Mein Herzens- und Seelenmensch ist gegangen

  • liebe shiva,

    schön, dass du dich so lieb um die katzen kümmerst. das würde ich auch gerne machen. sie sind mir lieber als viele menschen.

    dein gastkater hat sich gleich den besten platz ergattert.

    liebe grüße

    flora

  • liebe Shiva, liebe Flora,


    auch ich bin grundsätzlich ein katzenmensch und finde es toll, das du, shiva, sich so um diese katzen kümmerst.... in den tierheimen selbst wird jede hand gebraucht, und Flora, du fragtest mich ja ob nicht auch tierheim eine option für mich wäre. aber leider geht das gesundheitlich nicht bei mir. es gibt die schönen seiten im tierheim mit den tieren, aber doch auch muss man fest mit anpacken können, futtersäcke schleppen, ausmisten, was weiss ich, und das schaffe ich mit meinem rheuma leider nicht.


    daher habe ich mich für menschen entschieden....


    lieber gruß von Bine

  • Liebe Bine,


    das war keine bewusste Entscheidung, dass es mal so viele Katzen werden... Sogar Rainer meinte, dass es doch etwas viele sind. Erst gestern habe ich zu ihnen gesagt, dass es leichter wäre, nen Sack Flöhe zu hüten. Es ist immer ein toller Anblick, auch für die Nachbarn, wenn ich mit dem Auto in den Hof reinfahre, kommen plötzlich aus allen Ecken die Katzen angewetzt ^^ Stressig für mich wird es dann, mir einen Weg durch die zwischen meinen Füßen wuselnden Katzen zu bahnen. Das gleiche Spiel an den Futternäpfen. Fülle ich einen Napf, habe ich Minimum 3 Katzenköpfe drinhängen. Da landet dann halt auch mal ein bisschen Soße auf einem vorwitzigen Kopf statt im Napf... Verzogen ist die Bande auch noch. Im nächsten Napf könnte ja was leckereres drin sein als in dem eben gefüllten... also werde ich von Napf zu Napf verfolgt :P Einen Igel füttere ich auch noch mit durch, eigentlich seit Jahren jeden Herbst mindestens einen. Die scheinen einen Riecher dafür zu haben, dass es hier Futter für lau gibt. :/ Vor kurzem habe ich ihn gesehen, das ist ein fetter Brocken. Leider nicht "stubenrein", der Kerl.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Mein geliebter Schatz,


    9 Monate sind es heute ohne Dich. Mein Zeitgefühl ist ver-rückt. Es könnte heute gewesen sein. Oder gestern. Oder vor 9 Monaten. Schon? Erst? Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht, wie ich diese Zeit über-lebt habe. Wichtig davon war keine einzige Minute. Seit 9 Monaten herrscht in meinem Leben die Trauer. Die Sehnsucht. Die Dunkelheit. Es war ein Absitzen der Zeit. Meine Welt ist seit dem 11.12. ein Trümmerfeld. Weil das Wichtigste darin fehlt. Und das bist DU, mein Herz. Auch wenn ich "schöne" Dinge unternehme, sind sie nicht mehr schön. Weil diese Betätigungen alle ohne Dich sind. Sein müssen. Es ist ein falsches Leben, das ich hier ohne Dich führen muss. Ohne Dich fühlt sich alles falsch an. Weil es falsch IST.


    Du sprachst letztes Jahr vom Endziel UNS. Dieses Endziel gilt für mich nach diesen 9 Monaten immer noch. Weil diese Monate nichts geändert haben. Nichts an meiner Liebe. Nichts an meiner Sehnsucht. Nicht daran, dass dieses nie mehr ohne Dich auf dieser Welt nicht ertragbar ist. Nicht vorstellbar. Ich kann und will Dich nicht ersetzen. Das könnte keiner. Das will ich auch nicht. Du fehlst. Immer noch. Immer.


    All diese Worte können nicht das ausdrücken, was ich Dir so gerne sagen würde. Es bleiben Worte. Die Dich nicht mehr erreichen. Zumindest nicht so, wie ich Dir das gerne alles sagen würde. Von Angesicht zu Angesicht. Dir über Dein geliebtes Gesicht streicheln. Mit Dir zusammen lachen. In Deine wunderschönen blauen Augen sehen zu können. Deine Stimme zu hören. Dich küssen zu können. Abends mit Dir auf dem Sofa zu liegen und beim Fernsehen einzuschlafen. Dir nochmal sagen zu können, dass ich es immer noch unglaublich finde, dass wir uns gefunden haben.


    Heute Abend läuft Topgun. Dein Lieblingsfilm. Ich kann und werde ihn mir nicht ansehen können.


    Ohne Dich ist es ein falsches Leben. Und das wird es bleiben. Ich liebe Dich.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Weißt Du noch, mein Herz, als Du mich letztes Jahr folgendes gefragt hast: "Merkst Du eigentlich, dass ich Dich anhimmel"? Meine lachende Antwort darauf: "Das tue ich bei Dir doch genauso".


    Seit 9 Monaten und 2 Tagen fehlt meine zweite Hälfte. Ich bin unvollständig. Erst mit DIR war ich ICH. Du hast meine Augen zum Strahlen gebracht. Du hast mein ganzes Wesen zum Strahlen gebracht. Nun bin ich ein lebender Toter. Ein toter Lebender. Egal, wie herum. Ein Zombie.


    "Du bist die Liebe meines Lebens" sagtest Du letztes Jahr. "Du meine auch" war meine Antwort.... "Du meine auch" IST meine Antwort.


    Wie gerne wäre ich jetzt bei Dir, wo auch immer Du jetzt bist.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • liebe Shiva,


    es ist so herzergreifend deine worte zu lesen, es ist so herzzerreissend;(:30:


    zudem schreibst du mir - immer wieder - aus dem herzen, mit deinen gefühlen für deinen Rainer.... weisst du, ich BIN jetzt gerade im 9. Monat... wie sich das anhört... zu anderen begebenheiten ist diese aussage etwas wunderschönes und hat was hoffnungsvolles in sich.... das einzige was ich nach ende des 9. monats gebären werde ist noch mehr trauer und noch mehr hoffnungslosigkeit.


    im moment fühle ich mich als würde es stetig bergab gehen - egal welche "bremsen" ich auf meinen weg einbaue in form von neuen "sinnvollen" tätigkeiten.


    liebe umarmung von Bine

  • Liebe Bine,


    diese "sinnvollen" Tätigkeiten... die die Leere nicht mal ansatzweise dauerhaft ausfüllen. Die eigentlich nur darin "Sinn" machen, ein paar Stunden zu füllen, nur, damit sie vorbei sind... Stunden eines fremden Lebens. Eines dunklen Lebens. Eines so-nicht-gewollten Lebens. Eines Lebens? Oder doch eher eines Ab-Sitzens dieses Lebens? Nicht mal alle "sinnvollen" Tätigkeiten dieser Welt zusammen könnten diese Lücke in mir füllen.


    Gestern vor 3 Wochen sprachen Rainers Mutter und ich über die Zukunft. Ich sagte sinngemäß Folgendes: "Warum sollte ich nach vorne sehen, wenn ich da doch nichts sehe?". Dieser Satz hat sie glaub etwas erschreckt... Aber er ist wahr. Da vorne ist nichts. Zumindest nicht das, was ich gern hätte. Bzw. eher, WEN ich dort gern hätte. Würde ich nach vorne schauen, müsste ich akzeptieren und vor allem realisieren, dass es da "nie mehr ohne" ist. In meinem Alter werden die Frauen in Deutschland durchschnittlich 76,3 Jahre alt. Hieße für mich, statistisch noch etwas mehr als 36,3 Jahre "ohne Rainer". Vergesst es. Daran darf ich nicht denken, weil das für mich nicht ertragbar ist. Deswegen: keine langfristige Planung der Zukunft.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Mein geliebter Schatz,


    bin heute morgen schon weinend beim Frühstück gesessen. Die Tränen lassen sich heute nur sehr schwer zurückhalten. Meistens durchnässen sie meine vor mir liegenden Papiere... ich weiß nicht, warum ich heute so tieftraurig bin. Liegt es daran, dass wieder Dienstag ist? Heute zieht irgendwie alles an mir vorbei. Was ich vor 2 Stunden gearbeitet habe, weiß ich jetzt schon wieder nicht mehr. Ich bin da und doch nicht wirklich da. Ich fühle mich so gefangen in diesem Nicht-Leben ohne Dich. Die Sehnsucht nach Dir frisst mich heute auf. Möchte bei Dir sein und mich endlich wieder geborgen, geliebt und angekommen fühlen.


    Abends, wenn ich an Deiner Straße vorbeifahre und von der Hauptstraße aus zu Deinem Haus schaue, stehen da immer falsche Autos. Dabei sollte doch ein schwarzer Ford in der Garage stehen. Rex sollte im Garten rumflitzen. Wenn ich zur Haustüre reingehe, solltest Du auf dem Sofa liegen. Oder kochen. Oder irgendwas rumbasteln. Und Dich freuen, dass ich komme. Morgens sollte ich Dir vom Küchenfenster aus zuwinken, wenn Du aus der Garage und zur Arbeit fährst. Du solltest die gleiche Sonne sehen wie ich. Die gleiche Luft atmen. LEBEN!!!


    Leben, mein Schatz...


    Leben.


    ICH


    VERMISSE


    DICH


    Mehr, als Du Dir jemals vorstellen kannst...


    Ich liebe Dich, meine Bella, mein Schatz, mein Rainer. Du bist mein Herz und meine Seele.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Mein Schatz,


    momentan geht es mir nicht gut. Alles ist so unglaublich schwer. Und so viel ist mir einfach nur egal... Gestern ging nichts mehr. Bin bis 15 Uhr im Bett geblieben und habe mich krank gemeldet. Heute fühle ich mich auch noch irgendwie... neben mir stehend. Nicht ich. Ich arbeite, aber ich weiß nicht mal, was ich tue. Alles so mühsam ohne Dich. Immer noch. Die letzte Zeit habe ich hier im Forum nur lesen können. Ich konnte nicht schreiben.


    So viel fliegt momentan ungeordnet in meinem Kopf umher. Ich habe das Gefühl, es erdrückt mich immer mehr.


    Ich kann nicht mehr und ich mag auch nicht mehr. Ich will zu UNS zurück.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • So, meine Kollegin meinte heute früh, ich solle doch mal zum Psychologen und mir auch Antidepressiva verschreiben lassen. Das sei nicht normal, wie ich bin.


    Was lehrt mich das?

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • So, meine Kollegin meinte heute früh, ich solle doch mal zum Psychologen und mir auch Antidepressiva verschreiben lassen. Das sei nicht normal, wie ich bin.


    Was lehrt mich das?

    Dass viele Menschen leider wenig Mitgefühl haben und man in unserer heutigen Welt sofort wieder funktionieren muss, was ich sehr traurig finde! :(

    LG Andrea

  • Liebe Andrea,


    das glaube ich nicht. Die Kollegin weiß, wie sich Trauer anfühlt. Sie hat vor etlichen Jahren ihr Kind begraben müssen...


    Aber ich merke ja selber, dass ich mich gerade unausstehlich finde. Meine "Zündschnur" ist relativ kurz, Spinnweben sind im Vergleich zu meinen Nerven Drahtseile. Ich bin wahnsinnig schnell genervt oder gestresst. Merken kann ich mir so gut wie nichts mehr, was andere Leute mir erzählen, interessiert mich nicht mehr, geschweige denn, dass ich mir merken könnte, was sie mir so alles erzählen. X/


    Mein Vater fragte auch erst letztens per WA, was mit mir los sei...


    Es scheint so, als sei die "Frist" für meine Trauer in meinem Umfeld langsam abgelaufen.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Liebe Shiva! Ach so, das ist dann was anderes mit deiner Kollegin!

    Es reagiert sicher jeder anders in der Trauer, ich glaube halt, dass es für das Umfeld irgendwann ein bisschen "abgeschlossen" ist und man erwartet, dass sich der Trauernde wieder normal ins Leben einfügt! Aber das wird so nicht funktionieren, gleich wie jeder Mensch verschieden ist, ist sicher jede Trauerarbeit und Trauerphase anders!


    Ich drück dich mal! :30:LG Andrea

  • Liebe Shiva,

    mein Vater verstarb vor einem Jahr. Ich bin noch lange nicht wieder in der Spur, ganz im Gegenteil. Besonders jetzt wo der erste Jahrestag naht, ist jede noch so kleine Sache riesig schlimm oder aufregend für mich und ein Dilemma.

    Letzte Woche war ich eine Woche verreist, ich muss sagen das ich dort Kraft tanken konnte und abgelenkt war. Einige blöde Kopfdinge haben mich aber trotzdem ständig begleitet.

    Ich fühle mich wie in Watte, mich interessiert nicht besonders viel. Die Dinge von früher sind mir erst recht unwichtig geworden. Ich bin leicht reizbar, schnell aggressiv gegenüber jemandem der mich verärgert, genervt, müde, ich will meine Ruhe haben.

    So geht es mir ein Jahr danach. Der mir wichtige Teil meiner Familie versteht das. Auch meine Freundin, die selbst zwei Menschen verloren hat. Mir ist es schlichtweg egal, was andere darüber denken. Nur wenn es schlimmer werden sollte, dann hole ich mir Hilfe. Sonst geben mir die Spaziergänge im Wald wieder Kraft.

    Ich drücke Dich virtuell, Du bist hier nicht allein mit Deinen Gedanken und Deinem Befinden.

    Alles Liebe Ros

  • liebe Shiva,


    ich habe festgestellt, das es menschen gibt die selbst einen verlust erlitten haben, aber trotzdem meine ureigenste trauer nicht begreifen oder nachvollziehen können.


    ob es an der zeit liegt die bei diesen menschen seit dem verlust vergangen ist, weiss ich nicht, will es auch nicht weiter hinterfragen bei denen, weil mich das nur unnötig kraft kostet und unterm strich nichts dabei heraus kommt - habe es einmal versucht, aber bin nur auf eine mauer aus unverständnis gestoßen.


    liebe umarmung von Bine

  • Mein Schatz,


    momentan fühlt sich alles irgendwie unwirklich an. Ist das ein Alptraum, in dem ich jetzt lebe? Oder war die Zeit mit uns nur ein Traum von mir?


    Kaum diesen Satz geschrieben, klingelt das Telefon. Unser ehemaliger Nachbar, einer Deiner Kumpel. Wollte zu meinem Chef. Zack. Es tut weh, die Sehnsucht ist auf einen Schlag wieder da. Er weiß schon wieder nicht mehr, wer ich bin, hat vermutlich nicht damit gerechnet, dass ich ans Telefon gehe... Jetzt sehe ich das Haus vor meinem inneren Auge, von dem ich weiß, dass es gerade umgebaut wird. Sehe uns beide Äpfel klauben.


    Ich wünschte, Du wärst hier...

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Ein Telefonat reicht aus, um meine Frage von oben schmerzhaft zu beantworten. Mich von dieser gefühlten Unwirklichkeit meiner Existenz wieder in meinen gelebten Alptraum hinein zu katapultieren. Ein einziges Telefonat... das mich vor Schmerz erstarrt, der Worte unfähig, zurücklässt.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Mein Schatz,


    wo fange ich an... ich möchte Dir so viel sagen, aber die Worte vermögen inzwischen nur noch Abends aus mir herauszubrechen. Mitsamt meinen Gefühlen. Tagsüber bin ich meist stumm. Abends, vor dem ins Bett gehen, kommen die Worte und die Gefühle. Dann spüre ich, dass Du nicht komplett fort bist, nicht komplett fort sein kannst, sondern dass ein Teil von Dir inzwischen zu einem Teil von mir geworden ist. Das klingt verrückt. Vielleicht bin ich das ja auch. Dein Körper ist fort, aber ein Teil von Dir ist in mir zurück geblieben. Was nicht heißt, dass Du mir nicht jeden verdammten Tag fehlst. Dass ich mich jeden einzelnen Tag nach Dir sehne. Deiner Stimme, Deinem Lächeln, Deinem Wesen. Ich schreibe bewusst "Wesen", weil das alles umfasst, was Dich ausmacht. Den Körper und die Seele. Mir fehlt alles. Was mir immer klarer wird... das zwischen uns ist etwas besonderes. Ich wusste relativ schnell am Anfang unserer Beziehung, dass wir uns ähnlich waren. Aber das reicht nicht. Wenn ich sage, Du bist mein Spiegel, reicht das nicht. Es gibt Teile von uns, da sind wir tatsächlich Spiegel. Und dann gibt es Teile von uns, an denen wir uns ergänzen. Du bist ein ganz besonderer Mensch, der in mein Leben gekommen ist, und der so schnell wieder gehen musste. Für mich viel zu schnell.


    Ich habe am Wochenende ein Gespräch gehabt. Was ich davon halten soll, darüber bin ich mir noch nicht ganz klar. Das muss ich erst noch eine Weile in meinem Kopf von allen Seiten beleuchten (falls ich es mir solange merken kann...). Eigentlich wollte ich nicht so detailliert über Dich sprechen. Erst ging es nur um unser Sternzeichen. Er beschäftigt sich mit Astrologie, Diskprofilen, etc. Laut ihm haben wir nicht zusammen gepasst. Du als Löwe und ich als Skorpion passen von den Sternen her nicht zusammen. Aber so starr sehe ich das nicht. Nicht nur Sternzeichen prägen einen Menschen. Meiner Meinung nach prägt "das Leben" einen viel mehr als jedes Sternzeichen, in das man geboren wird. Allerdings hat er noch etwas gesagt (das hat mir schon mal jemand gesagt...): wir sind nicht zum ersten Mal hier und auch nicht zum letzten Mal. Wir haben beide vor diesem Leben so entschieden, was in diesem Leben passiert, damit wir beide daran wachsen. Erfahrungen sammeln, uns von Leben zu Leben weiterentwickeln. Abkürzen gilt nicht. Dass wir dauerhaft hier in diesem Leben zusammen bleiben können war nicht geplant. Dass wir UNS treffen allerdings schon. An Deinem Verlust soll ich wachsen, in irgendeiner Form. Das sei der Plan.


    Wenn das so stimmt, habe ich für dieses Leben ziemlich beschissene Entscheidungen getroffen. Alles, was mir dieses Leben schwerer macht, da bin ich vorne dabei.


    Habe mich gestern noch im Nachgang zu diesem Gespräch am Samstag kurz in Seelenverwandschaft, Seelenpartnern, Dualseelen etc. eingelesen. Ich weiß, dass wir miteinander verbunden sind. Immer noch. Dieses Band ist da. Durch UNS. Durch unsere Liebe. Ist es da nicht egal, was wir für Seelen sind? Muss man alles in eine Schublade stecken und ihr einen Namen geben?


    Eines, mein Schatz: In diesem Leben wirst Du mir für immer fehlen. Ich sehne mich nach Dir, Du fehlst. Weil ich Dich liebe.

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.