Beiträge von Ulrike S

    Liebe Ameliea,


    Meine Hochachtung hierzu - ich könnte mit dem permanenten Schmerz nicht umgehen.


    Frag doch Mal bei ein Hospiz nach.

    Ich denke, die können Dir bei der Ausbildung helfen.


    Die Frau eines meiner Kollegen war Trauerbegleiterin , allerdings in Konstanz.

    Die Ausbildung lief über eine Reihe an Seminaren.


    Liebe Grüße

    Ulrike

    Ihr Lieben,


    die Idee mit der Option B gefällt mir.


    Es klingt positiv, wir haben eine Option, die wir aktiv gestalten können.

    Wir sind nicht nur Opfert des Schicksals.

    So habe ich mich bisher gefühlt.


    Leider ist das mit der aktiven Gestaltung leichter gedacht als getan.

    Entscheidungen zu treffen, ist mir auch früher schon schwer gefallen.


    RalfsHeidemarie : Bei Deiner kleinen Geschichte mit dem Sauerkraut musste ich lächeln. Das hab ich genau so auch immer gemacht.


    Ich glaube, der Grund dafür ist, dass wir zuviel nachdenken, überlegen und hinterfragen.


    Vielleicht einfach aus dem Bach heraus das tun, was einem gerade gut tut.


    Habt einen erträglichen Sonntag.


    Liebe Grüße

    Liebe Bettina,


    ich bin zu dem Vorschlag der Dame erst Mal einen befristeten Vertrag anzunehmen, der Ansicht, dass sie Dir nichts böses will.


    Sie hat vielmehr in Deiner Position absolut Recht.


    Es ist im Lebenslauf sehr schwer zu erklären, warum der Arbeitgeber eine Probezeit durch Kündigung beendet hat. Ich denke, dass hast Du selbst gerade erlebt.


    Wenn du von Anfang an erst Mal einen kurzen befristeten Vertrag abschließt, weil du selbst sagst, du musst es Dir erst ansehen und versuchen, ob es klappt, ist das etwas komplett anderes. Sollte der Arbeitgeber dann doch nicht mehr wollen und der Vertrag nicht zu lange angelegt sein, wird er den Vertrag einfach auslaufen lassen. Er wird nicht kündigen. Kündigen morgen die wenigsten Arbeitgeber, wenn sie es elegant umgehen können.


    Du umgehst damit eine mögliche weiter Kündigung in der Probezeit, die tötlich für Deinen Lebenslauf wäre.


    Wie King geschrieben hat sind befristete Verträge absolut üblich.

    Solltest Du dann gefragt werden, sagst Du einfach, dass der Einsatz von vornherein befristet angedacht war. Du bist nach dem Trauerfall mit Deiner Mutter in einer Neuorientierung, um Deinen weiteren Weg zu planen.


    Das ist auch keine Lüge und jeder wirklich jeder Personaler akzeptiert das.


    Ich habe selbst 20 Jahre Mitarbeiter eingestellt, weiss also wovon ich spreche.


    Es war ein sehr guter Rat. Nicht jeder will böses ! Die Dame ist auf Deiner Seite.


    Liebe Grüße

    Ulrike

    Liebe Yogi,


    ich glaube auch nicht mehr an Gerechtigkeit.


    Niemand, der gerecht ist, kann so etwas zulassen.


    Unsere Mütter haben Niemandem etwas getan und Niemandem etwas weggenommen.


    Niemand hat verdient so qualvoll zu sterben. Das Ende meine Mutter wünsche ich Niemanden.


    Ich habe am Montag mit einer alten Freundin meiner Mutter telefoniert.

    Sie wollte mich "bekehren". Am Gerechtigkeit kann ich nicht mehr glauben.


    Liebe Grüße

    Ulrike


    Liebe Grüße

    Ulrike

    Liebe Gaby,


    das ist wunderbar, dass Du anfängst wieder Pläne zu machen.

    Es freut mich sehr für Dich.


    Ich habe über Ostern auch ein Hotel gebucht und möchte auch über meinen Geburtstag wegfahren.


    Diese Tage alleine zu Hause zu verbringen würde ich nicht ertragen.


    Ich kann Dich sehr gut verstehen.


    Liebe Grüße

    Ulrike

    Liebe Yogi,


    ich weiss, dass es nicht tröstet, aber denke an die vielen schönen Jahre zurück, die ihr gemeinsam hattet.


    Viele, die ich kenne, hatten das gar nicht.


    Du hast nichts falsch gemacht.

    Es gibt einfach Dinge, die man nicht aufhalten kann, egal was man tut.



    Liebe Grüße

    Ulrike

    Liebe Heidemarie,


    ich glaube, dass es in der Trauer wichtig ist, sein Tempo selbst zu bestimmen.


    Jeder von uns muss seinen Lebensweg neu finden und viele Steine wegräumen.

    Das Tempo kann aber nur jeder selbst für sich finden. Ich habe auch die ersten Wochen in panischen Hektik alles machen wollen. Das war Trauerwege im Schnelldurchgang. Hat nicht funktioniert. Jetzt nehme ich mir mehr Zeit und hinterfrage genau, ob ich das bin, der etwas tun will, oder ob ich es nur tue, weil es erwartet wird.


    ... Und nur Du weißt, was auf Deinem Weg ein Stein ist, der Weg soll, oder ob der gut zu Dir passt und Du den Weg um den Stein herum baust. Vielleicht ist er für andere ein Hindernis, für Dich aber ein Trittstein.


    Passt gut auf Dich auf


    Liebe Grüße

    Ulrike