Beiträge von Nicole50

    Liebe Jessie,

    erstmal herzlich willkommen in diesem Forum, wo keiner freiwillig ist.

    Das ist zuerst sehr schwer zu begreifen daß der geliebte Mensch einfach fort ist.

    Man ist in einer Art Schockstarre.

    Dein Empfinden ist in der Situation also ganz normal, mir ging es genauso

    in der ersten Zeit.

    Du kannst Dir hier ja alles von der Seele schreiben was Dich bedrückt.


    Liebe Grüße

    Lieber Ralph,

    es geht Dir nicht alleine so.

    Mein Mann ist Anfang Januar gestorben, und ich habe das Gefühl das Vermissen wird jeden Tag schlimmer und die Trauer wird jeden Tag mehr.

    Es ist überhaupt nicht so, daß die Zeit irgendetwas heilen kann. Liebe kann man doch nicht einfach abstellen.

    Man denkt jeden Tag an das "alte Leben" zurück, was man so sehr vermißt, da gibt es auch keinen Trost.

    Die Wochenenden und Sonntage empfinde ich auch als besonders schlimm und einsam.


    Liebe Grüße

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe gerade in einem Trauerbuch ein so schönes Gedicht, traurig wie tröstlich gefunden,

    Nichts trennt uns mehr

    Ich kehre zurück an die Orte, wo wir uns begegnet sind,

    und du bist wieder da.

    Ich gehe die Wege, die du gegangen bist,

    du gehst wieder mit mir.

    Ich freue mich an dem, was dich weiterhin erfreut hätte,

    ich sehe dich mitlächeln.

    Ich gehe den Spuren nach, die du hinterlassen hast,

    und begegne dir wieder.

    Nichts kann uns trennen, wenn uns so viel verbindet.


    Klaus Huber

    Ihr Lieben,

    mir geht es genauso wie Du Karin beschreibst. Wenn man mit anderen zusammen ist, fühlt man sich so einsam.

    Die Themen der Unterhaltung interessieren einen gar nicht und kommen einem total belanglos vor.

    Die Gedanken kreisen eh nur um eins.

    Wenn man dann nach Hause kommt, ist die Einsamkeit noch spürbarer, denn der Mensch mit dem man alles besprechen

    würde, ist nicht mehr da.

    Dann hilft wie immer nur noch weinen.

    Liebe Grüße

    Ihr Lieben,

    die "Anderen" können uns ja gar nicht verstehen. Sie haben ihren Partner ja noch neben

    sich. Die wissen ja nicht wie es ist, die andere "Hälfte" im wahrsten Sinne des Wortes, verloren

    zu haben, denn man fühlt sich halbiert.

    Es ist alles so hoffnungslos, denn das "Alte Leben" und den gewohnten Alltag bekommt

    man nie wieder zurück.

    Liebe Karin,

    was Du beschreibst kenne ich auch sehr gut.

    Man ist allein und bräuchte dringend jemand zum reden, aber keiner da.

    Angst steigt hoch und schnürt richtig die Kehle zu. Meistens hilft dann nur noch weinen.

    Der Gedanke, daß der geliebte Partner in diesem, unserem Leben, nie mehr wieder kommt

    ist unerträglich.

    Das Vermissen wird mit der Zeit immer schlimmer anstatt weniger.

    Empfindest Du das auch so?

    Liebe Elisa und Sonnenschein,

    mein Mann ist Anfang Januar am agressiven Speiseröhrenkrebs gestorben.

    Die fünf Monate vorher waren die Hölle mit Chemo, Bestrahlungen und OP. Diese Bilder gehen einem einfach nicht mehr aus dem Kopf.

    Ihr habt ja das gleiche erlebt und wisst wie weh das tut, dem geliebten Menschen nicht helfen zu können und machtlos mitansehen

    zu müssen, wie dieser immer schwächer und immer weniger wird.


    Diesen Zustand, des Nichtaushaltens liebe Elise kenn ich nur zugut.

    Das Vermissen wird immer schlimmer und verursacht richtig körperliche Schmerzen.

    Die Trauer erschöpft enorm.

    Man hofft, daß dieser Alptraum endlich aufhört und man aufwacht.


    Es erleichtert, wenn man sich in diesem Forum mit gleich Betroffenen austauschen kann.


    Liebe Grüße

    Ihr lieben Mittrauernde wißt was ich meine, man kann es nicht begreifen, daß der geliebte Mensch einfach weg ist, wie

    weggestohlen.

    Das ist sehr schwer zu begreifen, sicher geht es Euch auch so.

    Das ist alles absurd....


    Liebe Grüße