Ich kann nicht ohne dich

  • Ja liebe Steffi


    da hat deine Schwester leider recht ,mein Kind meldet sich auch selten


    lass dir zeit ,du bist doch sehr offen ,wenn du nicht damit rechtest wird es geschehen


    ich habe mich vor Helmuts tot ,auch nicht über die geistige Welt auch nicht interessiert


    und alles was ich heute habe kam alles ganz von allein .


    Du weißt ich redet immer mit beiden und bedanke mich oft bei beiden für das was sie Führer


    für mich getan haben und was sie heute tun .


    Viele Kraft .liebe Grüß


    Traurige Birgit

  • Heute war ein sehr anstrengender Tag

    wärend meines Dienstes ist ein Patient verstorben. Ich dachte ich schaff das schon.

    Doch als die Angehörigen mit der Ärztin gesprochen haben und weinten war es vorbei.

    Jetzt habe ich noch mehr Angst in einer Notsituation nicht reagieren zu können.


    Zu Hause hat mich meine Schwester auf einen Spendenaufruf der Feuerwehr aufmerksam gemacht.

    Hab die Kleidung von Joachim zusammengepackt und morgen werden sie den Flutopfern gespendet. Das ist im Sinne von meinem Schatz.

    Einige Stücke an denen mein Herz hängt habe ich ja schon in meine Schatztruhe gelegt.


    In Yodas Wohnzimmer das Lied von Johannes Oerding gehört. Viel geweint aber auch Liebe im Herzen gespührt.

    Mein Schatz ist bei mir da bin ich sicher.


    Die Stille zu Hause ist immer noch schwer zu ertragen.

    Mir fehlen das Lachen, die Witze ( auch die auf meine Kosten ), die Diskussionen über wer weiß noch was.

    Ich vermisse es mich abends an ihn zu kuscheln.

    ICH VERMISSE DICH JOACHIM


    WIEDER EIN TAG HIER VORBEI = EINEN TAG NÄHER BEI DIR<3

  • Ach liebe Steffi


    es tut mir leid das du gestern eine so schweren Tag hast ,als Krankenschwester zu arbeiten das ist


    ein Knochenarbeit ,aller Achtung das du das kannst .


    und diese Einsamkeit zu Hause ist schrecklich ,auch wenn mir mein zu Hause


    sehr wichtig ist ,weil mich hier alles an meine Familie erinnert


    und doch manchmal tun auch Erinnerungen sehr weh .


    liebe Grüße


    Traurige Birgit

  • Liebe Steffi,

    Krankenschwester ist ein so wichtiger, aber auch schwieriger Beruf. Es tut mir leid, daß die Situation mit den Angehörigen so schmerzvoll für Dich war, aber ich kann es gut verstehen.


    Wie lieb von Dir, daß Du Kleidung Deines lieben Mannes gespendet hast.


    Sei in der Hoffnung gehalten, daß Dein Joachim Dich begleitet , bis Ihr Beiden für immer zusammenbleiben dürft.


    Liebe Grüße

    Sommermond

  • Zu Hause hat mich meine Schwester auf einen Spendenaufruf der Feuerwehr aufmerksam gemacht.

    Hab die Kleidung von Joachim zusammengepackt und morgen werden sie den Flutopfern gespendet. Das ist im Sinne von meinem Schatz.

    Einige Stücke an denen mein Herz hängt habe ich ja schon in meine Schatztruhe gelegt.

    Liebe Steffi,

    Wie schön das du es für einen guten Zweck spenden konntest <3

  • Ja Isabel. Wir haben hier in der Gegend keine Kleiderkammer oder so.

    Bin froh das Joachim so mit seinen Sachen anderen helfen kann.


    Heute fehlt mir Joachim so seh das ich nicht aufhören kann zu weinen

    Beim Spaziergang mit dem Hund wollte ich ein wenig zur Ruhe kommen. Bin mehreren Paaren begegnet. Hat mich völlig umgehauen.

    Ich weiß das sie nichts dafür können und nur ihr Leben leben.


    Die Urlaubsbilder von Mel021099 sehen nach einer wundervollen Zeit aus. Danke das du uns daran Teil haben lässt


    WIEDER EIN TAG HIER VORBEI = EINEN TAG NÄHER BEI DIR<3

  • Die Urlaubsbilder von Mel021099 sehen nach einer wundervollen Zeit aus. Danke das du uns daran Teil haben lässt


    von Herzen gerne

    Schön wenn ich euch etwas Trost spenden kann damit

    Ich bin nicht weg.... nur schon mal voraus gegangen...


    • "Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können." Robins Lieblings Zitat aus der kleine Prinz
  • Heute morgen waren meine Enkelkinder für ein paar Stunden da ( Sohn und Schwiegertochter mußten beide arbeiten )

    Was soll ich sagen----- es war eine tolle Zeit für mich.

    Meine Enkelin ( 5 Jahre ) wollte alles aus der Schatztruhe sehen. Dann sagte sie : Ich vermisse dem Opa. Das war wunderschön.

    Hab völlig umsonst versucht ihnen die lachende Oma vorzuspielen. Beide vermissen ihren Opa. Mein Enkel ( 9 Jahre ) sagte er habe so gerne mit Opa gespielt.

    Sie wissen das ich auch traurig bin weil Joachim nicht mehr da ist und ich dachte ich müsse es von ihnen fern halten ------- blöd

    Wir haben gespielt und gelacht ------ Joachim hat es bestimmt gefallen uns so zu erleben.


    Heute mittag war ich zu einer Anwendung (geistige Aufrichtung) bei meiner Schwester. Danach bin ich innerlich viel ruhiger.


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  • Liebe Steffi das ist wunderschön ❤️
    Kinder haben so feine Antennen klar wissen sie spüren sie das du traurig bis…. Klar sind sie auch traurig und vermissen den Opa

    Ich finde es toll das du mit ihnen die Schatztruhe angeschaut hast

    Vielleicht gibt es ja etwas das du ihnen von ihrem Opa geben kannst?
    Ganz sicher hat dein Joachim euch zugeschaut uns sich gefreut, dass ihr so eine schöne Zeit hattet….. sich über euer Lachen gefreut ❤️

    Ich bin nicht weg.... nur schon mal voraus gegangen...


    • "Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können." Robins Lieblings Zitat aus der kleine Prinz
  • Danke für die lieben Worte

    Krankenschwester zu sein ist das was ich wollte und auch noch will. Ja manche Ereignisse, Gerüche, Gespräche triggern mich und ich fange an zu weinen. Aber das geht hier ganz vielen auch so.

    Habe zum Glück Kollegen die Verständnis haben.

    Hoffe das es lange genug so bleibt damit ich weiter arbeiten gehen kann. Wenn nicht hab ich mit meinem Hausarzt schon besprochen mich dann einfach rauß zu nehmen.
    Heute hab ich mich mit einer Freundin zum Spaziergang mit den Hunden getroffen. Das tat gut. Sie hat mir nochmal gesagt das ich mich ruhig bei ihr melden soll wenn ich Gesellschaft brauche.

    Ich muß von dem Gedanken weg kommen das ich mit meiner Trauer eine Last bin. Ist halt vieles noch ein Lernprozess.


    Nach wie vor ist es schwer die Stille zu Hause auszuhalten. Dann kommt der Schmerz mit voller Wucht.

    Aber ich bin mir sicher das Joachim mich begleitet und auf mich achtet.

    Unsere Liebe ist stärker als der Tod.


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  • Ich lese ja gerade " Mutige Seelen " von Robert Schwartz. Es geht darum das unsere Seelen ihr Leben schon vor der Geburt geplant haben.

    Es deckt sich in Vielem mit dem was mir meine Schwester gesagt hat.

    Bei dem Gedanken das es Joachim in der Welt in der er jetzt lebt gut geht verspüre ich eine tiefe innere Ruhe. Ich laufe schon seit Tagen nicht mehr ruhelos in der Wohnung umher.

    Auch die Angst das ich keine Zeichen bekomme ist weniger geworden.


    Die Einsamkeit, vorallem zu Hause, bleibt. Das ist die größte Hürde. Ich bin auch schon mal sauer auf Joachim, weil er mich hier alleine gelassen hat.

    Ist das wirklich der Lebensplan meiner Seele ? Es gibt noch offene Fragen zu dem Thema


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  • Trauer ist wie Achterbahn fahren. Steil bergauf, fast freier Fall und von den Dingen rechts und links bekommt mann nichts mit. Habe heute bei einigen hier viel trauriges gelesen. Leider gibt es für keinen eine Lösung die den Schmerz wegnimmt.

    Ich habe das Glück das ich viele liebe Menschen um mich habe die mich in meiner Trauerarbeit unterstützen.

    Auch der Besuch im Trauercafe war eine gute Entscheidung. Für Sonntag hab ich mich zu einer Trauerwanderung angemeldet, mal sehen wie das ist.

    Was mir gut tut mach ich und was nichts für mich ist lass ich sein.

    Menschen von denen ich enttäuscht bin oder die mich belasten lasse ich links liegen.

    Jemand hat hier mal geschrieben Trauer ist Arbeit.

    Ich möchte nicht an meiner Trauer zerbrechen ------ davor habe ich Angst.

    Joachim will das auch nicht, da bin ich sicher. Und was er dazu beitragen kann daß ich seinen Tod als einen Teil meines Lebens akzeptiere wird er mit Liebe und all seier Kraft unterstützen.


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  • Das ist die richtige Einstellung ❤️
    ich wünsche dir jetzt schon eine ganz wunderschöne Wanderung mit Menschen die deinen Schmerz und das damit verbundene „Achterbahn fahren“ verstehen

    Ich bin nicht weg.... nur schon mal voraus gegangen...


    • "Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können." Robins Lieblings Zitat aus der kleine Prinz
  • So nach und nach muß ich ja alles auf meinen Namen ummelden. Heute das Auto. zu Hause hab ich erst mal geweint weil mir bewußt wurde das sein Name immer mehr verschwindet. Solange bis er nicht mehr da ist.

    Mir ist klar das er in den Herzen derer die in lieben immer existent bleiben wird und trotzdem macht mich das Abmelden traurig.


    Joachims Schwester war heute da. Sie ist, wie ich hier schon geschrieben habe, eine anstrengender Besuch. Heute fragte sie mich ob ich das ganze Trauerjahr schwarz tragen wolle.

    Sie trägt kein Schwarz weil Joachim das nicht gewollt hätte.

    Meinem Mann ist es wurscht was die Leute tragen. Das war es ihm immer schon. Ich trage schwarz, weil es mir ein Gefühl des Schutzes gibt. Und ich trage es so lange wie ich es eben brauche.

    Und meine Trauer hält den Rest meines Lebens. Ich lerne nur damit zu leben.


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  • Ich bin heute morgen vor meinem Frühdienst die Hunderunde gelaufen. Es war noch dunkel. Gerade als ich wieder zu Hause war hat es einen Starkregen gegeben. Joachim passt auf mich und unseren Amigo auf. Das ist der beste Beweis.

    Heute mittag schien sogar die Sonne als wir unterwegs waren.


    Jetzt ist es wieder schwer für mich. In der Nachbarschaft sitzen sie im Garten es wird gelacht Musik läuft------ Wochenende eben.

    Hätten wir auch alles gemacht.


    Hört sich vielleicht doof an aber ich bin froh das wenigstes mein Hund da ist. Amigo gibt mir Halt und Strucktur.

    Und ich sitz nicht alleine hier.


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  • Liebe Steffi,


    mir geht es genauso. Ich hasse diesen Sommer, bin grad froh, dass es jetzt hagelt und stürmt, da muss ich dann

    nicht vor die Tür. Und trinke alleine meinen Aperol - ich proste dir aber zu .

    Liebe Grüße

    Brigitte

  • War heute zu meiner ersten Trauerwanderung im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Wird von einem Bestatter aus der Region organisiert. Er hat festgestellt das die Hinterbliebenen nach der Beisetzung oft auf sich alleine gestellt sind und das will er ändern.

    Es war auch ein Ranger dabei. Er hat viel zum Nationalpark erklärt. Es gab mehrere Stationen wo etwas vorgelesen wurde. Über Verlust, Ängste Trauerarbeit. Denkanstöße um die Trauer etwas besser zu bestehen und zu akzeptieren.

    Zum Schluß noch ein kurzes Zusammen sitzen.

    Hat mir richtig gut getan. Amigo hat sogar mit den anderen Hunden gespielt. Ich hatte gute Gespräche und auch die Denkanstöße habe ich als positiv empfunden.

    Das werde ich sicher noch mal machen.

    Ich hoffe für euch alle hier, daß ihr auch solche positiven Dinge für euch findet.

    Es ist hilfreich auf unserem Weg ins Leben.


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