Ich kann nicht ohne dich

  • Liebe Steffi,


    Mit dem kauf der Salzlampen hast du Dir was gutes getan .



    Das warme Licht, wird dich evt ein bißchen trösten in dieser dunklen Jahreszeit. Es ist gut das du jemanden hast, wo du hingehen kannst.


    Weiterhin viel Kraft, wünsche ich Dir. Lg Evi.

  • Liebe Steffi, liebe Mitlesende,

    die Trauerbegleiterin und Bestatterin Christine Kempkes, die ich sehr mag, schreibt in ihrem aktuellen Monatsimpuls (den man auf ihrer Website christinekempkes.de bestellen kann) auch über die Adventszeit. Sie betont, dass Trauernde am besten ganz ihrer Intuition folgen und sich dabei immer bewusst machen können, dass das, was dieses Jahr für sie stimmig ist, nicht bedeuten muss, dass das jetzt für die kommenden 20 Jahre in Stein gemeißelt ist. Nächstes Jahr um die Adventszeit stehen wir an einem anderen Punkt unseres Trauerwegs und können uns wieder neu entscheiden, wie wir die Zeit gestalten möchten.

  • Liebe Sabiene,

    ja genau so ist es. Auf meinem Trauerweg bin ich jetzt an dem Punkt das ich dieses Jahr Weihnachten nicht so gestalten kann wie in den vergangenen Jahren zusammen mit Joachim.

    Zukunftspläne mache ich keine

  • Heute waren meine beiden Enkelkinder da. Wir sind Schlitten gefahren und haben einen Schneemann gebaut. Danach gabs warmen Kaba und Kekse.

    War ein wunderschöner Nachmittag. Es war Leben im Haus und das tat gut.

    Ich bin froh und dankbar Familie zu haben. Sie halten mich auf dem Weg und an so Tagen wie heute weiß ich wieder wofür ich weiterleben möchte.

  • Liebe Steffi,


    das freut mich für Dich. Familie ist ganz wichtig.

    Die habe ich mir immer gewünscht. Leider

    ist es mir durch einen Schicksalsschlag vergönnt

    geblieben.

    Am 1. Advent habe ich alte Unterlagen entsorgt

    und zum Müll gebracht und Umzugskisten gepackt.

    Da ich aufgrund einer Erkrankung Gleichgewichts

    probleme habe, trage ich im Treppenhaus immer

    zur Erheiterung bei, da ich rückwärts die Treppe

    runter muss und eine Hand am Geländer halten

    muss. Sie wissen, dass mein geliebter Mann Tod

    ist und ich keinen mehr habe.

    Niemand der mich fährt und vom Auto musste

    ich mich trennen. Dann kommt die Frage kommt

    ein Taxi für sie.

    ich hoffe, dass ich alle schweren Herausforderungen

    meistere.

    Als ich zurück kam saß ich mit meinen Fellnasen

    und streichelte sie. Die kleine Katze verliert aus

    Kummer Fell.

    Früher als mein Mann noch lebte hatte ich oft

    Anrufe auf meinem AB von angeblichen

    Freundinnen. Habe gestern alte Nachrichten

    gelöscht. Alle vor seinem Tod. Kurz gesagt,

    ich war ganz allein ohne Kontakt mit meinen Fellnasen.

    Dies war ein Vorgeschmack auf Weihnachten und

    Silvester und dem Rest meines Lebens.

    ich möchte meinen geliebten Mann wiederhaben.

    Leider geht es nicht.

    Nun wieder eine schlaflose Nacht trotz Müdigkeit und

    Erschöpfung.


    traurige Grüße

    Sonnenstrahl

  • Liebe Sonnenstrahl,

    Es tut mir sehr leid das du so garniemanden hast der dich ein wenig in deiner Trauer auffängt.

    Gibt es in deiner Umgebung keine Trauerbegleitung. Hier macht das der Hospitzdienst. Vielleicht wäre aber auch ein Tierschutzverein was wo du Kontakte knüpfen könntest. Ist hat jetzt alles so schwer wegen Corona.


    Ich schick dir eine stille Umarmung

  • Es ist nie der richtige Zeitpunkt

    Es ist nie der richtige Tag

    Es ist nie alles gesagt

    Es ist immer zu früh

    Und doch sind sie da,

    Erinnerungen, Gedanken, Gefühle,

    schöne Stunden

    Momente die unvergessen bleiben.

    Diese Momente gilt es festzuhalten,

    einzufangen und

    im Herzen zu bewahren.

    ( von Unbekannt )

  • Wochenenddienst ist rum. Bin jetzt wieder auf der " Corona - Station ". Hab jetzt ein paar Tage frei.

    Heute den ganzen Tag mit einkaufen verbracht.

    Nachher fahr ich noch die Geschenke vom Nikolaus zu meinen Enkelkindern.

    Und dann kommt so wie jeden Tag die Zeit der Einsamkeit.

    So wie ich die Adventszeit mit der Deko und all den Lichtern früher geliebt habe so hasse ich sie jetzt.

    Überall hört man nur das dies die Zeit für Zusammensein mit den Lieben ist. Und wieder bin ich die, die durchs Fenster nach drinnen schaut wo die leben, die ihre Liebsten noch haben.

  • Das ist lieb von euch ABER

    Das ist mein Beruf.

    Mir tun zur Zeit alle Patienten leid da in unserem Haus wieder Besuchsverbot ausgerufen wurde. Es gibt Außnahmen bei Patienten die palliativ sind.

    Aber viele hier ( so wie ich auch ) wissen das der Tod auch plötzlich kommen kann.

  • Meine beiden Enkel waren übers Wochenende bei Oma damit Mama und Papa mal was mit Freunden unternehmen konnten.

    Ich fühle mich gebraucht wenn die Zwei da sind. Auch ist dann die Stille hier für eine Zeit weg.

    Es gibt zwar immer Momente in denen ich denke warum darf Joachim das nicht miterleben, aber mir tut diese Zeit gut.

    Ich verbuche dieses Wochenende auf der Gut Seite ab.