Beiträge von Luise

    Guten Morgen meine Lieben,


    bin gerade ganz verstört aufgestanden. Habe von meinem Mann geträumt und bin wie betäubt.


    Es ist mir wieder bewusst, dass ich immer alleine sein werde...humpelnd ins Bad... alles tut weh... aber das Schlimmste ist diese Gewissheit. Und es wird natürlich bedingt durch mein Alter... Krankheit... täglich beschwerlicher werden. Morgens befällt mich diese Angst... vor dem 3. Schlaganfall... nicht mehr sprechen zu können... dahinzuvegetieren... ohne Liebe womöglich noch jahrelang... alleine.


    Es ist niemand mehr da, alle haben sich "abgeseilt"... ich habe alle begleitet... ich bin so wütend... sie alle haben es sich leicht gemacht... ich war noch bei ihnen... sie waren nicht alleine.


    Warum bin ich die Letzte?
    Was habe ich getan?


    LG Luise

    Meine Lieben,


    ich bin erstaunt darüber, was meine Worte über meine Angst bei euch ausgelöst haben. Wir alle sind miteinander dadurch verbunden... dachte, ich bin allein damit.


    Ihr wirkt so stark - trotz derTrauer - bekommt alles geregelt und habt noch Kraft andere zu trösten und den Kummer mitzutragen.


    Manchmal kann ich auch die Gedanken verdrängen, aber bei Schmerzen... Luftnot... Alleinsein trifft es mich immer besonders und ich falle tief in ein Loch.


    Bekomme Herzrasen und Panikattacken, denke es wäre schön nicht mehr hier zu sein... einfach nicht mehr denken... keine Angst... nur Ruhe... und vielleicht wieder mit Heinz zusammen... geliebt... beschützt... für immer.


    Einfach wie früher... mein Zuhause... mein Glück.


    LG Luise

    Meine Lieben,


    es ist 23 Uhr und ich bin wieder mal unten.


    Neben meiner Trauer... Krankheiten... Behinderung... Angststörung machen mich die Nachrichten- Sendungen fertig.


    Die Welt gerät ins Trudeln und viele Menschen ignorieren es. Ich beneide sie!


    Eigentlich sollte mir das alles egal sein, weil meine Welt nicht mehr besteht.


    Aber anscheinend ist noch Lebenswille in mir. Deshalb empfinde ich Angst.


    Mir fehlt mein Mann in dieser Sch.. zeit besonders. Nur er konnte mich auf den Boden der Realität... Vernunft... zurückbringen.


    Ich bin nicht fähig zum Alleinleben. Nach aussen hin setze ich eine Maske auf, so dass es nur meine Freundin merkt. Aber sie kann mich nicht verstehen, weil sie total mit sich im Reinen ist. Sie macht sich nur Sorgen, wenn es angebracht ist und sie persönlich die Situation ändern kann.


    Auch sie beneide ich darum.


    Wie kommt ihr mit euren Ängsten zurecht?


    LG Luise

    Meine Lieben,


    mein Mann ist Ende November 2 Jahre nicht mehr bei mir...nach 46 Jahren zusammen vermisse ich ihn noch täglich.


    Obwohl er sehr krank war und ich nach wie vor dankbar bin, dass er nicht mehr leiden muss, bin ich traurig.


    Er war und ist mein Leben, wie kann ich dann nicht mehr trauern? Den Rest meines Daseins wird das so sein und das ist richtig so!


    Egal was noch kommen wird.


    ER IST MEIN MANN.


    LG Luise

    Liebe Monika,


    ich bin Ende November 2 Jahre alleine... gefühlt sehr lang und dennoch kurz.


    Ich kann mich nicht damit abfinden.


    Manche Tage fällt es mir nicht so schwer... dann wieder meine ich zu zerbrechen.


    LG Luise

    Liebe Monika,


    das kann ich gut nachempfinden...es

    geht mir ähnlich.


    Wenigstens sind wir mit diesen Problemen ( Alter, Corona, Krankheiten) nicht allein.

    Aber das ist mir kein Trost, beneide

    andere Menschen, die noch nicht alleine sind. Soweit ist es nun schon mit mir!


    LG Luise

    Liebe Brija,


    es geht mir ähnlich... der Tag ist oft sehr lang. Leider habe ich niemanden mehr aus meiner Familie ( nur noch ein Neffe, eine Nichte, nicht hier am Ort lebend).


    Die Alltagsprobleme sind oft auch nicht leicht zu bewältigen... benötige oft Hilfe,

    aber will nicht immer fragen und manchmal gehen die Helfer mir auf die Nerven, weil sie alles nicht so machen, wie ich es von Heinz gewöhnt bin. Ich weiss, das es unmöglich von mir ist, aber immer nur loben und dankbar sein...?


    Ich weine in letzter Zeit viel mehr als

    in den ersten Monaten... bin verzweifelt... voller Zukunftsangst vor allem und jedem.

    Habe mich verloren und finde mich nicht mehr zurecht.


    Liebe Brija es ist alles so schlimm, auch meine Tage sind zu lang.


    Ich schicke dir eine feste Umarmung.


    LG Luise

    Liebe Mihori,


    du hast so früh deinen Mann verloren... das ist unerträglich.


    Schreibe hier im Forum alles was dir auf der Seele brennt.


    Wir begleiten dich und fühlen mit dir...wir halten uns gegenseitig.


    Eröffne bitte einen eigenen Thread,
    damit wir dich immer finden können.


    LG Luise

    Meine Lieben,


    ich weine seit 2 Stunden seit dem ich aufgestanden bin. Bin von einer so deprimierten Stimmungslage gefangen, wie schon lange nicht mehr.

    Es hat doch alles keinen Sinn mehr. Wozu weitermachen? Wie kann ich endlich Ruhe finden? Die Angst und das Alleinsein, meine Krankheiten, meine finanzielle Situation, mein anstrengender Alltag machen mich fertig.


    HEINZ BITTE TU WAS! HILF MIR IRGENDWIE!

    ICH WEISS NICHT MEHR WEITER.


    Eure tiefverzweifelte Luise

    Lieber Frank,


    es ist schön, wieder hier etwas von dir zu hören.


    Ich schreibe seit einiger Zeit auch öfter im Forum... brauche es um meine Gedanken und Gefühle zu verarbeiten.


    LG Luise

    Ja meine Lieben,

    damals waren wir irgendwie "besser drauf". Wir konnten uns stützen obwohl bei uns alles viel "frischer" war. Uwe hat uns viele Geschichten aus dem Dorf erzählt und ich nahm rege Anteil.

    Denken wir daran zurück als Uwe mit Prinz ein wichtiges Forumsmitglied war.Er ist unersetzlich und unvergessen.


    BASTA...sein Spruch.


    LG Luise