Beiträge von Kathi57

    Liebe Carmen,

    mein ganzes Mitgefühl für dich.

    Alle wissen um diesen Schmerz, den man tief im Herzen immer mit sich trägt.

    Kathi

    Liebe Bettina, es tut mir weh, daß du so unendlich traurig bist.

    Wenn man das Liebste was man im Leben hat, verliert, fühlt man sich ganz schrecklich alleine.

    Schau mal, deine Schule, "deine" Kids sind dir wichtig. Du stehst im Leben. Du bist nicht alleine. Ich lese gern, wenn du etwas schreibst oder schaue die Bildchen von Pumuckel an. Den liebte mein Sohn so sehr. Wir hatten ein dickes Buch über den kleinen Kobold. Abends hab ich ihm immer daraus vorgelesen. Ach ja ......

    Vielleicht kannst du einmal an die frische Luft gehen. Was anderes sehen. Probier einfach mal.

    Lieber Gruß Kathi

    Liebe Mama vom kleinen Jason,

    Glaub mir, daß ich mit dir fühle.

    Meinen Sohn durfte ich 38 Jahre erleben und lieben.

    Es ist gleichgültig wie alt unsere Kinder sind. Die Zukunft ist Vergangenheit. Einfach so.

    Ich war am letzten Samstag in einem Gottesdienst für alle Kinder, ob ganz klein oder ganz groß.

    Eine kleine Kirche, proppenvoll, 95 Kerzen brannten, 95 Muscheln mit Perlen lagen am Altar. Es war unglaublich berührend und sehr, sehr würdevoll.

    Und es tat gut.

    Und es waren Mütter da, die um ihre 60-jährigen Söhne trauern.

    Bitte glaub mit mir, wir werden sie wiedersehen.

    Es kommt der Tag, da dürfen wir hinter den Vorhang schauen.

    Sie werden alle da sein, unsere Lieben.

    Was hätte unser besch... Leben sonst noch für einen Sinn. Ich kann hier auf der Erde keinen mehr erkennen.

    Ich umarme dich.

    Kathi

    Lieber Rudi,

    Entschuldige bitte, daß ich einfach so in deinem Wohnzimmer schreibe.

    Hat dir der Klinikaufenthalt geholfen?

    Ich wünsche es dir so sehr.

    Es wird niemals mehr unser altes Leben sein; wie auch.

    Nur wieder ein wenig Vertrauen in einem selbst. Das wäre gut.

    Liebe Grüße Kathi

    Liebe Catrin,

    danke für deine Worte aus denen dein Herz spricht.

    Ich habe den Beitrag gelesen, den du über deinen Weltuntergang geschrieben hast. Man kann es nicht fassen. Dein Sohn war mit Sicherheit ein guter Bergsteiger und dann passiert so etwas furchtbares.

    Ich rede mit dem Bild von Christoph. Manchmal streichel ich über sein Gesicht, ein anderes Mal weine ich vor Heimweh nach ihm. Dann fällt mir wieder der Satz einer Frau ein, die ihr kleines Mädchen durch einen Zugunfall verloren hat.


    "Ihre Seele war bereit für die Heimkehr. Mein Herz war es nicht. "


    Der Tod ist nicht verhandelbar. Es tut so irrsinnig weh. Ich weiß wie man sich fühlt.

    Es wird nie wieder ein Leben sein. Es ist ein Existieren, mehr nicht.

    Doch jeder Tag, jede Stunde bringt uns näher zu ihnen. Wir müssen nur warten.

    Das ist die Hoffnung, die ich ganz tief im Herzen trage.

    Ein leises "du bist nicht alleine"

    Kathi

    Liebe Elke

    über deine beste Freundin hast du mir schon mal geschrieben.

    Sie ist auch eine verwaiste Mama, ich weiß.

    Wie man so etwas aushält? Eigentlich unmöglich. Es sind winzig kleine Mosaiksteinchen, die helfen. Und winzige Schritte die man macht, machen muß. Ich wäre so gerne im August letzten Jahres mit meinem Sohn mitgegangen. Ich hab auch nicht gedacht, daß ich diesen Weltuntergang überleben würde.

    Für mich ist so vieles unwichtig geworden. Besonders Menschen, die meinen sie wären was besseres. Da liebe ich Tiere um ein vielfaches mehr.

    Ganz liebe Grüße an deine Freundin und an dich.

    Kathi

    Liebe Sonnenschein,

    es ist unbegreiflich und für mich bleibt es unfassbar. Nach wie vor.

    Ich hab Christoph oft gesagt 'du bist das Beste was mir im Leben passiert ist'. Er weiß wie sehr ich ihn lieb hab. Alleinerziehend, da hängt man noch mehr an seinem Kind. Er hat mir nie Sorgen bereitet; einfach ein ganz Lieber.

    Ja und jetzt ist dieser Stein da. Sein Name ist in Stein gemeißelt. So empfinde ich das.

    Bitte, ich möchte dich nicht traurig machen. Wir haben alle ein schweres Herz.

    Ich danke dir sehr für deine lieben und verstehenden Worte.

    Lieber Gruß, Kathi

    Liebe Pia,

    leider kennen wir uns nicht.

    Ich mag es sehr, wie du schreibst.

    Deine Gedanken sind meinen sehr ähnlich.

    Dieses Vermissen, weißt du, ist manchmal kaum zu ertragen.

    Ich sehe ihn zuhause, wenn er die Haustüre aufschließt, "Hallo Mama, ich bin's"...

    Ein anderes Leben.

    Ich bin in einer Trauergruppe der Verwaisten Eltern.

    Soviele Schicksale, soviele junge Menschen.

    So sinnlos.

    Genauso sinnlos wie diese verdammten Kriege.

    Mütter, Väter, Frauen, Männer, Kinder voller Leid und Herzschmerzen.

    Nie mehr heilt so etwas.

    Liebe Grüße Kathi

    Mein geliebter Großer, heute hat also der Steinmetz deinen Grabstein gesetzt. Mario hat mir eben die Nachricht geschickt. Sehr schön und sehr traurig 😢, sagt er. Im Moment sitze ich noch im "Schloßblick". Um 16.00 Uhr mache ich dann hier Schluß und komme zu dir an deinen Platz.

    Es ist wieder so ein Moment, wo es über mir zusammenbricht. Du sollst keinen Grabstein haben!!! Du sollst ein schönes Leben haben und glücklich sein. Alle die dich kennen mögen dich so gerne.

    Ich hasse das Schicksal aus tiefstem Herzen.

    Es hat dich mir, uns genommen.

    40 Jahre wirst du im Dezember.

    14 Monate und 4 Tage bist du....wo nur?

    Ich liebe dich so sehr, mein Kind.

    Lieber Rudiratlos

    Auch meine Zukunft ist mit meinem Sohn gegangen. Er wird in diesem Jahr 40 Jahre alt.

    Mein Einziger. Ich war immer alleinerziehend.

    Es sind jetzt 1 Jahr und 2 Monate her seit auch meine Welt in Scherben liegt.

    Es ist nicht zu beschreiben.

    Mit nichts zu vergleichen.

    Man existiert. Mehr nicht.

    Ich wünsche dir von Herzen, daß der Aufenthalt in der Klinik gut für dich ist.

    Verstehende Grüße, lieber Rudiratlos

    Kathi

    Gute Besserung liebe Carmen.

    Gerade dieses Magen- und Darm Virus ist richtig übel.

    24 Stunden fühlen sich dann an wie 24 Tage.

    Alles Gute für dich.

    Kathi

    Liebe Cati,

    Diese Höllenqualen die wir durchleben müssen, sind kaum auszuhalten.

    Ich weiß nicht, welche Kraft mir hilft, mein Leben seit dem 16.08.2022 weiter zu leben. Christoph ging einen Monat vor deinem Sohn mit 38 Jahren. Er ist mein einziges Kind.

    Sein Schicksal wurde durch Corona besiegelt.

    Nach 3maliger Impfung hat er sich nach einer Coronainfektion nicht mehr erholt und dieses Virus hat letztendlich zu einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung geführt. Innerhalb von 3 Wochen mußte er gehen. Ich bin durch ein Labyrinth von Hoffnung, Wehmut, grenzenloser Verzweiflung und Angst gegangen.

    An einem schrecklich heißen Dienstagmorgen mußte ich ihn gehen lassen.

    Ich hoffe so sehr, daß er bei meinen Eltern ist.

    Meine Mutter hat ihn noch 3 Jahre erleben dürfen. Sie hat ihn genauso so sehr geliebt wie ich.

    Mein Papa ist leider schon sehr lange verstorben.

    Und jetzt dauert es mein Leben lang bis ich ihn und meine Eltern hoffentlich wiedersehen kann.

    Liebe Cati, nichts tröstet.

    Das kann ich guten Gewissens sagen.

    Hier wo ich wohne gibt es eine Trauergruppe für verwaiste Eltern. Ein kleines Licht in der Dunkelheit in der ich seit Christophs Weggehen lebe. Die Natur hat versucht, mir in meiner Lebenshölle zu helfen. Ein kleines bißchen hat sie es geschafft. Nur ganz winzig.

    Eine Handvoll lieber Menschen sind auch heute noch für mich da. Die anderen, die am Anfang "helfen" wollten hab ich ....vergessen.

    Es ist sooo schwer und man hat nur noch ein halbes Herz.

    Komm mit uns.

    Das Schreiben hier hilft auch.

    Ein kleines bißchen.

    Kathi

    Mel hat Recht.

    Es gibt nicht ein Wort das diesen Schmerz einer Mutter beschreibt wenn ein Kind gehen muß.

    Liebe Mama vom kleinen Jason.

    Du hast deinen Kleinen in deinem Arm gehalten bei seinem Abschied.

    Ich hab meinen erwachsenen Sohn auch begleitet. Ihre Seelen waren bereit für die Heimkehr. Unsere Herzen waren es nicht.

    Bin in Gedanken bei dir.

    Kathi

    Liebe Jason-Mama,

    Wo stehen wir jetzt?

    Beantworten kann ich es dir nicht.

    In einem Sumpf aus Traurigkeit, Angst, Wut, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit steckt man fest.

    Auf die Frage ob ich das Leben noch liebe oder schön finde: ein ganz klares NEIN. So viel lieber wäre ich bei meinen Eltern und meinem Sohn.

    Ich möchte nicht mehr so sinnlos vor mich hinleben. Wie du schon schreibst-erbärmlich ist das.

    Keine Zukunft mehr. Mein Sohn war mir sooo wertvoll. Jetzt kann ich keine Bilder mehr anschauen, keine Musik mehr hören und die meisten Menschen sind mir einfach zuwider.

    Dazwischen immer diese Gedankenblitze von den letzten Tagen seines Lebens.

    So ist jeder einzelne Tag seit einem Jahr, einem Monat und 6 Tagen.

    Mitte April kommt sein Grabstein. Endgültigkeit. So empfinde ich es.


    Liebe Jason-Mama,

    Deine Kinder sind es wert, daß du jeden Tag aufs Neue weitergehst.

    Sie sind deine Zunkunft.

    Du siehst sie lachen, sie trösten dich und du sie.

    Dein kleiner Schatz ist mitten dabei und freut sich das er euch hat.

    Wenn auch in einer anderen Welt.

    Kathi

    Liebe Pia,

    Was für tolle Bilder.

    Das erste Bild ist schon beängstigend.

    Einfach nicht aufzuhalten, so scheint es. Genau wie der Weltuntergang, der unser Leben zerstört hat.

    Dafür ist dein zweites Bild wie aus dem Bilderbuch. Schön wohnst du. Ich wünsche dir von ganzem Herzen das es noch sehr lange so bleibt wie es ist.

    Lieber Gruß aus dem Westerwald

    Kathi

    Liebe Mama von Jason,

    glaub mir, ich fühle mit dir.

    Jetzt schon lebst du im vergangenen Jahr.

    Heute vor einem Jahr.....

    Alles ist in unserer Seele eingebrannt.

    Als Christophs Tag da war, am 16.08. hab ich für ihn eine kleine Eiche in meinen Vorgarten gepflanzt. Eine Scharlacheiche, die bunte, rote Blätter im Herbst bekommen soll. An seinen Platz auf dem Friedhof bin ich ganz bewußt an diesem Tag nicht hingefahren. Sonst fahre ich spätabends, oder 2 oder 3 mal die Woche zu ihm. Es sind 20 km.

    Liebe, es gibt wirklich keinen Trost für dieses Leid. Ein Aushalten müssen, warten bis dieser Tag und all die anderen vorbei sind.

    Immer mit ihnen im Herz.

    Niemals hätten wir gedacht, daß unsere Kinder vor uns gehen müssen. Eine Riesenschuld der Natur? Oder doch ein viel zu früher Weg zu Gott?

    Keiner gibt uns Antwort. Und akzeptieren? NIE.

    Wie denn.

    Ich denke an dich. Der 11.10.

    Kathi mit Christoph im Herz ❤️








    Kathi