Beiträge von CHRISTINE B

    Liebe Hope52.Ich bins nochmal. Ich denke, daß mit dem Tod die Menschen sehr unterschiedlich umgehen und daß das Sterben sehr tragisch sein kann für den ,der dabei ist. Man kann das nicht vorhersehen. Oft sind es die äußeren Umstände. Ich denke ja manchmal auch ,daß mein Sohn vielleicht sehr einsam war,denn er war ganz alleine in seinem Büro, als es passierte. Meine Mutti starb mit 59 Jahren an Krebs. Mutterseelenallein in einem Krankenhaus. Ich war damals 25 Jahre. Ich bin jetzt 81Jahre .Nie vergesse ich das .Es tut mir immer noch weh.Leiden musste sie nicht, denn sie war mit Morphium sediert. Das ist ein schwacher Trost.Das Leben geht für uns Hinterbliebenen immer weiter. Ich muss jetzt zum Beispiel zur Krankengymnastik. Ich habe eine Hüftgelenkprothese, die mir nun seit über einem halben Jahr Probleme macht. Nochmal alles Gute von Christine.

    Liebe Hope 52.Ich las gerade hier im Forum deine Beiträge. Ich möchte dir dazu sagen, dass es mir genauso ging und immer noch geht.Ich versuche eine Antwort zu finden, was geht wohl in dem letzten Moment im Menschen vor,wenn er stirbt. Wir werden es nie erfahren und jeder tröstet sich mit einer Antwort, so gut er kann. Mein Sohn starb während seiner Nachtschicht. Sein Kollege fand ihn am Schreibtisch.Er sagte ,daß er ganz friedlich ausgesehen hat. Er hatte einen leisen Tod. Ich denke immer, ob er an mich gedacht hat? Und ich glaube auch, daß die Natur es so eingerichtet hat, daß unsere Lieben im letzten Moment an uns denken. Ich möchte das denken und ich darf das denken. Sind doch wir es ,deren Schmerz nun beginnt. Jetzt ist es fast ein Jahr her. Ich lebe mit der Erinnerung an ihn.Ich träume oft von ihm. Ich habe einen kleinen Altar. Da brennt immer eine Lichterkette neben seinem Bild und den kleinen Schutzengeln,die er mir Weihnachten immer geschenkt hat. So lebt jeder Mensch auf seine ganz eigene Weise mit dem schweren Verlust. Ganz liebe Grüße von Christine.( Das Forum ist für mich eine Möglichkeit, mich mitzuteilen und verstanden zu werden. )

    Liebe Linchen .Ich lese oft im Forum. Mir wird dann immer bewusst, daß wir alle unsere kleinen und größeren Sorgen haben. Vergleichen möchte ich nichts. Sorgen sind immer unangenehme und schmerzliche Dinge, die das Leben für uns bereit hält. Ich hatte zum Beispiel heute früh einen furchtbaren Drehschwindel. Das machte mir große Angst. Ich hatte das schon einmal. Ich nehme an , das es etwas mit Stress zu tun hat. Oftmals sind es mehrere Sachen , die dann zusammengekommen sind. Meine Nerven sind derzeit nicht die stabilsten. Das ist auch kein Wunder, habe ich doch seit dem Tod meines Sohnes noch nicht zur Ruhe gefunden. Die Hüftgelenkprothese ist mein größtes Problem. Ich arbeite jeden Tag daran, nicht zu verzagen. Mir hat mal ein Arzt etwas gesagt, was ich nie vergessen habe.---" Beim Menschen ist alles im Fluss.Eins greift ins andere. Wird das Fliessen durch etwas unterbrochen, erkrankt der Mensch .psychisch wie physisch."Ich glaube, du verstehst das. Nun muss man Wege finden , damit alles wieder in Ordnung kommt. Und das ist das Schwere im Leben. In meinem Fall heißt das,Geduld, zu haben. Es muss ja mal besser werden. Mein Silvio kann mir nicht mehr helfen. Das ist sehr traurig. Das ist mein Schicksal. Ich habe mich gefreut, daß du an mich gedacht hast. Das ist so ein kleines Beispiel, was es bedeutet, wenn man seine innere Balance wieder finden muss und einem jemand dabei hilft. Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Carmen. Das ist ein leibliches Thema mit uns Frauen. Die olle Blasenentzündung.Ich hatte das sogar im Krankenhaus bekommen, als ich damals operiert wurde. Ich bekomme das immer mal wieder. Das Antibiotika scheint wohl nicht mehr so zu wirken. Aber es geht wieder weg. Ich wünsche dir gute Besserung. Kurier dich aus.Liebe Grüße von Christine.

    Liebe myatochter. Vielen Dank für die guten Wünsche zur neuen Woche. Ich bin auch noch im Bettchen. Es ist kühl geworden. Aber ich habe meine eigene Heizung. Die mache ich mal kurz an. Später gehe ich in unser kleines Forum. Leider muss ich immer noch mit dem Rollator gehen. Die Hüfte will und will nicht heilen. Morgen ist wieder Krankengymnastik. So hat wohl jeder so seine Problemchen. Ich habe entdeckt ,daß du ja auch aus dem Norden kommst. Ich habe 25 Jahre in Rostock gelebt. Das war mit die schönste Zeit in meinem Leben. Aber Berlin ist auch toll. Hier kann man als Single gut leben. Es ist immer was los.forum.aspetos.com/attachment/24175/

    Meine Tochter wohnt in Warnemünde. Sie geht jeden Tag baden.

    Liebe Mayatochter. Ich habe deinen Beitrag soeben gelesen. Nur eine kleine Bemerkung noch.Es stimmt, Frauenherzen schlagen anders. Ich kann nicht beurteilen, inwieweit das Kardiologen wissen.Uns fehlt dazu doch auch das Wissen. Es gibt ein Buch von einer Ärztin. Ich muss mal schauen, wo ich das habe. Ich habe sehr viele Bücher. Und da muss ich mit der Leiter hochklettern ,um an ein Regal zu kommen. Das kann ich derzeit noch nicht. Wenn mein Enkel mal zu Besuch kommt ,macht er das mal. Ich google aber auch mal. Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Mayatochter. Du hast ja so viel geschrieben. Dafür danke ich dir. Das ist für mich auch wohltuend, wenn jemand Verständnis hat. Meine Ablationen haben alle nichts gebracht. Ich war damals sehr unglücklich. Wenn das Herz aus dem Takt gerät ,bekommt man oft große Angst. Ich bekam Panikattacken. Bis dann im Krankenhaus jemand auf die Idee kam ,es mal mit einem Medikament zu probieren, was aber viele nicht vertragen. Ich hatte es auch schon aufgegeben. Und stell dir vor, es hat mir geholfen ohne große Nebenwirkungen. Das nehme ich nun schon 2 Jahre.Und seitdem schlägt mein Herz im Takt. Ich weiß aber ,daß Herzprobleme viel mit der Psyche zu tun haben. Die Kardiologen hören das nicht gerne, weil das nicht greifbar ist.Bei mir war es so ,ich hatte lange Jahre viel Stress. Ich bin von Beruf Lehrerin und nach der Wende wurde ich arbeitslos ( Deutsch - und Russisch) Da wurde ich aussortiert. Ich bin dann aber Erzieherin in einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche geworden. 16 Jahre habe ich da gearbeitet. Es war hart, aber ich habe auch als Mensch viel dazu gelernt. Du glaubst gar nicht,wie grausam Eltern zu ihren Kindern sein können. Ich war ihre" Ersatzmama."Mein Sohn war auch oft da,wenn er Zeit hatte. Die Jungen haben ihn auch gemocht. Ja liebe mayatochter.Das ist nur ein Ausschnitt aus meinem Leben. Privat könnte ich ein Buch schreiben. Und so kam es dann zu den Herzrythmusstörungen. Das Herz ist immer an allem beteiligt, was uns das Leben so bietet. Das sollte einem immer bewusst sein.Der Tod meines Sohnes hat mich nun nochmal gezeichnet ,denn auch die Athrose hat eine psychische Komponente

    Und daß nun nach der Hüftgelenkprothese die Heilung nicht so recht vorangeht,hat damit auch zu tun. Ich bin trotzdem voller Zuversicht, daß ich bald wieder ohne Gehhilfe und ohne Schmerzen laufen kann. Ich habe mal gegoogelt, deine Herzleistung ist ja sehr niedrig. Ich weiß gar nicht, wie alt du bist. Was für eine OP ist das im September?Mein Tinnitus, das ist auch eine interessante Geschichte. Ich habe alles versucht, herauszufinden woher das kommt. Kein Arzt kann mir das sagen. Man hat mich am Kopf gründlich untersucht ,aber nichts gefunden. Aber ich habe mich daran gewöhnt, es ist ein Teil von mir, es stört mich kaum noch. Es ist immer da das Geräusch. Ich weiß immer ohne ,zu messen fast ganz genau ,welchen Puls ich habe. Ich sage mir immer ich bin demütig geworden. Es gibt so viel Elend ,was Krankheiten betrifft, da ist der Tinnitus nur ein kleines Problem. Ansonsten geht es mir , was die Seele betrifft ,wieder etwas besser. Ich habe das Unglück mit meinem Sohn angenommen. Warum bei ihm das Herz versagte, werden wir nie erfahren. Manchmal ist es auch gut,daß man nicht alles weiß. Ich bin zwar nicht im üblichen Sinne gläubig, aber so ein wenig an etwas Überirdisches glaube ich auch. Neulich fand ich in meiner Loggia eine kleine wunderschöne Feder. Man sagt ja in spirituellen Kreisen, daß das ein Zeichen ist von einem Verstorbenen. Wenn das stimmt, dann wäre es schön.Ich habe ja einen kleinen Altar ,da stehen sein Foto, kleine Schutzengel , die er mir immer geschenkt hat und es brennt immer eine Lichterkette. Nun will ich schließen, so viel wollte ich gar nicht schreiben. Ganz liebe Grüße von Christine.

    Liebe Mayatochter. Ich möchte auch etwas sagen, da ich in den letzten Jahren sehr viel Leid erfahren musste. Mein Sohn starb ja auch am plötzlichen Herztod. Ich habe 4 Applationen am Herzen hinter mir.Mein Schwiegersohn hat auch eine geringe Herzleistung,eine angeborene .Er nimmt starke Medikamente. Nun, deshalb schreibe ich aber nicht. Ich bin fest davon überzeugt, daß unser ❤️ sehr viel leisten kann. Ich habe einige Bücher dazu gelesen .Das" gebrochene Herz" zählt auch dazu. In all meinen Kenntnissen habe ich mich immer davon leiten lassen, dass ich meinem Herz vertrauen werde. Es hat schon viel aushalten müssen. Es stimmt ,das Herz ist unser Motor.Ich habe viele Jahre geraucht. Als ich mal wieder im Krankenhaus lag ,sagte ein Arzt zu mir:" Wenn sie nicht aufhören , werden sie das Rentenalter nicht erreichen "Ich habe nie wieder eine Zigarette angerührt. Heute bin ich nun 81.Ich spüre täglich mein Herz ,da ich einen pulssynchronen Tinnitus habe. Ich weiß, wie es unterschiedlich schlägt.Ich nehme ein Medikament für einen stabilen Herzschlag. Du weißt, dass jeder Mensch anders ist. Und das Herz damit auch.Ich möchte dir mit meinem Beitrag Mut machen. Vertraue deinem Herz, schenk ihm Liebe , es hat es verdient. Das Schicksal hält auch viel Gutes für uns bereit. Ganz liebe Grüße von Christine.