Beiträge von Polarstern

    Liebe Janea,


    da fühle ich mit dir. Meine Mama ist jetzt 7 Monate und 1 Woche tot und auch für mich steht die Welt still. Man fühlt sich einfach verlassen und verloren. Die engste Bezugsperson ist nicht mehr da und man weiß einfach nicht mehr was man tun soll. Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag nur verkriechen.

    Ich kann es so sehr nachempfinden und fühle genauso! Meine geliebte Mama ist am 20. März 26 gestorben und seitdem steht meine Welt völlig still. Obwohl ich erwachsen bin und zwei Kinder habe, habe ich das Gefühl alleine zu sein und mein Zuhause verloren zu haben. Der Mensch, der mich bedingungslos geliebt hat, immer für mich da war, mit dem ich so viel erlöst habe, ist nicht mehr da. Ich weiß garnicht mehr wo ich hingehöre und weiß nicht wie ich weitermachen soll.

    Trauer kennt keine Zeit. Zumindest das habe ich gelernt und dass, das Umfeld schnellstmöglich wieder Normalität erwartet kenne ich nur zu gut. Von solchen Leuten halte ich mich mittlerweile fern. Mir geht es auch so schon schlecht genug, ohne irgendwelche dummen Sprüche.

    Wir haben unsere Mama ein lebenlang gehabt, wie soll man da auch in kurzer Zeit damit fertig werden.

    Ich verstehe dich gut. Meine Mama ist jetzt seit über zwei Jahren nicht mehr da und ich komme immer noch nicht damit klar. Das Umfeld erwartet Normalität, man soll wieder funktionieren wie gewohnt. Das gibt es aber für mich nicht mehr, es gibt nur noch mein Leben mit PTBS und das ist nunmal anders als vorher.

    Liebe Mayatochter,


    vielen Dank für deine liebe Anteilnahme<3


    Ich bin sehr froh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich dachte wirklich schon, dass ich mit meiner Trauer nicht normal bin. Wobei ich es normal finde, um Menschen zu trauern, die man über alles geliebt hat. Aber was ich mir schon alles anhören musste, lässt mich einfach nur den Kopf schütteln. Weshalb ich draußen auch schon nichts mehr sage. Ich bin aber auch nicht mehr bereit mich mit solchen oberflächlichen Leuten abzugeben.


    Es ist auch egal in welchem Alter man seine Eltern verliert. Sie haben uns unser ganzes Leben begleitet und wenn man ein gutes Verhältnis hatte, dann trauert man auch stark um sie. Mir hat mal eine Trauerbegleitung gesagt, es gibt Menschen, die trauern Monate, dann gibt es Menschen, die trauern Jahre und dann gibt es Menschen, die trauern für immer.

    Es ist jetzt 7 Monate her, dass meine Mutter tot ist und ich habe das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist und es für mich nicht weitergeht. Wenn ich auf der Arbeit bin geht es einigermaßen gut. Wobei ich auch da Phasen habe, wo ich Weinkrämpfe bekomme. Aber am schlimmsten ist es nach der Arbeit. Wenn ich wieder zu Hause bin und dann beginnt das Grübeln, ich bin total erschöpft und es ist alles sinnlos. Ich stecke da in einem Teufelskreis.


    Ja, Depression hat viele Gesichter, da kann man auch nicht sagen, man hat dann diese oder jene Symptome. Das ist so vielfältig und ich finde, das macht diese Krankheit auch so tückisch.


    Nochmal vielen Dank für deine lieben Worte:24:

    Liebe Linchen,


    vielen lieben Dank<3


    Obwohl es manchmal schwer ist, tut mir das Ehrenamt im Seniorenheim doch richtig gut und das sind alles ganz liebe Menschen.


    Häkeln habe ich mir zur Corona-Zeit angeeignet als wir nicht mehr raus durften. Es macht auch immer noch viel Spaß habe aber momentan Konzentrationsschwierigkeiten. Ich häkel, dann ribbel ich wieder. Das ist immer so ein hin und her.


    Viele liebe Grüße

    Hallo,


    ich habe gestern mehrfach Versucht mich anzumelden. Aber es kam ständig die Nachricht,

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    Dann habe ich mich gestern neu angemeldet. Den Support habe ich auch angeschrieben aber da kam nichts zurück. Ich weiß nicht, ob ich vielleicht ausversehen gelöscht wurde.


    LG Polarstern