Ich kann nicht ohne dich

  • Liebe Gaby


    erstmal wünsche ich dir das du die Zeit i m Krankenhaus gut überstehst

    und bald wieder nach Haus Kommst


    Glaube mir das Leben nach dem Tot geht weiter ,Die Liebe stirbt nie

    ich habe das was ich heute weis auch nicht gewusst ,als meine beiden starben

    aber schon nach Helmuts tot sind Dinge geschehen davon hätte ich nicht zu träumen

    gewagt ,und Nach Nadja tot wurde es noch Starker ,man muss sich darauf ein lassen

    was ich heue weiß habe ich über viel Dinge im Internet erfahren

    und mittlerweile spreche ich hin und wieder mit Leuten die haben mehr Ahnung als

    ich . Dein Mann ist immer bei dir, bis man etwas merkt das kann auch dauern .

    Zeichen bekomme ich nur von meiner Tochter kleine Feder oder ich sehe Rohkelchen

    aber dafür höre ich Nadja nicht ,mein Helmut ist immer da ,ich höre ihn und spüre ihn


    Dein Mann ist da und passt auf dich auf ,da bin ich mir ganz sicher :saint:


    Vertraue darauf wenn du kannst

    Traurige Birgit

  • Ihr Lieben,

    mir ist es auch nicht wichtig in Urlaub zu fahren.

    Unsere Urlaube waren immer toll. Wir fuhren immer eine Woche weg. Dieses Jahr sollte es im Mai nach Dänemark gehen. Wir hatten gehofft das die Einreise dann wieder möglich ist. Hab ja dann im April wegen Joachim`s Herzinfarkt storniert. Dachte wir könnten vielleicht im September fahren aber das Schicksal oder wer auch immer hatte andere Pläne.

  • Liebe Steffi,

    noch weiß ich nicht wie das mit dem zukünftigen Urlauben funktionieren soll.

    Der letzte gemeinsame Urlaub war gebucht für den Montag an dem mein Mann starb !

    Einen Tag vorher hatte ich noch umgebucht da er auf der Intensivstation lag.

    Ich war aber nicht fähig dann im September ( war auch noch genau die Zeit seines Geburtstages und unseres Hochzeittages :13: )

    zu fahren.

    Mal sehen was die Zeit bringt.Jetzt gerade geht gar nichts.

    Lg,Gaby :24::30:

  • Hallo ihr beiden


    wie ich schon gesagt habe ,für mich kommt kein Urlaub ohne meinen

    Helmut mehr in frage .ich wollte ein paar Tagesausflüge mit Nadja machen

    Aber das ist ja auch vorbei


    und damit ist es endgültig ,das einzige was ich mal machen werde

    wenn ich soweit bin mal zu meinem Sohn nach Bayern fahren


    Traurige Birgit

  • Ja Gaby,

    so geht es mir auch. Zur Zeit geht nichts und doch vergeht ein Tag nach dem anderen.

    Ohne meinem Mann!!

    Sitze wieder in dem Warum, Wieso, Weshalb Karusell. Nur die Verantwortung für meinen Hund hält mich noch hier.

    Ich habe eine liebe Familie Und ich weiß auch das sie Joachim auch vermissen und sich um mich sorgen. Aber am Ende ist es doch so, dass sie in ihr Leben zurückkönnen und ich einsam zurückbleibe. Sie sollen ja auch ihr Leben weiterführen.

    Ich dachte vor einigen Tagen noch ich hätte diese Hürde der Trauer schon gemeistert. Doch dann kommt die Keule und alles wieder auf null.

  • Liebe Steffi,


    ich kann Dir nachempfinden. Heute hatte ich viel zu regeln.

    Mein einer Kater ist krank.

    Wenn die Fellnasen nicht wären, könnte ich hinterher gehen.

    Es fühlt sich schrecklich an und ich glaube nicht, dass ich damit

    umgehen kann. Es ist sehr schwer, da wir immer nur uns und

    unsere Tiere hatten.


    traurige Grüße

    Sonnenstrahl

  • Liebe Sonnenstrahl,

    hoffe dein Kater wird wieder fit. Drück fest die Daumen. Unsere Tiere geben uns ja gerade sehr viel Halt.


    Ich habe zwar schon oft darüber nachgedacht ob ich, wenn mein Hund nicht wäre, Schluß machen würde.

    Ich bin zu dem Ergebnis gekommen dass sich dann meine Familie ja fragen würde was sie falsch gemacht oder versäumt hätten. Schuldgefühle wäre was ich dann hinterlassen würde und das will ich nicht.

  • Meine beiden Enkelkinder waren über Nacht da. Es war schön und anstrengend zugleich. Ich genieße es das hier etwas Leben in der Hütte ist und gleichzeitig fehlt mir Joachim denn er war ein Teil dieses Lebens. Auch meine Enkel vermissen ihn. Beim Spielen beim Spaziergang einfach bei allem.

    Der Besuch beim Tierarzt war auch nicht erfreulich, die Laborwerte haben sich verschlechtert. Die Bauchspeicheldrüse. Amigo bekommt jetzt Diätfutter und Medikamente und dann heißt es schauen ob es hilft.


    In meinem Kopf ist es leer, genauso wie hier im Haus. Meine Gefühle sind irgendwie dumpf, wie durch einen Schleier verhüllt. Tränen kommen ohne Vorwarnung und genauso gehen sie auch.

    Früher sind wir gerne durch den Herbstwald spaziert, heute lauf ich einfach durch weil Amigo ja muß.

    Früher war bei allem immer Spaß und Freude, heute mache ich alles weil es eben gemacht werden muß.

    Für mein Umfeld mache ich alles ganz toll------ danke
                                                                                                                                     

    Und was ich jetzt hier so alles lese. Es ist ja für uns alle nicht leicht. Jedoch müssen einige von euch noch mit den Steinen und Knüppeln kämpfen die ihnen andere in den Weg legen bzw zwischen die Füße schmeißen.

    Das Leben kann schon ein großes A......loch sein. Doch es finden sich immer Menschen die noch Größere sind.

  • Liebe Steffi...


    ich habe nicht Deine Situation aber ich kann Euch,die ihren Partner verloren haben unglaublich gut nachfühlen... Ein furchtbar schlimmer und schmerzvoller Zustand... kaum zu ertragen wenn ich mich hinein versetze. Nun fehlen mir weitere Worte... Es tut mir so leid. Das Umfeld ja... keiner schaut hinter die Kulissen und die meisten wollen es ja auch gar nicht.


    Zu Deinem Hundi möchte ich Dir sagen dass es ein Futter gibt beim Tierarzt speziell für dieses Problem "Intestinal" weiter weiss ich nicht... Mein Hundi hat eine ganz schlimme OP hinter sich und wir Beide schlimme Monate bis er wieder stabil war... Er hatte durch die vielen Medikamte Magenschleimhautentzündung. Ich gebe ihm Omni Biotic für Hunde und Katzen das hat viel bewirkt ist aber teuer... gibt es in der Apotheke.


    Dein Hundi trauert auch und er spürt Deinen Schmerz... Das ist natürlich und das kannst Du nicht verhindern! ❤️Pia

  • Liebe Pia,

    ja Amigo leidet unter meiner Trauer. Er ist ein unsicherer Hund der ein stabiles Umfeld braucht. Wenn ich weine zieht er sich zurück.

    Die Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hatte er letztes Jahr schon mal. damals hat die Therapie gut angeschlagen. Die Ärztin meint dasr die Medikamente evtl immer nehmen muß.

  • Heute war wieder Trauercafe

    Hab mich drauf gefreut weil da immer gute Gespräche sind.

    Thema war Licht und Schatten. Ich weiß nicht warum, war durch nichts getriggert, aber nach kurzer Zeit bin ich heulend raußgelaufen.

    Hab dann vor der Tür lange mit einer der Moderatoren gesprochen. Wenn ich möchte kann ich auch Einzelgespräche haben. Es ist schon eine große Hilfe wenn man weiß es gibt eine Anlaufstelle wenn man sie brauch.

    Zum Ende hin bin ich wieder zur Gruppe dazu.

    Und genauso wie die Tränen kamen waren sie auch wieder weg. Einige in der Gruppe sagen es ginge ihnen nicht anders. Das ist auch das besondere am Trauercafe. Ich werde so akzeptiert wie ich eben gerade bin, weil alle dort wissen wie sich Trauer anfühlt.

    Jetzt zu Hause kämpfe ich wieder gegen diese Stille. Ich habe das Gefühl ich trete auf der Stelle. Den Tag kann ich mit Arbeit füllen und komme relativ gut zurecht.

    Doch egal was und wieviel ich am Tag mache am Abend macht es irgendwann klick und da ist sie die Einsamkeit. Nichts lässt sie erträglich gestalten und ich weiß nicht wie lange ich das ertragen kann bzw muß.

  • Liebe Steffi,


    es gibt einfach Trigger ohne bestimmten Grund Anlass und es ist einfach da.

    Wichtig das jemand da ist der einen auffangen kann.

    Diese Trigger können sehr sehr übel sein.

    Sie kommen oft aus dem Nichts ohne Vorwarnung das sind die schlimmsten.


    Vlg. Linchen <3

  • Liebe Steffi,

    ich drück Dich mal wenn du magst. :30:

    Es tut mir leid,aber gut das du das Trauercafe und das Forum hier hast.

    Mir hilft beides ungemein.

    Bei mir ist es genau anders.Abends ist es nicht ganz so schlimm.

    Ich geh auf die Couch und kuschel mich in die Decke ein auf der Christians Bild ist.

    Das Licht aus und dann fernsehen.Wenn ich ins Bett gehe mach ich das Licht auch sofort aus .

    Ich hab das kleine Kissen an mich gedrückt auf dem er im Krankenhaus eingeschlafen ist,. :33:

    Und stell mir dann vor ,er liegt neben mir.


    :24::30: