Beiträge von Enny

    Liebe Bille,


    was für Schuld ? Du kannst hier ALLES schreiben, was dir auf der Seele liegt. Genau dafür ist dieses Forum ja da.

    Dass du sehr dünnhäutig bist, ist völlig normal. Ich bin das nach fast 6 Jahren noch.


    Eine liebe Umarmung :24:,

    Kerstin

    Das machst du richtig so :24:.


    Es ist sehr traurig, dass es so empathielose Menschen gibt, die einem nicht mal dieses kleine bisschen persönliche Trauer gönnen und nicht verstehen, dass eine Mama ihrem Kind auch mal etwas persönliches aufs Grab stellen möchten. Schlimm ?(.


    Nimm' es dir bitte nicht so zu Herzen :30:. Sei stolz darauf dass du ein Herz hast, dass mit Liebe gefüllt ist.


    Übrigens ... ich lese täglich hier bei dir.


    Herzlich liebe Grüße, Kerstin

    Meine liebe Carmen :30:,

    ich weiß, es wäre nicht dasselbe ... aber hast du mal darüber nachgedacht, Lars seinen Namen mit auf eure Familien- Grabstelle setzen zu lassen? Das darf man!

    Ich weiß, er liegt nicht dort, aber wenn du zum Grab deines geliebten Mannes gehst, nimmst du deinen Jungen im Herzen doch immer mit.


    Ich kenne das von einer guten Bekannten, die dasselbe Problem bei ihrem verstorbenen Sohn, mit der einstigen Schwiegertochter auch hatte und wo das Grab ihres Sohnes in Berlin ist.

    Sie hat den Namen ihres verstorbenen Sohnes, jetzt mit auf den Grabstein ihres Mannes setzen lassen und macht es ihren beiden Liebsten, jetzt dort schön.

    Vielleicht zumindest eine Überlegung wert.


    Ich schicke dir eine ganz liebe Umarmung :24:.


    Herzlich liebe Grüße, Kerstin

    Liebe Bille,

    unsere liebe Elster hat es nochmal sehr gut beschrieben. Im Moment gibt es nichts, rein garnichts, keinen noch so lieb gemeinten Rat, der dich auch nur ansatzweise trösten könnte. Man hört es, man liest es, aber es dringt nicht zu einem durch.

    Das ging uns allen so.

    Trotzdem ist der Austausch für dich gut. Jeder der dich jetzt so annimmt wie du bist, bringt dich ein bisschen weiter.


    Wichtig wäre wirklich ein guter Psychologe oder ein Trauertherapeut, bei dem du alles was du fühlst und denkst, regelmäßig rauslassen kannst. Das nimmt ein wenig den Druck. Leider hast du jetzt schon die erste Negativ- Erfahrung damit gesammelt, das ist sehr unschön.

    Bei solch einer Therapie muss die Chemie zwischen Therapeut und dir von Anfang an, absolut passen... und ob es passt, merkst du schon beim ersten Mal. Passt es nicht, suche weiter.


    Hospitze oder Hospitz- Dienste, bieten solche Trauerbegleitungen auch an und die haben wirklich Erfahrung damit.

    Vielleicht findest du dort jemanden, bei dem du dich zu diesem Zweck, gut aufgehoben fühlst. Ich wünsche es dir von ganzem Herzen.


    Herzlichst, Kerstin

    Liebe Bille,

    es fühlt sich in den ersten Monaten wirklich so an, als würde der Zustand in den man sich befindet, für immer und allzeit so bleiben.

    Besonders das erste Jahr ist furchtbar schlimm, denn zu dem Verlust und dem furchtbaren Vermissen kommen auch noch die "besonderen" Tage, die man nun zum ersten Mal ohne den geliebten Menschen erlebt und durchstehen muss ... Geburtstage, Hochzeitstag, alle Feiertage. Es gibt so unendlich viele Trigger, besonders im ersten Jahr.

    Und es gibt so viel, was man neu lernen muss, ganz profane Dinge werden zur extremen Herausforderung... alleine einkaufen gehen, alleine kochen (fällt mir nach 6 Jahren noch unendlich schwer), den Tag alleine planen und verbringen ... , nach Hause kommen und niemand ist da :rolleyes:.


    Da ist es doch mehr als verständlich dass man meint: "Nein, das schaffe ich nicht, daran werde ich mich nie gewöhnen."

    Aber, man wächst in dieses neue, SO niemals gewollte Leben hinein mit der Zeit, auch wenn man der Meinung ist, dass das nie der Fall sein wird.


    Die Liebe bleibt für immer, daran ändert sich nichts und genau diese tiefe Liebe wird dir helfen, mit deinem Schatz im Herzen, weiterzugehen ... eines Tages.


    Herzlichst, Kerstin

    Liebe Bille,

    es ist doch gerade erst passiert. Du bist noch im absoluten Schockzustand. Man weiß dass es passiert ist, aber man kann und man mag es sich nicht vorstellen, weil es jeglicher Vorstellungskraft entbehrt.


    Ich weiß noch wie oft ich in den ersten Monaten, laut weinend und schreiend durch unser Haus gelaufen bin, vor Verzweiflung, aus Ausweglosigkeit und weil ich mit meinem Schmerz einfach nicht wusste wohin. Ich konnte nichts essen, nicht schlafen, ich hatte Null Antrieb und ich wollte DIESES Leben SO, ohne meinen Schatz nicht. Eine Zukunft konnte und wollte auch ich mir nicht vorstellen.


    In den ersten Monaten ist das tatsächlich so, dass man sich mit nichts anderem befassen kann, als mit dem Unbegreiflichen, mit der Ausweglosigkeit, in der man steckt und dass man denkt, man schafft das nicht.

    Das ist doch auch ganz logisch, nachdem was passiert ist.


    Bei mir werden es im Juli schon 6 Jahre, dass ich meinen Lieblingsmenschen verloren habe. Davon waren die ersten drei, die absolute Hölle.

    Noch heute fehlt mir mein Schatz an jedem einzelnen Tag. Aber ich habe gelernt, damit zu leben.


    Gib' dir Zeit zum Trauern, egal wie lange es dauert, du darfst traurig und verzweifelt sein, du hast schließlich allen Grund dafür!


    Ich wünsche dir trotzdem ein bisschen Kraft und Zuversicht und etwas Hoffnung :30:.


    Herzlichst, Kerstin

    Liebe Bille,


    versuche dich irgendwie zu beschäftigen, damit du die Tage überstehst.

    Ich kenne deine persönliche Situation ja nicht, ob du arbeiten gehst, ob du in einer Wohnung wohnst oder ob ihr ein Häuschen mit Garten habt. Also welche Möglichkeiten du dadurch hast, deinen Tag zu gestalten.

    Ich kann dir nur sagen, wie ich die erste Zeit überstanden habe.


    Das erste halbe Jahr war ich täglich und lange, am Grab meines Mannes. Ich habe meinen Schatz, erdbestatten lassen. Er hatte also ein großes Hügelgrab und darum habe ich mich täglich gekümmert ... , den Hügel ganz schön glattgeformt, Unmengen an Blumen gekauft und das Grab täglich gepflegt.

    Wir haben einen großen Garten an unserem Haus und den hat er so geliebt. Deshalb wollte ich, dass er dort an seiner letzten Ruhestätte, auch seinen kleinen Garten hat.

    Und ich habe dort die ganze Zeit mit ihm geredet, getrauert und geweint. Dort habe ich mich ihm ganz nahe gefühlt.


    Zuhause habe ich mich die ganzen ersten Wochen, mit der Planung seiner später richtigen Grabstätte beschäftigt. Habe mir im Internet unzählige Einfassungen und Grabsteine angeschaut, um das Schönste für ihn auszusuchen... Ideen zu bekommen. Habe mir Zeichnungen gemacht, wie es mal aussehen soll. Damit habe ich mich abgelenkt und hatte das Gefühl, etwas für meinen Schatz tun zu können.


    Ich habe ihm bei uns Zuhause, auf einer Kommode im Wohnzimmer, einen schönen Platz eingerichtet, mit großem Bild von ihm, mit Kerze, immer frischen Rosen und einem großen Engel. Ich habe etliche Fotobücher mit Fotos von ihm machen lassen und Fotoalben.


    Und ich habe wie irre geputzt und im Garten wie irre gearbeitet ... nur um nicht den ganzen Tag, von einem Weinkrampf in den nächsten zu fallen und um unbedingt alles so zu erhalten, wie wir es und gemeinsam erschaffen haben.


    Einmal in der Woche war ich bei einem Psychotherapeuten. Mit der Therapie hatte ich schon begonnen als abzusehen war, dass ich meinen Schatz verlieren werde.

    Ich habe mir dort jedesmal, die Augen aus dem Kopf geweint, aber diese Therapie hat mir wirklich gut getan und echt geholfen.


    Ich war auch einmal in einer Trauergruppe, aber das war garnichts für mich. Ein großer Schulungsraum, wo 5 Leute saßen, jeder mehrere Meter vom nächsten Trauernden entfernt sitzend und eine Mitarbeiterin von den Johannitern, die uns einen Vortrag über Trauer gehalten hat. Nein ... das war garnicht meins.


    Aber ich weiß hier aus den Erfahrungen anderer im Forum, dass es auch sehr gute Trauergruppen gibt, die sehr hilfreich sein können.

    Es ist aber wichtig, dass man sich mit anderen Trauernden austauschen kann, weil nur die eben wissen und verstehen, was in uns vorgeht und wie wir fühlen.

    Bei Menschen die so einen schmerzlichen Verlust noch nie erlebt haben, stößt man meist auf Unverständnis und "kluge" Ratschläge, die einen nur noch mehr verletzen.


    Ich hatte das große Glück, dass mich auf dem Friedhof eine Frau in meinem Alter angesprochen hat, deren Mann das Grab hinter meinem Mann hat. Wir haben uns dann irgendwann auch bewusst verabredet und aus dieser Bekanntschaft, wurde eine sehr herzliche Freundschaft.


    Und auch dieses Forum hier und der Austausch, hat mir sehr geholfen. Erst hier habe ich gelernt, dass ich kein " Alien" bin, mit allem was fühle, denke und durchgemacht habe.

    Und ich habe mich nicht mehr so ganz alleine und alleine gelassen gefühlt.


    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass auch du etwas findest, was dir diese gerade unfassbar schwere Zeit, etwas erträglicher macht.


    Herzlich liebe Grüße, Kerstin

    Liebe Bille,

    ein leises Willkommen hier bei uns und mein aufrichtiges Beileid.

    Es ist gut dass du hierher gefunden hast. Hier findest du viele, liebe Menschen, die auch einen über alles geliebten Menschen verloren haben und kannst dich austauschen. Es wird dir immer jemand antworten und dich verstehen, denn jeder hier hat diesen unfassbaren, unerträglichen Schmerz den du jetzt gerade fühlst, auch fühlen und durchleben müssen.


    In den ersten Wochen und Monaten hat man wirklich das Gefühl, dass man diesen schmerzlichen Verlust nicht übersteht. Denn nicht nur der geliebte Mensch ist weg, sondern das ganze gewohnte, geliebte Leben ist mit weg. Nichts, garnichts ist mehr wie es war und nichts wird jemals wieder, wie es war. Vor allem steht dieses scheußliche "Nie wieder".

    Wie soll man das begreifen? Wie soll man verstehen das der wichtigste, der liebste, der vertrauteste Mensch den man hatte, plötzlich nicht mehr da ist und auch nie wieder kommen wird ? Das ist vollkommen surreal und es entbehrt in den ersten Monaten nach dem tragischen Verlust, jedweder Vorstellungskraft.


    Ich kann deinen Schmerz und deine Verzweiflung so gut verstehen, ich habe meinen geliebten Mann auch gehen lassen müssen, nach 33 Jahren Ehe.

    Durch die lange, schwere Erkrankung meines Mannes, hat sich unser vermeintlicher Freundeskreis (heute würde ich diese Bezeichnung nicht mehr nutzen), nach und nach quasi aufgelöst. Mit soviel Leid, wollte sich niemand umgeben. Ich stand nach dem Tod meines Mannes auch völlig alleine da.


    Alles das was du schreibst ... so war es auch bei mir und nie, nie, nie hätte ich mir vorstellen können, dass dieser Schmerz mal erträglicher wird, dass ich lernen werde, mit ihm zu leben und das ich es irgendwann mal schaffe, mir wieder ein Leben aufzubauen.

    Aber man schafft das Bille, doch es braucht Zeit, ganz viel Zeit und ganz viel Geduld.

    Die Trauer um den geliebten Menschen, die wird nie ganz vergehen, aber sie verändert sich, sie wird milder mit der Zeit.

    Diese Erfahrung haben wir hier alle gemacht.


    Jeder hier musste sich SEINEN Weg suchen und jedem hat etwas anderes Kraft gegeben, um irgendwie weiter zu machen.

    Du bist bereits dabei, deinen Weg zu suchen, siehst das aber verständlicher Weise noch garnicht so. Du hast dir schon Hilfe gesucht und das ist in dieser, deiner Situation, so kurze Zeit "danach", schon soooo viel.

    Und alles wird dir ein wenig helfen, deinen Weg zu finden. Dein Schatz begleitet dich in deinem Herzen, überall hin und er wird dir dabei helfen, das alles zu überleben.


    Ich nehme dich virtuell mal ganz vorsichtig in den Arm, wenn du dir das vorstellen kannst :30:.


    Herzlichst, Kerstin

    Liebe Sonnenstrahl,


    deine Entscheidung die Katze ins Tierheim zurückzugeben, war richtig !

    Mache dir bitte, bitte keine Vorwürfe !

    Du hast alles versucht und dir deine Entscheidung weiß Gott nicht leicht gemacht.

    Der nächste Angriff wäre vorprogrammiert und du hast jetzt wirklich genug schwere Verletzungen davongetragen.


    Das Tierheim hätte dir diese Problemkatze, in deinem gesundheitlichen Zustand und deinem Alter, garnicht anbieten und geben sollen. Ich finde das unverantwortlich.


    Erhole dich jetzt erst einmal und wenn du vielleicht doch noch einmal ein Kätzchen möchtest, dann lasse dir mit dem Aussuchen und Kennenlernen Zeit.


    Herzlich liebe Grüße, Kerstin

    Ich bin schon ganz lange wieder hier, will doch wissen, wie es meinen langjährigen Weggefährten hier geht.

    Aber ich schreibe nur noch ganz, ganz selten.


    Drück' dich :24:.

    Das du so eine unschöne Erfahrung machen musstest, tut mir echt leid.


    Es ist einfach nur schlimm, wie sich alles in unserem Land, nur noch zum Negativen entwickelt. Unser Bildungssystem ist durch die Sparzwänge inzwischen schon so an die Wand gefahren, ganz furchtbar. Da versucht man, drei Planstellen mit nur einer Person zu besetzen, die dann für 3 Arbeitskräfte arbeiten soll, um natürlich das Gehalt von 2 Arbeitskräften einzusparen, ja super :4:.


    Man kann wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln. Für's eigene Land, für die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen ist kein Geld da oder es wird dafür nicht ausgegeben, während es für andere Länder, für die Nicht arbeiten Wollenden oder für Rüstung, verschwenderisch und mit vollen Händen rausgeworfen wird.

    Sorry, aber das musste jetzt mal raus.


    Ich wünsche dir von Herzen, dass du weiter an deiner Schule bleiben kannst, selbst wenn es immer nur mit Jahresverträgen geht und auch, wenn es da den ein oder anderen Stinkstiefel gibt ..., die gibt es doch ohnehin überall.


    L G. Kerstin (Dolore)

    6 Zuckertüten :huh:, hab ich das richtig gelesen ? Oh man.


    Dass Hanka sich so abweisend benimmt, das tut mir sehr, sehr leid.

    Dass du deshalb mit einem unschönen Gefühl zur Einschulung fährst, kann ich absolut verstehen.


    Es ist unglaublich traurig, wie sich manche Dinge entwickeln, wenn ein lieber Mensch stirbt. Ich könnte darüber schon ein Buch schreiben.

    Ich drück' dich mal ganz doll :24:.


    Herzlich liebe Grüße, Kerstin

    Huhu Kerstin vielen Dank...da waren wir gerade und haben echt viel bekommen :8:

    Von Herzen gerne :24:.

    Falls ihr Action, Woolworth oder TK Maxx in der Nähe habt, da findet ihr garantiert auch noch einiges.


    Herzlichst, Kerstin

    Hallo liebe Carmen,

    fahrt doch mal zu Tedi. Da findest du garantiert viele schöne Kleinigkeiten für die Zuckertüte und auch die Schulutensilien wie Hefte, Stifte etc. sind dort viel günstiger als anderswo.


    Herzlich liebe Grüße, Kerstin

    Lieber Hartmut,


    es ist gut und richtig, dass du dir diese Zeit jetzt nimmst. Höre auf dein Bauchgefühl, ohne schlechtes Gewissen deiner Firma gegenüber.


    Was es bedeutet, so einen schlimmen Verlust zu erleiden, welche Tragweite das hat und was es mit einem macht, dass können wirklich nur Menschen verstehen, die dasselbe furchtbare Leid durchmachen mussten.


    Es ist gut, dass du so liebe, empathische Nachbarn hast, die dich jetzt ein wenig auffangen, das ist so wertvoll in dieser grausamen Zeit.

    Ich hoffe, dass auch dein kleines Fellkind, dir ein bisschen Trost spenden kann.

    Als mein Schatz gehen musste, waren meine Hunde das Einzige, was mich am Leben gehalten hat. Sie haben mir den Tag strukturiert und dafür gesorgt, dass ich nicht aufgebe.


    Wann immer dir nach "Reden" ist, du etwas Loswerden möchtest, schreibe hier. Es hilft sehr, sich mit anderen Trauernden auszutauschen.

    Ich habe auch gelesen, dass du in Guben wohnst.

    Wenn du für irgendetwas Hilfe brauchst, ich wohne nur wenige Kilometer entfernt.


    Herzlich liebe Grüße, Kerstin

    Lieber Hartmut,


    mein aufrichtiges und tiefes Mitgefühl zu deinem schmerzlichen Verlust.


    Jeder von uns hier versteht nur zu gut, was du gerade durchlebst.

    In den ersten Wochen und Monaten ist alles noch so surreal. Wie soll man auch begreifen, dass der geliebte Mensch mit dem man sein ganzes Leben geteilt hat, der wie selbstverständlich, doch immer da war ... plötzlich nie wieder mehr nach Hause kommen soll ? Das will und kann man sich nicht vorstellen.


    Gib dir alle Zeit die du brauchst, um zu trauern und lass' dich bitte von niemandem unter Druck setzen. Jetzt bist nur DU wichtig !

    Das auch nur ansatzweise zu verarbeiten was passiert ist, ist Schwerstarbeit.


    Ich wünsche dir von ganzem Herzen Kraft.


    Herzlichst, Kerstin

    Oh ich weiß leider nur zu gut, wie man sich fühlt, wenn vom Grab gestohlen wird.

    Es verletzt einen bis ins Mark.


    Beim Grab meines Mannes ging das mit den Diebstählen schon los, als der Hügel von der Beisetzung noch da war und ich nach dem abräumen der Gestecke von der Beisetzung, den Hügel von oben bepflanzt hatte. Jede Woche fehlten die frisch gepflanzten Topfrosen, Blumensträuße und Engel.


    Die Diebstähle habe ich bis heute. Immer wenn ich das Grab frisch bepflanze, fehlen am Tag danach, die Hälfte der neuen Pflänzchen, grundsätzlich. Bei mir scheint es immer derselbe Dieb zu sein. Hab ihn/sie aber leider noch nicht erwischt.


    Bei meinem Papa auf dem großen Grab (3m x 3m,) wurde mal über Nacht, das gesamte Grab leergeräumt. Buchsbäume, Rhodedendron, Hortensien, die gesamten Bodendecker ..., die Deko ... alles. Da war nur noch die nackte Erde, mit riesigen Kratern.

    Den Dieb hat die Polizei dann aber nach weiteren Diebstählen auf dem Friefhof, in einer Nacht gestellt, da war er an einem anderen Grab, mit Stirnlampe und Schubkarre am ausgraben.


    Alle gestohlenen Pflanzen und die Deko, bereicherten seinen Schrebergarten. Bestraft wurde er für die Diebstähle dennoch nicht, weil er wohl auf psychisch krank gemacht hat.


    Solchen Leuten, die Gräber schänden oder bestehlen, denen sollen die Hände abfaulen.