Posts by Loewenherz69

    Liebe Manu,


    ich bin tief bewegt und traurig..

    Es tut mir von Herzen leid, dass ihr das alles von heute auf morgen erleben musstet.. so gehofft, gebangt habt und dein geliebter Papa dennoch gehen musste..


    66Jahre alt.. mein geliebter Papa ebenfalls, auch erst seit wenigen Monaten in Rente..ich habe an seinem Geburtstag am 23. Oktober 2021 ebenfalls das Lied von Udo Jürgens in meiner Gratulation einfließen lassen "Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an..." und er sagte:" Das hoffe ich doch" und lächelte mich an..

    Am 03.01.22 verstarb er ganz plötzlich und unerwartet..


    Die Welt steht von einer Sekunde auf die andere still und wenn sie sich weiter dreht, ist nichts mehr wie es einmal war..


    Wie soll man das Unbegreifliche auch begreifen!?


    Leider habe ich keine Worte die Dich trösten können, aber ich schicke Dir eine von Herzen kommende Umarmung:24:und wünsche dir viel Kraft für jeden bevorstehenden Tag..


    Alles Liebe,

    Fabienne

    Liebe Verena,


    es tut mir von Herzen leid, dass auch ihr dieses schlimme Leid erfahren musstet!


    Mein geliebter Papa ist am 03.01.22 in meinem Elternhaus vermutlich ebenfalls am plötzlichen Herztod gestorben..

    Innerhalb einer halben Stunde zerbrach auch unsere Welt!

    Ich versuche es zu verdrängen, an den schlimmsten Tag meines Lebens zu denken.. an den Notarzt, die Kriminalpolizei, die Bestatter..

    Auch noch ein halbes Jahr danach, habe ich mehr schlechte, als gute Tage!


    Ich wünsche Dir sehr, dass der Austausch hier im Forum hilfreich für Dich ist! Für mich ist es tröstlich hier zu sein..


    Alles Liebe, viel Kraft und Mut,

    Fabienne :24:

    Lieber Jan,


    es ist so unsagbar traurig und mir fehlen die Worte.. was für ein schwerer Gang, die Asche deiner geliebten Svetlana im Wasser zu verstreuen und damit ihren letzten Wunsch zu erfüllen.

    Ich hoffe, du hast am Montag liebe Menschen an deiner Seite die dich begleiten und stützen.


    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft:30:

    Lieber Jan,


    der Verlust deiner geliebten Svetlana tut mir sehr leid.


    Schön, dass Du dieses Forum gefunden hast. Ich hoffe, das Schreiben hier, hilft Dir ein wenig auf deinem Trauerweg.


    Alles Liebe

    Fabienne

    Liebe Luna,


    es tut mir sehr leid, dass du deinen geliebten Mann verloren hast.

    Es ist doch ganz verständlich, dass du um deinen Mann trauerst und es ganz besonders schlimm ist an solch besonderen Tagen..

    Ich finde die empathielosen Reaktionen sehr traurig und gemein. Ich kann auch die Reaktion deines Sohnes nicht nachvollziehen.


    Ich habe meinen geliebten Papa vor 4,5 Monaten verloren..ich würde meiner Mama niemals sagen, sie soll sich zusammenreißen!


    Schön, dass du dieses Forum gefunden hast, hier wirst du verstanden.


    Alles Liebe,

    Fabienne

    Liebe Sandra,


    mir tut es sehr leid, dass auch du deinen geliebten Papa verloren hast!

    Verstehe dich so gut, kann gut nachempfinden, wie es ist, einen so tollen Vater zu verlieren..

    Auch ich habe meinen wundervollen Papa vor 4 Monaten verloren..

    Er war auch mein Fels in der Brandung, auf den ich mich in meinem Leben immer zu 100% verlassen konnte!

    Ich denke, du solltest kein schlechtes Gewissen haben.. wenn man das liest, tust du alles was man kann für deine Lieben.

    Denke auch an dich und deine Trauer, gönne dir Ruhepausen, wenn du kannst!


    Alles Liebe,

    Fabienne

    Liebe Elli,


    ich fühle mit Dir und kann erahnen wie es dir in deinem Elternhaus geht..

    Auch mir wird alles noch deutlicher und schmerzlicher bewusst, wenn u.a. Papas Stuhl/Couchseite leer bleibt oder auf der Terrasse sein Stuhl nicht mehr steht.. immer wieder erwische ich mich dabei zu denken, "kann doch nicht sein, dass er einfach so weg ist!"

    Es ist bei uns nun über 3Monate her, dass er uns verlassen musste..

    Es dauert lange zu realisieren und so ganz verstehe ich es manchmal noch immer nicht..bis es bei meiner Mutter irgendwie angekommen ist, dauerte es noch länger als bei mir..


    Das erfordert alles so viel Kraft..

    Liebe Ramona,


    mein herzliches Beileid zum Verlust deiner lieben Mama.


    Mir fehlen die Worte und es tut mir sehr leid, dass du es mitansehen musstest und nun diese Bilder verständlicherweise nicht aus deinem Kopf bekommst.. es ist ja auch erst gestern gewesen.. das ist alles ein Schock für dich..


    Ich habe mir anfänglich auch schlimme Vorwürfe gemacht und mache das heute noch gelegentlich.. das ist zusätzlich sehr schlimm und ich bin mir sicher, unsere Lieben würden das nicht wollen..


    Leider habe ich keine tröstenden Worte, aber ich möchte dir sagen, du bist nicht allein und hier wirst du verstanden..


    Alles Liebe

    Fabienne

    Liebe Michaela,


    Dir ebenfalls mein tiefes Mitgefühl und herzliches Beileid zum Verlust deiner geliebten Mama.


    Dieses "Wie geht es dir?" ist ja auch häufig einfach nur eine Höflichkeitsfloskel im Alltag. Die wenigsten Leute interessiert es wirklich, wie es einem geht.

    Ich mache es ähnlich.. ich beantworte die Frage mit "gut"..


    Kann ich gut nachvollziehen, dass du diese Leute meidest..ich ebenfalls, wenn es geht..

    Wenn es einem schon nicht gut geht, sollte man sich privat zumindest mit Menschen umgeben,mit denen man sich wohl und verstanden fühlt..

    Ich bin momentan auch am liebsten Zuhause.


    Alles Liebe,

    Fabienne

    Lisa95 Vielen Dank für deine lieben und mitfühlenden Zeilen..

    Auch dir mein herzliches Beileid zum viel zu frühen Verlust deiner geliebten Mama.


    Ich kann verstehen, dass du gerne zu einem späteren Zeitpunkt Unterstützung gehabt hättest, als deine Trauer erst nach 3-4 Mon. richtig zuschlug..

    Mir ging es auch die ersten Wochen zwar schlecht, aber je mehr ich es realisiert habe, desto schlimmer wurde der Schmerz..

    Ich verstehe auch, wenn von Außenstehenden falsch eingeschätzt wird.. und vielleicht mache ich auch den Eindruck, dass ich nicht darüber reden möchte..möchte ich auch tatsächlich nicht mit diesen Personen. Schon alleine um mir solche Sätze wie gestern zu ersparen..

    Und du hast Recht, so wie du es auch schon erlebt hast, man sollte versuchen es nicht zu nah an sich ranzulassen.. aber wenn es einem sowieso schon schlecht geht, ist es sehr schwierig..


    mahee auch dir vielen Dank für deine mitfühlenden Zeilen.. es ist schön, hier verstanden zu werden, auch wenn der Anlass sehr traurig ist..


    Stimmt, die meisten Leute können den Schmerz nicht verstehen oder meinen nach ein paar Monaten müsse es doch wieder gut sein..

    Wirklich traurig..


    Aber ich frage mich nun auch, was ich eigentlich erwarte!?


    Letztendlich herrscht doch sowieso häufig so wenig Empathie für sein Gegenüber und da geht es noch nicht einmal um das Thema Trauer.. Also wieso sollte es jetzt anders sein!?


    Ich frage mich auch, liebe Mahee, ob ich immer angemessen reagiere.. wahrscheinlich nicht..

    Aber solche gefühllosen Sätze würde ich anderen Menschen gegenüber nicht äußern..

    Aber gut, man kann andere Menschen eben nicht ändern, sondern nur sich selbst..


    Und irgendwann, erlebt jeder einen schweren Verlust.. ich gönne wirklich niemanden etwas schlechtes.. aber vielleicht fällt es den entsprechenden Leuten, dann wenigstens auf, wie unbedacht und verletztend sie mit ihren Äußerungen uns gegenüber waren..


    Ich sende euch liebe Grüße und wünsche euch einen erträglichen Abend,

    Fabienne

    Gestern war ich auf einem Geburtstag.. eigentlich meide ich seit dem Tod meines Vaters alle.. da ich von diesen Leuten wenige Stunden nach dem Tod meines Vaters zu hören bekam, dass es nun mal der Lauf des Lebens sei..

    Nun bin ich dennoch meinem Partner und Sohn zu liebe gestern mitgegangen..


    Es hat viel Kraft gekostet, den "normalen" Gesprächen der anderen zu folgen.. alle waren gut gelaunt und alles war wie immer..

    Nur bei mir nicht.. ich saß dabei und kam mir vor, als gehöre ich nicht mehr dazu..


    Als wir schon reinkamen wurde gefragt, "Geht es euch gut?"

    Wie kann man jemanden so eine Frage stellen, wenn man weiß, dass jemand kürzlich seinen Vater verloren hat.. aus dem Nichts..einfach aus dem Leben gerissen..

    Später kam der Spruch von jemanden, der 3 Jahre älter ist, als mein Vater werden durfte :"Ich bin so alt, das Alter erleben manche noch nicht mal." Sicher hat er sich nichts böses dabei gedacht.. aber ich wäre fast in Tränen ausgebrochen..


    Mir ist bewusst, es kann niemand etwas für meinen Verlust.. auch das alle anderen Leben um mich herum ganz normal weiter gehen.. aber dennoch fand ich es sehr empathielos.. oder ich bin einfach momentan zu verletzlich..

    Demnächst werde ich solche Dinge wieder meiden..

    Verständlich die Sorge um deinen Sohn und das dich das abgelenkt hat.. schön, dass es ihm bereits besser geht.. weiterhin gute Besserung!


    Nun geht es ihm etwas besser und deine Tränen rollen wieder..

    Daran sieht man, dass sich die Trauer scheinbar wirklich ihren Weg bahnt..

    Selbst habe ich auch den Eindruck.. Mal geht es mir zwei Tage etwas besser und ich denke, es geht bergauf und am dritten Tag schlägt die Trauer wieder mit voller Wucht zu und reißt mich richtig zu Boden..


    Ich kann verstehen, dass du Angst hast zu vergessen.. auch ich habe Angst davor.. auch z.B. davor, dass ich seine Stimme vergessen könnte!

    Im Internet fand ich ein Erinnerungsbuch in dem man die Erinnerungen niederschreiben kann.. vielleicht bestelle ich es irgendwann.. so könnte ich zumindest bestimmte Sätze und Erinnerungen usw. schriftlich festhalten, falls ich diese jemals vergesse..


    Schön, dass du zumindest durch Gartenarbeit und das Lesen auf andere Gedanken kommst.. mir hilft meistens ein langer Spaziergang..


    Ja, wir sollten uns Zeit geben.. unsere Väter waren unser ganzes Leben an unserer Seite und nun ist es leider nicht mehr so.. um das zu verarbeiten benötigt man sicher eine lange Zeit!

    Wir werden unserem Sohn viel von seinem Opa erzählen und Fotos zeigen. Mein Opa ist auch verstorben, als ich 2,5 Jahre alt war..

    natürlich kann ich mich nicht mehr bewusst an ihn erinnern, aber meinem Vater ist es irgendwie mit seinen Erzählungen (er war so ein großartiger Erzähler) gelungen, dass mein Opa irgendwie "da" war..

    Ich hoffe, es gelingt uns ebenfalls..


    Ich kann verstehen, dass du dich sorgst, weil deine Oma ebenfalls bald sterben könnte.. besonders wenn sie ihren Lebensmut durch den Tod deines Opas verständlicherweise verloren hat..


    Eine Trauergruppe ist sicher hilfreich.


    Klar ist das Leben schön.. normalerweise!

    Ich erkenne auch jetzt schöne Dinge, dennoch fühlt es sich einfach alles anders an..

    Ablenkung ist ebenfalls gut, nur häufig leichter gesagt, als getan..