Mein Ehemann ist einfach verschwunden

  • Liebe Trauernde,

    meinem Mann und mir ist etwas Furchtbares passiert. Aber uns ist allen etwas Furchtbares passiert hier, nicht wahr. Ich kann es noch gar nicht fassen, wir sind seitdem ich 19 und er 22 sind ein Paar- gegen alle Widerstände seiner Familie, da ich keine Hiesige war. Wir haben uns dem 39 Jahre lang widersetzt, weil wir uns geliebt haben. War nicht einfach, wirklich nicht. Kinder haben wir leider keine, es hat nicht sollen sein. November 2018 plötzlich Krebsdiagnose. Den Tag vorher noch voll gearbeitet, alle Vorsorgeuntersuchungen beste Ergebnisse. Es war so ein Alptraum. Von bei bester Gesundheit zu Krebs an einem Tag. Es ist so ein unfaßbarer Alptraum. Vier Tage vor dem 1. Oktober leichte Schwankung im Blutbild, Krankenhaus, aber nur zur Vorsorge, ist gleich wieder zu Hause. 7 Stunden zusammen Notaufnahme, aber wir haben herumgealbert ,war ja nur Vorsorge. Montag ging es ihm schlechter, zum aller ersten Mal, um 17.10 packte mich die Schwester an den Oberarmen, schüttelt mich,ich spüre ständig diesen Griff und schickte mich nach Hause, ich war ohnmächtig geworden vorher und sie sagte ich sei , für alle und besonders für meinen Mann ein Belastung, eine Belastung,eine Belastung. Er würde doch morgen entlassen . Als ich vor dem Haus stand, um 18.28 wurde mir in vier dürren Sätzen telefonisch mitgeteilt, daß mein Mann vor wenigen Minuten verstorben sei.

    Ich faß es einfach nicht, daß kann doch nur ein Alptraum sein.

    Komische Dinge passierten danach in einem fort, wie in einem Alptraum. Mein Mann ging im Krankenhaus verloren und konnte vom Bestatter 6 Tage nicht abgeholt werde, sein Ehering ist - ist halt so- laut Verwaltung- im Krankenhaus verschwunden.


    Ich habe seinen Ehering nicht bekommen.


    Leute, die ich kaum oder gar nicht kenne, wollen unser Auto geschenkt haben oder wollten, daß ich anderen Bestatter nehme, jemand über´s Krankenhaus. Und mir ist ständig schwindelig seit dem Tag. Ich sack´ andauernd weg.

    Das ist doch alles irrsinnig, oder ?

    Mein jüngerer Bruder und meine jüngere Schwester, die 3 bzw. 6 STunden weit entfernt wohnen, wollten natürlich helfen, aber leider sind ihnen eigene Probleme dazwischen gekommen. Meine Schwester sagt immer nur, zieh da sofort weg, sofort.

    Das ganze ist so ein Alptraum.

    Ich weiß nicht weiter. Mein Mann war der hilfsbereiteste, liebste Mensch, den ich kenne und wir sind einfach nur ganz normale Menschen. Wir sind auf dem Dorf aufgewachsen , leben seit 24 Jahren in der Großstadt berufsbedingt , helfen jedem Nachbarn- natürlich.

    Und es war doch nur ein einfacher Vorsorge Bluttest vor der nächsten Chemo.

    Ich will lieber aufhören, danke jedem, der das liest. Ich möchte niemanden, damit belasten , was um mich herum passiert. das so merkwürdige, angstmachende Personen plötzlich auftauchen. Ich versteh`die Welt nicht mehr.

    charlott

  • Liebe Charlott,


    du belastest hier niemanden, wir alle kennen die Gefühle, mit denen du dich jetzt rumschlägst. Ja es ist ein Alptraum!! Unerklärlich, unfassbar.

    Ich hoffe, du hast irgendwem der dir beisteht. Alleine ist das schwer zu schaffen. Gibt es eine Arbeitskollegin oder eine Nachbarin, die dich ein bisschen unterstützen könnte?

    Zur Zeit ist alles noch so unbegreiflich für dich, lass dir von niemanden etwas einreden, was du nicht willst. Du musst gar nichts machen, du musst nur schauen, wie du Minute für Minute, Stunde für Stunde, Tag für Tag überstehst! Lass dir mit Entscheidungen Zeit, nichts eilt jetzt.

    Die Liebe zu deinem Mann bleibt, die kann dir niemand wegnehmen, auch wenn er nicht mehr körperlich da ist. Es ist unbegreiflich, aber man überlebt das alles - irgendwie. Schreib hier so oft dir danach ist, das hilft wirklich ungemein und wir alle sind für dich da!


    Fühl dich umarmt

    Petra

  • Liebe Charlott!

    Das ist wirklich ein Alptraum!Unbegreiflich,was du alles ertragen mußtest.Ich hoffe,das du nicht ganz alleine

    bist und Freunde hast,die zu dir stehen.Hier im Forum kannst du alles schreiben was dir auf der Seele liegt

    und es tut gut sich hier mit einigen auszutauschen.Hier versteht jeder dich und es ist schon schlimm genug,

    was du alles erleiden mußtest.Wir sind hier alle füreinander da und haben alle ein schweres Schicksal

    zu tragen,aber miteinander ist es manchmal leichter und mir tut es sehr gut.Hier bist du richtig.Liebe Grüße Helga

  • Danke schatzale,hasi für eure Antworten.

    Nein, ich habe hier niemanden am Ort.

    Der beste Freund meines Mannes ist vor 6 Jahren vor seinen Augen in der Firma im Überarbeitungstress zusammengebrochen und zwei Tage später verstorben, meine beste Freundin seit 1996 hat mir vor 4 Jahren erklärt, daß wir ihr mit den ganzem Kram zu schwierig werde, sie ist die, die ständig Hilfe brauchte wegen eines wirklich üblen Jugendtraumas, und der einzige Nachbar, den ich im ersten Schock um Hilfe bat, erzählt mir seitdem ständig, daß er gerade von Freunden finanziell hängen gelassen wurde, und ob ich ihm nicht 850 euro leihen könnte.

    Wenn ich das nicht selber gerade erleben würde, es ist als ,ob eigentlich doch ganz normale Mitmenschen sich durch den Sterbefall verwandeln.

    Meiner Nachbarin von gegenüber ist der Partner plötzlich im Sommer durch Herzinfarkt verstorben, und kurz danach ist sie vom Freund einer Nachbarin bedrängt worden, was sie noch mit der großen Wohnung will, er würde sie nehmen, er hätte eine große Familie. ER hat sie abgepaßt, immer am Ärmel gezupft, auf sie eingeredet, sie hat meinen Mann und mich völlig panisch, um Hilfe gebeten. Klar, haben wir gesagt, ich versuch`das von gegenüber aufzunehmen und gehen mit die zur Polizei.


    Deswegen erzähle ich niemanden im Umfeld etwas, ich habe Angst.


    Wir sind SOS-paten seit 2006 im Ausland .Unsere Patentochter skyt jeden Abend mit mir und verlangt Rechenschaft, ob und was ich gegessen habe. Das ist es , was mich davon abhält meinem Mann nachzufolgen, ich denke immer, ich darf das Mädchen nicht hängen lassen. Sie wird untergehen ohne mich-uns. Jeden Tag verlangt sie Rechenschaft teilweise mit Bildern, weil sie mir nicht glaubt, daß ich was esse, und wir haben fast blinde 9 jahre alte ausgemusterte Zuchthündin aus der Rettung seit 2 Jahren. Aber sie will nicht mehr hinausgehen, seitdem mein Mann fort ist, sie ißt nur noch wenig. Ich hab`im Leben noch nie jemand nicht geholfen, der meine Hilfe brauchte. Daran halte ich mich in jeder Minute fest, aber der Schmerz ist manchmal so schlimm, der Schock, die Angst, ich bin fast 60, ich denk´immer, was mache ich noch hier.

    Ich habe aus gesundheitlichen Gründen war Jahren zu arbeiten auf sehr ausdrücklichen Wunsch meines Mannes aufgehört. Also keine Kollegen.

    Unsere Patentochter heißt Sonam und seitdem sie im SOS-Heim abgegeben wurde, naja der linke Unterschenkel wurde durchgebrochen und alles ist klumpig zusammengewachsen, sie ist in der Berufsausbildung. Wir hatten eigentlich größeren Freudeskreis, ist aber seit der Erkrankung meines Mannes komplett verschwunden. Eigentlich waren wir beide immer die Helfenden und die Problemlöser. Das ist alles wie ein Alptraum. Diese ERkrankung bei einem Kerngesunden, das Verschwinden der Freunde, die Todesumstände, der verschwundene Ehering, mir ist ständig schwindelig,

    die Normalsten waren die netten Sachbearbeiterinnen bei unser Krankenkasse

    Mir tut es gut die Beiträge hier zu lesen, daß ich nicht verrückt geworden bin ,

    Liebe Grüße an euch alle charlotte

  • Liebe Charlotte,


    das ist ja alles fürchterlich. Nicht nur der Verlust deines Mannes, auch alles andere.

    Bitte passe auf dich auf und vertraue nicht aus Verzweiflung irgendwelchen.

    Bitte wende dich an eine Organisation, die ehrenamtlich sozial arbeitet und schildere deine Lebenssituation.

    Schreibe uns hier im Forum, wir werden dir " zuhören".


    Alles Liebe

    Luise

  • Liebe Charlotte,


    Mir fehlen bei Deinen furchtbaren Erlebnissen die Worte. Leider bin ich im Moment selbst ziemlich am Ende. Wir können Dich nur umarmen und Dir wünschen, dass Dein Alptraum nicht noch schlimmer wird.


    LG,

    Sky / Robert

  • Liebe Charlotte,

    Willkommen hier im Forum. Dein Verlust tut mir sehr leid, und auch alles andere was du in dieser schweren Zeit zusätzlich ertragen musst. Es ist ganz normal das die Gefühle verrückt spielen.


    Wenn du im privaten Umfeld niemanden hast dem du vertraust, vielleicht hilft es dir dich an einen Trauerbegleiter zu wenden. Es ist oft hilfreich sich jemand neutrales zu suchen der einen begleitet. Und natürlich kannst du auch hier jederzeit alles niederschreiben was dich belastet. Hier findest du immer ein offenes Ohr unter Gleichgesinnten.


    Ich wünsch dir viel Kraft für die kommende Zeit <3

    Isabel

  • Deswegen erzähle ich niemanden im Umfeld etwas, ich habe Angst.

    Wenn du Angst hast, oder in irgendeiner Art bedroht wirst, such dir bitte dringend Hilfe.


    Einen Trauerprozess zu durchleben ist schwierig genug. Ein Umfeld das von Angst geprägt ist sehr hinderlich.

    Ich wünsch dir, dass du in die "richtigen Hände" kommst <3


    Wenn du Fragen hast, schreib sie gern jederzeit hier rein...

  • Liebe Isabel,

    erst einmal vielen Dank für deine Antwort.

    Mein Mann und ich hatten wegen des bedrohlichen Freundes der jungen Nachbarin schon mehrfach mit unserem Polizeibeamten und der Hausverwaltung gesprochen, nachdem er die Nachbarin, deren Mann tot umgefallen war, zu belästigen begann.

    Uns wurde gesagt, daß der junge Mann drogensüchtig und Frontdealer sei, aber nicht verhaftet werde, da er zu einem kriminellen Netzwerk gehöre und die Polizei an die Hintermänner heranwolle.

    Und wir wohnen hier in einem absoluten Kinder- und Familienstadtteil dieser Großstadt !!!!

    Der junge Mann ist seit mehreren Wochen aber nicht mehr gesehen worden, ich denke, er sitzt wieder wegen Drogenpsychose in der Klinik. Seine psychotischen Durchdreher haben wir dreimal miterleben dürfen.

    Das ganze Programm mit am Ende 8 Beamte, die ihn abgeholt haben, vier schleppten ihn, vier mit der Hand an der Waffe daneben.

    Trotz der Schwierigkeiten der Krebserkrankung hatten wir schon angefangen unseren Umzug auf´s Land zu planen.

    Am besten wo Has´und Igel sich gute Nacht sagen.

    Und jetzt ist mir mein Liebster, mein bester Freund und Schützender fortgerissen worden.

    Ich habe schon sehr früh erlebt, wie jemand getötet/ ermordet worden ist, ich glaube mit 17 Jahre das erste Mal. Danach noch drei weitere Opfer in den nächsten 8 Jahren. Beim dritten , einem Mädchen etwas jünger als ich damals, waren wir beide betroffen. Ich habe überlebt, sie ist zu Tode gekommen.

    Es gibt keine Therapie auf dieser Welt, die diese Lebenserfahrungen überschreibt, glaub`mir.

    Ich denke, oder ich vermute, die furchtbaren Erlebnisse von damals brechen jetzt wieder durch. Mein Bernd ist nicht mehr da, um sich dazwischen zustellen.

    Es ist verrückt, aber eine der getöten Frauen sehe ich ständig vor mir.!!!!!! Witr hatten sie zu retten versucht, es ging um häusliche Gewalt. Dabei ist es dreißig Jahre her.

    Aber nicht meinen Mann.

    Das Bild dieser jungen Fau sehe ich ständig.

    Ich will lieber aufhören, davon zu erzählen.

    Alles Liebe euch Charlotte

  • Liebe Trauernde,

    freitag sind Schreiben der Rentenversicherer und anderer eingetroffen.

    Ich kann nichts aufmachen, anfassen macht schon Herzrasen.

    Weiß jemand einen Rat, ich muß die Dinger aufmachen und bearbeiten, ich habe niemanden, der mir das abnimmt.

    Meine Geschwister besuchen Weihnachtsmärkte und kümmern sich um ihr Wohlergehen und das ihrer derzeitigen Familie.


    Liebe Grüße Charlotte

  • Es gibt keine Therapie auf dieser Welt, die diese Lebenserfahrungen überschreibt, glaub`mir.

    Ich denke, oder ich vermute, die furchtbaren Erlebnisse von damals brechen jetzt wieder durch. Mein Bernd ist nicht mehr da, um sich dazwischen zustellen.

    Wow, da fehlen einem echt die Worte bei allem was du erleben musstest. Bearbeiten im Sinne von vergessen, lassen sich diese Ereignisse ganz sicher nicht, jedoch verarbeiten. Denn so wie du schreibst, nach deinem Verlust brechen diese alten Themen wieder auf. Es gibt auch sehr gute Traumaexperten.


    Kannst du den Wohnort wechseln um zur Ruhe zu kommen, oder bist du dort gebunden?

  • Liebe Charlotte,

    Ich weiß nicht wie dringend es ist diese Dokumente zu öffnen. Vielleicht gehst du nach Dringlichkeit vor?!

    Leider kann dir solche Erledigungen niemand abnehmen, vielleicht kannst du eines nach dem anderen machen. Such dir das dringendste raus und fürs nächste lässt du wieder etwas Zeit vergehen.


    Möglicherweise gelingt es dir so

    Ich wünsch dir ganz viel Kraft... <3

    Isabel

  • Hallo Charlott!

    Das ist ja wirklich schrecklich,was du alles erleben mußtest.Ja auch ich mochte am anfang auch nicht gerne die

    Post öffnen,aber ich habe mich dazu durchgerungen und es ging.Sicher wissen deine Geschwister auch nicht,

    das du dringend beistand gebrauchen konntest bei den Briefen.Vielleicht rufst du sie mal an und bittest sie

    dir dabei behilflich zu sein.Der Weihnachtsmarkt ist noch länger,da können sie noch öfter hingehen und du

    bist wichtiger im moment,sicher werden sie dir helfen,wenn du ein gutes Verhältnis zu ihnen hast,werden

    sie kommen.Liebe Grüße Helga

  • Liebe Hasi,

    danke für deine Anteilnahme,

    Ich habe sie beide angerufen und um Hilfe gebeten. Das erste Mal in unserem Geschwisterleben, daß ich um Hilfe gebeten habe.

    Ich bin 6 Jahre älter als meine Schwester, 12 als mein Bruder.

    Die rüde Antwort meines Bruders war rekordverdächtig kaltherzig - als SMS.

    Allerdings sieht er sich selber als netten Kerl, der von jedem und allem Hilfe braucht und auch vehement oder schluchzend einfordert. Hat er bei seinen älteren Schwestern perfektioniert, so gut durch die Anforderungen des Lebens zu kommen.

    Ein Herzchen vor dem Herrn sondergleichen.

    Bin ich zornig und entsetzt. Er kennt meinen Bernd seit er 6 Jahre alt war, hätte weder Abi noch Studium oder körperliche Gesundheit ohne uns beide.

    Danke, danke, danke noch einmal für deine Anteilnahme.

    Ich klinge vielleicht beherrscht, aber mich schüttelt es vor Kummer und Schmerz. Die Worte von Bruder und Schwester sind wie Schnitte ins Herz, ich versteh soviel Kälte und Egoismus nicht mehr.

    Ch.

  • liebe Charlott,


    erst mal mein tiefes beileid für deinen verlust.


    es ist gut das du hier in unserem forum angekommen bist und hoffentlich gut dich aufgehoben fühlst. den einen oder anderen ratschlag bezüglich der schlimmen dinge in deinem umfeld kannst du hier auch bekommen. das ist ja zum haare raufen, was dir widerfahren ist....


    was ich garnicht verstehe - warum wurdest du nach hause geschickt nach einer ohnmacht:4: normalerweisse wird man da erst mal auf eine liege gepackt und aufgepäppelt :4::4::4:... alles nur zum kopf schütteln....


    lieber gruß von Bine

  • Liebe Charlott,


    ich habe Hilfe von meiner Familie eingefordert! Es ist mir nicht leichtgefallen, aber ich habe ihnen gesagt, "so ich brauche eure Hilfe, ich brauche euch als Freunde und Unterstützer". Vielleicht solltest Du das auch machen. wenn Sie dann wieder nicht reagieren, weißt du wirklich woran du bist!


    LG

    Petra

  • Liebe Schatzale,

    danke für deinen Vorschlag.

    Habe ich in der schlimmen Nacht, als mein Mann verstarb tatsächlich auch fast so zu meinem Bruder und meiner Schwester gesagt.

    Am Ende aller Dinge kommen wir doch zu den elementaren Werten zurück, nicht wahr? Geschwister als Freunde und Unterstützer ? 1. SMS meines Bruders" Ich sende dir ganz viel Kraft. ".statt vorbeizukommen 2. SMS "Ich lasse hier nicht alles stehen und liegen, nur !!!! weil du anrufst. Respektiere meine Grenzen und Meinung und gehe pfleglich und respektvoll mit mir um " - sein Schwager seit 39 Jahren war gerade an Krebs gestorben

    Ein Herzchen.

    Ich habe stundenlang viel von den anderen gelesen, ich kann das gar nicht alles aufzählen von jedem einzelnen Mitglied.

    Ich bin so dankbar, über die Möglichkeit euch zuhören zu können, daß wir alle so viel Ähnliches erleben und erleiden. Als ob wir inmitten unser Mitmenschen heraus in ein fremdes Land

    geschleudert wurden, und jetzt da überleben müssen, wo alles fremd ist und eigentlich alle nur wieder nach Hause wollen.

    Alles Liebe charlott

  • Liebe Mausebaer,

    wie ich jetzt aus den online Klinikbewertungen erfahren habe, bin ich nicht die einzige, mit der so umgegangen wurde.

    Ich weiß gar nicht, ob ich hier schreiben darf, welche Klinik das ist.

    Wenn du je nach Hamburg kommst und in eine Klinik mußt, lese um Gottes willen, erst die Bewertungen, dir könnte sonst wirklich Schlimmes widerfahren.

    Eine Pflegerin hat mir erzählt, daß es ein "Trick" ist Zufallspatienten solange- bis7 Stunden im Flur liegen zu lassen auf altem Bett -, bis sie für 257,- Euro pro Nacht Bett auf Privatstation nehmen. Das liebe Geld.

    Alles Liebe charlott

  • liebe Trauernde,

    Bohnengeschichte - ich habe , wenn ich in den letzten Nächten nicht schlafen konnte, in den Beiträgen von euch gelesen und soviel Tröstliches und Gemeinsames gefunden,

    ich weiß nicht mehr, wer die Geschichte von den Bohnen und der alten Frau eingestellt hat, aber ich möchte mich noch einmal ausdrücklich für diese wunderbare Anregung den Tag wahrzunehmen bedanken.

    Alles Liebe euch