Unsere Esther ist aus ihrem Leben gerissen worden

  • Liebe Genna, deine Bilder berühren mich sehr ;(, so eine hübsche Esther mit so vielen Plänen für ihr Leben und so ein schönes Familienfoto!

    Ich weiß nicht, was ich dir schreiben soll, es gibt irgendwie keinen Trost :(, darum wortlos, aber von Herzen<3eine ganz liebe Umarmung! :30:

    LG Andrea

  • so wie wir sie kennen,will sie das so nicht...sie will leben

    Und dieser Gedanke, macht es noch schwerer es anzunehmen....man will nicht tatenlos zusehen und es nur ertragen, ich will was für sie tun...und wie soll man denn jemals sich selber erlauben können, nochmal glück zu empfinden, wenn sie es nicht kann....

  • liebe Genna<3

    ich habe an deinem Herzensempfindens"beitrag" ein "ich verstehe dich" dir gegeben um zu zeigen , das ich deine Empfindungen gelesen habe.

    Mehr kann ich jetzt nicht in Worte fassen...

    ausser ich fühle deinen Schmerz...

    <3 Sverja

  • Und dieser Gedanke, macht es noch schwerer es anzunehmen....man will nicht tatenlos zusehen und es nur ertragen, ich will was für sie tun...

    Liebe Genna,

    Das ist ein ganz natürlicher mütterlicher Instinkt. Wir wollen alles geben, damit es unseren Kindern gut geht. Und diese Machtlosigkeit lässt einen förmlich erstarren. Du schreibst auch, du wüsstest gerne wie es ihr geht wo sie ist. Darf ich dich konkret fragen (wenn du den an ein weiterleben glaubst), ob du denkst, dass es ihr dort wo sie ist nicht gut gehen könnte..?!


    Danke das du die Bilder mit uns geteilt hast <3

  • Hallo isabel,

    Ehrlich gesagt weiss ich nicht, was ich über ein eventuelles Leben nach dem Tod denken soll,...vorher war so dieses unkonkrete Denken, dass bestimmt alles gut ist für die verstorbenen: entweder ist nichts mehr, dann bekommen sie auch nichts mehr mit...oder es gibt was danach und da wären sie nicht allein. Jetzt bei Esther ist das plötzlich was anderes: ich will plötzlich nicht mehr glauben...ich will wissen. Und ich kenne sie ja nur so, wie sie bei uns war...und ich glaube es wäre für sie ganz schlimm, nicht mehr hier zu sein. Grob gesagt waren 3 dinge ihr wichtigster lebensinhalt: ihre familie (sie war sehr mit uns verbunden ), ihre freunde und Mitstudenten und alles was damit zu tun hat (sie liebte das feiern, die geselligen Abende mit ihren Mädels...) und die kinesietherapie ( sie erzählte immerzu von Praktika und wir bekamen voller Begeisterung jeden muskel des Körpers im Detail erklärt...und das alles in lateinischen fachwortschatz, was dann wieder keiner verstand). All diese 3 Dinge sind jetzt komplett weg für sie, so wie sie es lebte und liebte. Ich kann mir garnicht gut vorstellen, dass ihr das alles nicht schrecklich fehlt. ...und das tut mir dann so leid für sie...sie war auch immer so hibbelig...das hört sich jetzt vielleicht für euch verrückt an, aber ich habe angst, dass ihr das eventuelle Leben in einer geistigen Welt zu "langweilig" ist....das passt irgendwie nicht...

  • Liebe Genna!

    ich glaube,sie bekommt auch in der geistigen Welt aufgaben,die ihr entsprechen, also auch ihrem temperament entsprechen. ich kanns natürlich nicht beweisen,aber ich glaube es einfach.

    Hast du schon zeichen erhalten? Manchmal dauert es auch ein bischen,aber oft kommen Hinweise und zeichen,dass es Ihnen dort gut geht.

    In Liebe Bettina

  • oh Genna,


    wie ich diese Frage kenne und auch das Wissenwollen statt Glaubenmüssen!


    Warum dürfen wir nicht wissen und warum gibt es keine eindeutigen Kontaktmöglichkeiten, wenn sie doch noch da sind und nah sind!


    Theorien über das Verhältnis von Gehirn und Bewusstsein sauge ich auf und ich meine, es gibt gute Gründe zu glauben ...

    Aber wissen...


    Herzlich

    Niobe

  • Liebe Genna,

    Wir alle würden alles geben für einen Moment mit unseren Lieben um zu erfahren ob es ihnen gut geht dort wo sie jetzt sind.

    Ich habe mich wie du vorher nicht bewußt mit der Frage " Leben nach dem Tod " beschäftigt. Es ist kein Wissen aber ein mitlerweile fester Glaube das unsere Lieben weiterleben und in unserer Nähe sind.

  • Liebe Genna,

    Ich kann deine Gedanken jetzt ein wenig besser nachvollziehen. Danke für deine Offenheit.


    Sicherheit haben wir natürlich alle keine, aber ich hatte nie den Gedanken dass unseren Liebsten etwas fehlen könnte.

    Ich erinnere mich immer was meine Mama gesagt hat, sie hatte bei meiner Geburt eine Nahtod Erfahrung und sie sagte, wie schön dass war,

    dass dort alles gut ist, nichts fehlt, es ist alles vollkommen, und sie hatte (trotz das sie zwei Kinder hatte) nicht den Wunsch zurück zu kommen. Sie kann es nur schwer beschreiben, aber sie meinte, es ist dort alles wie gleichzeitig. Sie hatte nie das Gefühl von etwas getrennt zu sein, im Gegenteil, sie fühlte sich mit allem verbunden.


    Vielleicht habe ich auch durch die Erfahrung meiner Mama immer diesen Glauben dass dort alles nur gut ist, aber ich verstehe auch, wenn jemand das nicht glauben kann. Glaube lässt sich nur selbst erfahren.


    Ich wünsche dir, dass du etwas in dir findest, dass dir Hoffnung schenkt <3

    Isabel