Liebe, liebe Sverja ...
für dieses traumhafte Video! Traum... ja, aber ein wahrer Traum. Welches Wort beschreibt die Schönheit des Videos, so wie ich es empfinde? Wundervoll ... Voller Wunder ... The Universe is Singing a Song
Ich kenne deine Intention für das Zitat nicht, und ich mag nicht behaupten, dass ich es genauso verstehe wie du es für dich verstehst.
Aber ich verstehe es und das Video diese Bilder, diese Musik, die Gesamtkomposition ... unbeschreiblich schön.
Ich fühlte mich an einen Moment vor vielen Jahren erinnert und ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich davon kurz hier schreibe. Bitte lass mich wissen, wenn das für dich nicht in Ordnung ist, dann editiere ich den Beitrag und acht ein Zukunft darauf. ![]()
Vor vielen Jahren stand ich auf einer Klippe an einem absoluten Lieblingsort. Freunde waren um mich herum, aber ich stellte mich für ein paar Momente absichtlich abseits. Über uns Myriaden von Sternen. Dieser Anblick, wo man das Gefühl hat, die Sterne foppen einen, dass sie sich bewegen, wenn man nicht hinschaut, dass sie lebendig erscheinen, als ob sie nur aus dem Augenwinkel flüchtig wahrnehmbar tanzen.
Vor uns eine raue See, hörbar, spürbar, riechbar. Um uns herum ein herrlicher Seewind, der an meinen weiten Flatterkleidern und langen Haaren zerrte, spielerisch, kühl, aber doch wärmend.
Weit draußen auf der See ein Gewitter, nicht zu hören, aber die Blitze innerhalb der Wolkenfront am Horizont und von den Wolken in die See gut zu erkennen.
Vor der Gewitterfront die Lichter einiger Fischerboote. Von ihrem Kurs her nicht auf dem Weg in den Hafen, das Gewitter also nicht als Gefahr für sie klassifiziert.
Und ja, dieser unendliche Himmel über uns und bis weit hinaus auf die See, bis zu der Wolkenfront.
Eine unglaubliche Szenerie. Mir schoss damals durch den Kopf, dass so viele Menschen in solchen Momenten sagen, spüren, ausdrücken: "Ich fühle mich so klein, angesichts dieser Naturgewalt / dieser Weite / dieser Unendlichkeit". Und ich musste lächeln, denn ich fühlte das nicht, Ich fühlte das Gegenteil:
Ich fühlte mich geborgen, ich fühlte mich vollständig, ich fühlte mich selber unendlich, auf eine demütige Art, denn ich fühlte Dankbarkeit, Teil von so etwas Großem sein zu dürfen. Ich erinnere mich, dass ich mich damals bei dem Leben selbst lautlos mit einem schlichten "Danke!" bedankte.
Ich habe lange nicht mehr an diesen Moment gedacht, obwohl er für immer in meinem Herzen ist.
Dein Video hat diesen Moment wieder hervorgeholt - und ich fühlte mich meinem Thomas und auch meinem lieben Papi plötzlich so nahe ... und ich hatte das Gefühl, dass diese unstoffliche Umarmung, die ich in der Nacht, in der es genau vier Monate her war, dass Thomas gegangen war, gespürt hatte, wieder spüre.
Thomas kannte ich noch nicht, als ich jenen Moment auf dieser Klippe auf Sylt erlebte.
Aber ich erzählte ihm davon, als wir gemeinsam auf der Isle of Skye spätabends gemeinsam eine sehr ähnliche Szenerie erlebten. Ich beschrieb ihm kurz die Szene von damals auf Sylt und wie ich so bin, setzte ich zu einer langen Erklärung an. Er hielt mir sanft den Mund zu, umarmte mich und hielt mich ganz, ganz fest, während wir beide den Wind genossen, und in die Sterne und auf das Meer hinaus sahen. Ich brauchte es ihm nicht zu erklären; er empfand es genauso. Seelenverwandtschaft ...
Ja, die Sterblichkeit wird einem sehr schmerzlich bewusst, aber liebe, liebe Sverja, danke, dass du mit diesem Video (zumindest mir, aber ich kann mir vorstellen, es geht einigen so) die Unendlichkeit und die Unsterblichkeit der Seele und der Liebe in Erinnerung gerufen hast. Einklang. Ja! 💖💖💖