Beiträge von SONNENSCHEIN57

    Liebe Theresachristina


    Auch ich möchte dir meine tiefe Anteilnahme zu deinem schweren Verlust sagen. Still lese ich meistens mit, doch fehlt mir oft die Kraft ob der Schwere der vielen Schicksale und auch des eigenes immer sofort zu schreiben.
    Es ist gut dass du hierher „ gefunden“ hast , obwohl niemand hier sein wollte. Aber hier wird man wirklich verstanden ohne wenn und aber , auch wenn jeder anders mit seiner Trauer umgeht. Denn das ist das entscheidende , dass die ureigenste Trauer verstanden wird, was in der Außenwelt um einem herum oft schwer ist.


    Wie sehr kann ich deine Gedanken und deine Gefühle um die letzten Tage nachvollziehen.
    Es ist so , dass diese Zeit einem nicht loslässt. Es ist wie ein Trauma. Du bist da nicht allein.
    Mein geliebter Mann bekam am 20.06.2021 die Diagnose Lungenkrebs mit Metastasen im Kopf.
    Die Ärzte hatten ihn sofort „ abgeschrieben „ . Doch widererwarten erholte er sich so gut, kämpfte , war fast wieder der Alte. Er war immer sehr agil, vital , eigentlich unkaputtbar.
    Doch im Herbst kam der Rückschlag . Und ein epileptischer Anfall leitete die letzten 3 Wochen ein. Er konnte nichts mehr. Nicht sprechen, essen , einfach nichts.
    Er konnte mich nur angucken mit seinen großen braunen Augen ( in die ich mich so verliebte) . Ich weiß nicht was er dachte, welche Angst ihn umtrieb ( will ich nicht drüber tiefer nachdenken) .
    Ich habe immer mit ihm gesprochen . Er war so klar im Blick , aber halt“ gefesselt „.


    Es ist so wie du schreibst, dass einem diese Tage nicht loslassen. Bei mir sind es jetzt 4 Monate her.
    Doch noch sind diese letzten 3 Wochen traumatisch. Allerdings seit dieser Woche ein klein wenig anders. Weil ich versuche nicht permanent an diese letzte furchtbare Zeit zu denken .


    Ich kann dir diesen Schmerz darum nicht nehmen. Ich möchte dir nur sagen , ich verstehe dich und deinen Schmerz so sehr. Uns hier in diesem Schmerz zu vereinen , kann uns diesen nicht nehmen, aber wissen du / wir sind nicht allein.
    Ihn auszuhalten ist unendlich schwer und trotzdem müssen wir . :33::33::33::33:


    Herzliche Grüße <3<3

    Liebe Carmem,

    Wie schön , dass dein Lars nach Hause kommt und du ihn dann endlich in deine Arme schließen kannst :8:

    Eine doch unglaublich lange Zeit konntest du ihn nicht sehen . So ein Lichtblick für euch in dieser sonst so traurigen Zeit.
    :24:

    Liebe Sverja,


    es tut mir unendlich leid was dein Seelenfreund und du gerade erleben, leben müsst :33::33::33:


    dieses qualvolle Leid dieser besch….. Krankheit , dieses aushalten, mit ansehen müssen , dieses …… ich weiß nicht, ich habe keine Worte , keine Ausdrucksweise für all das ….


    Ich kann einfach nur nachfühlen, weil ich es auch ertragen habe …… es war und ist immer noch ein Trauma .


    Ich fühle deinen Seelenschmerz so sehr und Worte können es nicht wegschreiben.
    Ich kann nur sagen „ Ich weiß es, wie es sich anfühlt“ und ich denke und bete für euch .

    <3<3<3<3


    Liebe Herzensgrüsse :24::24:

    Pia1962

    Ich verstehe dich. Alles einfach nicht mehr zu begreifen .
    Corona, die eigene tiefe Trauer , Krieg ….. und, und , …..

    Wie soll man das alles verstehen, kompensieren , …. das Gehirn schlägt „ Achterbahn“ :4::4:


    :30::30::30::24::24:Ich drück dich

    Liebe Amelia, liebe Michaela


    Hoffnung, Angst, Kampf , mitansehen , dass der Körper nicht mitmacht , obwohl der Wille da ist.
    Diesen unbändigen Schmerz , der einem innerlich so zerreißt.
    ich weiß zu gut was ihr da beschreibt. Mein Mann hat gekämpft, nie geklagt und doch hat man seine innerliche Verzweiflung so gespürt. Diese Krankheit ist einfach Horror. Wenn man sieht es geht nicht, der Körper gehorcht nicht mehr. Es war ein Alptraum , der sich in ein Trauma für mich verwandelt hat.

    Ich kann jedes Wort von euch nach und mitfühlen. Die Bilder kriegt man nicht mehr aus seiner geschundenen Seele. :33::33::33:


    :30::24:

    Das ist eine wundervolle Nachricht für dich und deine Familie. :8::8:


    Ihr werdet jede Minute genießen, nach diesem großen Kampf zurück ins Leben <3<3

    Liebe MichaelaH

    Erst einmal auch von mir mein tief empfundenes Beileid zu deinem großen Verlust.


    Deine Beschreibung der „Mutierung“ von einer rationalen , selbstständigen Frau zu einen winselnden Kleinkind kann ich gut nachvollziehen. Habe ich doch auch die Empfindungen. Niemals hätte ich das von mir gedacht.
    Und ja, die Konzentrationsspanne ist kurz, bis gar nicht da.
    Jeder hier möchte Erleichterung im Schmerz und versucht Lösungen zu finden.
    Und leider fordert es da viel Geduld, die wir mit uns haben müssen.
    Ich fühle noch soviel Liebe in mir, die ich nun nicht mehr geben, zeigen, leben kann.


    Mein geliebter Ehemann ist im November von mir gegangen.

    Immer vital, gesund und dann Schock….
    Im Juni Diagnose Lungenkrebs.
    Und NEIN , man kann sich nicht darauf vorbereiten. Und dieser F… Kr… , ist Horror


    Ich wünsche dir viel Kraft für deinen Weg . Und vielleicht hilft dir ja dieser Austausch hier das ein oder andere Mal.

    Herzliche Grüße Bärbel <3<3

    Liebe Evi


    Da hast du wunderbare Worte für deinen Schatz gefunden.
    Du bist eine mutige, positiv denkende Frau. Ich denke so kann man es schaffen wieder am Leben teilzunehmen.
    Und ja, unsere Liebsten vergessen wir NIE.
    Ich kämpfe noch , aber gebe mir Mühe. 🥰


    Herzliche Grüße <3<3

    Bärbel

    Hallo Yogi


    Dieser Schmerz , dieses Vermissen, ich weiß was du meinst und wir alle hier wissen es .
    Unsere Lieben , wir wollen sie so gern bei uns haben und die Wahrheit ist so unerträglich.
    Ich fühle auch diesen Schmerz. Ich verstehe dich so gut.

    Und jeder geht anders damit um. Ich kann auch in den Märkten von „ früher“ ( wenn überhaupt)

    War erst 2 x seit dem 14.11.2021 einkaufen und das war schrecklich.
    Auch Fernsehen , wenn überhaupt , nur andere Dinge. Keine Musik. Zuhause erdrückt mich auch, zugleich will ich aber auch nicht raus, einigeln, am besten nur schlafen, wenn’s gehen würde.
    Ich mag auch mein Leben nicht mehr, ich mag mich nicht mehr :33::33::33:


    Schön für jeden , der anders damit umgehen kann.
    Doch ist es auch richtig unserer Trauer unser eigenes Tempo zu geben .
    Denke ich. Ich weiß es aber nicht. Ich weiß nichts.


    Lass dich ganz herzlich umarmen, wenn ich darf :24::24:

    Liebe Gaby,

    Es macht mich traurig für dich, und es macht mich traurig für mich, zu lesen dass du denkst alle deine Bemühungen laufen ins Leere.
    Du bemühst dich schon solange einen Weg für dich zu finden. Einen Weg , der erträglich ist , der mit sich selbst Frieden und Ruhe bringt.
    All das wünsche ich mir auch für mich so sehr . Und sehe dass mein so erst kurzer Weg noch lang oder unendlich sein könnte. Zu sehr waren wir mit unseren Partnern verbunden um eine Vorstellung von Leben ohne sie zu haben. Jeder zunehmende Tag OHNE blockiert mich mehr. Jeder aufkommende Sonnenstrahl macht mich trauriger, verzweifelter , anstatt sie mich erhellen könnten, wie sonst so sehr. Und doch möchte ich RAUS , raus aus dem Grübeln, vermissen. HIN zu etwas Erträglichkeit , zu ein Stück ICH.


    Aber dass du dich als unnahbar denkst. Ich habe dieses Empfinden nicht. Haben mich doch deine Schreibweise sehr angesprochen, sehr nahbar waren.


    Ach , könnten wir doch alle hier einen Weg finden, ein Wunder finden, dass es uns alles erträglicher macht.


    Ich wünsche dir ein gutes Nach Hause kommen . Und vielleicht bringt ja nachhaltig dieser Aufenthalt doch noch eine kleine Erleichterung für dich.


    Ich umarme dich, wenn ich darf :24:

    Herzliche Grüße Bärbel <3