Beiträge von Moncherie

    Hallo Hannah,

    Es war sehr schwer es ihr zu erklären das er nicht mehr da ist.Sie hat seinen Glücksbringer bekommen den er seit der Krankheit bei sich hatte.Ist ein kleiner blauer Hund jedesmal wollte Sie ihn haben ,jetzt hat sie ihn.

    Habe Ihr erklärt wenn Sie mit Papa reden möchte kann Sie in das Ohr flüstern und er hört es.Einen Teddy bär hat sie auch zum kuscheln,da hab ich genau den selben besorgt.Hab ich ihren Papa reingegeben,weil ich den Sarg nochmal öffnen hab lassen,wo auch noch unser Verlobunsring den er trug reinkam.Da war sie nicht dabei.

    Sie ist noch so kleine Sie versteht es schon irgendwie dass er nie mehr kommt,aber sie sagt immer sie möchte nicht traurig sein.Und freut sich jedesmal wenn die Sonne scheint,denn dann strahlt der Papa und schaut ihr zu.


    Stimmt die Behörden sind eine Katastrophe was alles gemacht werden muss,wobei man sich denkt lasst mich doch einfach mal in Ruhe.


    Am besten ist es gewisse Aussagen von Leuten probieren zu ignorieren,weiss das ist schwer weil es einen oft kränkt.


    Wie geht es deinen Kindern denn ?


    Schwer ist es für mich zurzeit Kraft zu haben weiterzumachen.Es vergeht keine Zeit wo ich noch um Ihn weine.


    Lg Kathi

    Liebe Hannah.

    Erstmal mein aufrichtiges Beileid das du auch deinen Mann verlieren musstest.


    Bei mir ist es auch noch nicht lange her,als ich meinen Mann verloren habe.


    In den Sätze in denen du über deine Kinder und als Mutter schreibst finde ich mich wieder.

    Denke mir auch oft wie soll ich weitermachen ohne ihn,naja ich MUSS wegen unserer Tochter.Auch ich fühle mich einsam die ganze Wohnung ist still alle schlafen.Dann überkommt mich meine Trauer und ich weine nur noch die ganze Nacht.


    Ich kann es mir auch noch nicht vorstellen "normal"zu leben weiterzumachen,denn er fehlt so sehr.Am meisten stören mich zurzeit Aussagen von Leuten wie:wirst sehen es wird jeden Tag besser,wirst nicht immer alleine sein es wird schon ein Mann kommen bist ja noch jung


    Und ich denke mir nur ich will keinen anderen Mann ich hab/hatte meinen und keinen anderen.Und auch genauso ich will nicht weitermachen wie wenn nichts passiert wäre.Ich fühle mit dir


    Fühl dich unbekannterweise gedrückt


    Lg Kathi

    Liebe Tina,

    Tut mir leid das du deinen Mann nach einen langen Leidensweg auch verloren hast.


    Ja ich denke vielleicht stimmt schon ich war da .Nur hätte ich nicht einen neuen Job angefangen,wäre ich nicht öfters so müde nach der Arbeit gewesen und in dem Zusammenhang wäre mehr Zeit intensiver da gewesen.Diese ging manchmal nicht durch Arbeit oder Kind wenn er mal einen schlechten Tag hatte.


    Ich hätte so gerne nochmal mit ihm persönlich geredet ihm alles gesagt was ich empfinde,leider ging es nicht ausser ein kurzes Hallo.

    Das Gefühl kenn ich das man nicht glaubt oder dran denkt das es passiert noch Minuten vorher als ich bei ihm war hätte ich nicht damit gerechnet.


    Ja aber es ist auch ein MUSS weiterzumachen,eine andere Wahl dadurch das die kleine da ist hab ich ja gar nicht.

    Ich merke es fällt mir schwer alles zu schreiben ,weine auch sehr viel dabei.

    Doch es tut gut wenn man Menschen begegnet die einen verstehen wie man denkt gerade.

    Danke dir für deine lieben Worte.


    Ja leider ist diese Krankheit so hinterhältig,dass man nie weiss in welche Richtung es geht.


    Es zu begreifen ist so schwer.

    Und dann noch immer offene Fragen zu haben:Hätte ich noch etwas tun oder besser machen können?

    Wusste er das er mir soviel bedeutete?

    Warum ist er aufeinmal nicht mehr bei mir?Hab ich ihm zum Schluss in Stich gelassen und er fühlte sich hilflos?

    Und warum gerade jetzt?


    Das sind Fragen die mich nicht los lassen.

    Momentan fühl ich mich wie in einen Tunnel,kann es nicht begreifen das ich ihn nie wieder sehen,berühren und seine Stimme hören kann.


    Unsere Tochter gibt mir schon ein wenig Kraft.Sie ist ihm so ähnlich nicht nur Äusserlich sondern auch mit ihrem Verhalten.

    Andersrum denke ich mir oft,na ich muss weitermachen auch wenn ich nicht möchte eben wegen der kleinen.


    Auch wenn der Weg steinig war ,als er noch da war hab ich ihm versprochen egal was ist.bis zum letzen werde ich bei ihm sein.

    Durfte viel Entscheidung treffen bei seiner Verabschiedung,da für bin ich auch dankbar.

    Ich werde nie aufhören ihn zu lieben.


    Jetzt sitzt ich auch schreibe diesen Text und mir laufen die Tränen herunter.

    Ich glaub das ich hier richtig bin


    Mein Name ist Katharina 31Jahre,leider am 17.07.2018 ist mein geliebter Schatz gestorben (29Jahre).

    Bis jetzt hatte ich nicht die Kraft mich zu öffnen und niederschreiben.

    Wir waren seit 2008 zusammen und die letzen Jahre auch Verlobt,da wir heiraten wollten.


    2012 bekam mein Mann die Diagnose Leukämie die ziemlich heftig war.Aussage des Arztes,er würde noch drei Wochen leben ausser er beginnt sofort mit Chemotherapie.Zu diesem Zeitpunkt war ich mit unserer Tochter im 5ten Monat schwanger.Er begann mit der Chemotherapie.

    Wir mussten die Geburt von unserer kleinen einleiten,sonst wäre es sich nicht ausgegangen.


    So kam unsere Tochter am 14.01.2013 auf die Welt,wo er auch dabei war.Eine Woche später kam er gleich ins Krankenhaus wo die Stammzellentherapie begann.Leider vertrug er diese Anfangs nicht so gut lag 5 Monate durchgehend drinnen.

    Leider kamen Abstossungsreaktionen dazu Haut,Darm.

    Er raffte sich dann auf und schaffte es wieder nach Hause in einem zwar nicht so guten Zustand aber es wurde besser.

    Dann kamen Rückschläge Lungenentzündungen,Blutvergifting usw.

    All das schaffte er auch ,doch 2015 kam eine Haut abstossung dazu die sich auf seinen ganzen Körper ausbreitete.Diese Art von abstossung war ziemlich schlimm,da sich seine ganze Haut am Körper verhärtete.Zwischendurch immer wieder Krankenhaus Aufenthalte.


    Wir versuchten die Zeit gemeinsam zu geniessen.

    Es wurde so schlimm das er seine Beine nicht mehr Bewegen konnte und im Rollstuhl war.

    Ich war teilweise überfordert mit unserer Tochter zuhause und ihm,obwohl ich ihm über alles Liebe hab ich alles getan das es ihm gut ging.

    Nur wir wohnen in einer Halbstock Wohnung er könnte nicht mehr hinaus alleine.

    Er entschied sich in ein Pflegeheim zu gehen das 10min von unserem zuhause entfernt war.Das war September 2016.Dort fuhr ich so oft hin wie es möglich war um soviel Zeit mit ihm und unserer Tochter zu verbringen.

    Doch er bekam wieder etwas neues dazu einen MRSA Keim auf beiden Beinen,die Wunden wurden nicht besser,egal was mein Schatz auch versuchte.Auch die Haut wurde nicht besser kein Medikament half mehr.


    Am 15.07 hatten wir ein sehr inniges Telefongespräch am Abend 21:30 noch,was wir nicht alles machen wollen im Sommer noch mit unserer Kleinen.

    Am 16.07 bekam ich die Nachricht seiner Mutter das er ins AKH mit der Rettung eingeliefert wurde.Um11Uhr bekam ich dann den Anruf des Oberaztes das mein geliebter Schatz im sterben liegt und ich schnellstmöglich kommen soll.Ich bin sofort zu ihm doch er sagte nur kurz Hallo zu mir und war danach nicht mehr ansprechbar. Er schlief die ganze Zeit ich bleib bei ihm.


    Am 17.07 war ich den ganzen Tag bei ihm ich glaubte nicht das es so ernst ist und hatte in meinen Kopf das er es schafft wieder.Eine Freundin kam zu ihm und ich begleitete sie kurz runter zu ihrem Auto,aufeinmal bekam ich die Nachricht von seiner Mutter die auch bei ihm war das er gestorben ist um 19:35.

    Ich konnte es nicht glauben bin rauf zu ihm und sah ihm ,bin zusammen gebrochen.Ich war doch nur 10min weg und er soll aufeinmal nicht mehr da sein.


    Ich vermisse ihn so sehr und weiss nicht wie ich all das schaffen soll.Wie soll ich weiterleben wenn mir das liebsten genommen wurde.

    Am 15.08 hatten wir unseren 10ten Jahrestag es tut so weh.