Beiträge von Bia

    Hallo ihr Lieben,


    Danke eure lieben Worte!

    Ich habe mich länger nicht melden können,weil ich diesen Schmerz einfach nicht aushalten konnte/kann.


    Ich finde und sehe einfach keinen Sinn mehr in meinem Leben.

    Leben fühlt sich für mich momentan wie eine Strafe an.

    Alles fühlt sich falsch an und ich will diese veränderungen nicht,ich will einfach nur meine Mama zurück.

    Dieses niemals wieder macht mich so fertig und löst in mir Panikattacken aus.

    Ich kann mir nicht vorstellen,das ich jemals anders empfinden werde.

    Hallo,entschuldigt bitte das ich mich solange nicht mehr gemeldet habe,es ging/geht mir sehr schlecht.

    Ich stehe immer noch vor dem Abgrund und rutsche immer mehr rein.

    Hab immer noch keine Verbindung zu meiner Mama gefunden,die Trauerbegleitung meint auch das es gut wäre für mich,aber ich weiß nicht wie?

    Es gab 2 Situationen die ich als Zeichen gewertet habe,aber es reicht nicht aus,um diese, diesen wahnsinnigen Schmerz entgegen zu setzen.

    Ich hab alles verloren,meine Mama,mein Zuhause,meine Lebensaufgabe,alles ist weg.

    Mein Umfeld sagt du musst in die Zukunft gucken,aber das kann ich nicht,ich will einfach nur meine Mama wieder haben und nicht wahr haben,das es niemals wieder diese Geborgenheit und Wärme die von ihr kam geben wird,oder ihr Lachen,die tröstenden Worte wenn etwas schief ging,die schönen Abende und Tage,wo man sich so glücklich und wohl gefühlt hat.

    Ich habe jetzt schon riesig große Angst vor den Feiertagen und vor dem Mai und Juni da sind unsere beiden Geburtstage und Muttertag.

    Ich habe das Gefühl das Leben ohne sie,ist eine Herausforderung die ich nicht schaffe.

    Ich bin total verzweifelt.

    Gestern und heute waren sehr schlimme Tage.

    Der Schmerz wird immer schlimmer,hätte nicht gedacht das es möglich ist.

    Bin immer noch am nicht akzeptieren,ich möchte einfach nur meine Mama zurück.

    Gestern kam auch die Erkenntnis das ich ab jetzt Erwachsen muss,da ich nie wieder das Kind sein werde,meine Eltern sind einfach nicht mehr da und ich bin allein in dieser grausamen Welt.

    Heute Nachmittag habe ich meinen ersten Termin bei einer Trauerbegleiterin aus einem Hospiz.

    Weiß gar nicht was da auf mich zukommt.

    Hallo,danke für die Antworten die gekommen sind.

    Linchen darf ich dich fragen wie du es geschafft hast,nicht den Abgrund runter zu stürzen?

    Ich weiß einfach nicht mehr wie ich diesen Schmerz aushalten kann.

    Ich habe sogar schon Angst vor den schönen Erinnerungen, weil sie so sehr weh tun.

    Nein,ich habe keine Freunde,Bekannte oder Nachbarn.Ich habe noch 3 Brüder,aber die zeigen keine Gefühle,die meinen glaub ich,ich müsste alles hinkriegen,das es mir schon besser gehen müsste.

    Mit meinem Partner gibt es auch öfters Krach,er kommt nicht klar wenn wir drüber sprechen und ich ihm sage,das ich das Gefühl habe die Zeit nicht überstehen zu können,Angst und Panik habe.

    Er sagt immer wieder alles wird besser und gut,ich soll nur Zeit geben,ich habe aber das Gefühl das ich es nicht schaffe diese Zeit zu geben.

    Ich sitze nur in der Wohnung meines Partners,die Gedanken rasen,bin unruhig,fühle mich fremd und ich kann nichtmals in die Wohnung von meiner Mama und dir,dabei möchte ich einfach nach Hause,aber das wird mir niemals mehr möglich sein,da meine Mama mein Zuhause war.


    Diese Schuldgefühlefressen mich auch auf,ich habe nicht verhindern können das sie Corona bekam im Oktober.Ich habe immer auf Masken geachtet,gefragt ob vorher Feste waren.

    Nur 1Mal war ich unvorsichtig durch Stress.

    Unsere Demenzhilfe hat mir nicht gesagt,das sie auf einem Rummel im Festzelt ohne Maske mit mehreren 200-250 Leuten gefeiert hat und 3 Tage später war sie bei uns.

    Hatte ihr vertraut,da sie selbst einen schwerkranken Mann Zuhause hat und auch immer aufpassen würde.

    Prompt steckte sie uns an mit Covid,die Ärzte sagten es könnten Spätfolgen sein.

    Nach der Infektion war meine Mama auch verändert,sie hatte einen Demenzschub,aber die Blutwerte waren spitze nach der Infektion.Alle haben es für ein Wunder gehalten,wie gut sie es wegsteckte,es wurde immer prophezeit sie könne Corona nicht Überleben.

    Hätte ich doch bloß nachgefragt,oder unserer

    Demenzhilfe abgesagt,ich habe nur einmal nicht aufgepasst vll.hätte sie dann keine Lungenentzündungen bekommen und mehr Kraft gehabt.


    Danke für das Drücken!

    Ich hab einmal die Woche eine Stunde Therapie und stehe auf den Warteliste der Depression Stationen, ich glaube aber nicht das es was nützt, da ich gerade glaube ich nicht mit Depressionsansätzen der Therapie behandelt werden kann?

    Trauer ist ja was anderes?

    Danke für eure Ratschläge mit der Trauer Begleitung,habe schon geguckt, habe heute nur nicht die Kraft, wo anzurufen.

    Heute ist ein furchtbarer Tag, alles erinnert mich an sie und es tut so weh.

    Ich bin innerlich so ruhe los, meine Gedanken schreien mich an, nein du musst was machen, es kann nicht passiert sein, aber ich kann nix machen.

    Ich will doch nur meine Mama wieder haben, ich fühle mich als ob ich ein ganz kleines Kind bin, so furchtbar allein und hilflos.

    Ich stehe auch vor dem absoluten Nichts, ich würde mit 12 aus der Schule genommen wegen Missbrauch eines Lehrers, dann später in eine gewalttätige Beziehung geraten, darauf folgten Magersucht und Sozialphobie, wo ich mich mit Hilfe meiner Mama rausgekämpft habe.

    Wohnte immer nur Zuhause, als meine Eltern mir verspätet zeigen wollten auf eigenen Beinen zu stehen und auszuziehen, hat mein Papa Krebs bekommen und meine Mama wurde auch zum Pflegefall, also übernahm ich die Pflege und es hat mir soviel gegeben, egal wie anstrengend es war.

    Trotz der Demenz, half mir meine Mama soviel bei der Bewältigung meiner Probleme und wenn sie nur sagte komm in meinem Arm, alles wird gut.

    Ich weiß nicht wie es ohne meine Mama schaffen soll.

    Hab das Gefühl, durch so früh schon soviel erlebtes, das mein Leben fertig gelebt ist, ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll.

    Als wäre meine Aufgabe auf der Erde erfüllt

    Danke für das schöne Bild

    Danke für eure lieben Worte.

    Mir geht's sehr schlecht,ich weiß nicht wie ich den Schmerz aushalten soll und meine Essstörung ist auch wieder da.

    Ich fühle mich so verloren und vermisse sie so sehr,ich habe das Gefühl das es niemals besser werden kann und ich ohne sie jemals wieder glücklich werden kann

    Hallo, meine Mama ist am 13.1. Gestorben und ich komme überhaupt nicht klar.

    Wir hatten eine sehr enge Bindung zueinander.

    Wir wohnten zusammen,da ich sie seit 2012 gepflegt habe,und sie seit 2018 Intensivpflege brauchte,mit nächtlicher Heimbeatmung.

    Erst war mein Papa noch mit da, aber er starb leider am 6.2.2019.

    Ich war fast nur rund um die Uhr für Sie da,einer meiner Brüder kümmerte sich Nachmittags um sie für 2-3 Stunden, damit ich zum Einkaufen konnte, zu Ärzten,oder um kurz durchzuschnaufen und mit meinen Partner Zeit zu haben.

    Auch Nachts brauchte sie aufgrund starker Angst sehr viel Betreuung, die ich ihr gab und somit bei ihr im Zimmer schlief.

    Am 10.12. War ich gerade unterwegs,als mein Bruder anrief, das Mama nicht mehr sprechen kann.

    Bin sofort nach Hause, der Notarzt war auch schon da und sie kam in unsere Uni Klinik.

    Dort hieß es TIA Attacke, durfte nach ein paar Stunden zu ihr in die Notaufnahme, wo sie bereits wieder sprach und mit mir Scherze machte.

    Die Neurologie meinte sie müsse auf eine Spezialstation, dort ist Besuchsstopp wegen Corona Ausbruch.

    Meine Mama verstand das alles nicht,weil sie schon seit 2013 Demenz hat und ich ihre Bezugsperson war, aber sie meinte schließlich"Ok, aber du holst mich in ein paar Tagen", was ich natürlich bejahte.Sie hätte immer so furchtbare Angst, in ein Heim zu müssen.

    Ich hab dann am nä. Tag erfahren das sie eine Lungenetzündung hat, hab Zuhause nix gemerkt, kein Fieber, kein starken Husten, einfach nix, beim Familenfrühstück lachte sie noch Zuhause, war wie immer.

    Mir wurde am Telefon immer gesagt ihr geht's gut, nach 4 Tagen hieß es plötzlich Nachmittags sie muss Aufgrund der Atmung auf eine andere Intensivstation verlegt werden und isoliert, da sie einen positiven Corona Test hätte,aber der Pcr negativ wäre, darum dürfte ich am nä. Tag auch zu Besuch kommen, mit bestimmten Regeln.

    Der Arzt sagte mir den Abend noch, ich solle mir keine Sorgen machen und mich beruhigt schlafen legen, es wird nix passieren, alles ist gut.

    Als ich am nächsten Tag hin bin, lag plötzlich eine Magensonde, die Ärztin sprach von Intubation, das man es mit 83 Jahren nicht mehr machen sollte auch aufgrund ihrer Vorerkrankungen.

    Ich war geschockt und wurde dann nach Hause geschickt.

    Nächster Morgen dann plötzlich ein Anruf meine Mama könnte nicht mehr richtig sprechen, es wären direkt CT's und Eeg gemacht worden, die Neurologen stehen vor einem Rätsel.

    Ihre Nierenwerte wurden dann im Laufe einer Woche schlechter, also kam sie an die 72 Stunden Dyalise.

    Dann besserung sie wurde wacher, immer noch mit schlechter Atmung, worauf mir gesagt wurde dem sei nicht so?

    Es wäre wie zuhause, was absolut nicht stimmte.

    Sie soll in die früh neurologische Reha, erst wurde gesagt ich könnte mit, dann hieß es nein, aber dann wäre es auch nicht so gut sie dort hinzugeben, sondern ich solle Zuhause versuchen mit unseren Ergo und Krankengymnastik besserung zu erzielen.

    Sie konnte bis dahin noch nicht schlucken, nur ja sagen und Kopf schütteln.

    Das war kurz vor Weihnachten, am 2.Weihnachtstag hieß es,sie hätten ein Krankenhaus Keim gefunden, sie kriegt wieder Antibiotika mindestens 5 Tage, nach zwei Tage war es aus dem Perfuser raus und kein Arzt sagte mir warum.

    Dann bräuchte sie plötzlich wieder Dyalise nach 3 Tagen und ich fragte noch ob Wasser auf der Lunge sei, da wir immer noch das Problem mit der Atmung hatten, es wurde verneint, es seien die Nierenwerte.

    Es wurde und wurde nicht besser, Atmung immer schlechter, was mir widerlegt wurde... Es wäre alles wie Zuhause, man würde nur Abwarten ob sie dauerhaft Dialyse bräuchte.

    Dann würde mir plötzlich mitgeteilt das sie am nächsten Tag in ein 30 KM entferntes Krankenhaus verlegt wird, da dieses Haus über Nieren Experten verfügen würde.

    Ich sprach wieder das Atemproblem an, mir wurde wieder gesagt, Nein das ist ok.

    Auch den Wunsch vorher auf ein Konsoil der Lungenklinik wo meine Mama seit 2017 behandelt wurde, wurde abgelehnt.

    Sie wurde dann verlegt in das Krankenhaus mit den Nieren Experten und kam dort aber sofort auf die Intensivstation der Inneren Medizin und Anestologie.

    Dort begann gleich am nä. Morgen die Dialyse, nicht wegen den Nierenwerten sondern weil man ihre Lungen im Röntgenbild nicht mehr sah.

    In einer Woche wurden ihr 17 Liter Brutto Flüssigkeit aus dem Körper gezogen, abzüglich der Flüssigkeit die sie dort bekam 10 Liter Netto, die die andere Klinik nicht bemerkt haben will.

    Sie wäre beinahe erstickt.

    Ihr ging es dort besser, sie bekam besser Luft, lachte wieder, sollte Mobilisiert werden und bekam dann leider erneut eine Lungenetzündung, auf die sich Bakterien für eine Sepsis setzten und dann konnte ihr Körper nicht mehr kämpfen.

    Ich konnte mein Versprechen nicht mehr einlösen sie nachhause zu holen, ich frage mich dauernd ob ich hätte früher was machen sollen, sie lag in der ersten Klinik fast 4 Wochen.

    Hab wahnsinnige Schuldgefühle und stehe vor dem absoluten Nichts.

    Es tut so furchtbar weh und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen,daß es jemals besser wird.

    Kann auch seit 2 Wochen nicht Essen,zum trinken zwinge ich mich, nicht unsere Wohnung betreten, fühle mich einfach nur einsam und verloren.

    Entschuldigt bitte wenn alles etwas durcheinander geschrieben ist, ich bin so durcheinander und verzweifelt.