Adventkalender


  • Dienstag 12.12.2017


    Richte dir wieder deinen Platz, zünde die Kerze an und vielleicht magst du was warmes zu Trinken bereitstellen. Mit deinem Tagebuch nimm dir wieder Zeit für DICH.


    Die Hälfte der Adventszeit ist geschafft.

    Noch 12 Tage bis zum Fest.


    Wenn du an Weihnachten denkst, welche Gefühle kommen in dir auf?


    Was möchtest du an Weihnachten auf keinen Fall?


    Wie kann sich das Weihnachtsfest verändern, damit es ertragbar ist?


    Was soll an Weihnachten sein, damit du ein bisschen Freude spüren kannst?

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    Mittwoch, 13.12.2017


    Wenn du heute mit uns die Suppe kochen möchtest, dann brauchst du:


    250 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido oder Butternuss)

    100 g Crème fraîche (Kräuter - )

    1 Liter Wasser

    1 Würfel Brühe

    Salz

    150 g Kartoffel(n)

    evtl. Kräuter

    evtl. Kürbiskerne

    Die Suppe kann auch auf Vorrat gekocht und dann eingefroren werden:


    Zubereitung

    Kürbis schälen, in kleine Stückchen schneiden, Kartoffeln ebenso schälen und in kleine Würfel schneiden. Eine Gemüsebrühe mit 2 Suppenwürfeln kochen (2 l Wasser), dann Gemüse beifügen und ca. 25-30 min weich kochen, bis sie leicht zerfallen.


    Anschließend Salz und Creme fraiche beifügen, kurz mitkochen und dann pürieren. Abschließend mit Kräutern abschmecken (z.B. Petersilie) und nach Belieben mit Kürbiskernen garnieren. Das Rezept ist auf http://www.chefkoch.de zu finden.


    Wenn du deine Suppe gekocht hast, dann setze dich an deinen Platz, zünde die Kerze an und freue dich, dass da draußen noch andere sind, die jetzt mit dir die Suppe essen. Du bist nicht allein. MAHLZEIT.


    Nicht nur den Körper – auch die Gedanken wärmen.


    Was sind für dich wärmende Gedanken?


    Welcher wärmende Gedanke fehlt dir –

    und wie könntest du ihn trotz der Trauer wieder bekommen?


    Wenn es kalt ist, auf welche Menschen, kannst du dich verlassen?


    Welche Menschen, geben dir auf dem Weg der Trauer

    wärmende Gedanken und Worte mit?


    Welche überraschenden Begegnungen mit Menschen hattest du,

    seit du auf dem Weg durch die Trauer gehst?


    Austausch findest du auf: Adventkalender


    Morgen werden wir eine Orange als Symbol für die Trauer verwenden.

    Wenn du magst schau, dass du ein oder zwei zu Hause hast.

  • forum.aspetos.com/attachment/2917/


    Manchmal ist es schwer, die Trauer anzunehmen und manchmal ist sie einfach da – wie die Orange in der Adventszeit da ist. Manchmal freut es mich, sie zu sehen und manchmal bekomme ich es mit der Angst zu tun. Die Orange kann mit meiner Trauer verglichen werden. Ob ich Orangen mag oder auch nicht mag.


    14.12.2017

    Richte dir deinen Platz, mit der angezündeten Kerze,

    dem Tagebuch und vielleicht der Orange.


    Die Trauer und die Orange

    (von Astrid Bechter-Boss)

    Mit der Traurigkeit und der Erinnerung an Verstorbene

    ist es manchmal wie mit einer Orange.


    Die Schale ist der Alltag, der manchmal keine Zeit lässt und

    der mich dazu bringt die Gedanken wegzuschieben.


    Wenn ich die Schale wegschäle und mir Zeit nehme,

    dann kommt die weiße Haut. Sie steht für das, was mich innerlich hindert,

    die Angst vor der Traurigkeit und dem Schmerz die mit der Erinnerung

    manchmal verbunden ist.


    Wenn ich tief hineinbohre, dann komme ich mir und

    meiner verstorbenen Person ganz nah.


    Dann läuft mir der Saft über die Finger wie die Tränen über die Wangen.

    Wenn ich die Hälften auseinanderziehe ist es, wie wenn ich hin-

    und hergerissen bin:"Will ich mich wirklich erinnern?"


    Es ist so viel und es tut auch so weh.


    Wenn ich die einzelnen Schnitze also die einzelnen

    Erinnerungsstücke ablöse, dann kann ich mich freuen

    an der Erinnerung und wenn auch noch Tränen herunterlaufen,

    wenn es auch noch weh tut es ist doch erTRAGbar,

    weil ich nicht mehr die ganze große Traurigkeit -

    die ganze große Orange - sondern kleine Einzelstücke

    vor mir habe, die dann ganz unterschiedlich schmecken:


    sauer: dann schüttelt es mich und vielleicht muss ich laut losweinen


    bitter: dann verziehe ich das Gesicht und vielleicht ekelt es mich


    süß: dann kann ich genießen und vielleicht muss ich lachen


    Manchmal ist es schwer, die Trauer anzunehmen und manchmal ist sie einfach da – wie die Orange in der Adventszeit da ist. Manchmal freut es mich, sie zu sehen und manchmal bekomme ich es mit der Angst zu tun. Die Orange hat was mit meiner Trauer zu tun. Ob ich Orangen mag oder auch nicht mag.

    [08:27, 14.12.2017] +43 660 1444601: Überlege dir, was deine Teile der Orange sind.


    Was ist der Alltag, in dem du funktionierst und die Trauer nicht leben kannst oder willst?


    Was ist der Alltag, der dich auch ein bisschen schützt?


    Was ist die weiße Schicht:

    Was macht dir Angst?

    Was hindert dich emotional daran, die Trauer zuzulassen?


    Welche Erinnerungen sind sauer,

    welche sind bitter und

    und welche sind süß?


    Wenn du magst, iss deine Orange jetzt ganz bewusst:

    „jede Schicht ablösen, bohren, teilen"

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    Richte dir wieder deinen Platz mit der Kerze und dem Tagebuch her.


    Nimm deine Christbaumkugel zur Hand und schau sie dir genau an.


    Wenn du deine Bastelsachen vor dir hast, überlege dir,

    wie die Kugel aussehen soll, damit sie an Weihnachten

    auf deinem Baum, einem Gesteck oder einer Zimmerpflanze

    hängen kann und dir zeigt, dass dein geliebter Mensch da ist –

    in deinen Erinnerungen und in deinem Herzen.


    Lass dir Zeit und lass deine Hände "drauflos" werkeln.

    Bewerte weder was du gerade tust oder wie das Ergebnis ist.

    Es ist wie es ist – und so soll es jetzt sein. Es gibt nur diesen Moment,
    diese Arbeit, dieses Ergebnis. Es ist wie es ist – und so soll es sein.


    Ob du die Kugel gemacht hast oder nicht,

    ob sie dir gefällt oder nicht gefällt,

    dieser Moment jetzt ist einmalig und er ist wie er ist.

    Und so soll dieser Moment sein.


    In welchen Situationen wünschst du dir ein bisschen mehr leisten zu können?


    In welchen Situationen wünschst du dir Beistand bei dem, was du tun musst?


    In welchen Situationen hast du den Eindruck, dass das was du tust wertvoll ist?


    In welchen Situationen bist du zuFRIEDEN, mit deinem Tun?


    In welchen Situationen möchtest du gesehen werden, weil du gerade stolz auf dich bist?

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    Die biblische Geschichte erzählt, dass sich drei Weise Männer

    auf den Weg machten und einem Stern folgten.


    Wenn du dein Tagebuch zur Hand nimmst,

    an deinem feinen Platz sitzt und

    die Kerze angezündet hast,


    dann blättere zum ersten Eintrag zurück.

    Du hast dir überlegt, wenn morgen der 24. 12. wäre,

    was müsste sein, dass ich sagen kann, dieser Adventskalender

    war eine Stütze und hat mir ein bisschen geholfen?


    Hast du davon schon etwas bekommen?


    Was möchtest du noch tun, damit Weihnachten werden kann?


    Wie möchtest du in diesem Jahr Weihnachten feiern oder überstehen?


    Welche Menschen möchtest du in diesen Tagen treffen, wem möchtest du begegnen?


    Was brauchst du für dich, dass es erträglich sein kann?

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    Heute gibt es eine Geschichte. Richte dir wieder deinen feinen Platz, zünde die Kerze an und lies in Ruhe die Geschichte. Dann versuche solche Momente aus den letzten Tagen zu finden und schreibe sie auf: Welcher Moment wäre eine Bohne wert gewesen?


    Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine

    Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn

    er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm

    etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden

    hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche

    und gab sie in die rechte.


    Am Anfang kam das nicht so oft vor.

    Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken

    in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen

    Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen

    seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn

    – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.


    Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche.

    Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern.

    Zufrieden und glücklich schlief er ein

    – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.

    Denn er durfte den Moment zwei Mal erleben.



    Morgen gibt es ein Rezept für einen alkoholfreien Weihnachtspunsch, dafür brauchst du:


    125 ml Traubensaft, rot

    1/4 Liter Apfelsaft

    Glühweingewürz, fertiges, oder Nelken, Zimtstange, Orangenschale, etc.

    Etwas Zitronensaft

  • Je näher, die Feiertage kommen, umso trauriger werde ich. Da genügt ein bestimmter Song im Radio wie z.B. This Christmas Day von Amy McDonald oder eine Tätigkeit wie Geschenke einpacken, was ich gestern getan habe.

    In der kommenden Woche steht noch einiges auf dem Programm bzw. habe ich mir selbst noch einiges vorgenommen. Bin mir aber nicht sicher, ob ich lieber einen Gang runterschalten soll.


    Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich zu hohe Erwartungen an das Fest habe. Hauptsache ist mir aber, dass dieses harmonisch verläuft.

  • heute nun ist der 3.advent und ich sitze hier und denk nach. habe gemerkt wenn

    ich mich in den ruheszustand begebe es mir merklich besser geht. hab mit mir zu

    tun so allein alles auf ruhe bedacht auf die reihe zu kriegen. und wenn ich dann

    an einem schönen platz in meiner wohnung bin hab ich viel zeit zu denken wie schön

    doch das leben mit ihm war. wie gern würde ich das wieder haben wollen das leben

    zusammen mit meinem karsten. obwohl ich weiss das es nie wieder so sein wird, er

    kann ja nicht wieder kommen musste gehen war ja so krank. hab es ihm von herzen

    gegönnt er hat so tapfer alles über sich ergehen lassen, hatte große schmerzen und

    musste zum schluß doch aufgeben. er wäre bestimmt so gern bei mir geblieben ich war

    seine große liebe sein schatzilein hab ihn geholfen wo ich konnte. muss grad denken am

    heiligabend wäre unser 17. hochzeitstag, was haben wir uns diesen tag schön gemacht

    hab es noch richtig vor augen. alles das wird nicht mehr sein und da ich keinen mann

    mehr möchte werde ich bis ich zu ihm kann allein bleiben. eines tages wird es nicht mehr

    so weh tun, weiss ich ja noch wo mein 1.mann 1999 gestorben ist. da hat mir mein karsten

    so doll geholfen über die trauer weg zu kommen. jetzt ist niemand da der richtig für mich

    da ist meine vertraute person ist. aber wer das eine nicht möchte muss mit dem anderen

    alleine zu sein leben.

  • Liebe Monika A.!

    Da musst du dich denke ich nicht entschuldigen, dass du hier geschrieben hast. Egal wo es steht:

    Du hast sehr berührende Einblicke in deine Gedanken und Gefühle gegeben!

    Ich schicke dir eine Umarmung!

    :24:Hedi

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    Der Punsch ist ganz einfach zuzubereiten. Das Rezept ist von: http://www.chefkoch.de

    125 ml Traubensaft, rot

    1/4 Liter Apfelsaft

    Glühweingewürz, fertiges, oder Nelken, Zimtstange, Orangenschale, etc.

    Etwas Zitronensaft


    Die Säfte erhitzen, Gewürze dazugeben und nach Geschmack ziehen lassen.

    Man kann diesen Punsch auch nur aus Apfelsaft zubereiten, bzw. die Saftmengen je nach Geschmack abändern.


    Es ist wieder Zeit für dich. Richte deinen Platz,

    zünde die Kerze an und nimm dir dein Tagebuch zur Hand.


    Dieses Tagebuch ist dir vielleicht schon Freund oder Freundin geworden,

    in diesen achtzehn Tagen. Es begleitet dich und hält deine Gefühle und

    Gedanken in Worten für dich fest.

    Manchmal ist es sicher schwer Worte für das Unfassbare

    zu finden und manchmal ist es vielleicht befreiend.


    Wenn du den Geruch deines Weihnachtspunsch einatmest,

    die vielen Erinnerungen riechst – welche Bilder kommen in dir auf?


    Welche Bilder würdest du gerne ausradieren?


    Welche Bilder sind angenehm anzusehen?


    In welches Bild würdest du am liebsten hineinspringen und

    es nochmal erleben und es festhalten?

  • Dienstag 19.12.

    Heute gibt es einen kleinen Film.

    Das Märchen von der traurigen Traurigkeit




    Die traurige Traurigkeit.


    Was ist für dich die freundliche Frau, die die Traurigkeit begleitet?




    Was gibt dir Hoffnung?


    Was gibt dir wieder Kraft weiter zu gehen?


    Was hast du für Hoffnung, wenn du an Weihnachten denkst?


    Wenn du Austausch zu diesen Fragen möchtest, dann kannst du hier schreiben: Adventkalender


    Morgen gibt es das Rezept für einen Kartoffel-Möhren-Eintopf, dazu brauchst du:

    200 g Kartoffel(n)

    200 g Karotte(n)

    1 kleine Zwiebel(n)

    1/2 EL Olivenöl

    100 g Cabanossi, oder Mettwurst, Landjäger, ganz nach Geschmack

    167 ml Gemüsebrühe

    1 Lorbeerblatt

    Salz und Pfeffer

    Rosmarin


  • Das Rezept für den Eintopf ist wieder von http://www.chefkoch.de

    Kartoffeln und Karotten schälen und klein würfeln.

    Wurst in ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden.

    Zwiebel pellen und fein hacken.

    Öl im Kochtopf erhitzen, Zwiebel darin glasig dünsten,

    Kartoffeln, Karotten und Wurstscheiben zugeben,

    mit ca. 500 ml heißer Gemüsebrühe auffüllen, bis das Gemüse bedeckt ist,

    Lorbeerblätter zugeben, aufkochen und bei

    mittlere Hitze ca. 15 - 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.


    Wenn das Gemüse gar ist, ca. 2/3 abschöpfen und in einen

    hohen Messbecher geben, dabei gut aufpassen, dass keine

    Wurst oder ein Lorbeerblatt dazwischen ist.

    2-3 Kellen von der Brühe hinzugeben.

    Das Gemüse pürieren, wieder zur Suppe geben,

    umrühren, mit Pfeffer aus der Mühle, Rosmarin und evtl. Salz

    abschmecken und noch mal heiß werden lassen.


    Tipps:

    Weniger Arbeit macht man sich natürlich, wenn man die Würste

    beim Kochen noch ganz lässt, vorm Pürieren zusammen mit den

    Lorbeerblättern entfernt und erst danach schneidet und wieder zur

    Suppe gibt, aber dann geben sie leider weniger Aroma ab.

    Wer mag, kann zum Servieren noch einen Klecks

    Crème fraîche auf die Suppe geben.


    Wenn du jetzt deinen Eintopf mit uns isst, dann überlege dir doch,

    was dieser Satz für dich bedeutet:


    "Man fragte mich, ob ich an Engel glaube.

    Ja, sagte ich, ich bin sogar schon welchen begegnet.

    Flügel hatten sie allerdings keine." (nach Andrea Schwarz)


    Wer ist für dich ein Engel?


    Welchem Engel bist du heute begegnet?


    Wie kannst du dir selber Engel sein?


    Wenn du Austausch zu diesen Fragen möchtest, findest du ihn hier: Adventkalender


  • Nimm dir wieder Zeit für dich und dein Tagebuch.


    Stell dir deinen eigenen inneren Schatz vor. Das, was dich

    wertvoll,

    einzigartig und

    besonders macht.

    Vielleicht fällt dir darauf gar nichts ein, weil dich der

    Schmerz so vereinnahmt.

    Trotzdem und auch deswegen, du bist ein besonderer

    und wertvoller Mensch und trägst einen einzigartigen Schatz in dir.


    Stell dir vor, du machst dich mit der Schatzkarte im Bild auf die Suche

    nach deinem inneren Schatz.


    Welche Gebirge musst du erklimmen?


    Wo oder bei wem bekommst du einen Platz zum Ausruhen?


    Welche dunkeln Schluchten warten auf dich?


    Vielleicht ist ein kleines Licht am Ende der Schlucht erkennbar – was ist das Licht?


    Welche Abgründe tun sich auf?


    Wer oder was ist dir wie ein Baum und eine

    Wiese im Sonnenschein, wo du dich erholen kannst?


    Welche Gewässer musst du durchfahren?


    Wenn du am Ziel bist, wie fühlst du dich?


    Wenn du deinen Schatz ausgegraben hast, wie sieht er aus?


    Wie fühlt er sich an?


    Kannst du ihn benennen?


    Du wirst noch oft auf Schatzsuche gehen müssen,

    um deinen inneren Schatz zu finden. Du bist auf dem Weg.


    Du bist ein wertvoller und besonderer Mensch mit einem einzigartigen Schatz in dir.


    Wenn du Austausch zu diesem Thema magst:

    Adventkalender

    Morgen gibt es wieder eine Bastelidee. Wenn du eine Weihnachtskerze machen möchtest, brauchst du eine Kerze in beliebiger Größe und Blattwachs in den Farben, die du magst.

  • Eine Kerze mit deinen Händen zu der Deinen machen.


    Heute gibt es eine einfache Bastelanleitung für eine

    selbst gestaltete Weihnachtskerze. Dafür brauchst

    du einen Streifen Blattwachs. Du kannst mit einem

    Messer entweder etwas hineingravieren, wie den

    Christbaum und das ganze Blattwachs dann mit der

    Wärme deiner Hände auf die Kerze kleben.

    Oder du nimmst einen Streifen vom Wachs und stichst

    mit Keksausstechern das Lieblingsmotiv aus.

    Diese Motive kannst du dann aufkleben.

    Ich wünsche dir viel Freude beim Basteln und

    wenn die Kerze für dich oder jemand anderen brennt.


    Nimm wieder dein Tagebuch an deinen feinen Platz und

    zünde dir die Kerze an. Nimm dir Zeit dir zu überlegen:


    Was ist heute für ein Tag für dich?


    Was hast du heute besonderes gemacht?


    Wenn du die Kerze gebastelt hast, wie hat es sich in deinen Händen angefühlt?


    Wenn du die Kerze nicht gebastelt hast, wie fühlt sich gerade der Stift und das Tagebuch in deinen Händen an?


    Wenn du deine Hände betrachtest, was können sie alles?


    Was tun deine Hände den ganzen Tag für dich?


    Was tun deine Hände für andere Menschen?


    Wann kannst du deine Hände auch mal ruhen lassen?

  • 23.12.2017



    Eine besondere Weihnachtsgeschichte.


    Auch wenn in diesem Jahr Weihnachten nicht einfach wird,

    gibt es Menschen, die sich freuen über etwas Erhellendes,

    etwas Wärmendes, etwas Nährendes, etwas Zeit. So, wie auch

    du dich darüber freuen würdest. Trauernde werden manchmal

    gefragt:

    "Was kann ich dir Gutes tun?"


    Wenn du dir deinen Platz gerichtet hast, deine Kerze angezündet

    und du in das helle, wärmende und auch nährende Licht schaust,

    dann überlege dir:


    Wer hat mir in letzter Zeit etwas Gutes getan?


    Wem möchte ich etwas Gutes tun?


    Was könnte das sein?


    Wie kann ich das schaffen?


    Werde ich es tun?


    Will ich das zu Weihnachten machen?