Posts by Nati

    Ich habe seit ein paar Tagen im Forum mitgelesen. Mein Mann ist noch nicht mal 3 Wochen tot. Meine Trauer ist unbeschreiblich. Jeder Tag, jeder Moment will durchlaufen werden. Ich fühle den Schmerz der anderen, die hier schreiben, mit. Denn es ist auch mein Schmerz.


    Aber gerade hat sich die Perspektive einmal um sich selbst gedreht. Ich finde es einfach wunderschön, wieviel Menschen hier von ihrer tiefen Liebe und innigen Verbundenheit mit dem Lebensgefährten berichten. Das ist doch unglaublich schön.... ein ganz, ganz grosses Geschenk!

    Irgendwo hab ich gerade gelesen, heute ist Herbstanfang, und schon wird es noch ein wenig dunkler um mich und in mir. Ich frage mich, wie ich das aushalten soll. Die innere Kälte und Erstarrtheit und die äußere oben drauf.


    Die Kastanien fallen. Sonst habe ich sie mit Begeisterung gesammelt. Jetzt mag ich nicht. Und die bunten Blätter haben mir Freude bereitet. Jetzt ertrage ich den Anblick kaum.


    Hört das irgendwann wieder auf?

    Ich bedanke mich für die freundliche Aufnahme und schreibe gern mehr...


    Vor 2 Wochen hat mein Mann seinen Körper verlassen. Er hat 11 Jahre lang gegen den Krebs gekämpft. Aber am Ende war er so müde und schwach und hatte starke Schmerzen. Er wollte und konnte nicht mehr.


    Nach 3 Wochen auf der Normalstation im Krankenhaus war er noch 2,5 Tage auf der Palliativstation. Dort wurde etwas gegen seine Schmerzen unternommen, so dass er entspannen konnte. Wir hatten noch einen wundervollen Freitagnachmittag zusammen, der von liebevollen Momenten geprägt war. Am Abend rief er noch einmal an und sagte: Mir geht es gut! Am Samstagmorgen ist er dann friedlich eingeschlafen.


    Natürlich hätte ich ihn noch gerne länger um mich gehabt. Er war so ein wundervoller Mann, mein Seelengefährte, mein bester Freund, mein ein und alles.


    Irgendwie funktioniere ich... ich weiss nicht wie ... ich fühle mich wie amputiert ... die Trauer überwältigt mich ... mein Sohn ist vor 2 Jahren an Leukämie gestorben ... jetzt bin ich allein auf mich gestellt. HERZSCHMERZ!!

    Vor 2 Wochen ist mein geliebter Mann gestorben. 37 Jahre lang war er an meiner Seite. Er fehlt mir unendlich. Ich kann heute gar nicht aufhören zu weinen...