Beiträge von Herzschmerz

    Liebe Karin, lieber Ron,

    Es ist tatsächlich schlimm, wenn einen selbst die Familie nicht versteht. In dem Punkt habe ich Glück, wofür ich auch sehr dankbar bin. Mein Bruder, mein Sohn, ein paar gute Freunde und auch ein paar liebe Kolleginnen sind durchaus für mich da aber ich will sie auch nicht überstrapazieren. Aber es ist schon auch so, dass alle ihr Leben weiterleben während wir mit leeren Händen und Verwundeten Herzrn dastehen. Den Schmerz kann uns niemand abnehmen. Und es ist schön, dass wir uns hier nicht anpassen müssen sondern unseren Schmerz so zeigen können, wie wir ihn fühlen….

    Lg Herzschmerz

    Liebe Karin,

    Nein, das kann tatsächlich nicht das Ziel sein, seine Trauer mit Terminen oder sonstigen Aktionen wegzudrücken. Mir geht es da genauso wie Dir, man funktioniert aber die Trauer springt einen regelmäßig wieder an, finde ich auch ganz schlimm! Schlafen geht etwas besser als zu Beginn ist aber immer noch schwierig. Oft genug liege ich trotz Schlaftablette und trotz Müdigkeit im Bett und grübele. An Schlafen ist dann nicht zu denken. Am nächsten Tag bin ich dann völlig platt und zumeist sehr unruhig und traurig. Das verberge ich dann im Büro denn jeder meint, es müsste so langsam alles besser gehen. Es gibt nicht viele Menschen, mit denen man darüber sprechen kann. Ich hoffe sehr darauf, dass die Achterbahn der Gefühle irgendwann sanfter wird….

    Lg Herzschmerz

    Liebe Karin,

    Ja, das kenne ich auch. Wenn ich viele Termine habe funktioniere ich gut und bin erschöpft. Wenn ich dann freie Tage hsbe, bin ich traurig, verzweifelt, unglücklich. Gefühlt ist es so, dass es eigentlich egal ist was man tut, msn fühlt sich in keiner Situation mehr ok, irgendwie ist nichts richtig. Stimmungsschwankungen halt. Jeder hier will sein altes schönes Lebrn zurück haben. Leider leider geht es nicht. Immer wieder springt einen die Trauer an, schlimm! Fühle mit Dir…

    Lg Herzsvhmerz

    Liebe Karin,

    Ich habe einige Trauerratgeber gelesen und d er Mensch geht es wohl einigen Menschen so, wie Du es beschreibst. Ich würde also sagen, dass Deine Gefühle normal sind und Du Dir keine Sorgen machen musst, ob das alles noch normal ist. Man kennt sich selbst nur eben nicht mehr wieder in der Trauer und vielen Emotionen/Reaktionrn, die einem fremd sind. Kenne ich alles nur zu gut. Das führt zu Ängsten und Verunsicherung. Deshalb finde ich, dass der Austausch hier gut, damit man merkt, dass man nicht alleine ist mit seinen fremden Verhaltensweisen…. Fühle Dich gedrückt🫂

    Lg Herzschmerz

    Liebe Karin,

    Nur zu gerne würde man aus dem Alptraum aufwachen, leider geht das nicht. Das schöne, gemeinsame Leben mit dem liebsten in der bisherigen Form ist vorbei. Mir ist es wichtig, die Beziehung in anderer Form aufrecht zu erhalten z. B. In der Erinnerung, mit Dankbarkeit und den kleinen Zeichen, die uns der Liebste schickt. Trotzdem gibt es immer wieder Tage, wo einen die Trauer aus drm Hinterhalt anspringt und einen in die Verzweiflung treibt. Das wird wohl noch eine ganze zeitlang so gehen….

    Lg Herzschmerz

    Liebe Geli,

    Das, was Du gemeistert hast, hat richtig Kraft gekostet hat aber ich freue mich, dass Du das Gefühl hat, dass es Dich weitergebracht hat. Das ist entscheidend.
    lg Herzschmerz

    Liebe Geli,

    Schön, wieder von Dir zu hören. Du hast tatsächlich in der letzten Zeit eine Menge erledigt und bewältigt und darfst stolz auf das Erreichte sein. Das eine sind Aufgaben, die bestmöglich zu erledigen sind und Kraft kosten. Das andere war freiwillig und hat nicht nur Kraft sondern auch Mut gekostet, das war eine mutige Entscheidung zu diesem Zeitpunkt. Und Dein Mut wurde belohnt, Du hast das Gefühl, dass es Dich weiterbringt und das ist gut! Ich freue mich für Dich!

    Lg Herzschmer

    Lieber Ron,

    Es war schön, Deinen London Bericht zu lesen, daraus sprach viel Wehmut und Schmerz aber auch Dankbarkeit und Liebe. Schöne Erlebnisse, die Ihr zusammen hattet und die Euch auch verbunden haben. Man spürt beim Lesen förmlich Eure Verbundenheit. Es zeigt aber auch, dass selbst, wenn einige Zeit seit dem Verlust Deiner Ann immer noch gegensätzlich wirkende Emotionen bei Dir vorhanden sind, das Erinnern ist immer bittersüß. Du schreibst, das Leben war gut zu Euch, darin liegt viel Wertschätzung aber auch die Erkenntnis, dass man das Gute nicht festhalten, wohl aber erinnern kann. Schön finde ich auch, dass Dir das Hope Hotel genau dann ins Auge gefallen ist als es Dir nicht gut ging. Damit hat Dir Deine Ann ein bischen Hoffnung geschickt…. Toll auch, dass Du und auch Matthias Orte aufsucht, an denen Ihr mit Euren Liebsten glücklich ward, das traue ich mir noch nicht zu, dafür brauche ich noch etwas Zeit….

    Bis bald wieder….

    Lg Herzschmerz

    Liebe Monika,

    Ja, ich dachte auch immer, ich würde meinen Mann hinterhersterben und irgendwie wünsche ich mir das ja auch. Es passiert aber trotzdem nicht. Und in der Psychiatrie landet msn auch nicht so schnell, ich weiß auch nicht, aber irgendwie sind wir alle hier funktionierend in unserem Leben oder dem, was davon übrig geblieben ist. Eine leere Hülle, die durch das übriggebliebene Leben stolpert, so kommt man Dich durchaus vor…

    Lg Herzschmeru

    Liebe Karin, liebe Sonnenschein

    Das geht mir genauso mit den Erinnerungen und auch den Verlustängsten. Den ganzen Sommer habe ich ständig Wohnmobile gesehen und habe die Krise bekommen. Unser Womo war unser Heiligtum, unser Synonym für Ruhestand, Reisen, Unabhängigkeit und Freiheit. Leider durften wir diesen Traum nicht zusammen erleben sondern ich musste das noch recht neue Womo verkaufen. Damit sind unsere Träume direkt mitgestorben. Wenn man dann Womos auf den Straßen sieht wird sozusagen immer wieder Salz in die offene Wunde gerieben, msn bekommt immer wieder vorgeführt, dass man selbst keine Zukunft mehr mit seinem Liebsten hat. Schlimm! Oder wenn man etwas Schönes erlebt kommt immer der Gedanke, dass msn es nicht mehr zusammen erleben kann. Einfach durchgeschnitten, das gemeinsame Lebensband….

    Lg Herzschmerz

    Liebe Karin,

    Ja, das ist das Schlimme, man lebt sein schönes Leben, das gar nicht unbedingt große Ereignisse bereithalten muss, sondern einfach nur sein ganz normales Leben. Plötzlich und unerwartet ist es vorbei, einfach vorbei und man kann nichts dagegen tun. Plötzlich fühlt man sich als hätte einen jemand auf einen komplett anderen Planeten geschossen. Das Leben ändert sich von heute auf morgen um 180 Grad. Das wollte hier niemand von uns. Wir stehen einfach nur fassungslos daneben und können/wollen es nicht glauben. Schrecklich!

    Lg Herzschmer