Liebe Elke,
meine allerbesten Wünsche fahren mit euch beiden mit.
Deine Freundin hat auch ihren Sohn verloren?
Ich weiß genau wie sich das alles anfühlt.
Mein Einziger war 38 Jahre alt.
Gönnt euch alles schöne.
Liebe Grüße
Kathi
Liebe Elke,
meine allerbesten Wünsche fahren mit euch beiden mit.
Deine Freundin hat auch ihren Sohn verloren?
Ich weiß genau wie sich das alles anfühlt.
Mein Einziger war 38 Jahre alt.
Gönnt euch alles schöne.
Liebe Grüße
Kathi
Liebe Mayatochter,
Ein schlimmer Tag,
Ein überaus trauriger Tag,
Ein Tag der uns erschauern lässt.
Gestern, heute und morgen.
Wir wissen alle.
Kathi
Liebe Pia, danke dir für dieses tolle Bild. Ich werde es mir ausdrucken und neben Christophs großes Bild an die Wand hängen.
Schade, ich weiß nicht wie ich hier im Forum Bilder einstellen kann.
Liebe Grüße Kathi
Linchen, wie schön.
Deine Daumen sind eindeutig "grün".
Ihr Lieben, ihr und eure guten Worte bedeuten mir gerade heute so viel.
Mehr als ich schreiben kann.
Ja, daß würde ich auch.
In der Uni wurde ich nach einer Transplantation für eine Niere für Christoph gefragt. Alles, natürlich. Sofort. Jetzt gleich. Dann wurde eine Sepsis festgestellt. Multiorganversagen.
38 Jahre, 8 Monate, 7 Tage.
Heute um 10.30 Uhr vor einem Jahr.
So ähnlich fühle ich mich.
Heute genauso wie vor einem Jahr.
Es gibt kein Worte, nur eine endlose Traurigkeit.
Liebe Mischi, danke für deine Worte.
Sie haben mich schon immer berührt.
Hab heute eine kleine Eiche in meinen Vorgarten gepflanzt. Christoph mag Eichen. Besonders im Herbst wenn sie bunt werden.
Es ist ein sehr schwerer Tag.
Kathi
Pia, überaus schön sind deine Worte. Schon beim Lesen wurde es heller in mir.
Eine Welt, die nicht von dieser Welt ist. Dort wo unsere Lieben jetzt sind. Wo sie auf uns warten. Es gibt sicher noch etwas Großes.
Wir kennen nur Bruchteile davon wenn überhaupt.
Kathi
Liebe Carmen,
da ist das Herz schon so schwer und dann noch so etwas.
Einfach sprachlos.
Solchen Kreaturen wünsche ich alles, nur nichts Gutes.
Wie Linchen schreibt "an die Wand klatschen".
Ich lese so gerne deine Nachrichten an deinen lieben Fred. Eure Liebe ist etwas ganz besonderes. Eine Liebe für ewig.
Gute Besserung für deinen Hals.
Kathi
Lieber Ralph, liebe Karin und Elisa.
Auch ich reihe mich in die Gruppe der Trauernden ein, die "anstrengend" für Andere sind. Die meisten Menschen die auf Christophs Beerdigung waren, sind irgendwie "verschwunden". Ich habe einen guten Freund, der schon so oft mit mir geweint hat. Ich glaube, wenn ich ihn nicht hätte wäre ich nicht mehr hier. Der schlimmste Tag meines Lebens jährt sich am 16.8. zum 1. Mal. Diese Zeit im Moment ist furchtbar. Die Bilder sind so nah da.
Ich weiß, hier kann ich alles schreiben. Wer, wenn nicht wir, versteht uns sonst
Auch ich hab das Gefühl, ich gehe rückwärts. Wieder zurück an die Tür der Intensivststion und ........Ach Mensch, was für ein Drama und was für eine Sch.... (Entschuldigung).
Er ist und bleibt mein 38 Jahre alter "Großer "
immer in meinem Herz ❤️.
Liebe Grüße, Kathi
Liebe Karin,
Hätte uns das jemand vor 10 Jahren gesagt, daß wir so etwas aushalten müssen..... keine Minute hätte ich länger leben wollen.
Mein Sohn hatte auch nach Corona Lungenprobleme die nicht aufhören wollten. Dann kam eine Bauchspeicheldrüsenentzündung dazu, Sepsis, Organversagen. Wie du, bin auch ich noch immer fassungslos über dieses Grauen. Gerade jetzt, in dieser Zeit lebe ich jeden Tag vom letzten Jahr noch einmal.
Komm, wir stützen uns ein wenig. Mehr geht ja nicht.
Liebe Karin, lieber Ralph,
kein guter Tag heute, wie die meisten Tage im letzten Jahr. Wie sollten wir die auch haben. Unser Leben ist ein Scherbenhaufen und nicht eine passt mehr zur nächsten.
Der letzte Anruf meines Sohnes war heute vor einem Jahr, gg. 11.30 Uhr.
"Mama, sie fliegen mich nach Gießen an die Uni."
Den ganzen Morgen laufen unaufhaltsam die Tränen. Nichts hält sie auf.
Ich komme gerade von meiner Runde um den Wiesensee. Leider kam ich nicht weit. Ein heftiger Regenschauer wollte nicht das ich weitergehe.
Lieber Ralph, deinen letzten Satz, das du nicht mehr kannst, unterschreibe ich bedingungslos mit.
Am 16.8. wird es 1 Jahr.
Wie soll ich das aushalten?
Ich weiß es nicht. Hoffentlich hilft mir Christoph durch diese Tage. Es ist sonst niemand da. Und wie wir wissen, können Menschen, die diese Hölle nicht kennen, uns nicht helfen. Im Gegenteil. Oft sind es Stiche mitten ins Herz.
In Gedanken bei euch.
Kathi
Liebe Sammiejoe,
Ein unvorstellbares Grauen hat uns alle hierher geführt.
Niemand konnte sich jemals vorstellen, sein Kind zu Grabe tragen zu müssen. Bei ihm zu sein, wenn es für immer gehen muß.
Ich durfte meinen Sohn 38 Jahre, 8 Monate und 7 Tage erleben. Der Untergang meines Lebens, meiner Zukunft jährt sich jetzt am 16.08. zum 1. Mal. Ich habe große Angst vor diesem Tag. Er war mein Einziger und mein Ein- und Alles.
Wie ich dieses vergangene Jahr geschafft hab, kann ich nicht sagen.
Das ich noch hier bin und nicht mit ihm mit gegangen bin verwundert mich selbst.
Liebe Sammiejoe,
keine noch so gut gemeinten Worte helfen. Die Zeit schon garnicht.
Vielleicht ein wenig die Natur, wenn du sie sehen kannst. Deine Tochter und gute Menschen, die empathisch sind und diesen unvorstellbaren Schmerz mit tragen werden helfen. Leider sind das ganz, ganz wenige.
Doch das Gefühl, mir schnürt die Trauer die Luft ab, kommt noch immer sehr oft.
Wenn du kannst, lass dich auf die Menschen im Forum ein. Es hilft, seine Trauer denen mitzuteilen, die sie erleben wie du sie erleben musst.
Kathi mit Christoph für immer im Herz.
Einfach entsetzlich.
Ja, es läuft soviel falsch im Leben.
Ach Bettina, schon wieder mußte so ein junger Mensch gehen.
Vielleicht hilft der Mama ja auch das Schreiben hier. Wir wissen alle, wie sie sich fühlt und wie unbarmherzig so etwas schmerzt.
Kathi
Liebe Karin ,
Heute sind es 11 Monate und 1 Woche seit mein Sohn gehen mußte.
Ich bin jetzt ein Jahr in Rente und die meiste Zeit alleine.
Einen Freundeskreis gibt es auch für mich nicht.
In dem Ort in dem ich seit 10 Jahren wohne, gibt es niemand dem ich vertrauen würde.
Mein Lebensgefährte wohnt weiter weg; wir sehen uns jedes 2. Wochenende. Manchmal auch nur einmal im Monat.
Mein Sohn wohnte 20 Km. weiter weg. Wegen ihm bin ich in den Oberwesterwald gezogen. Wir haben uns immer einmal in der Woche gesehen und er hat dann für uns gekocht. Schön war das. Wunderschön. Ich vermisse ihn unbeschreiblich. Mein Leben empfinde ich nicht mehr als lebenswert und meine Zukunft ist mit ihm gestorben.
38 Jahre, 8 Monate und 7 Tage durfte er hier sein.
Ich kämpfe mich durch jeden Tag.
Auch bei Christoph hat Corona dazu beigetragen das er gehen mußte.
Ich weiß um deine Schmerzen, liebe Karin.
Millionen Tränen bringen sie uns nicht zurück.
Kathi