Ohne dich macht alles keinen Sinn

  • Es macht keinen Sinn mehr, mich morgens hübsch anzuziehen, weil du es nicht mehr siehst.

    Es macht keinen Sinn mehr, mich gesund zu ernähren, wenn ich doch eigentlich lieber bei dir wäre.

    Es macht keinen Sinn mehr, mir mit etwas eine Freude zu machen, weil ich sie nicht mehr mit dir teilen kann.

    Es macht keinen Sinn mehr, in die Berge wandern zu gehen, wenn ich die Schönheiten der Natur nicht mehr mit dir geniessen kann.

    So vieles macht keinen Sinn mehr ohne dich, mein Liebling. Du warst mein Leben und ich weiss nicht wie ich es ohne dich weiter führen soll.;(

    Du dachtest immer, ich sei stark, aber das war ich nur mit dir an meiner Seite. Du fehlst mir unendlich und ich werde dich immer lieben. <3

  • Ich glaube, ich habe dich schon geliebt,

    als ich noch gar nicht ahnen konnte,

    dass es dich für mich in meinem Leben geben würde.


    Alles ändert sich mit dem Menschen,

    der neben einem ist

    oder neben einem fehlt. 💔

  • Liebe Cenerentola,liebe Elke,

    wir alle verstehen eure Gedanken.

    Wofür,warum,wieso du ???

    Diese Fragen stell ich mir auch jeden Tag und bekomme keine Antworten.

    So grausam,so traurig......

    Aber wie Birgit schon schreibt.Haben wir eine Wahl,wurden wir gefragt ob wir uns ab jetzt das Leben so wünschen ???


    :13::24::30:

  • Hallo Gaby


    Nein haben wir nicht ,es ist immer schrecklich allein auf zu wachen


    und dieses Warum das frage ich mich auch immer ,Für einen Helmut war der Tot ein Segen


    er hat so viel Jahre geduldig ausgehalten ,weil Helmut bei mir bleiben wollte

    auch wenn er auf seine Weiße noch bei mir ist ,ist es nicht das gleiche

    ich würde so gerne in mal in den Arm nehmen oder seine Starke Hand anfassen

    Aber Helmut hatte keine Kraft mehr .Weil ich ihn so sehr liebe bin ich froh das er nicht mehr leiden muss

    aber mein Nadja

    das werde ich niemals verstehen

    und das geht euch mit euren lieben ja auch so


    Traurige Birgit

  • Mein Süsser musste nicht lange leiden im Gegensatz zu deinem Mann :13:und hat es sich auch nicht anmerken lassen

    wenn er Schmerzen hatte.

    Egal was er in den letzten 11 Jahren auch durchstehen musste.

    Soll ich jetzt sagen "Gott sei Dank "das er gehen durfte ?

    Nein...........;(

  • Nein Schnuckel , mein Mann hat sehr leiden müssen und ich mit ihm , mich tröstet es, das er nicht mehr leiden muss, aber das hilft mir nicht bei meiner Trauer, weil ich lebe und muss durch diese schwere Zeit durch, aber für meinen Mann war es eine Erlösung. Fühl Dich gedrückt. :30:

  • Liebe Evi 63


    Das kann ich auch sagen mein geliebter Helmut hat über viel Jahre gelieten und gekämpft

    damit wir zusammen bleiben können

    Als er erlöst wurde war es gut für ihn für mich ,nein niemals und als man mir auch noch meinen zweiten

    Lebensinhalt man war es vorbei

    ich sage immer ich lebe nur weil ich nicht sterben kann und schön ist das Leben nicht


    Traurige Birgit

  • Hallo Evi auch mein Schatz hat 4 Jahre gelitten...unvorstellbar müssen die Schmerzen und Ängste gewesen sein auch wenn ich mit ihm kämpfte mit ihm hoffte mich bis zum letzten Atemzug bei ihm war musste er die Schmerzen doch alleine tragen...für ihn war es ganz bestimmt eine Erlösung für mich war und ist es die Hölle

  • So lange hat mein Mann nicht gelitten,🙏 von der Diagnose bis zu seinem Tod 1 Jahr und 3 Monate .


    Die letzten 4 Monate waren die schlimmsten, er konnte nicht mehr sitzen , nicht stehen, nur im Bett liegen, zum Schluss konnte er auch nicht mehr alleine Essen. Ihn so zu sehen hat mir das Herz zerrissen. Und trotzdem haben wir beide immer daran geglaubt, vielleicht wird es nochmal und die Hoffnung hat uns auch Kraft gegeben.


    Die letzten Wochen kam noch Verwirrtheit dazu , ab und zu war er klar , ich kann das gar nicht beschreiben wie das war , ich war auch am Ende meiner Kraft angelangt.


    Aber auch die Zeit haben wir genossen, jede einzelne Minute :13:. Der Seelsorger war toll auf der Palliativstation, dem bin ich sehr dankbar für seine Unterstützung.



    Und trotzdem ja, auch für mich ist es nicht realistisch, daß er jetzt nicht mehr ist. Irgendwie unwirklich.



    Ja, für ihn war es eine Erlösung.



    Mein Fels in der Brandung, :13:Er hat mich getröstet, :13:

  • Liebe ceneretola,


    Ich wünsche Dir viel Kraft und ein Umfeld , das Dich auffängt, in dieser schlimmen Zeit.


    Ich möchte darauf vertrauen, daß der Schmerz erträglicher wird, irgendwann.


    Er ist auch nicht immer gleich, ich glaube das würde man sonst überhaupt nicht aushalten, fühl Dich gedrückt :30:

  • Liebe Evi, liebe Birgit, liebe Babajaga

    Es muss sehr schlimm sein zusehen zu müssen, wie schlecht es dem geliebten Menschen geht, nicht helfen zu können und ständig zu befürchten, dass man ihn irgendwann verliert. ;( Meinem Liebling ging es bis zu seinem letzten Tag gut. Und als ich an seinem letzten Tag wegen der Schmerzen in seiner Brust besorgt war, sagte er, mach dir keine Gedanken, mir geht es nicht schlecht, es ist wohl nur eine kleine Erkältung im Anzug. Wenige Stunden später fand ich ihn tot im Bett.


    Ich habe mir in den letzten Tagen so sehr gewünscht, ich hätte Abschied nehmen können. Ich hätte ihm noch so vieles sagen wollen. Noch einmal sein liebes Gesicht streicheln, ihm nochmals zeigen, wie sehr ich ihn liebe. Aber wenn ich eure Zeilen lese, wird mir bewusst, dass es auch unendlich schwer sein muss, wenn der Partner leidet und man weiss, dass der Tod bevor steht. Es ist einfach nur der Horror, wenn man seinen Schatz verliert, egal ob man sich darauf vorbereiten kann oder nicht.


    Ich wünsche euch allen auch viel Kraft und danke für eure offenen Worte. <3

    Alles Liebe Sofie :30:

  • Liebe Mischi,


    was für wahre Worte, wir wollten halten wir hätten alles dafür gegeben, die Hoffnung ist das letzte was stirbt genauso wie wir in diesem Moment nicht körperlich aber unser Herz alles was unser Leben ausmachte starb in diesem Moment in diesen Moment wird alles bedeutungslos selbst unser Leben.


    Ich weiß noch genau wie es sich anfühlte wie es war es ist unbeschreiblich.....man hat dafür keine Worte.


    Vlg. Linchen

  • Liebe Sofie


    Ich weiß ja nicht wie es bei dir war .

    es stimmt .ich habe noch nie etwas so schlimmes erlebt ,als am Bett meiner

    großen Liebe zu stehen und zu warten das er aufhört zu Atmen


    Helmut hat sich so sehr gewehrt ,er wollte mich nicht allein lassen

    aber nach vielen stunden Kampf war der Tot doch Stärker

    es war das erste mal und hoffentlich das Letzte mal das ich zusehen musste

    wie das Leben stück für Stück den Körper verlässt

    Aber andersrum ich hatte Helmut versprochen ihn nicht alleine zu lassen

    was durch Corona schon sehr schwer war .Ich ich froh das ich bei ihm war

    nur wir beide ,viele stunden allein .ich konnte ihn streicheln ,viel Küsse

    geben und ich weiß er hat er gespürt ,wenn Helmut auch nicht mehr -sprechen konnte


    Aber ich gebe euch recht einen geliebten Menschen zu verlieren ,ich ja leider zweimal

    ist das aller schlimmste was einen Menschen passieren kann


    und es wir nie mehr besser

    mein Altes Leben ist gleich zwei mal gestorben


    Traurige Birgit