Posts by Dolore

    ich dachte auch immer, bis zum Tod ist das schlimmste durchgestanden.....aber es kam noch schlimmer und es endet nicht...

    Ja Nasch ..... bis zum schlimmsten Tag hatten wir auch noch einen kleinen Funken in uns - den man Hoffnung nennt.

    Dieser Funke ist nun auf immer verglüht ;(.

    Das geht mir ganz genauso Steffi :(. Wenn ich beim Einkauf Paare sehe oder auf dem Friedhof ..... ich ertrage es nicht.

    Warum Steffi, warum dürfen wir das nicht mehr ?

    Liebe Steffi,


    ein leises Willkommen hier bei uns :30: und mein aufrichtiges Mitgefühl zu deinem schmerzlichen Verlust.

    Gut dass du zu uns gefunden hast, denn verstehen und von Herzen mitfühlen, das können tatsächlich nur Menschen,

    die wissen, wie sich das anfühlt und was mit einem macht.

    Du wirst hier liebevoll aufgenommen und findest immer ein offenes Ohr.


    L.G. Kerstin

    Liebe Karin,


    ich freue mich, wenn dir mein Beitrag ein wenig geholfen hat.

    Genau das ist es, was dieses Forum so wervoll macht ... dass man durch das Lesen der Beiträge anderer

    Trauernder, zu Sichtweisen und Erkenntnissen gelangt, die einem vermutlich verschlossen geblieben wären

    wenn man verucht hätte, alles irgendwie alleine durchzustehen.

    Ich habe hier beim Lesen ganz oft sogenannte Aha- Effekte und jeder noch so kleine Tipp ist so wertvoll und

    hilft mir ein bisschen weiter.


    Herzliche Grüße, Kerstin

    Liebe Rienchen,


    es tut mir so leid, dass du jetzt auch noch Angst um deine Mama haben musst. Ich kann dich gerade vielleicht besonders gut

    verstehen, da meine Mama (82) im Moment auch gerade im Krankenhaus liegt. In meinem Wohnzimmer hatte ich über das

    Unglück am Pfingstmontag geschrieben.

    Höre auf dein Herz Rienchen, was es dir sagt. Vergangenes kann man nicht mehr ändern, aber man kann versuchen,

    für das Jetzt, das Beste zu machen.


    Ich hatte bis mein Papa 2011 verstarb, auch ein sehr schwieriges Verhältnis zu meiner Mama. Ich bin meine ersten 4 Lebensjahre,

    zum größten Teil bei meiner Omi aufgewachsen. Meine Mama arbeitete in Vollzeit als Krankenschwester im Schichtdienst, mein Papa

    ging auch Vollzeit arbeiten und ich war wegen Ernährungsstörungen, nicht Kita- tauglich. So kam ich dann zu meiner Omi und war in meinen

    ersten Lebensjahren, immer nur mal tageweise bei meinen Eltern.

    Dieses innige Mutter- Kind- Band, das hatte ich mit meiner Omi, aber leider nicht mit meiner Mama und meine Mama leider auch nicht zu mir.

    Meine Schwester (3 1/2 Jahre jünger als ich) wuchs von Geburt an, ganz normal Zuhause auf und die Verbindung zwischen ihr und meiner Mama,

    war schon als wir Kinder und Jugendliche waren, ein ganz anderes. Ich fühlte mich immer wie das 5. Rad am Wagen und habe gefühlt, immer

    um ihre Liebe kämpfen müssen. Mit mir war sie immer streng, oft lieblos und ungerecht, zu meiner Schwester immer gütig und immer nachsichtig,

    Das hat mir sehr, sehr weh getan.


    Als mein Papi dann starb, ist meine Mama ziemlich abgestürzt. Meine Schwester ist ein sehr gefühlsarmer Mensch, achtet immer darauf, dass

    es IHR gut geht und weiß wie sie sich Dinge abwimmelt, die sie nicht möchte oder diemihr zusätzlich Arbeit oder Verpflichtungen einbringen.

    Ich habe das leider nie gelernt - das Nein sagen.

    So war ich es dann, die meine Mama in dieser Zeit aufgefangen hat und die besonders in schweren Zeiten immer für sie da war und wir sind seither,

    viel enger zusammengewachsen.

    Es ist mir auch nicht leicht gefallen, weil in meinem Kopf immer wieder die Situationen von früher auftauchten, wo ich mich ganz alleingelassen

    gefühlt habe. Aber dadurch, dass ich mein Verhalten meiner Mama gegenüber verändert habe, hat sich auch meine Mama positiv verändert.

    Als Mario so krank war, war sie schließlich immer für uns da.

    Meine Investitionen haben sich also gelohnt. Manchmal ist es hilfreich wenn man lernt, über seinen eigenen Schatten zu springen.


    Ich umarme dich lieb,

    herzlichst, Kerstin

    Liebe Birgit,


    jeder einzelne Tag ist eine Herausforderung an uns selbst, wachen wir doch jeden Tag aufs Neue mit dem Bewußtein auf,

    dass - das jetzt - unser Leben ist. Ein Leben ohne unsere Liebsten, mit ihnen nur noch auf Fotos oder in dem Glauben, dass

    sie wohl noch "Irgendwie", aber eben nicht mehr seh- und greifbar, bei uns sind.

    Wir wissen um ihren Verlust und dennoch kann und will man sich nicht vorstellen, dass sie so wie wir sie in unserer

    Erinnerung haben, wie wir sie lächelnd auf den geliebten Fotos sehen. nicht mehr hier auf Erden sehen dürfen.


    Sehnsucht und unbändiges Vermissen quält uns und behindert uns in unserem Leben, verändert unsere Sicht auf die Dinge.

    Ich sehe wohl auch die vielen Rosen und Pfingstrosen in unserem Garten, die jetzt kurz vor der Blüte stehen. Aber das Empfinden

    eben ist nicht mehr dasselbe, weil man die Freude darüber mit seinen Liebsten nicht mehr teilen kann.


    L.G. Kerstin

    Ich finde diese Situation auch unerträglich. In meinem Fall kann ich sagen, dass ich niemandem aus meinem "Freundeskraeis",

    die Ohren vollgeheult habe, weder als mein Schatz so krank war, noch nach seinem Tod. Ich habe dafür seit über 3 Jahren, meinen

    Psychotherapeuten.


    Es geht hier ganz vielen so Alexa.

    Schwere Krankheit oder gar Tod, das sind Umstände, die Menschen in ihrem Leben nicht haben möchten. Sie haben Angst. es könnte

    sie selber treffen, das ist das, was ich denke.

    Bei mir ist das auch so Alexa. Ganz viele aus unserem "Freundeskreis" - heute mag ich das Wort "Freunde" garnicht mehr aussprechen,

    haben sich schon in den 7 Jahren abgeseilt, in denen mein Mann so krank war. Eine Handvoll ist übrig geblieben, bis er starb.

    Diese Handvoll, gibt es inzwischen auch nicht mehr. Zur Beisetzung und ganz kurz danach, gab es sie noch .... dann wurden es immer

    weniger und nun, ist eigentlich garkeiner mehr übrig. Ausreden ..... Stress , Homescooling ..... dies und das wegen Corona ..... .


    Die Krankheit des Partners macht einsam, aber nach dem Tod des Partners, verliert man nicht nur diesen, sondern auch die meisten

    Menschen um einen herum. Es ist, als hätte man einen Stempel auf der Stirn - gezeichnet fürs restliche Leben.

    Liebe Petra,


    habt ihr keine Familienvideos ? Auch keine von früher ? Oder eure Kinder, haben die kein Video auf ihren Handys, wo dein Schatz mit

    drauf ist ?

    Wir hatten früher viele Jahre eine Videokamera, auf der wir Ausflüge, Urlaube und Familienfeiern festgehalten haben,

    schon als unsere Kinder noch ganz klein waren. Die Kassetten hat mein Mann dann so nach und nach, alle auf DVD überspielt.

    Ich kann zwar unseren DVD- Player nicht bedienen, aber wenn mein Söhne hier sind, schauen wir uns immer diese alten

    Filmchen an.


    Später wurde dann alles mit Handy gefilmt oder mit der Kamera die mein Mann hatte.

    Ich habe Gott sei Dank ein paar wenige Sprachnachrichten von meinem Schatz auf meinem Handy, die höre ich mir immer

    und immer wieder an.

    Wie kann man nicht sehen, dass das Sterbedatum ganz deutlich, vorn auf der Karte steht ?

    Es tut mir so unglaublich leid :30:. Dass dir das wehgetan hat, ist mehr als nur verständlich.

    Ach Mel :(


    Ich schicke dir eine liebe, ganz herzliche Umarmung,

    herzlichst, Kerstin

    Ja .... unsere Männer, sie hatten goldene Hände.

    Ich sehe bei jeder "Männerarbeit" die ich im Garten mache, Mario`s trauriges Gesicht .... als er anstatt im Garten was machen zu

    können, mir von der Gartenliege aus beim arbeiten nur noch zusehen konnte.


    Als er mich das erste Mal Rasen mähen sah, seinen Gesichtsausdruck werde ich nie vergessen :(.

    Er hat gesagt, dass er das machen möchte, das er das noch schafft. Ich habe ihn dann gelassen, aber nach wenigen Schritten fehlte

    ihm die Luft und er musste es mich, schließlich doch machen lassen. Er hatte Tränen in den Augen, das hat mir so weh getan ;(.

    Liebe Birgit,


    kannst du nicht versuchen, dir irgendeine "Aufgabe" zu suchen ? Etwas was dir Freude macht und dich ein bisschen von

    deinem Alleinsein ablenkt ? Nähen lernen .... , Malen .... , vielleicht etwas ehrenamtliches ?

    Wenn du die meiste Zeit immer nur ohne Ablenkung, ohne Aufgabe Zuhause sitzt, ist es besonders schwer mal auf andere

    Gedanken zu kommen.


    Ich bin auch fast immer alleine, aber ich habe meine Hunde, meinen Garten und dadurch eben auch viel Ablenkung.


    Herzlichst, Kerstin

    Liebe Sverja,


    es berührt mich immer sehr wie du schreibst, wie tiefsinnig, warm und voller Herz, deine Worte sind.

    Das du trotz aller deiner Wiedrigkeiten und schmerzhaften Trennungen, dennoch immer das Gute siehst, das Wertvolle,

    dass du siehst dass es trotz der Trauer, der Sehnsucht und des Vermissens, noch so viele schöne und lebenswerte Dinge

    in unserem, jetzt doch so ganz anderem Leben gibt ..... dafür beneide ich dich immer.

    Ich wünsche mir, irgendwann auch so denken, fühlen und empfinden zu können.


    Genieße die Sommerzeit bei euch in vollen Zügen. Ich wünsche dir Gottes Segen und ganz viel Liebe.


    Herzlichst, Kerstin

    Liebe Carmen,


    herzlichen Glückwunsch zu deinem süßen Fellkind. 12 kg wiegt er jetzt schon .... das bringen meine Drei,

    ja nicht mal zusammen auf die Waage ^^.


    Ich finde es toll dass du dich entschieden hast, dir wieder einen Hund zu holen. Kein anderes Lebewesen kann sich so

    freuen wenn man nach Hause kommt, wie ein Hund. Wenn ich meinen Müll zur Tonne gebracht habe und wieder reinkomme,

    begrüßen sie mich so freudig, als wäre ich gerade von einer Weltreise gekommen.


    Gerade ein Welpi mit seiner Tolpatschigkeit und seiner Lebensfreude bringt soviel Glück und Lachen, das wird dir und deiner

    Seele gut tun. Ich wünsche dir ganz viel Freude mit ihm.


    PS. Pass auf, dass er dir nicht irgendwann die Haare vom Kopf frisst ^^.


    Herzliche Grüße, Kerstin mit den kleinen Chi- Nasen Amaya, Arany und Baxter



    Meine liebe Sommermond,


    schau mal, das hat mir gestern eine Nachbarin geschickt ..... mein Haus, mit herzlichen Grüßen aus dem Regenbogenland.

    Aber die Grüße sind ja nicht nur für mich, sondern für alle die einen lieben Menschen dort oben in der bunten Welt haben

    <3<3<3.


    Herzlichst, Kerstin