Posts by Sternenstaub2407

    Liebe Amitola, Dragon Wings, Indian summer, Kisa und alle, die wie wir trauern!


    Das wenn und aber, das warum und wieso, die Wut und der unendliche Schmerz, die tiefe Trauer,.....
    aber auch die unendliche Dankbarkeit für alles Gewesene.
    Ich denke, dies verbindet uns alle in diesem Forum. Jeder hat bessere oder schlechtere Tage. Das Akzeptieren des Vorausgehen ist nicht einfach und manchmal beinahe unmöglich. Mir geht es heute wieder einmal nicht so gut. Ich meine, dass der Schmerz des Verlustes mich abdrückt, mir den Atem nimmt, mein Herz zum Stillstand bringt. Das mein Leben ohne meinen geliebten Mann einen Sinn haben soll, kann ich nicht erkennen. Ich kämpfe mich von einem Tag zum anderen. Gehe meinem Beruf nach. Suche überall nach seinen Spuren - und ich finde sie auch.
    Ich wünsche mir und euch allen so sehr, dass wir unseren Seelenfrieden finden. Einen Weg unser Ich hier in dieser Welt zu positionieren und dann eines Tages unser WIR auf der anderen Seite des Weges wieder zu finden. Liebe Dragon Wing, du hast recht - sie sind sicher nicht weg. Auch ich kann meinen Mann, seine Energie als einen Teil von mir verspüren - nicht immer gleich stark - und handle oft so, wie er es getan hätte.
    :24: Seid alle herzlichst umarmt. Ich wünsche euch eine ruhige Nacht, begleitet von euren Lieben (auch wenn wir sie nicht mehr sehen können) :13:
    Liebe Grüße und ein herzliches Dankeschön für eure Offenheit

    Liebe Amitola, lieber Josef, liebe indian summer und alle, die hier Trost und Zuspruch suchen!


    Ja ihr habt recht, Kinder sind unsere Zukunft, und wenn so ein kleines Wesen unsere Welt verlässt, so zweifeln wir noch mehr an Sinn und Gerechtigkeit. Doch erst dann, wenn auch wir eines Tages in die andere Dimension dürfen, in der unsere Lieben bereits sind, werden wir verstehen. Ich bin überzeugt davon (manchmal mehr, manchmal weniger), dass alles seinen Sinn und seine Zeit hat. Doch nicht immer für unseren Verstand erfassbar.
    Habe die letzten Tage wieder in tiefer Verzweiflung und Traurigkeit verbracht. Vermisse meinen Schatz sooo sehr und frage mich verzweifelt wo er ist. (Manchmal widerspreche ich mich selbst). Habe derzeit wieder einmal das Gefühl, das alles alleine nicht schaffen zu können und würde ihm am liebsten auf der Stelle folgen.
    Die tiefe Traurigkeit und die vielen Tränen - Amitola du hast recht, man soll sie einfach akzeptieren und annehmen. Kann manchmal auch ein wenig erleichternd sein, auch wenn es zuerst soooooo schmerzt.
    Eure tief traurige Sternenstaub :13:

    Liebe Amitola!


    Ich gebe dir vollkommen recht. Wenn ich in der freien Natur unterwegs bin (jetzt mit den Tourenskiern, das ich gemeinsam mit meinem Liebling immer so gerne unternommen habe), fühle ich mich ihm so nahe.Es geht mir dann auch besser. Ich kann leichter den Blick nach vorne richten.
    Leider ist es mir beruflich nicht immer möglich mich "auf die Socken zu machen", wenn mir danach ist. Lebens- und liebenswert kann ich mein Dasein ohne meinen geliebten Mann nach wie vor nicht empfinden. Freilich sind da unsere Kinder. Sie sind erwachsen und leben zum Glück größtenteils auch schon ihr eigenes Leben. Selbstständig, so wie wie sie erzogen haben. So vieles wollten wir noch gemeinsam unternehmen, so vieles hatten wir geplant. Du hast schon zwei Trauerjahre hinter dir. Ich erst vier Monate. Die Tränen und der Schmerz überwältigen mich noch sehr oft.
    Ich möchte dir und allen anderen in diesem Forum aber einmal aufrichtig DANKE sagen - ihr helft mir mit euren Beiträgen sehr in meinem nun ach so leeren Leben.
    Ich sende euch allen liebe Grüße und wünsche euch eine gute Nacht mit wunderschönen Träumen von euren Lieben. :sleeping:

    Liebe Sverige!
    Leider ist es ein Zeichen unserer heutigen Gesellschaft, dass wir uns im virtuellen Raum austauschen müssen. Das Mitansehen und Mitaushalten von Gefühlen und Trauer passt nur selten in unsere schnelllebige heutige Zeit. Bewusst leben, auf die Mitmenschen eingehen. Zuhören können -all das ist schon sehr selten geworden.
    Durch den Verlust unserer Lieben ist ein Mensch von uns gegangen, mit dem wir dies wahrscheinlich konnten. Bewusst auf uns selbst einzugehen ist in der momentanen Phase schwierig. Ein Leben mit der Trauer, trotz der Trauer kaum vorstellbar.
    Auch ich möchte dir mitteilen, dass ich mit dir verbunden bin...
    alles Liebe - Sternenstaub

    Liebe Goldelse!
    Bei mir sind es erst knapp vier Monate her, dass ich meinen geliebten Schatz verloren habe. Ich möchte mir derzeit erst gar nicht vorstellen, wie es in zwei Jahren sein wird. Ich denke, du sollst auf dein Bauchgefühl hören. was für dich und euer "Kleines" das Beste ist. Dein Schatz wird dich bei deinen Entscheidungen begleiten und dafür sorgen, dass es euch gut geht. Ich bin jedenfalls fest überzeugt davon!
    Liebe Grüße
    Sternenstaub

    Ich habe zu weihnachten sehr berührende Worte bekommen - diese möchte ich mit euch allen teilen. Vielleicht kennt diesen text der eine oder andere auch schon.
    Du kannst Tränen vergießen,
    weil er gegangen ist -
    oder du kannst lächeln, weil er gelebt hat.
    Du kannst deine Augen schließen und beten,
    dass er wiederkehrt -
    oder du kannst die Augen öffnen und all das sehen,
    was er hinterlassen hat.
    Dein Herz kann leer sein,
    weil du ihn nicht mehr sehen kannst -
    oder du kannst voll der Liebe sein,
    die ihr geteilt habt.
    Du kannst dich am Morgen abwenden
    und im Gestern leben -
    oder du kannst morgens glücklich sein
    wegen des Gestern.
    Du kannst dich an ihn erinnern, nur daran,
    dass er gegangen ist -
    oder du kannst sein Andenken bewahren
    und ihn so weiterleben lassen.
    Du kannst weinen und dich verschließen,
    leer sein und dich abwenden -
    oder du kannst tun was er gewollt hätte:
    Wieder lächeln lernen, deine Augen wieder öffnen, lieben und leben!


    Ich weiß aus eigener Erfahrung - immer gelingen diese Vorsätze nicht. Aber manchmal helfen sie in der tiefsten Verzweiflung ein wenig weiter.
    Unser WIR auf dieser Seite des Flusses ist leider vorüber. Das muss ich noch lernen. Im Herzen bleibt es aber bestehen. Und das ICH muss sich den täglichen Anforderungen des Lebens stellen. Ich weiß, mein Schatz will, dass ich weiter mache. In seinem Sinn. Auch, wenn es manchmal noch so schwer fällt.
    Ich senden euch allen liebe Grüße!

    Liebe Amitola!
    All deine Beiträge berühren mich sehr.
    In all meinem Schmerz habe ich dadurch die Hoffnung bekommen irgendwann einmal ein wenig leichter weiterleben zu können.
    Wenngleich - in vielen Momenten wünsche ich mir noch immer meinem Liebling so schnell als möglich nachfolgen zu dürfen. An seiner Seite (an der Seite seiner Urne) unter seinem/unserem Baum (eine Esche) liegen zu dürfen und so wie im Leben mit ihm für immer verbunden zu sein.
    An manchen Tagen glaubt man ein wenig Licht am Ende des Tunnels zu sehen, doch allfällige Behördenwege, Anträge - und das scheint kein ende zu nehmen - werden die wenigen Millimeter die man vorangekommen ist wieder zunichte gemacht.
    Doch du hast recht - wir bleiben mit unseren Lieben in Liebe verbunden. Ihre Seelen sind frei und dadurch stets um uns.
    Liebe Grüße sendet dir
    Sternenstaub

    Liebe fallingsky!
    ......ich will endlich aus dem Albtraum aufwachen und meinen geliebten Schatz wieder in die Arme nehmen, ihn spüren,......
    doch genau so wie du schreibst die Wirklichkeit und die Wahrheit sehen anders aus.
    Auch ich hoffe auf ein möglichst schnelles Wiedersehen in unserem Himmel, wo mein Liebling bereits einen Platz für uns ausgesucht hat.
    Angst vor Tod und Sterben habe auch ich nicht mehr. Früher war es immer mein Bestreben nur ja gesund zu bleiben. Gesund für ihn und unsere Kinder. Dreieinhalb Monate ist mein geliebter Mann nun nicht mehr bei uns. und noch jeden Tag habe ich Momente da ich meine, er kommt zur Tür herein. Ich höre sein Auto in der Einfahrt. Seine Stimme,------- und dann, wenn mir wieder zu Bewusstsein kommt, dass dies nie mehr der Fall sein wird, muss ich oft schreien, gegen die Wand schlagen und weinen, weinen, weinen. Der Schmerz ist so unendlich groß - du fragst zurecht wie soll man damit weiterleben,
    An manchen Tagen will ich nicht aufstehen. Möchte die Decke über den Kopf ziehen, seinen Pyjama ganz fest halten und warten, dass meine Atmung und mein Herzschlag aufhören.
    Liebe fallingsky, ich schicke dir ganz viele Umarmungen und Kraft, die ich entbehren kann.
    Irgendwie müssen wir hier noch einige Aufgaben erledigen. Aufgaben die wichtig sind und bei denen unsere Lieben uns aber begleiten und stärken.
    Aber unser Wiedersehen kommt. Nur wann, das wissen wir noch nicht und so müssen wir uns gedulden und ertragen.
    Den Sinn warum werden wir erst dann verstehen.
    Ich wünsche Dir eine erträgliche Nachtruhe, mit Träumen von deinem Herz, in denen er dich liebevoll hält.
    Alles Liebe
    Sternenstaub

    Hallo Hase!
    Nur zu gut verstehe ich Deine Wut, Deine Verzweiflung,....
    Es gibt vom Zeitpunkt des schweren Verlustes weg keine Normalität mehr.
    Es wird nicht mehr.
    Es wird vielleicht einmal anders. Aber das WIR ist weg und das ICH muss lernen damit fertig zu werden.


    Ich wünsche Dir viel Kraft und höre dir auch gerne zu.
    LG

    Liebe falllingsky!
    Danke für deine wunderbaren Worte. Irgendwie ist es doch ein Trost, wenn man spürt verstanden zu werden. Ich habe lange überlegt mich in diesem Forum anzumelden. Aber beim Lesen der vielen Schicksale spürte ich, wie heilsam es sein kann mit "Gleichgesinnten" zu kommunizieren.
    Unser "Wir" ist irgendwie für immer fort und dann doch nicht... ich spüre meinen Liebling überall. Kann ihn fühlen, denke in vielen Situationen wie er es wahrscheinlich getan hätte und frage mich immer: was würde er nun tun bzw. von mir wollen, dass ich tue.Die Tränen versiegen nicht. Der Schmerz ist beinahe nicht zum Aushalten. Es gibt so viele wunderschöne Erinnerungen. Bilder, die ich nie in meinem Leben vergessen werde.
    Andererseits vermisse ich so sehr seine Nähe, sein Zärtlichkeit, seine Scherze, seine Worte, seine Anrufe,........................... einfach alles.
    Ich kenne beide Formen einen geliebten Menschen zu verlieren. Als ich 17 Jahre alt war starb meine Mutter im Alter von nur 49 Jahren (so alt wie ich jetzt bin) an einer Krebserkrankung. Zwei Jahre habe ich ihr beim Leiden und Sterben zugesehen. Und meinen über alles geliebten Mann, den ich mit 20 Jahren kennen lernen und lieben lernen durfte verlor ich nun vor etwas mehr als 3 Monaten. Es ist beides schrecklich. Doch das was ich jetzt durchmache wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht. Kein Wort des Abschieds, kein Aussprechen von Dingen, die wir noch bereden wollten. Aus und vorbei aller Pläne die wir hatten und deren gab es viele. Endlich sind unsere Kinder erwachsen, wir haben wieder Zeit für uns usw. usw.
    Du hast recht - ein Tag nach dem anderen, ein- und ausatmen - mehr brauchen wir derzeit nicht zu planen.
    Danke, dass es dich ein wenig auch für mich gibt!
    Ich denke an dich!
    Liebe Grüße
    Sternenstaub

    Liebe fallingsky!


    Ich verstehe dich nur zu gut. Nach etwas mehr als 25 Jahren wunderbarer Ehe und 29 Jahren gemeinsamen Leben ist mein Mann am 30. September tödlich verunglückt. Von einer Minute auf die andere hat sich mein Leben und das unserer vier Kinder völlig verändert. Auch nach über 3 Monaten geht kein Tag vorüber an dem ich nicht schreie und weine, völlig verzweifelt bin und mich frag, wie ich weiterleben soll. Unsere Kinder sind zu Glück schon alle erwachsen und gehen ihren eigenen Weg. Ich arbeite auch schon wieder seit geraumer Zeit, Da wir aber denselben Arbeitgeber haben, begegne ich meinem Liebling auch dort überall und meine Gefühle überwältigen mich oft und oft. Ich frage mich ob ich den Arbeitsplatz wechseln soll.Ob ich mein Leben anders gestalten soll. Oft habe ich keine Kraft mehr und möchte meinem Schatz einfach nur nachfolgen. Meine Gefühle gehen kreuz und quer. Lebe von einem Tag zum anderen. Einatmen und Ausatmen. Pläne sind nicht möglich - wir machten doch immer alles gemeinsam.
    Warum dreht sich die Welt wirklich ganz normal weiter? Warum bleiben nicht mein Herz und meine Atmung stehen und ich darf dann zu ihm?
    Schließlich und endlich war er mein Lebenssinn, Lebensinhalt und meine Lebensfreude. Aber ich glaube eben ganz fest an ein Wiedersehen.


    "Noch kannst du nicht glauben, was geschehen ist.
    Lebst ganz mit diesem Menschen, der nur scheinbar gegangen
    und nicht wirklich fort ist, weil du ihn doch im Herzen hast.
    Bewahr ihn dort, hüll ihn ein in deine Liebe.
    Bei allem, was deine Aufmerksamkeit fordert:
    Diese Liebe ist das Kostbarste, sie ist das Band, das euch verbindet,
    über den Tod hinaus."


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!
    Deine sehr traurige Sternenstaub2407