das kann ich dir nur auf deinen Weg mitgeben,alles andere liegt an dir und deine Sicht auf die Dinge...

    ..<3

  • Shiva3010

    Liebe Shiva, ich bin auch noch da und auch, wenn Deine Nachricht sehr traurig klingt freue ich mich wieder von Dir zu lesen.


    Den Druck des Funktionierens, den Du schilderst kann ich sehr gut nachvollziehen:

    Ich bin auch in diese "fatale Schlaufe" hineingeraten. Privat und beruflich.

    Um nicht sozial vollkommen "heraus zu fallen" und mir das Unverständnis des "Was - es geht Dir noch immer nicht besser?"

    und alle damit zusammen hängenden (verletzenden) Gespräche habe ich begonnen "so zu tun als ob".

    Dies erspart zwar auf der einen Seite einiges, doch der Druck und die innere Anspannung erhöht sich auf der anderen Seite .

    Der Schock der Inkongruenz mit sich selbst ist ein schleichendes Gift... es führt in das was ich meinen "Marlene-Haushofer-die-Wand-Effekt-nenne" ...

    Besonders wenn eine soziale Aktivität "scheinbar" ein wenig so war "wie früher" und ich dann nach Hause komme und mir klar wird,

    dass die anderen nun in ihr Leben zurück kehren und ich in mein "Kein-Leben".

    Alkohol ist ein perfekter Spannungslöser. Leider - das macht ihn so fatal.

    Vor der Wirkungsmacht von Alkohol habe schon immer einen riesigen Respekt und gleichzeitig würde ich nie dauerhaft auf seine

    spannungslösende Wirkung von Zeit zu Zeit zur Gänze verzichten wollen.

    Hauptsächlich auf Grund der Angst nie wieder Alkohol trinken zu dürfen, weil ich es damit übertrieben hätte

    habe ich bereits vor vielen Jahren - noch vor meiner Trauer - den Genuss mit etlichen Regeln versehen.

    (Ich bin halt so ein schrulliger Regeltypus...)

    Ich möchte Dir nicht auf die Nerven gehen mit meinen billigen Tricks, aber vielleicht ist ja auch für Dich etwas dabei...

    Eine davon ist alleine zu Hause nicht zu trinken und jedem Tag mit Alkohol mindestens drei Tage ohne folgen zu lassen.

    Und ich verlange von mir immer mind. die dreifache Menge an Wasser gleichzeitig zu trinken. (Ja, das nervt und ist anstrengend. Für alle Beteiligten.)

    Selbst wenn ich gegen diese Regeln ein Mal verstosse, was von Zeit zu Zeit passieren kann, setzte ich sie dennoch nicht außer Kraft.

    Klingt profan - aber ist für mich wichtig, um nicht in diesen "ein Mal Regel gebrochen bedeutet, dass "eh" schon alles egal ist" Gefühl

    hineinzufallen. Was gerade in der Trauer für mich sehr wichtig ist.


    Hast Du irgendeine Person mit der Du das Gefühl hast 1:1 über Deine Trauer sprechen zu können?

    Eine einzige Person kann in diesem Fall wie ein Wunder wirken.

    Wenn ich mich recht erinnere konntest Du eine zeitlang mit der Mutter von R. ganz gut reden.

    Oder täusche ich mich?

    Allerdings ist das wahrscheinlich auch kein wirkliches 1:1.

    Das M. ein weitere traurige Erfahrung für Dich ist, tut mir sehr leid.

    Jeder weitere Mensch mit dem wir in der Trauer ein Nahverhältnis aufbauen und die/der dann - warum auch immer - wieder geht

    ist eine furchtbare Erfahrung. Zumindest ist das bei mir so.

    Ich wünsche Dir so sehr, dass es eine Person in Deinem Leben gibt bei der Du die traurige, nicht die funktionierende Shiva sein

    kannst.

    Ganz, ganz herzlich,

    Tereschkowa

  • Meine Lieben,


    ich möchte mich heute vorerst, vielleicht auch endgültig, verabschieden. Nicht, weil es mir besser geht. Sondern weil ich seit dem Tod von Uwe dieses Forum nicht mehr betreten kann. Es fehlt ein für mich wesentlicher Teil. So wie in meinem Leben. Hier kann ich der Lücke aus dem Weg gehen. In meinem Leben nicht.


    Ich war letzten Mittwoch bei meinem Arzt. Weil ich nach dem Tod von Rainer und jetzt dem endgültigen Aus der Freundschaft mit Markus keine Kraft mehr hatte. Keine Perspektive. Ich konnte nicht mehr. Die Erkenntnis, dass ich keinem Menschen mehr so wichtig bin wie er mir... fatal.


    Ich nehme seitdem Antidepressiva. Bisher wirken sie nicht. Bin krank geschrieben und habe eine Überweisung zum Psychiater. Die ist erstmal im Urlaub bis Mitte August. Donnerstag muss ich erstmal wieder zum Arzt.


    Ich weiß, dass der Alkohol nichts besser macht. Aber er stoppt das immerwährende Karussell in meinem Kopf und lässt mich schlafen.


    Ich habe einige Menschen hier sehr lieb gewonnen. Und ich danke dafür, dass sie da waren. So wie ich Markus auch dankbar bin... Trotzdem bleibt die stille Stimme im Hinterkopf, ob all meine „Krücken“ nicht einfach ein Hinauszögern dessen war, was jetzt doch passiert ist.. ?

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Liebe Shiva<3


    meinem Gefühl nach brauchen wir alle "krücken" um das Leben MIT der Trauer zu meistern..

    ich bleibe bei meistern !

    Du hast bis jetzt für mich eine "Meiserleistung" erbracht

    und erbringst sie weiter ¨!

    Wie einige hier wissen habe ich ein zwiegespaltenes Verhältnis zu Antidepressiva... Doch manchmal sind sie notwendig . um die "WENDE aus der NOT zu erschaffen"...

    ich möchte mich heute vorerst, vielleicht auch endgültig, verabschieden

    meine Empfehlung<3


    belasse es bei dem "vorerst".:24::30: <3. Kein bisschen so dahin geschrieben...

    Ich wünsche dir das du durch die Therapie zusammen mit AD mit der Zeit wieder einen Weg zu deinem "Innersten" findest und dann die Menschen um dich herum einfach anders WAHR<3:24::30:NEHMEN kannst...

    Alles LIEBE JETZT und auch in Zukunft<3

    deine <3 Sverja

  • Liebe Shiva, ich verstehe dich. Und ich wünsche dir von Herzen, dass du irgendwie wieder einen Sinn findest. Mit Hilfe. Das können auch mal Tabletten sein. Alles was dir irgendwie helfen könnte. Ich hoffe es so für dich. Ich denke an dich.

  • Ich bin schon wieder da. Die ADs helfen noch nichts. Ich kann nur in meinem Wohnzimmer lesen. Hab getrunken und fühle mich unendlich einsam.


    Eigentlich habe ich bei meinem letzten stationären Aufenthalt eines gelernt: hilf Dir selbst. Es hilft dir sonst keiner.


    Nun geb ich mich wieder in professionelle Hilfe. All meine Menschen bzw. Hilfen haben letztlich versagt.


    Mein Problem: für mich möchte ich nicht mehr leben.


    Ich habe immer für andere funktioniert. Nie für mich selber.


    Mir fehlt der Grund, leben zu müssen sie:95:

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Liebe Shiva, es tut mir so leid, dass es dir gerade so schlecht geht! :30:


    Ich weiß leider keinen Rat, der dir weiterhilft, aber sieh dein Wohnzimmer vielleicht als Theapieraum, du kannst ja immer hier sein, wenn es dir danach ist und deine Gefühle los werden! :30:


    LG Andrea

  • Liebe Shiva,


    es tut mir leid , dass es dir so schlecht geht, aber auch ich habe oft Phasen,

    wo ich mich mich von der Welt verlassen fühle, habe das Gefühl, zu niemandem zu gehören

    und irgendwie anders als alle anderen zu sein.

    M. ist vor 2 Jahren verstorben, und nichts hat sich geändert. Ich habe keine Ziele mehr, diese

    unendliche Leere erdrückt mich.


    liebe Grüße

    Maike

  • Ich nehme jetzt seit 1,5 Wochen Antidepressiva. Besser geht es mir nur phasenweise. In den anderen Phasen ist es schlimm. So wie gestern/heute.

    Ich sitze schlaflos am Küchentisch.. Poste Statusmeldungen bei WhatsApp. Schreib hier.

    War mit Ex heute bei Mc... Du hast mir manchmal was in der Mittagspause von Mc mitgebracht. Dann lief Bed of roses im Radio :4: Und dann musste ich mir Henssler angucken... wie vor 3 Jahren mit Dir...

    Es ist nicht vorbei... das Fehlen bleibt. Deines. Und für ein bisschen Lebendigkeit das Fehlen von Markus ;( Jetzt bin ich am Ende

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.


  • Mein Problem: für mich möchte ich nicht mehr leben.


    Ich habe immer für andere funktioniert. Nie für mich selber.


    Mir fehlt der Grund, leben zu müssen sie:95:

    Das könnte eins zu eins von mir stammen!

    Trotzdem ist da noch immer etwas in mir, das mir einen täglichen Tritt in den Hintern versetzt, damit ich weitermache.

    Wozu?

    Da bin ich überfragt.

    Ich bin halt einfach noch da, weil ich nicht gestorben bin.