Lieber Ralph
Das stimmt , es ist ein Alptraum und wir fühlen uns allein, selbst wenn Menschen unter uns sein sollten.
Und es ist nicht nur psychisch, sondern auch physisch , das ist so.
Im ersten Jahr war alles nur benebelt , ich wusste eigentlich nicht was ich tat. Brechreize , Würgereize , ich habe auf den Fußboden eingeschlagen , auf mein Bett.
Habe mich miserabel ernährt ( dadurch in eine Diabetes gerutscht) , mich mit Alkohol betäubt.
Die Diabetes ist jetzt so , versuche die Ernährung wieder in Griff zu bekommen und auch keine alkoholische Betäubung mehr.
Ehrlich gesagt , ich habe auch keine Kraft mehr. Aber ich möchte versuchen im Sinne meines Mannes , für IHN weiter zu machen. So versuche ich seinen geliebten Schrebergarten weiter aufrecht zu erhalten . Habe z.B. ein Schild fertigen lassen das am Gartenhäuschen angebracht mit seinem Spitznamen „ ………… GARTEN“
Jeder soll sehen. ER ist noch da.
Vielleicht kannst du auch Dinge tun im Sinne Deiner Frau . Vielleicht tut es dir dann gut. Es ist nur ein kleiner Vorschlag . Jeder muss in sich selber spüren was gut für ihn ist.
Es tut mir leid , dass du diese Kämpfe leben musst.
Ich für mich glaube , dass meine Traurigkeit bei mir bleiben wird.
Der Außenwelt kann man das nicht mehr verbal vermitteln, sie verstehen es nicht .
Herzlichst ❤️❤️