Erinnerungen an Liebgewonnenes

  • Guten Morgen,

    hab eine nachdenkenswerte Geschichte auf Facebook gefunden.


    Die Fabel des Esels


    Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in einen Brunnen. Er wurde nicht verletzt, konnte aber nicht alleine rauskommen. Deshalb weinte das Tier stundenlang stark, während der Bauern überlegte, was er tun sollte.

    Schließlich traf der Bauern eine grausame Entscheidung: Er kam zu dem Schluss, dass der Esel schon zu alt war und der Brunnen wirklich trocken war, irgendwie bedeckt werden musste.

    Es war also nicht wert, sich zu bemühen, den Esel aus dem Brunnen zu holen. Im Gegenteil, er hielt seine Nachbarn an, um ihm dabei zu helfen, den Esel lebendig zu begraben. Jeder von ihnen nahm eine Schaufel und fing an, Erde in den Brunnen zu werfen.

    Der Esel wusste lange nicht, was sie ihm antaten, und weinte verzweifelt. Aber zur Überraschung aller, der Esel hat sich nach ein paar Schaufeln von der Erde befreit, die auf ihm lag.

    Der Bauer schaute endlich auf den Boden des Brunnens und wunderte sich, was er sah.

    Mit jeder Schaufel, die auf seinen Rücken fiel, schüttelte der Esel sich, indem er einen Schritt über die Erde ging, die zu Boden fiel.

    So sahen alle in kürzester Zeit, wie der Esel es geschafft hat, den Rand des Brunnens zu erreichen, über die Kante zu gehen und da raus zukommen, indem er allem trotzt.

    Das Leben wird dir viel Erde auf den Rücken werfen. Vor allem, wenn du schon in einem Brunnen bist. Das Geheimnis, aus dem Brunnen zu kommen, ist die Erde abzuschütteln, die auf dem Rücken liegt, und einen Schritt über sie zu machen.

    Jedes unserer Probleme ist eine Stufe, die uns nach oben führt. Wir können aus den tiefsten Löchern herauskommen, wenn wir uns nicht als Verlierer erweisen. Nutze die Chance, die man dir gibt, um weiterzumachen...!!!

    Erinnert euch an die 5 Regeln, um glücklich zu sein:

    1. Befreie dein Herz vom Hass.

    2. Befreie deinen Geist von den Sorgen.

    3. Vereinfache dein Leben

    4. Gib mehr und erwarte weniger.

    5. Liebe dich mehr und... akzeptiere das unvermeidliche. Es könnte die Lösung sein, nicht das Problem.


    Netzfund



    Habt einen ruhigen Tag,

    Karin

  • Guten Morgen,

    bin gestern Abend aus München zurück gekommen.

    Wieder habe ich mir meine eigenen Erinnerungen in meine Schatzkiste gelegt.


    Ich fuhr sechs Stunden mit dem Zug ,wurde von meinem lieben Schreibkontakt vom Bahnhof abgeholt und ins Hotel gefahren.

    Mein Bekannter hatte sich Urlaub genommen und einen gedanklichen Plan für mich ausgearbeitet,welche Sehenswürdigkeiten interessant sein könnten.

    Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir uns auf dem Weg.


    Es war eine Freude ,einen neuen Menschen an der Seite zu haben,der versucht hatte,deine Interessen herauszufiltern ,der sich um dein Wohlergehen Gedanken gemacht hatte.


    Ich möchte euch ein paar Fotos zeigen.




    Beim gemeinsamen Abendessen haben wir den Tag dann Revue passieren lassen.Auch das war etwas sehr angenehmes und wieder neu.

    Ich hatte den Mut,mich einer neuen Situation zu stellen.

    Ich hatte das Glück,dass ich mich dabei so wohlfühlen durfte.

    Ich habe festgestellt,auch hier konnte ich unbefangen von meinem Liebsten sprechen.

    Dieses Erleben von völlig neuen Eindrücken hat mir sehr gut getan.


    Nun bin ich zurück,habe wunderschöne Tage gehabt,kann mir meine Videos und Fotos ansehen.

    Wieder ein für mich richtiger Schritt in eine Zukunft,die neu gestaltet wird.

    Es waren Tage,in denen mich mein Liebster mit ruhigen Gedanken begleitet hat.

    Es war wohltuend und sehr angenehm,zu erfahren,dass sich ein Mensch Gedanken um mich gemacht hat.

    Ich versuche nur in der Gegenwart zu leben,es fühlt sich richtig an.Meine Vergangenheit gehört immer zu mir und das ist auch richtig so.


    Habt einen ruhigen Tag.

  • Liebe Karin,


    danke, dass Du uns von Deiner Reise erzählt hast und danke für das Einstellen der Erinnerungsfotos. Es ruft auch in mir Gedanken an eine schöne gemeinsame Zeit wach. Und wieder hast Du einen großen Schritt in die für Dich richtige Richtung gemacht.


    Yoda


  • Guten Morgen,

    diese Geschichte wurde mir einmal in mein Wohnzimmer gestellt


    Wie viele Farben hat die Sehnsucht

    ..... "es war eine eigenartig geformte Palme!

    Sie wirkte gedrungen, mit einem mächtigen Stamm u. starken Fächern, die in ihren Bewegungen sichtbare Mäßigung zeigten u. nichts von der Heiterkeit hatte, die alle anderen Palmen so weiblich machte.

    Das Merkwürdigste aber war die Krone der Palme! Der Baum neigte sich mit seinen Blattfächern zur Mitte hin

    "Seht nur genau hin", sagte der alte Erzähler, "achtet auf das nächste Wehen des Windes". Und so konnten sie es sehen!

    Als der Wind die Fächer der Bäume etwas auseinander wehte, da sahen sie es: Im Herzen der Palme, dort, wo sonst die neuen, hellgrünen Triebe aus der Mitte des Stammes nach oben drängten, lag ein mächtiger, rötlicher Stein....


    "Ihr wollt wissen, wie der Stein dort oben hinaufgekommen ist?....


    Nun, dies geschah vor vielen, vielen Jahren.... ein Mann... kam durch die Wüste. Er war tagelang umhergeirrt, hatte sein Hab und Gut verloren... er war vor Durst u. Hunger und Hitze fast um den Verstand gekommen... alles in ihm war grenzenloser Schmerz...


    Da packte ihn ein rasender Zorn.

    "Ich habe Anspruch auf schrie er." Ich will leben, weil ich einen Anspruch darauf "

    habe"


    Er griff nach einem großen Stein... Mit aller noch vorhandenen Kraft presste er den Stein mitten in das Kronenherz des jungen Baumes. Es knirschte und brach...und dann kam eine entsetzliche Stille.!


    Der Mann brach neben der Palme zusammen. Zwei Tage später fanden ihn Kameltreiber....


    Die kleine Palme war unter der Last des Steines fast begraben. Ihr Tod schien unausweichlich.... der große Stein lastete so schwer auf dem zierlichen Stamm, dass er bei jedem leisen Windhauch abzubrechen drohte.


    Doch der Mann hatte die Palme nicht töten können. Er konnte sie verletzen, aber nicht töten.


    Als dem jungen Baum alles... als eine ungeheure... Masse von Schmerz und immer wieder Schmerz war, da regte sich gleichzeitig daneben ohne Verbindung zum Schmerz eine erste kleine Welle von Kraft und diese Welle vergrößerte sich, fiel in die Wellenbewegung des Schmerzes, wuchs, machte die Pausen zwischen Schmerz und wieder Schmerz länger und länger, bis die Kraft größer wurde als der Schmerz.


    Der Baum versuchte den Stein abzuschütteln.

    Er bat den Wind ihm zu helfen. Aber es gab keine Hilfe.


    "Gib es auf" sagte sich die kl. Palme. "Es ist zu schwer".....


    Aber da war eine andere Stimme, die sagte "Nein, nichts ist zu schwer. Du musst es versuchen... du musst es tun."


    "Wie soll ich das tun" fragte die Palme. "Ich kann den Stein nicht abwerfen".


    "Du musst den Stein nicht abwerfen", sagte wieder die andere Stimme. Du musst die Last des Steines annehmen. Dann wirst du erleben, wie deine Kräfte wachsen.... und die Palme nahm den Stein in die Mitte seiner Krone.... klammerte sich mit langen, kräftiger werdenden Wurzeln in den Boden, denn er brauchte mit seiner doppelten Last einen doppelten Halt.


    Dann kam der Tag, an dem sich die Wurzeln der P. so tief gesenkt hatten, dass sie auf eine Wasserader stießen.

    Befreit schoss eine Quelle nach oben und sie hat diesen Platz hier zu einem Ort der Freude und des Wohlstands gemacht.

    Nun als der B. festen Halt hatte und Nahrung fand, begann er nach oben zu wachsen. Er legte breite, kräftige Fächerzweige um den Stein herum. Man konnte manchmal meinen, dass er den Stein beschütze.Sein Stamm gewann mehr und mehr an Umfang....


    Und mochten alle anderen Palmen am Strand höher und lieblicher sein, der Palmbaum, den die Leute bald Steinpalme nannten, war unbestritten der mächtigste Baum.


    Er hat eine Quelle freigelegt, die seither den Durst vieler löscht und was das Wichtigste ist, der Baum hat seine Last angenommen u. hoch hinausgetragen. Sie liegt auch heute noch auf seinem Herzen, aber sie ist in seinem Dasein an eine Stelle gerückt, die sie tragbar macht.

    Nur die äußere Lässt erscheint uns untragbar. Ist sie angenommen, wird sie Teil von uns selbst.... "

    "... Rahman der Erzähler legte beide Hände an den Stamm der Palme.

    Das Feuer war fast niedergebrannt. Die Zuhörer verließen einer nach dem anderen den Platz.


    Nur einer blieb noch.


    Er war spät gekommen und hatte etwas abseits gesessen.


    Er setzte sich zu Rahman und beide saßen lange ohne Worte.


    "Ich bin der Mann, der den Stein auf die Palme drückte" sagte der Mann. "Ich hatte es vergessen, doch deine Erzählung weckte alles wieder auf.

    Was soll ich tun? Ich fühle Schuld".


    "Dann trage diese Schuld wie der Baum den Stein. Nehme die Schuld an. Versuche soviel du vermagst, davon in Liebe zu verwandeln. Vergiss dabei nicht, dass Liebe etwas ist, das man tun muss. Es nützt nichts, sie nur zu erkennen und um ihre Notwendigkeit zu wissen. Liebe ist Leben und wächst allein aus dem Tun. "


    Die Männer saßen noch lange unter der Palme und es war ein leichter Wind, der das Feuer wieder zum Brennen brachte"



    aus dem Buch:Wie viele Farben hat die Sehnsucht


    (stark von mir gekürzt, doch hoffentlich noch verstehbar)


    Ich wünsche euch allen hier und mir selbst die Kraft der Steinpalme


    und denkt daran: alles braucht Zeit.... viel Zeit... viel Geduld



    Habt einen ruhigen Tag,

    Karin

  • Ik hou van je Handen

    je Lippen

    en hoe je Ruikt

    ik hou van je Stem

    en de Woorden die je gebruikt

    ik hou van je verhalen

    die je me vertelt

    ik hou van je Grapjes

    en de vragen die je stelt

    ik hou van je Zinnen

    en hoe je ermee speelt

    ik hou van je Leven

    en dat je`t met me deelt


    gefunden auf Facebook

  • Guten Abend,

    jede /jeder hat ihren/seinen Verlust erlitten.

    Das ist schlimm,macht kraftlos , dünnhäutig, angreifbar,und vielleicht auch aggressiv.


    Ich lese viel mit ,äußere mich selten,schreibe wenig.


    Ich habe für mich festgestellt,mein Schmerz ist für mich der schwerst auszuhaltende.

    Menschen,die einen Verlust ,egal welchen sie erlitten haben,trauern für sich und sehen ihren eigenen Schmerz als den am schlimmsten für sich an.

    Nichts ist vergleichbar.


    Ich habe eine/eigentlich mehrere liebe Freundinnen auf Aspetos gefunden.

    Mit einer Dame telefoniere ich täglich.

    Wir haben für uns festgestellt,unsere Trauer ist einzigartig,sie gehört jeweils zu uns.

    Wir hören uns gegenseitig zu.

    Wir teilen uns wertungsfrei unsere Gedanken mit.

    Wir wissen,jedes Gefühl ist eine Momentaufnahme.

    Wir haben gelernt,wie wechselhaft unsere Stimmung sein kann.

    .

    Wir wissen,unsere Dünnhäutigkeit kann sich sekündlich ändern

    Wir trauern allein,wir hören uns nur zu.


    In einem Telefonat kann ich natürlich immer wieder nachfragen.Ich kann dort auch sagen,dies ist deine Meinung zu meiner Aussage.Es ist deine Interpretation .

    Das geschriebene Wort lässt viel Freiraum zur Interpretation.Auch hier kommt meine eigene,ständig wechselnde Dünnhäutigkeit ins Spiel.


    Ich habe gelernt,ich muss meinen eigenen Weg durch die Trauer finden.

    Dazu schreibe ich im Forum.

    Meine Gedanken und Erlebnisse schriftlich festzuhalten zeigt mir an,welchen Weg ich bereits gegangen bin,wo ich kehrt gemacht habe,was mir gut getan hat.

    Aber auch da entscheide ich mich immer ganz allein.


    Ich freue mich darüber,wenn jemand daraus etwas für sich nehmen kann.

    Beim Schreiben verwende ich natürlich die Worte,die meine Stimmungen wieder geben.

    Ja es tut auch gut ,wenn nur gelesen wird.

    Das sehe ich anhand der Zugriffe.


    Habt einen ruhigen Abend,

    Karin