Danke ihr beiden.
Für mich macht es keinen Unterschied ob man um einen Menschen oder ein Tier trauert, alles sind Lebewesen mit denen wir Seelenverwand sein können.
Meine Katze hat jeden Tag bei mir im Bett geschlafen, wir waren fast wie Zwilling, wenn sie da war. Ich war die Ein zigste die sie streicheln durfte und trotzdem habe ich es nicht bemerkt.
Das macht mir Angst, dass ich es wieder nicht merken werde.
Wir hatten dann noch 4,5 Monate wo ich fast 24 Stunden für sie da war, wenn sie mich gebraucht hätte.
Als sie nicht mehr in mein Bett kam und lieber im Wohnzimmer schlafen wollte, habe ich auch dort geschlafen, ohne sie zu bedrängen. Mein Kreuz leidet heute noch darunter. Ich wollte einfach da sein, falls sie in der Nacht geht.
Ich wollte sie nicht zu früh über die Regenbogenbrücke schicken.
Das Hinterfragen stimmt. Was macht das alles für einen Sinn.
Im Moment kann ich das Leben nicht genießen, weil es ist ja eh alles irgendwann vorbei, Ich weiß das ist die falsche Einstellung, weil man denken sollte und jetzt erst recht, aber im Moment kann ich nicht.
Für die Meisten geht das Leben einfach weiter, aber dieser Schmerz den wir durchmachen gibt es keine Frist.
Trauer verändert.