Mein liebster Mensch kommt nicht mehr nach Hause - ich kann und will das nicht begreifen.

  • Danke für eure lieben Worte.

    Ich will das aber einfach nicht wahrhaben, so dämlich das auch klingt.


    Liebe Grüße, Sturm

    Liebe Sturm, Das ist ganz natürlich. Deine Freundin ist plötzlich verstorben, und du hast die Umstände nicht erfahren. Auch das Gehirn kann diese Eindrücke nicht so schnell verarbeiten. Das BeGREIFEN fehlt. Es gab keinen Abschied vom Körper. Das erschwert es noch zusätzlich.


    Zu den Aussagen in deinem Umfeld fehlen mir die Worte. Mir ist bewusst, dass sie es meist nicht so meinen, aber es schmerzt sehr.


    Ich wünsche dir, das du zumindest erfährst was passiert ist.

    Alles Liebe für dich,

    Isabel

  • Liebe Kornblume, tut mir leid, dass du auch schon viel Dummes und Verletzendes hören musstest. Was du erzählst, ist so schlimm.

    Eigentlich will ich, dass mir so etwas egal ist und ich es nicht an mich ranlasse, aber in Wahrheit ist es das dann doch nicht und trifft dann doch genau an den Stellen, an denen es weh tut. Aber grade kann ich eh grundsätzlich kaum Menschen aushalten und will am liebsten mit niemandem aus meinem Umfeld reden, ich denke in so einer Situation liegen einfach alle Nerven blank und man nimmt alles viel schwerer als unter normalen Umständen. Trotzdem bin ich auch der Meinung: im Zweifelsfall sollen andere Leute einfach den Mund halten. Wenn man nichts zu sagen hat, was ein Mindestmaß an Überlegtheit und Einfühlsamkeit mit sich bringt, könnte man es sich auch einfach sparen.


    Liebe Ursina,


    irgendwie kann ich gut verstehen, dass du nicht zum Begräbnis deiner Frau gehen konntest. Ich verstehe deine Angst. Vielleicht hätte ich es auch nicht gekonnt, ich kann es gar nicht einschätzen. Wenn ich einen Friedhof durchkämme und nach dem Namen meiner Freundin suche, weiß ich nie, wovor ich mehr Angst habe: ihn wieder nicht zu finden oder aber ihn plötzlich zu finden.

    Trotzdem hätte ich gern selbst entschieden, ob ich zu ihrer Beerdigung gehe, ob ich das schaffe, ob ich es brauche oder ob ich's nicht kann oder will. Mir fehlt es, das für mich entschieden zu haben. Es ist ganz schwer zu erklären, weil ich es für mich selbst gar nicht erklären kann.


    Liebe Isabel, ja mir fehlt der Abschied von ihrem Körper sehr. Es ist nur der Körper, aber es ist nicht nur der Körper. Es gehört zusammen. Ich hätte sie so gerne noch ein letztes Mal gesehen. Im vollsten Bewusstsein. Auch berührt. Es ist zwar auch das Allerschlimmste, was ich mir vorstellen kann, aber mir fehlt das trotzdem. An dem Tag haben wir die Wohnung gemeinsam verlassen und ich war auch noch ziemlich ungeduldig, weil ich losmusste und nicht mehr auf sie warten wollte, sie mich aber bat noch zu warten, weil sie es schöner findet, gemeinsam loszugehen, aber sie mit ihrem Fahrrad noch ewig im Flur rumhantierte. Ich war ungeduldig und genervt. Dann sind wir runter, sie auf’s Rad und jeder in seine Richtung. Ja, noch schnell ein Kuss und ein Tschüss, aber das war so alltäglich und selbstverständlich, dass mir heute jedes Bewusstsein für diese letzten Momente und Minuten fehlt und ich mir gar nicht mehr sicher bin, ob wir uns wirklich noch einmal geküsst haben, obwohl wir das ja immer gemacht haben oder ob ich zu genervt war und wir uns nur Tschüss gesagt haben. Ich bin mir nicht einmal sicher wie sie ausgesehen hat. Ich weiß zwar was sie anhatte, aber ich weiß nicht mehr wie sie ausgesehen hat. Offene Haare oder nicht, Sonnenbrille auf oder nicht, Fahrradhelm noch am Lenker baumelnd oder schon auf dem Kopf. Das ist alles so egal, aber ich muss das wissen.



    Ja, und sonst noch: Kennt ihr das? Während der Woche weiß ich gar nicht richtig wo mir der Kopf steht. In der Früh habe ich jedes Mal das Gefühl, dass ich den Tag gar nicht bewältigen kann, es kommt mir so unschaffbar vor, ich will nicht raus, ich will nichts tun, ich will nicht raus ins Leben. Körperlich bekomme ich alle erdenklichen Stressreaktionen, von Erbrechen bis Nasenbluten. Ich habe einen oft sehr anstrengenden Job und diese Arbeit bekomme ich leider nicht mal mehr halb so gut hin wie vorher. Eigentlich fühle ich mich gar nicht in der Lage zu arbeiten und will nur nach Hause oder zumindest weg. Tja, und dann kommt endlich das Wochenende und es ist eigentlich der noch größerer Horror. So viele leere und bedeutungslose Stunden. Ich bin so müde, auch körperlich sehr erschöpft, aber schlafen ist schwierig bis unmöglich, weil ich nicht zu Ruhe komme. Kennt das jemand von euch? Dann fahre ich wieder zu zwei oder drei Friedhöfen und laufe so strukturiert wie möglich durch die Reihen und lese jeden Grabstein, was mir wie die grausamste und sinnloseste Tätigkeit überhaupt erscheint. Ich habe das Gefühl, die Intims- und Privatsphäre von anderen Verstorbenen zu verletzen, weil ich jeden Grabstein so genau anschaue. Es kommt mir nicht richtig vor und wenn ich wieder im Auto sitze, habe ich das Gefühl, dass mein Kopf gar nicht richtig funktioniert hat, ich gar nichts richtig erfassen konnte und alles umsonst war. Dann ist immer noch so viel Zeit übrig. Freitage sind irgendwie am schwierigsten. Den Arbeitstag, dem man gar nicht richtig gewachsen ist, noch vor sich haben und dann kommt dieses gottverdammte Wochenende.


    Trotz allem wünsche ich euch einen guten Tag, soweit das überhaupt geht. Liebe Grüße, Sturm

  • Liebe Isabel, ja mir fehlt der Abschied von ihrem Körper sehr. Es ist nur der Körper, aber es ist nicht nur der Körper. Es gehört zusammen. Ich hätte sie so gerne noch ein letztes Mal gesehen. Im vollsten Bewusstsein. Auch berührt. Es ist zwar auch das Allerschlimmste, was ich mir vorstellen kann, aber mir fehlt das trotzdem. An dem Tag haben wir die Wohnung gemeinsam verlassen und ich war auch noch ziemlich ungeduldig, weil ich losmusste und nicht mehr auf sie warten wollte, sie mich aber bat noch zu warten, weil sie es schöner findet, gemeinsam loszugehen, aber sie mit ihrem Fahrrad noch ewig im Flur rumhantierte. Ich war ungeduldig und genervt. Dann sind wir runter, sie auf’s Rad und jeder in seine Richtung. Ja, noch schnell ein Kuss und ein Tschüss, aber das war so alltäglich und selbstverständlich, dass mir heute jedes Bewusstsein für diese letzten Momente und Minuten fehlt und ich mir gar nicht mehr sicher bin, ob wir uns wirklich noch einmal geküsst haben, obwohl wir das ja immer gemacht haben oder ob ich zu genervt war und wir uns nur Tschüss gesagt haben. Ich bin mir nicht einmal sicher wie sie ausgesehen hat. Ich weiß zwar was sie anhatte, aber ich weiß nicht mehr wie sie ausgesehen hat. Offene Haare oder nicht, Sonnenbrille auf oder nicht, Fahrradhelm noch am Lenker baumelnd oder schon auf dem Kopf. Das ist alles so egal, aber ich muss das wissen.

    Liebe Sturm, du kannst hier immer so viel rein schreiben wie du möchtest. Es gibt hier immer ein offenes Ohr. Mit wem lassen sich solche Gedanken besser teilen, als mit anderen Betroffenen?!


    Man lässt die letzten Augenblicke immer wieder Revue passieren, um zu verstehen. Man möchte wissen, war an dem Tag etwas anders? Hab ich etwas gespürt, was sonst nicht da war? Hätte ich was anders machen können/sollen?

    Das ist ganz normal. Vielleicht wenn du etwas zur Ruhe gekommen bist, fallen dir noch Dinge zur Situation ein, ganz von allein.


    Konntest du schon einen passenden Anwalt finden der dir behilflich sein könnte?


    Ich wünsch dir viel Kraft für den heutigen Tag, und auch für das Wochenende <3

    Isabel

  • Liebe Sturm


    Diese Erschöpfung ist vollkommen normal.. auch normal ist es, wenn eine grosse "Vergesslichkeit" aufkommt oder Konzentrationsschwierigkeiten.


    Jede/r Trauernde kennt diese Erschöpfung und ruehrt daher, dass die Gefuehle so ueberwältigend sind, dass sie den Körper und Geist ermueden (Körper und Geist sind eine Einheit).


    Bei mir wurde es nach dem ersten Trauerjahrt besser und erst jetzt im 4 Jahren habe ich all meine Kräfte und Konzentration wieder zur Verfuegung....


    Es ist eine soooo schwere Zeit und das was mich durch diese Zeit gebracht war all meine Gefuehle und Gedanken niederzuschreiben und viel Musik zu hören..(Tarja Turunen) ... dadurch wurde es ein klein bisschen leichter im Innern. Vielleicht auch was fuer dich?


    Schicke Dir viel Kraft :30:


  • Liebe Sturm!

    Ich dachte auch zu anfang,das ich nichts mehr machen kann,nur noch zuhause wollte ich sein.Die ersten Tage bin ich immer

    früh ins Bett gegangen,kurz aufgestanden und wieder hingelegt,gar keinen Plan und alles war so egal,da liefen nur die

    Tränen und die Frage warum,hab ich etwas falsch gemacht,habe ich etwas nicht bemerkt,und vieles mehr und warum er.warum nicht ich.

    Ich weiß auch nicht mehr ob ich Ralf noch geküßt habe oder nicht.Ich glaube aber ich bin mir nicht sicher.

    Die Wochenenden sind sehr schlimm und zuerst konnte ich nicht fernsehen.keine Musik und lesen eines Buches

    konnte ich gar nicht,und essen ging auch nicht.Aber ich arbeite ehrenamtlich im Heim und dort bin ich auch am

    Sonntag,da geht die Zeit rum und ich kann helfen.Ich muß einfach irgendetwas machen,denn nur zuhause

    das halte ich nicht aus.Natürlich ist es nur eine kurze Zeit und dann kommt man wieder in die leere Wohnung

    und alles ist still.keine Zärtlichkeiten,keine Umarmung,alleine essen,kein guten morgen Schatz und hat es

    geschmeckt und wie war dein Tag,was machen wir am Wochenende,gar nichts.Alles alleine und keine

    Antwort,nur das Bild mit dem man sprechen kann.Ich frage mich auch wie lange hat man die Kraft dafür.

    Und ich verstehe dich sehr gut und ich würde auch alles versuchen,rauszubekommen. Es ist sehr schmerzhaft

    für dich nichts zu wissen und das die Familie nichts sagt.Aber ich hoffe,das du wirklich etwas erfärhrst,was

    geschehen ist ,auch wenn davon auch nicht zurück kommt,aber es ist so schon schwer genug für dich

    aber diese Ungewissheit ist sehr schlimm.Ich wünsche mir sehr,das es noch einen Weg gibt,damit du auch

    deinen Frieden findest.Liebe Grüße Helga

  • Liebe Isabel, liebe Urania und liebe Helga!


    Danke euch für eure Antworten. Ich war in den letzten Tagen sehr erschöpft und verzweifelt, da findet man irgendwie einfach keine Worte.

    Ich habe noch keinen Anwalt gefunden und mich überfordert die Suche im Moment auch sehr. Jemanden zu finden, bei dem das Fachgebiet und der kulturelle Hintergrund (den man auch nur anhand vom Namen einschätzen kann) in etwa stimmen, kommt mir gerade wie eine Nadel-Heuhaufen-Geschichte vor. Aber ich bin momentan auch nicht richtig auf der Höhe und sehr unkonzentriert, wahrscheinlich liegt es vor allem daran.


    Es tut mir leid, dass ihr ganz ähnliche Erfahrungen machen musstet und all das auch kennt. Diese Einsamkeit und dieser unfassbare Schmerz, dazu noch diese Kraftlosigkeit. Wie hält man das nur aus? Mir fehlt meine Freundin so. Ständig und überall. Gerade bin ich auch so überrollt von der anbrechenden Weihnachtszeit. Ich kann dem leider nicht richtig entfliehen, weil ich mit Kindern arbeite und Weihnachten für sie natürlich ein sehr großes und aufregendes Thema ist. Meine Freundin war immer so ein Schatz und hat mir bei den Vorbereitungen für die Kinder geholfen. Sie ist darin richtig aufgeblüht, hat Adventskalender gebastelt und gebaut und sich ständig neue, lustige Weihnachtsüberraschungen ausgedacht. Jetzt dreht sich mir nur bei dem Gedanken an die nächsten Wochen der Magen um.


    Liebe Grüße, Sturm

  • Liebe Sturm,

    das klingt nach einer großen Herausforderung in deiner Situation mit Kindern zu arbeiten. Dem Weihnachtstrubel zu entkommen ist in der heutigen Zeit auch schwer möglich, da es überall sehr präsent ist. Und ich denk auch, egal wo man grad wäre, der Schmerz und die Trauer sind da.


    Ich wünsch dir ganz viel Kraft für diese herausfordernde Zeit. Schau gut auf dich, und wenn es nicht geht, dann auch mal zum Arzt gehen und etwas pausieren. Trauer ist zwar keine Krankheit, dennoch brauchen wir dazu manchmal die Ruhe um wieder Kräfte zu tanken, den es kostet immens viel Kraft solche Emotionen zu durchleben.


    Und wir hier sind natürlich da <3

    Isabel

  • Liebe Sturm!

    Ich kann mir vorstellen,das es im moment einfach alles zuviel ist,auch das du noch keinen Anwalt gefunden hast.

    Und es tut sicher sehr weh mit den Kindern etwas zu machen,wobei deine Gedanken bei deiner Partnerin

    sind,die immer so schön geholfen hat bei den Vorbereitungen.Ja das hat Ralf auch immer gemacht,

    wenn ich mit den Bewohnern im Heim gebastelt habe,hat er mir immer bei den Vorarbeiten geholfen.

    Und jetzt diese Weihnachtszeit macht mich so fertig,weil Ralf auch am 24.12.2018 verstorben ist.

    Immer wenn ich etwas sehe ,was mit Weihnachten zu tun hat ,muß ich sofort weinen.

    Ach wäre es bloß schon vorbei.Ja leider müssen wir alle nach vorne schauen.Aber deine

    Freundin wird bei dir sein im Herzen,wenn du die Sachen für die Kinder machst.

    Ganz viel Kraft wünsche ich dir,Liebe Grüße Helga

  • Liebe Sturm


    Sehe es wie Isabel und hasi.. achte auf Dich und lass Dich krankschreiben, falls Du Zeit fuer Dich brauchst. Falls Du Dich entscheidest diesen Trubel mitzumachen, mache es fuer Deine Freundin, die so sehr Freude daran hatte. Dadurch gedenkst Du auch ihrer <3


    Sende Dir viel Kraft fuer diese ah so schwere Zeit <3

  • liebe Sturm,


    mir geht es nicht sehr gut zur zeit - habe alle die beiträge hier nun gelesen und es ist fürchterlich was dir passiert ist und immer noch passiert... ratschläge habe ich keine besonders schlauen weil ich heute nicht gescheit denken kann. aber der rechtliche beistand ist eine gute idee.


    es tut mir alles sehr, sehr leid für dich und möchte dich einfach hier im forum willkommen heissen. hier darfst du soviel schreiben wie du möchtest, schreibe dir alles von der seele...


    liebe umarmung von Bine:30:

  • Danke euch.


    Mich beruhigt es so sehr hier im Forum zu lesen. Irgendwie führt es mir vor Augen wie unverstanden ich mich in den letzten drei Monaten gefühlt habe und wie alleine und es hilft mir zu verbalisieren, was ich bis jetzt einfach nicht verbalisieren konnte und bis jetzt auch nur teilweise kann.

    Heute ist ein schwerer Tag und das stimmt gar nicht richtig, weil alle Tage schwer sind und der Tag gestern nicht einfacher war oder weniger traurig. Alle Tage sind so identisch und austauschbar, alles einfach schlimm, leer, traurig, schwarz. Schon vor einer Weile hat mich ein Kollege meiner Freundin kontaktiert, um mich zu fragen, ob ich ihr Büro selbst ausräumen will oder ob das jemand tun soll und wohin mit ihren persönlichen Sachen, ob ich sie haben möchte oder nicht und sowas. Natürlich will ich all ihre Sachen haben und vor allem will ich nicht, dass irgendjemand an ihren Schreibtisch geht und ihre Sachen wegräumt. Das habe ich gesagt, aber mich nicht weiter gekümmert, nicht geantwortet oder zurückgerufen. Das hat keinen Grund, es ging einfach nicht und ich habe es nicht geschafft, mich dazu aufzuraffen. Heute rief mich dieser Kollege zweimal an und ich habe es ignoriert. Wahrscheinlich will er mir sagen, dass ich das bald machen muss oder - noch schlimmer -, dass irgendjemand es schon gemacht hat. Ich kann es aber nicht. Dort hin fahren und in ihr Büro gehen und ihre Sachen mitnehmen. Alle Leute sehen. Hilfe. (Klar weiß ich, dass das getan werden muss und mir die Kollegen und Vorgesetzten aus ihrer Sicht schon sehr viel Zeit gegeben haben. Aber ich weiß einfach, dass ich's nicht kann. Mich setzt das so unter Druck und ich kann nicht damit umgehen.)


    Liebe Grüße, Sturm

  • Liebe Sturm,

    Das ist ein schwerer Weg. Gibt es jemanden der dich dorthin begleiten könnte? Damit du nicht alleine hin musst. Oder eine Verlängerung?


    Du wirst auch diese Herausforderung schaffen <3

    Ganz viel Kraft und eine hoffentlich etwas erholsame Nacht,

    Isabel

  • Liebe Sturm


    kannst Du eine SMS schicken? Kannst Du sie bitten alles in eine Schachtel zu verstauen und dass Du oder jemand anders sie dann abholt? Oder per Post als Paket Dir schicken und Du fuer die Kosten dann aufkommst?


    Verstehe, dass es sooo schwer ist.... doch Jaaaa Du wirst es schaffen!!


    Liebe kräftigende Umarmungen :24:

  • Liebe Sturm,

    kann ich sehr gut verstehn. Meine Mutti hatte ihren Rollator vom Sanitätshaus bekommen und diesen sollte ich

    auch zurück bringen. Ich schaffte das einfach nicht. Ich wäre heulend zusammen gebrochen. Der Rollator gehörte einfach

    zu meiner geliebten Mutti. Der war überall dabei. Dieser gehörte dazu. Und diesen nun weg geben, damit war ich damals

    auch echt überfordert. Meine Schwägerin hat das dann für mich erledigt. Ich war echt sehr froh darüber.

    Vielleicht findest Du jemanden, der es auch für Dich erledigen kann.

    Alles Liebe

    Kornblume

  • Ich kann das niemand anderen tun lassen, ich muss das selbst machen. Das steht für mich fest. Vielleicht weil ich ja so vieles anderes nicht tun konnte oder durfte. Wahrscheinlich werde ich jemanden mitnehmen, eine Freundin, und versuchen es durchzuziehen. Es ist lächerlich, aber ich habe Angst. Erstmal muss ich den Kollegen zurückrufen. Schon komisch, wie unmöglich und schwierig die einfachsten Dinge auf einmal sind.


    Kornblume, ich verstehe dich sehr gut. Es sind nur Gegenstände, aber wenn sie so untrennbar mit dem Mensch verbunden sind, den man verloren hat, werden sie plötzlich so wichtig.


    Liebe Grüße, Sturm

  • Liebe Sturm,


    Auch wenn das verständlicherweise so schwer für Dich ist solltest Du es so rasch als möglich durchziehen, bevor die Familie Deiner Freundin irgendwie davon erfährt.


    LG,

    Sky / Robert

  • Lieber Robert, die Gefahr besteht zum Glück nicht. Trotzdem kann ich das nicht mehr vor mir herschieben, das konnte ich mittlerweile in Erfahrung bringen. Ich muss das also in den nächsten Tagen durchziehen, wenn ich es durchziehen will. Ja, ich werde es schaffen, irgendwie, aber es wird mich so viel kosten. Es ist wieder ein Schritt in die Realität, in ein Leben ohne meine geliebte H. und so ein Leben will ich nicht führen. Ich weiß gar nicht wie das gehen soll.


    Liebe Grüße, Sturm

  • Bestimme am besten heute einen Tag und eine Zeit! Ruf Deine Freundin an und macht miteinander aus, wann und wo ihr Euch vorher treffen wollt.


    Bin in Gedanken bei Dir... weiss wie schwer das ist...:30: