Mein Mann ist plötzlich einfach weg...

  • LIebe Franzi,

    mein Mitgefühl zum Tod deines Mannes.

    Am Anfang der Trauer bringt eigentlich gar nichts etwas.

    Es gilt einfach nut irgendwie durch die Tage zu kommen und es hilft, wenn man die Tage in möglichst kleine Einheiten teilt und nur ja vermeidet an die Zukunft zu denken.

    Du bist nicht alleine mit deinen Gefühlen.

    Auch das wird dir momentan kein großer Trost sein, aber es gibt leider nichts Positives womit ich dir effektiv helfen kann.

    Ich wünsche dir viel Kraft und alles LIebe Gabi

  • ich habe anfangs viel Auszeit gebraucht. Tage wo ich nichts getan hab, ausser geschlafen, gegessen, Tv...und geweint.

    Danach hatte ich wieder Energie um einige Aufgaben zu bewältigen. Dann wieder einen oder mehrere Tage nur geschlafen und immer viel und oft geweint. Trauerarbeit gemacht, mit Fotos, Videos, Gespräche, Spaziergänge und mit einer Freundin und Trauerbegleiter viel geredet über die letzten Wochen, Tage und Stunden, immer und immer wieder...

  • Liebe Franzi,


    es tut mir sehr leid, dass dein Mann gegangen ist. Mein tiefes Mitgefühl.

    Mein Mann starb auch mit 59 nach ca 4 Wochen. Auch ich vermisse ihn schrecklich. Ich versuche mich tagtäglich mit Arbeit in Haus und Garten einzudecken, sodass ich nicht zum Luftholen komme. Außerdem gehe ich viel in den Wald, die Natur erdet mich. Ich rede viel mit meinem Mann und schreie auch wütend über die Ungerechtigkeit.

    Für dich wünsche , dass du etwas findest, was dich zumindest kurzzeitig etwas ablenkt. Ich weiß, der Schmerz ist immer da.

    Ich schicke dir eine wärmende Umarmung.

    Moni

  • Liebe Franzi,


    mein aufrichtiges und tiefes Mirgefühl zu deinem schmerzlichen Verlust :30:.

    Ich kann deine Gefühle so gut verstehen, alle hier können das, denn alle hier haben einen ihrer liebsten Menschen verloren.

    Es gibt eigentlich nicht was tröstet, was einen den Verlust erträglicher macht.

    Aber sich über das was in einem vorgeht auszutauschen, das ist schon eine wichtige Stütze. Mir hilft das sehr.

    Und eigentlich wird man ohnehin nur richtig von Menschen verstanden , die das gleiche schlimme Schicksal teilen.


    Auch ich war 32 Jahre mit meinem geliebten Schatz verheiratet, über 38 Jahre waren wir ein Paar. Er war meine Jugendliebe, mein

    Ein und Alles. Im letzten Juli ist mein Schatz gestorben, 7 1/2 Jahre hat er so tapfer gegen seine Krebserkrankung gekämpft und doch

    verloren.


    Auch ich habe Kinder, Enkelkinder, Familie, Freunde .... aber meinen geliebten Partner, den kann mir niemand ersetzen.

    Natürlich geben sich alle Mühe, aber die meiste Zeit ist man halt allein Zuhause, mit seiner Trauer, mit seinem Schmerz,

    Alles ist anders, nichts ist mehr wie es mal war. Das Haus ist leer wenn man nach Hause kommt und die Stille auszuhalten,

    das ist finde ich, das Schlimmste.


    Ich weiß nicht ob das irgendwann mal anders wird. Ich wollte nie alleine leben, ich kann das einfach nicht.


    Ich schicke dir eine liebe Umarmung :30:,


    herzlichst, Kerstin

    Ich fürchte nicht die Dunkelheit dort draußen, es ist die Dunkelheit in meinem Herzen, die mir Angst macht.