Liebe Mascha. Ich lese heute zum ersten Mal deine Geschichte. Ich möchte dir dazu ein paar Gedanken von mir äußern, um dir vielleicht ein klein wenig zu helfen. Ich möchte nicht wiederholen ,was alles zu der Trauer und dem Schmerz schon gesagt wurde. Ich greife deine Geschichte mit der Angst heraus. Ich habe damit seit vielen Jahren zu tun .Panikattacken sind mir bekannt. Ich habe schon viele Therapien ambulant und stationär hinter mir.Es ist eine sehr unangenehme Krankheit. Das lässt sich auch nicht in wenigen Worten beschreiben. Nur vielleicht folgendes: Manchmal geht es nicht ohne Medikamente. Da muss auch ausprobiert werden ,was am besten hilft. Die Wirkung tritt nicht gleich ein .Das dauert manchmal relativ lange. Das haben dir die Ärzte bestimmt gesagt. Seit meiner letzten Therapie geht es mir besser. Ich war 6 Wochen in der Klinik. Das ist jetzt 3 Jahre her. Ich musste 2 Dinge lernen. Erstens durch die Angst durchgehen und erkennen, daß Angst und Panik Ursachen hat. Bei mir kam alles ,als ich nach 40Jahren als Lehrerin in Rente ging. Es hatte sich was angesammelt, was raus wollte. Ich musste lernen , Dinge zu akzeptieren , die ich nicht ändern kann. Die Panikattacken sind jetzt auch verschwunden . nachdem ich es viele Male ausgehalten habe und ich dabei mit zahlreichen Attacken in der Notaufnahme im Krankenhaus landete.Das ist in Kürze einiges.Es gibt viel Literatur zur Angstsörung. Ich wollte dir nur helfen, Angststörung ist ein weit verbreitetes Problem. Es gibt aber Hilfe und die Aussicht auf Heilung ist gut. Als mein Sohn vor 2 Monate starb, hatte ich keine Panik. Ich weiß auch warum.Ich habe alles raugelassen,habe oft bitterlich geweint und nur das gemacht, was ich konnte. Vielleicht hilft dir mein Beitrag ein wenig
Ganz liebe Grüße von Christine.
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