Beiträge von Luise

    Meine Lieben,


    ich bin überrascht, dass ihr meine Worte so gut verstanden und nachempfinden könnt.


    Es wäre schön, wenn wir uns richtig "in Natura" zusammensetzen könnten.


    Aber diese virtuelle Nähe bringt mir so viel. Danke dafür.


    @Terry lass bitte deinen post hier stehen.

    Ja, den Namen hab ich dir vor langer Zeit gegeben...


    LG Luise

    Meine Lieben,


    ja, so ist es wohl so... es geht bergab. Damit muss jeder klarkommen, aber für alle ist es neu... schwer den Weg nun alleine zu gehen.


    Ich war solange (46 Jahre) zu zweit und nun... jeden Weg - auch den letzten - gehe ich alleine.


    Es fällt mir unsagbar schwer, trotz der guten Erinnerungen. Wenn ich doch nur Zeichen bekommen könnte, dass Heinz noch bei mir ist.


    Ich schreibe ihm zwar Briefe, aber der Austausch und die Hilfe, die ich brauche, fehlt.


    Mir hat immer seine Menschenkenntnis und Lebensansicht die Richtung gezeigt... auch sein Pragmatismus war sehr wichtig. Er brachte alles auf den Punkt und dadurch war ich fähig zu leben und gerne

    zu leben.


    Alleine mache ich viele Fehler... treffe falsche Entscheidungen und dadurch habe ich schon menschliche Enttäuschungen gehabt und ziehe mich immer mehr zurück.


    Nur hier im Forum und in den Briefen an Heinz öffne ich mich. Aber das Persönliche und der mitmenschliche Kontakt... Liebe und Nähe fehlen mir.


    UND DAS TUT WEH!


    LG Luise

    Meine Lieben,


    meine Gedanken springen auf und ab... mal sind sie positiv und ich glaube dann ich werde es schaffen. Heinz zuliebe.


    Aber dann kommen die Rückschläge... immer, immer wieder. Jedesmal verzweifle ich...werde mutloser... ängstlicher... ohne Schutz und Hilfe.


    Mein Mann gab mir das Gefühl von Sicherheit... dadurch konnte ich kämpfen.

    Für ihn damit er Erleichterungen bekam, so manches habe ich bei Krankenkasse u. ä. erreicht... und auch für mich einiges.


    Aber nun kann ich nicht mehr kämpfen... mir fehlt die Kraft um mich zu wehren.

    Man kann mit mir alles machen. Ich verliere mich... kenne mich selbst nicht mehr.


    Dabei war ich über 40 Jahre berufstätig und habe "meine Frau" gestanden.


    Niemand bietet konkrete Hilfe an...jeder

    wünscht nur "viel Kraft".

    Ich schaffe zwar mittlerweile meinen Alltag, aber mir fehlt die Ansprache... das Zuhören... ehrliche Ratschläge.


    Ich habe das Vertrauen in mich selbst und an das Leben verloren.


    Mein Mann ist tot... und ich anscheinend auch... nur dass ich noch lebe.


    Ich bin wohl an einem Tiefpunkt angekommen...gesundheitlich... geistig...auch finanziell.


    Mit 66 Jahren kann ich nichts mehr erwarten... Zukunft sehe ich nur dunkel... mühsam... einsam... allein.


    Alte verwitwete Rentnerin mit Hund.


    War es das?


    LG Luise

    Meine Lieben,


    heute geht es mir besser. Den gestrigen Geburtstag von meinem Mann habe ich einigermaßen gut überstanden.


    Meine Gedanken und Gefühle schwanken momentan immer wieder hin und her wie es weiter gehen soll... gesundheitlich... finanziell.


    So kann ich aber nicht weitermachen... es muss etwas grundlegendes geschehen.


    Womöglich lebe ich ja doch noch einige Jahre. Aber nicht in diesem Zustand... krank... einsam... allein. Das halte ich nicht aus!


    Dieses Jahr begann total negativ... Schlaganfall an Neujahr... im März Lungenentzündung... Autoschwierigkeiten bis heute ( Auto ist z. Zt. in Werkstatt).

    und noch so einiges, dass mich belastet hat.


    Hoffentlich wird es nächstes Jahr in Allem besser... das ist mein Wunsch!


    Ansonsten.........


    Entschuldigt meine Gedanken, aber ich muss es mal loswerden durch niederschreiben.


    LG Luise

    Ich bin dabei, alleine schmeckt der Kaffee nicht.

    Amy braucht nur einen Napf mit Wasser, eine Kaustange für sie bringe ich mit.


    Bis gleich.

    LG Luise

    Liebe Birgit,


    der Verlust ist trotz der jahrelangen Krankheit deines Mannes sehr schwer für dich.

    Schreibe dir hier alles von der Seele, wir mussten auch alle von unseren Liebsten Abschied nehmen... wir können es nachempfinden.


    Bei dir ist es noch nicht lange her... gut, dass du uns gefunden hast. Sei lieb umarmt.


    Mein Mann lag auf der Palliativstation und konnte auch kaum mehr sprechen an seinem letzten Tag. Aber ich spürte, dass er mich noch hörte und wahr nahm.

    Der Arzt sagte mir, dass der Hörsinn als letztes geht.


    Ich trauere nun fast 2 Jahre und es beginnt jetzt erst das Begreifen. Der Schmerz wird nur erträglicher... mir hilft das Wissen, dass Heinz nicht mehr leiden muss. Das ist mein einziger Trost und die Gewissheit seiner bedingungslosen Liebe zu mir... das bleibt!


    LG Luise

    Ihr Lieben,


    es ist alles so fürchterlich... nur noch schlechte Nachrichten...


    Lasst uns hier wenigstens nicht noch gegenseitig Vorwürfe machen. Wir sind alle in einem Ausnahmezustand... legen wir nicht jeden Post auf die Goldwaage.


    Ich bin froh euch zu haben, dadurch erde ich mich und fasse meine Gedanken und Gefühle zusammen. Das hilft mir sehr.


    LG Luise

    Meine Lieben,


    es ist ein fürchterlicher Tag. Alles kommt auf einmal. Uwe ist nicht mehr unter uns.


    Ich habe mein Auto beschädigt, war heute zum CT, bin schwer krank und mutlos.


    Sonntag hat mein Mann Geburtstag und ich vermisse ihn immer mehr.


    Heute besonders bei den Untersuchungen... die meisten Patienten waren zu zweit... ich alleine. Das macht mich fertig.. warum ich?


    Alles muss ich ohne meinen Mann bewältigen ... keiner hält meine Hand.



    Nun liege ich auf dem Sofa und bin erschöpft, hungrig und voller Angst vor den Ergebnissen.


    Niemand hört meine Rufe.. ich bin allein mit meinen Sorgen ums Weiterleben, wohl mit noch mehr Beschwerden, die mir das Leben... mein Körper... meine Seele... aufbürdet.


    Wass soll nur werden?

    Ich habe keine Kraft und keinen Willen mehr... Geld wird auch knapp...

    LG Luise

    Meine Lieben,


    vielleicht bin ich zu ungeduldig, nicht empfindsam. Ich rufe oft nach Heinz - leise & laut-, bitte um Hilfe, schimpfe, frage, aber bemerke nichts.


    Und das schlimmste ist : er hat nicht an ein weiterexixtieren geglaubt und mich damit zum Zweifeln gebracht.


    Ich träume allerdings viel von ihm und meinen anderen verstorbenen Liebsten.

    Immer sehr intensiv und weiss auch nach dem Aufwachen meistens, was ich geträumt habe.

    Aber Hilfe und Trost gibt es mir nicht. Im Gegenteil, dadurch wird mir mein Alleinsein bewusster.


    Dieses zweite Jahr ist bald vorbei... war für mich irgendwie gefühlt unerträglicher, als das erste.


    Und mir ist nun ganz bewusst, das es

    immer....immer... so bleiben wird.


    Es hat sich schon so verändert - ohne ihn.


    Das bedeutet: meine Angst, ihn auch noch ganz zu verlieren, wächst.


    LG Luise

    Liebe Tigerlily,


    ich empfinde keine Qualen, ich bin traurig und einsam, deshalb sehe ich nur Dunkelheit. Aber ich glaube und hoffe auf Licht... das ich mich irre... dass der Tod das Ende ist und doch ein Anfang.


    Nur es fällt mir schwer weil ich keine Zeichen erhalte von meinem Mann.

    Ich konnte mich immer auf ihn verlassen und wenn er sieht, wie es mir geht... ja dann...


    LG Luise :24:

    Liebe Tigerlily,


    meine Gefühle schwanken immer hin und her. Mal relativ zuversichtlich, dass meine verstorbenen Lieben bei mir sind... aber dann auch der Gedanke es ist alles vorbei.


    Zwar geht auf dieser Welt nichts verloren,
    ändert nur seine Form. Bleibt denn die Energie erhalten? Wenn ja, kann die Energie sich mir mitteilen?


    Ich hatte in den ersten Tagen nach dem Verlust das Gefühl von Nähe, aber nur bei meinem Mann...von den anderen spürte ich nichts.


    Mein Mann war mein engster Freund und die Liebe meines Lebens... wie ich weiss empfand er dasselbe für mich.


    Trotzdem spüre ich ihn nicht mehr... ich rufe ihn und bitte um Hilfe... vergebens...

    er kann mir nicht helfen, wenn es ihm irgendwie möglich wäre, würde er es tun.


    Also ist wohl alles zu Ende, so war seine eigene Einstellung... er war ein Logiker und Pragmatiker... und ich habe ihm immer geglaubt und vertraut.


    Er bleibt in mir solange ich lebe. Danach sind wir beide "verschwunden ".

    Im Universum... im Nichts und doch ein Teil der Ewigkeit.


    LG Luise

    Liebe Sommermond,


    deine Worte tun mir gut. Sie zeigen mir, dass du mich verstehst... manchmal verstehe ich mich selbst nicht.


    Auch ich bin zufrieden, wenn ich Kleinigkeiten erledigt habe... aber es reicht nie für lange.


    Du hast wohl recht damit, dass ich nochmal damit anfange " Schritt für Schritt" zu gehen. Bin schon immer zu schnell und ungeduldig.


    LG Luise und :2: