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    Zitate von Viktor Frankl, die Deinem Leben mehr Kraft und Sinn geben

    „Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch – entsprechend der Einzigartigkeit jeder Person – sondern auch von Stunde zu Stunde, gemäß der Einmaligkeit jeder Situation.“


    „Die Spielregeln des Lebens verlangen von uns nicht, dass wir um jeden Preis siegen, wohl aber, dass wir den Kampf niemals aufgeben.“


    „Erst der Mut zu sich selbst wird den Menschen seine Angst überwinden lassen.“


    Karin

    Guten Morgen,

    ich habe ein wundervolles Video auf Facebook gefunden.

    Auf dem Film läuft ein Schriftzug.

    Leider kann ich das Video nicht einstellen.

    Den Autor kann ich nicht nennen,ich habe ihn nicht gefunden.



           


           


            


         


         



    Wie schön wäre es, wenn wir jemanden aus dem Himmel zurückholen könnten.

    Können Sie sich das vorstellen?

    Die Möglichkeit, einen ganzen Tag mit dieser Person zu verbringen.

    Auch wenn es nur ein Tag ist.

    Ein letztes Mal,

    ihr noch eine letzte Umarmung, einen letzten Kuss geben,

    ihre Stimme noch einmal hören.

    Eine weitere Gelegenheit zu haben, "Ich liebe dich", "Ich vermisse dich", "Ich liebe dich von ganzem Herzen" zu sagen.

    Ich vermisse dich so sehr, weißt du?

    Ich würde alles geben, um dich wiederzusehen... Auch wenn ich nicht will, dass es ein Abschied ist.

    Es schmerzt mich, dass ich mich nur mit ihrer Erinnerung trösten muss.

    Was würde ich nicht dafür geben, eine Möglichkeit zu haben, eine kleine Möglichkeit, mich von dir zu verabschieden.

    Ich würde gerne in der Zeit zurückreisen, nicht um Fehler zu vermeiden, sondern um jemanden zu umarmen, der heute nicht mehr bei mir ist.

    Ich weiß, dass du dort oben auf mich aufpasst, aber ich vermisse dich hier so sehr, so sehr, dass ich manchmal in den Himmel schaue und versuche, dich zwischen all den Sternen zu sehen.

    Ich suche dein verlorenes Gesicht in den Schatten, ich zeichne dein Gesicht in die Wolken, die vorbeiziehen, und ich reise ohne Ziel und lasse mich vom Mond leiten und frage mich: Wo bist du?

    Und gleich darauf bin ich unruhig, und ich gebe mir selbst die Antwort, und ein kleines Lächeln und eine Träne machen die Antwort auf meine Frage verständlich: Du bist in meinem Herzen, ich weiß, was du für mich fühlst, denn ich fühle es tief in mir, in meinem Herzen, und das kommt aus jeder Pore meiner Haut, wie eine ewige Liebe, die mich erleuchtet.

    Von dort oben, wo du ruhst, bis hier unten, wo alle Menschen weiterleben und lernen, breitest du das Geschenk deiner Ewigkeit über mich aus, von dort oben zeigst du mir mit deiner Erinnerung, wie schön das Leben sein kann.

    Ich spüre dich an meiner Seite, du schaffst es, mich zu beschützen und mir auf deine Art zu sagen, dass du mich vermisst, dass du willst, dass es mir gut geht. All das gibt mir Kraft, gibt mir Halt und ermöglicht es mir, weiterzumachen.

    Es spielt keine Rolle, was mit mir geschieht oder was in meinem Leben passiert. Es spielt keine Rolle, welche Hindernisse sich mir in den Weg stellen. Du wirst immer da sein, und du wirst immer wissen, wie du mich führen kannst.


    Ich habe den übersetzten Text mit eingestellt.


    Habt einen ruhigen Sonntag,


    Karin

    Guten Abend,


    ich fliege Anfang Juni 22 mit einer Freundin nach Ägypten.

    Im Dezember waren wir gemeinsam auf Teneriffa.


    Ist es für mich nur eine Ablenkung ?

    Nehme ich nichts von meinen Reisen mit,auch wenn mich Zuhause niemand erwartet ?


    Was ist denn die Alternative?



    Hatte vor einigen Tagen einen Link zu einem Film eingestellt.

    Dieser Film hat mir persönlich nochmals ( durch seine Ähnlichkeit zu unserem Leben/dieser Krankheitsverlauf ) gezeigt,unsere gemeinsame Zeit war beendet.


    Ich habe mich entschieden meinen Weg allein weiter zu gehen.

    Ich möchte Dinge,Erlebnisse jetzt für mich haben.



    Dieses Wissen,dass die gemeinsame Zeit beendet ist,macht es nicht leichter.Ich male mir bestimmte Bilder...meist helfen sie für eine begrenzte Zeit


    Ein Phantasiebild von mir…

    Mein Liebster ist der tiefe See...die neuen Menschen...meine Reisen.. alles Neue…

    sind Uferbepflanzungen…

    Vom Ufer schaue ich immer auf den See und kann sagen...gefällt dir diese Bepflanzung?

    Irgendwann komme ich in den See.


    Ich komme von meinen Reisen in die leere Wohnung.Aber nur die Räume sind leer.Wir haben hier gelebt ,ich komme in unser Zuhause.Während der Reise spreche ich mit ihm,zuhause rede ich mit ihm…

    Mein Mann ist gestorben,ich bin noch da.

    Meist bin ich mir selbst genug.

    Durch meine Einstellung und Akzeptanz meines jetzigen Lebens habe ich neue Menschen kennen gelernt,habe neue Dinge kennen gelernt.

    Diese neuen Menschen sind regelmäßig,ob am Telefon oder live mit mir zusammen.Sie ertragen mich und meine Trauertäler.

    Ich bin auch gern mit mir allein zusammen.Hier überdenke ich mein Leben und bin bereit jeden noch so kleinsten Sonnenstrahl dankbar anzunehmen.



    Blaumeise hat mal etwas bei mir eingesetzt


    Für mich sind Viktor Frankls Schriften eh ein echter Schatz., obwohl manche teilweise schwer zu lesen sind.


    Er schrieb unter anderem:


    "Für gewöhnlich sieht der Mensch nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit; was er übersieht, sind die vollen Scheunen der Vergangenheit.

    Im Vergangenen ist nämlich nichts unwiederbringlich, verloren,

    vielmehr alles unverlierbar geborgen."


    Er sagte auch einmal: " Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick frei geben, auf den Himmel"


    Auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrung und der Erfahrungen anderer, die er später in seiner Praxis behandelt, argumentiert Viktor Frankl, dass wir das Leiden nicht vermeiden können, aber wir können wählen, wie wir damit umgehen, einen Sinn darin finden und mit einem neuen Ziel voranschreiten




    Ich bin eine glückliche Frau,ich habe die Liebe meines Lebens gefunden und mit ihm gelebt.

    Dass er nur diese Zeit,die ihm gegeben war,bei mir war,lag weder in seiner noch meiner Macht.

    Er musste gehen,ich werde mich den Gegebenheiten anpassen.

    Es sagt nichts darüber aus,wie schwer es mir fällt.


    Habt einen ruhigen Abend,

    Karin

    Guten Morgen


    https://www.ardmediathek.de/vi…i1hMjNhLWFkNzlhMmRiNTI5Yg


    ich bin sehr aufgewühlt.

    Schaute mir gestern einen Beitrag in der WDR Mediathek an.

    Er löste die allergrößten Erinnerungen bei mir aus.

    Ich schrieb mal,mein Liebster bekam auch noch Hirnmetastasen zu seinen Primärtumoren dazu.

    In diesen Film wird fast eins zu eins geschildert,wie unser Leben in den letzten Wochen vor seinem Tod gewesen ist .

    Wie dieses fürchterliches Vergessen begann,mein Liebster es aber am Beginn noch mit bekam.

    Er seine Veränderung begriffen,seine Stimmungen entsprechend waren.

    In die Gefühlswelt der Ehefrau kann ich mich nur zu gut einfinden.

    Diese stete Endlichkeit zu fühlen und zu wissen….war sehr kräftezehrend.


    Ich bin froh,dass meine Kräfte ausgereicht haben,mein Liebster durfte von zu Hause aus diese Welt verlassen.


    Ich wünsche einen ruhigen Samstag

    Karin

    Guten Abend,

    jede /jeder hat ihren/seinen Verlust erlitten.

    Das ist schlimm,macht kraftlos , dünnhäutig, angreifbar,und vielleicht auch aggressiv.


    Ich lese viel mit ,äußere mich selten,schreibe wenig.


    Ich habe für mich festgestellt,mein Schmerz ist für mich der schwerst auszuhaltende.

    Menschen,die einen Verlust ,egal welchen sie erlitten haben,trauern für sich und sehen ihren eigenen Schmerz als den am schlimmsten für sich an.

    Nichts ist vergleichbar.


    Ich habe eine/eigentlich mehrere liebe Freundinnen auf Aspetos gefunden.

    Mit einer Dame telefoniere ich täglich.

    Wir haben für uns festgestellt,unsere Trauer ist einzigartig,sie gehört jeweils zu uns.

    Wir hören uns gegenseitig zu.

    Wir teilen uns wertungsfrei unsere Gedanken mit.

    Wir wissen,jedes Gefühl ist eine Momentaufnahme.

    Wir haben gelernt,wie wechselhaft unsere Stimmung sein kann.

    .

    Wir wissen,unsere Dünnhäutigkeit kann sich sekündlich ändern

    Wir trauern allein,wir hören uns nur zu.


    In einem Telefonat kann ich natürlich immer wieder nachfragen.Ich kann dort auch sagen,dies ist deine Meinung zu meiner Aussage.Es ist deine Interpretation .

    Das geschriebene Wort lässt viel Freiraum zur Interpretation.Auch hier kommt meine eigene,ständig wechselnde Dünnhäutigkeit ins Spiel.


    Ich habe gelernt,ich muss meinen eigenen Weg durch die Trauer finden.

    Dazu schreibe ich im Forum.

    Meine Gedanken und Erlebnisse schriftlich festzuhalten zeigt mir an,welchen Weg ich bereits gegangen bin,wo ich kehrt gemacht habe,was mir gut getan hat.

    Aber auch da entscheide ich mich immer ganz allein.


    Ich freue mich darüber,wenn jemand daraus etwas für sich nehmen kann.

    Beim Schreiben verwende ich natürlich die Worte,die meine Stimmungen wieder geben.

    Ja es tut auch gut ,wenn nur gelesen wird.

    Das sehe ich anhand der Zugriffe.


    Habt einen ruhigen Abend,

    Karin

    Ik hou van je Handen

    je Lippen

    en hoe je Ruikt

    ik hou van je Stem

    en de Woorden die je gebruikt

    ik hou van je verhalen

    die je me vertelt

    ik hou van je Grapjes

    en de vragen die je stelt

    ik hou van je Zinnen

    en hoe je ermee speelt

    ik hou van je Leven

    en dat je`t met me deelt


    gefunden auf Facebook


    Guten Morgen,

    diese Geschichte wurde mir einmal in mein Wohnzimmer gestellt


    Wie viele Farben hat die Sehnsucht

    ..... "es war eine eigenartig geformte Palme!

    Sie wirkte gedrungen, mit einem mächtigen Stamm u. starken Fächern, die in ihren Bewegungen sichtbare Mäßigung zeigten u. nichts von der Heiterkeit hatte, die alle anderen Palmen so weiblich machte.

    Das Merkwürdigste aber war die Krone der Palme! Der Baum neigte sich mit seinen Blattfächern zur Mitte hin

    "Seht nur genau hin", sagte der alte Erzähler, "achtet auf das nächste Wehen des Windes". Und so konnten sie es sehen!

    Als der Wind die Fächer der Bäume etwas auseinander wehte, da sahen sie es: Im Herzen der Palme, dort, wo sonst die neuen, hellgrünen Triebe aus der Mitte des Stammes nach oben drängten, lag ein mächtiger, rötlicher Stein....


    "Ihr wollt wissen, wie der Stein dort oben hinaufgekommen ist?....


    Nun, dies geschah vor vielen, vielen Jahren.... ein Mann... kam durch die Wüste. Er war tagelang umhergeirrt, hatte sein Hab und Gut verloren... er war vor Durst u. Hunger und Hitze fast um den Verstand gekommen... alles in ihm war grenzenloser Schmerz...


    Da packte ihn ein rasender Zorn.

    "Ich habe Anspruch auf schrie er." Ich will leben, weil ich einen Anspruch darauf "

    habe"


    Er griff nach einem großen Stein... Mit aller noch vorhandenen Kraft presste er den Stein mitten in das Kronenherz des jungen Baumes. Es knirschte und brach...und dann kam eine entsetzliche Stille.!


    Der Mann brach neben der Palme zusammen. Zwei Tage später fanden ihn Kameltreiber....


    Die kleine Palme war unter der Last des Steines fast begraben. Ihr Tod schien unausweichlich.... der große Stein lastete so schwer auf dem zierlichen Stamm, dass er bei jedem leisen Windhauch abzubrechen drohte.


    Doch der Mann hatte die Palme nicht töten können. Er konnte sie verletzen, aber nicht töten.


    Als dem jungen Baum alles... als eine ungeheure... Masse von Schmerz und immer wieder Schmerz war, da regte sich gleichzeitig daneben ohne Verbindung zum Schmerz eine erste kleine Welle von Kraft und diese Welle vergrößerte sich, fiel in die Wellenbewegung des Schmerzes, wuchs, machte die Pausen zwischen Schmerz und wieder Schmerz länger und länger, bis die Kraft größer wurde als der Schmerz.


    Der Baum versuchte den Stein abzuschütteln.

    Er bat den Wind ihm zu helfen. Aber es gab keine Hilfe.


    "Gib es auf" sagte sich die kl. Palme. "Es ist zu schwer".....


    Aber da war eine andere Stimme, die sagte "Nein, nichts ist zu schwer. Du musst es versuchen... du musst es tun."


    "Wie soll ich das tun" fragte die Palme. "Ich kann den Stein nicht abwerfen".


    "Du musst den Stein nicht abwerfen", sagte wieder die andere Stimme. Du musst die Last des Steines annehmen. Dann wirst du erleben, wie deine Kräfte wachsen.... und die Palme nahm den Stein in die Mitte seiner Krone.... klammerte sich mit langen, kräftiger werdenden Wurzeln in den Boden, denn er brauchte mit seiner doppelten Last einen doppelten Halt.


    Dann kam der Tag, an dem sich die Wurzeln der P. so tief gesenkt hatten, dass sie auf eine Wasserader stießen.

    Befreit schoss eine Quelle nach oben und sie hat diesen Platz hier zu einem Ort der Freude und des Wohlstands gemacht.

    Nun als der B. festen Halt hatte und Nahrung fand, begann er nach oben zu wachsen. Er legte breite, kräftige Fächerzweige um den Stein herum. Man konnte manchmal meinen, dass er den Stein beschütze.Sein Stamm gewann mehr und mehr an Umfang....


    Und mochten alle anderen Palmen am Strand höher und lieblicher sein, der Palmbaum, den die Leute bald Steinpalme nannten, war unbestritten der mächtigste Baum.


    Er hat eine Quelle freigelegt, die seither den Durst vieler löscht und was das Wichtigste ist, der Baum hat seine Last angenommen u. hoch hinausgetragen. Sie liegt auch heute noch auf seinem Herzen, aber sie ist in seinem Dasein an eine Stelle gerückt, die sie tragbar macht.

    Nur die äußere Lässt erscheint uns untragbar. Ist sie angenommen, wird sie Teil von uns selbst.... "

    "... Rahman der Erzähler legte beide Hände an den Stamm der Palme.

    Das Feuer war fast niedergebrannt. Die Zuhörer verließen einer nach dem anderen den Platz.


    Nur einer blieb noch.


    Er war spät gekommen und hatte etwas abseits gesessen.


    Er setzte sich zu Rahman und beide saßen lange ohne Worte.


    "Ich bin der Mann, der den Stein auf die Palme drückte" sagte der Mann. "Ich hatte es vergessen, doch deine Erzählung weckte alles wieder auf.

    Was soll ich tun? Ich fühle Schuld".


    "Dann trage diese Schuld wie der Baum den Stein. Nehme die Schuld an. Versuche soviel du vermagst, davon in Liebe zu verwandeln. Vergiss dabei nicht, dass Liebe etwas ist, das man tun muss. Es nützt nichts, sie nur zu erkennen und um ihre Notwendigkeit zu wissen. Liebe ist Leben und wächst allein aus dem Tun. "


    Die Männer saßen noch lange unter der Palme und es war ein leichter Wind, der das Feuer wieder zum Brennen brachte"



    aus dem Buch:Wie viele Farben hat die Sehnsucht


    (stark von mir gekürzt, doch hoffentlich noch verstehbar)


    Ich wünsche euch allen hier und mir selbst die Kraft der Steinpalme


    und denkt daran: alles braucht Zeit.... viel Zeit... viel Geduld



    Habt einen ruhigen Tag,

    Karin