Ihr Lieben, die Zeit plätschert vor sich hin. In 2 Tagen ist schon der Januar rum...
Das aufregende am Trauerdasein ist, das es nicht mehr viel Aufregendes gibt....
Mir geht es weiter ganz okay. Die Zeit des ständigen Heulens zu den unpassendsten Anlässen scheint (zumindest erstmal) vorüber zu sein...
Ich gebe mir weiter Zeit, meinen persönlichen Horror der nun vor gut einem Jahr begann und vor 7 Monaten in der größten Katastrophe endete, zu durchleben (Flashbacks die ich leider immer noch nicht steuern kann - wie auch?), zu akzeptieren (dass ich nichts hätte ändern können) und zu verarbeiten (das ist die härteste Disziplin für mich).
Ich versuche meinem Leben wieder eine Richtung zu geben - momentan geht's gefühlt mal nach links, mal nach rechts, vor und auch immer wieder mal zurück und so richtig 'heimisch' fühle ich mich (noch) nirgends....
Jobtechnisch läuft es derzeit auch nicht top, was aber an der neuen Leitung liegt. Auch hier bin ich mir derzeit noch nicht schlüssig, ob das noch der richtige Weg für mich ist...
Was schade ist bei über 30 Jahren Firmenzugehörigkeit...
Aber auf Tempo, mehr Quantität und dafür keiner Qualität habe ich keinen Nerv und entspricht so gar nicht meinem Naturell...
Aber - ich hab mich in den letzten Wochen auch mal lachen gehört - zwar auch noch nicht so herzhaft von ganz innen heraus, aber es ist ein zaghafter kleiner Anfang....
Bleibt stark Ihr Lieben - ich sende Euch liebe Grüße
⭐💫🌟 Susanne