Liebe Sverja, ich danke Dir sehr für Deine Antwort. Ja, bisher habe ich wohl einfach nur funktioniert und musste mich in den zwei Jahren um meinen Vater kümmern. Es blieb keine Zeit um viel nachzudenken. Um meinen Vater kann ich nach 5 Monaten noch immer nicht richtig trauern. Vielleicht auch weil es für ihn Erlösung war und ich schon vorher über viele, viele Monate Abschied nehmen musste von dem Mensch der er einmal war.
Elster vielen Dank für deine Worte. Ich brauche für alles ziemlich lange die Wohnung meiner Eltern ist erst zum Teil ausgeräumt, da ich überlegt habe dort einzuziehen. Bin mir immer noch nicht sicher ob die Idee gut ist oder ob mich das auf lange Sicht nur belasten wird.
An der Diagnose Zweifel ich nicht oder anders gesagt ist es mir egal wie man es bezeichnet. Ich habe seit fast drei Jahren Panikattacken und bin mit allem möglichen schnell überfordert. Will aber über meine Gesundheit hier so öffentlich nicht viel schreiben.
Der Termin ist schon in wenigen Tagen.
Ich habe ziemlich Angst was mich da erwartet und welche Folgen das noch nachsichzieht. Ich hätte meine eigene Gesundheit nicht so vernachlässigen dürfen aber irgendwie war da nie Zeit.
Grüße an alle die mitlesen.