Beiträge von King

    Liebe Bettina


    Es tut mir leid dass du im Moment so viel Schmerz und Sorgen verspürst.
    Bin ja selber gerade in einer elenden Trauerwelle nachdem was alles in den letzten Tagen passiert ist.


    Aber mich tröstet der Gedanke dass unsere Mamas verstehen können dass wir in Nöten sind.
    Deine Mamaline bestimmt auch.
    Und es werden wieder leichtere Zeiten kommen, mit unseren Lieben im Herzen.


    Auch daran glaube ich ganz fest.

    Auch für dich wird es Zeiten geben in denen die Sonne wieder mehr lachen und strahlen wird.
    Ganz bestimmt.

    Auch wenn es im Moment ziemlich hart ist.
    Ich kann verstehen dass es dir nicht so gut geht. Alles nicht so einfach.


    Ach.

    Verstehende liebe Grüsse

    Simon

    Auch schon damals wurden Ehen zwischen Deutschen und Polinnen nicht gern gesehen !! das war VOR Hitlers Zeiten !!!


    Noch schlimmer war es dann noch fuer den Ahnennachweis , den man ja ja unter Hitler fuehren musste , das 2 Generationen frueher auch erkenntlich durch den Namen es im Stammbaum eine RUSSIN gab:!::!:...

    Das war mir gar nicht so bewusst dass damals Ehen zwischen Deutschen und Polinnen nicht gern gesehen waren.

    Weisst du, die Familie meiner (Halb-)Brüder stammte aus Schlesien. Bis zu ihrem Vater auch polnisch sprechend.


    Und ach, ja der Ahnennachweis. Der arische Nachweis.
    Das sind (für mich als jüdischer Mensch) auch ganz dunkle Erinnerungen, ein (kleiner) Teil von ganzen Grauen.


    LG
    King

    Es ist entsetzlich was Mädchen und Frauen angetan wird.

    Meine Familie hatte da Glück, ihnen ist nichts passiert.

    Das hat mich wieder ganz nachdenklich gemacht, liebe Sverja.


    Meiner Oma und meiner Mutter und Tante (damals im Kindesalter) ist nichts passiert.
    Aber meine Oma konnte sich einmal nur knapp vor einer Vergewaltigung retten.


    Und im Flüchlingslager hat sie sich geweigert sich für Sex zu verkaufen.
    Jemand anderes hat es gemacht und deren Kinder bekamen dann Schokolade und anderes.


    Meine Mutter und Tante fragten dann meine Oma warum die Schokoladen usw. hätten, dass sie die gerne auch hätten...:33:


    Meine Mutter wurde mit 17 von einem Unbekannten vergewaltigt.
    Auch später entkam sie knapp zwei weiteren Vergewaltigungen.
    Ihr früherer Ehemann (Alkoholiker) hat sie auch einmal vergewaltigt. Die Narbe an die Stirn gab es noch zusätzlich.
    Sie war eine schöne, attraktive Frau.

    Macht mich sehr nachdenklich wie man das verarbeiten kann.


    Das ist als Mann schon anders.

    Auch wenn man auch als Mann vergewaltigt werden kann.


    LG

    King

    Lieber King,


    das ist alles ganz schön mit dem inneren Frieden, nur so funktioniert unsere Welt nun einfach mal nicht das ist schon ein bisschen komplizierter und das gehört auch zur Warheit dazu.


    Vlg. Linchen

    Das stimmt schon, leider.

    Aber der Gedanke gefällt mir.

    Bezog mich da auf Sverja.


    LG
    King

    Spannend dass deine Verwandten auch aus Königsberg stammten.


    Bei mir sind es Grosseltern, Urgrosseltern usw.

    Meine Mutter war auch noch in Königsberg geboren.
    Meine Oma ist mit meiner Mutter und meiner Tante sowie ihre Eltern sind getrennt geflohen.
    Zuerst nach Tschechien wo sie in einem Flüchtlingslager waren.


    Es ist entsetzlich was Mädchen und Frauen angetan wird.
    Meine Familie hatte da Glück, ihnen ist nichts passiert.
    Sie konnten im letzten Moment noch flüchten.

    Mein Opa allerdings verlor bis auf zwei seine gesamte grosse Herkunftsfamilie.
    Wir sind die einzige Familie dieser 13 Geschwister (mein Opa war der Jüngste) die komplett geblieben ist.
    Die anderen sind alle ermordet worden oder sind gestorben, es ist traurig.

    Ursprünglich dachte ich letzten Herbst daran in diesem Frühjahr bis Herbst endlich mal nach Polen und dann nach Kaliningrad (eh. Königsberg) zu reisen.
    Wollte Auschwitz besuchen und dann den Geburtsort meiner Mutter. Daran ist natürlich jetzt nicht wirklich zu denken.
    Aber es gibt im Moment auch anderes als grössere Reisen.


    Dein Gedanke an internationale Gene gefällt mir :).
    Bei mir sind es deutsche (litauische) und Schweizer.

    Bei meinem Sohn kommen (auch) noch US-amerikanische hinzu. Also genetische meine ich.

    Auch wenn ich in den USA geboren und somit auch US-Bürger bin.
    In seiner weiteren Familie sind auch rumänisch / osteuropäische / englische Wurzeln zu finden.
    Haben selber noch in mehreren Ländern gelebt wo ich aufgewachsen bin,
    Marokko, Bahrain, Niederlande.


    Ein multiinternationales Ich. Auch das gefällt mir.

    Und vor allem der im Innern spürende Friedenswille.


    LG
    King

    Liebe Sverja


    Es tut mir von Herzen leid für die sehr schweren Zeiten.

    Dein Fühlen kann ich (und bestimmt auch viele andere hier) durch deine Zeilen spüren.
    Und kann (dennoch) nur ahnen wie intensiv, zehrend - vielleicht auch ohnmächtig es ist.
    Physisch und psychisch, mental.


    Auch ich denke an dich und deinen Seelenfreund.


    LG
    Simon

    Liebe Lisa


    Auch dir mein Mitgefühl zum Verlust deiner Mama.


    Bauchspeicheldrüsenkrebs ist so was von bitter und unfair.
    An Krebs zu erkranken alleine ist schon schlimm. Aber diese Art von Krebs ist tückisch.
    Zumal man die Beschwerden oft ganz am Schluss merkt.
    Wenn es meistens schon zu spät ist. Leider.
    Und oft schreitet der Verlauf dann auch rasch voran.
    Bei meiner Tante waren es keine 6 Wochen von der Diagnose.


    Es tut mir sehr leid dass du deine Mama so früh verloren hast.


    Bist du familiär gut eingebunden ?
    Hast du noch deinen Vater, Geschwister oder andere Verwandte zu denen engen Kontakt besteht ?
    Die Schwester deiner Mama ?
    Bist du in einer Partnerschaft, evtl. sogar eine eigene Familie ? Freunde ?
    (Nachtrag: will gar nicht zu neugierig sein - aber ich freue mich wenn du Familie und Freunde hast die dich gewissermassen nach dem Verlust tragen)


    Es freut mich dass du den Mut gefunden hast dich hier anzumelden.


    LG
    King

    Liebe Theresa Christina


    Mein tiefes Mitgefühl zum Verlust deiner geliebten Mama.
    Das tut mir sehr leid.


    Du hast Recht.
    Krebs ist schon -sorry- A..... genug.
    Aber manche Arten davon sind es noch mehr.

    Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört dazu.


    Meine Tante starb daran, innert 6 Wochen nach der Diagnose.

    Auch sie hätte noch leben dürfen.


    Aber 54 Jahre...
    Wie traurig.

    Ja, es ist unfair.


    Und ich hätte dir bzw. euch gewünscht dass ihr so etwas nie etwas hättet durchmachen müssen.


    Es freut mich aber dass du ein stabiles Umfeld hast.


    Auch ich war dankbar für meine Familie, Freundeskreis und Umfeld welches mich nach dem Verlust meiner Mutter getragen hat.
    Das hat nicht jeder und ist auch nicht unbedingt selbstverständlich.


    Auch für dieses Forum bin ich dankbar.

    Schön, dass du uns gefunden hast.

    Hier ist immer jemand da der dir "zuhört" / antwortet.


    Und ja, dein vorletzter Satz gefällt mir sehr.
    Auch ich finde ihn tröstend.


    LG
    King

    Aber nein, liebe Pia.
    Dich hatte ich damit gar nicht gemeint.

    Eigentlich gar niemanden spezifisch hier.


    Meine Meinung ist dass man (einen geliebten Menschen) eben NICHT loslassen muss.
    Mir tut diese Einstellung auch besser.


    Habe nicht gewusst dass dein ehemaliger Partner auch nicht mehr lebt.

    Das tut mir so leid.


    LG
    King

    ihr Lieben .....gestern war bei Lars wieder grosse Visite...er darf am 18.03.wieder nach Hause :8::8:....danke das ihr die ganze Zeit an meiner Seite wart:2::2::2::24:

    Das ist so toll !

    Die Nachricht auf die du viele Monate gewartet hast.
    Freut mich sehr.


    :8:


    LG
    King

    Die sollen sich Ihr loslassen und das Leben geht weiter in den Allerwertesten schieben.:4::4:

    Grossartig.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen ^^


    Und meistens sind diese Floskeln "gut gemeint".
    Können aber unsagbar schmerzen...


    Erst kürzlich erlebt "ist der Lauf des Lebens".
    Und jetzt ? Was soll ich damit anfangen ?


    Ich vertrete auch die Ansicht quasi "nicht loszulassen" sondern mit seinen Lieben im Herzen (und in der Erinnerung) zu leben.


    Mag aber sein dass das für jemanden anderen nicht passend ist.


    LG
    King

    Liebe Michaela


    Mein Mitgefühl zum tiefen Verlust !


    Und nach einer Woche wirst du vermutlich noch im Schock sein.
    Das ist alles sehr schwer.
    Dieser Seelenschmerz, das Vermissen und, und, und.


    Spielt auch gar keine Rolle wie alt du bist.

    Du wirst immer ihr Kind sein (und bleiben).


    Verstehe deinen Schmerz sehr gut.


    LG
    King

    Liebe Bettina


    Ach weh.

    Das tut mir leid.


    Und wertlos bist du absolut nicht.
    Schliesslich hast du doch etwas ganz Wertvolles zu bieten: nämlich deine Arbeitskraft :)


    Aber ja.
    Ich kann mir vorstellen dass es eben doch an dir nagt.

    Zumal es mehrfach passiert ist.


    Zeitvertrag finde ich übrigens auch gar nicht so schlecht.
    Habe auch schon auf diese Art gearbeitet und bekam schlussendlich eine sehr gute Beurteilung.
    Das könnte bei dir doch auch der Fall sein, nicht ? :)


    LG
    King

    Meine Hochachtung, liebe Ameliea.


    Der Tod hat zwar seit dem Verlust meiner Mutter seinen Schrecken verloren.

    Oder sagen wir dass meine Ängste seitdem verschwunden sind.

    Ich war traumatisiert seit ich mit 3 Jahren an der Beerdigung meiner Oma dabei war.
    Diese Bilder habe ich nie wieder vergessen.
    Aber nun sind diese tiefen Ängste einfach weg.
    Damit hat mir meine geliebte Mama quasi ein wunderbares Geschenk gemacht.
    So möchte ich es sehen.


    Bei mir ist die Situation sicherlich anders mit Sohn.
    Vielleicht habe ich auch irgendwann wieder mal einen netten Partner an meiner Seite.

    (du vielleicht auch)


    Ich möchte (bzw. kann es hoffentlich auch) das in die Hände meines Kindes (evtl. Kinder) geben.
    Dass ich auf jeden Fall eingeäschert werden möchte (sollte mir etwas passieren) habe ich meiner Familie schon erzählt, auch früher.
    Persönlich möchte ich definitiv nicht erdbestattet werden. Möchte lieber eingeäschert werden.
    Traditionell wäre es religiös gesehen eigentlich Erdbestattung. Aber das möchte ich wie gesagt nicht.

    War nie ein Tabuthema. Wenn man mag kann man mich auch an einem schönen Plätzchen verstreuen
    (wäre hier möglich). Möchte ich aber dennoch mal schriftlich aufsetzen.


    Keine Trauerfeier bei dir ?
    Niemand gross mehr da ?

    Irgendwie liest es sich etwas bedrückend...


    Du weisst ja nicht was das (lange) Leben dir noch bringt :)

    Vielleicht sieht dein Leben in ein paar Jahren ganz anders aus.

    Und vielleicht wirst du sogar uralt, weit über 100 Jahre. Wer weiss.


    LG
    King