Meine Trauerzeit nach dem Tod meiner Mutter

  • Aber in dem Zusammenhang auch nochmal ein Beispiel für das Schneckentempo 🐌 und Chaos im System! 🙄
    Der Klinikkardiologe sagte, er sei aus fachlicher Sicht sehr dafür, dass ich die Abnehmspritze nehme, obwohl ich noch nicht übergewichtig bin und noch nicht Diabetes habe, was es ja aber zu vermeiden gelte. Was für mein Herz wichtig sei, aber er als Kardiologe nicht verschreiben könne.


    Also ich zur Hausärztin, die meine Einnahme der Abnehmspritze von dem privat bezahlten Reservoir meines Mannes zwar unterstützt und begleitet, aber auch nicht meint, verschreiben zu können.


    Ich dann beim Diabetologen endlich durchgekommen, da nahm ich die gesundheitlich für mich so wichtige Spritze schon fast 2 Monate, um zu erfahren, nein, für Prädiabetes sei nicht der Diabetologe, sondern ein Endokrinologe zuständig, da werde ich aber wohl so schnell keinen finden trotz aller Unikliniken rundherum.


    Ich suche auch keinen mehr, das ist mir zu albern.

    Was heißt überhaupt: Nicht verschreiben können? Wenn es ärztlich empfohlen ist für mein Herz?

    Dass es meine Krankenkasse nicht übernehmen wird? Das weiß ich; das werde ich privat zahlen.

  • Das ist kaum zu glauben. Ich bin bei der Barmer.Die bezahlen eigentlich alles. Ich hatte 2 Reha innerhalb 2 Jahren, eine fürs Herz und die andere für die Prothese. Eine Ablation kostet 16 000Euro.Davon hatte ich seit 2019 vier.Die Hüfte war auch nicht billig. Was kostet denn diese Spritze?

  • Meine Kasse, DAK, bezahlt auch alles für mein Herz, allein monatelang die Defi-Weste, die ich trug, den implantierten Schrittmacher/Defi und die Herzmedis, Reha bekäme ich auch, alles sehr teuer - aber diese Spritzen sind im Gesundheitswesen ein Politikum momentan, weil viele Leute in jedem Alter die wirklich als Abnehmspritze wollen, um Diät und Sport zu vermeiden. Darum heißt die ja mittlerweile auch verbreitet Abnehmspritze statt Diabetesmedikament.
    Außerdem ist sie relativ neu, da wehren KK ja immer erstmal ab - und es gibt sie in unterschiedlichen Qualitäten, die „nur“ gegen Diabetes wirken oder auch Gewicht reduzieren, letztere die teurere, die ich nehme und die eh nur Privatkassen bezahlen.


    Da man aber eine ärztliche Verschreibung braucht, auch wenn man privat zahlt, ist das Ganze ein dummes Hin und Her.


    Eine Abnehmspritzen-Monatsdosis der Qualität, die ich brauche, kostet bei höchster Dosierung ca 500 €. Die Anfangsdosierung ca monatlich 80€, da bin ich noch, aber wie hoch man muss bis zum Zielwert bei Diabetes und zum Normalgewicht, wie teuer es also wird, wie gut es wirkt, das weiß man nicht am Anfang.

  • Danke für die Info. Meine Tochter hat gesagt, daß ihr Mann wie du bei 37 % Herzleistung ist.Die Abnehmspritze ist eine Option ,die bei ihm noch nicht in Erwägung gezogen wird .Wenn man so die Beispiele für unsere Krankheiten nimmt, so sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich. Ich habe die Erfahrung gemacht,daß alles zusammengenommen von sehr vielen Faktoren abhängig ist. . Ich möchte auch noch sagen, daß man für seine Gesundheit auch viel selbst beisteuern kann. Ich habe viele Jahre geraucht und auch mal gerne ein Glas über den Durst getrunken. Bis der Arzt knallhart gesagt hat " Wenn sie so weitermachen, werden sie das Rentenalter nicht erreichen "So schwer es mir auch gefallen ist ,das wollte ich nicht.Und irgendwie hat er ja auch recht gehabt. Ich werde nun82,ohne Alkohol und Zigaretten. Aber das ist mein ganz individuelles Problem. Das kann man nicht verallgemeinern. Jetzt freue ich mich auf Handball. Sport ist meine Leidenschaft.