Beiträge von Luise

    Meine Lieben,


    ich weiss nicht mehr weiter!


    Der Alltag mit all seinen Problemen macht mich fertig... bekomme nichts auf die Reihe. Weine nur noch, lasse alles liegen, nach außen setze ich eine Maske auf damit niemand was merkt. Nur hier im Forum nicht.


    Es ist so, erst jetzt nach 62 Wochen ist die absolute Klarheit in meinen Kopf... HEINZ IST TOT... FÜR IMMER!


    Bisher wartete ich wohl unbewusst auf sein Wiederkommen. Wollte ihm alles erzählen was er verpasst hat... ich glaube, ich drehe durch.


    Mittlerweile will ich einen "neuen" Mann.

    Dieser Gedanke schockiert mich. Was ist mit mir los? Will nicht mehr alleine sein... mich überfordert zur Zeit alles...will nichts entscheiden... lebe vor mich hin... lasse alles schleifen... warte, aber auf was?


    Auto, Wohnung alles geht den Bach herunter... mir ist alles egal... will nur noch tot sein- wie meine Seele-.


    Heinz wäre entsetzt, was aus mir geworden ist... ein Häufchen Mensch, der übersehen wird, weil ich mich selber nicht mehr wahrnehme und mich nicht mehr fühle... eine leere Hülle... ungeliebt.


    Was soll nur werden? Wie lange kann man so leben...ohne Liebe... ohne Zuversicht auf positive Veränderungen... Tag für Tag ohne Hoffnung....


    LG Luise

    Liebe Brija,


    heute geht es mir einigermaßen. Gestern war es wegen H. Tag ein tränenreicher Tag.


    Dazu kam noch eine Autopanne beim Hundefutterkauf. Muss morgen erstmal in Werkstatt anrufen, ob abgeschleppt werden muss oder ob ich damit vorsichtig hinfahren kann. Kontrolllampe für Bremsanlage leuchtet und piept die ganze Zeit.

    Hoffentlich fällt es unter Garantie und kostet nicht so viel. Ohne Auto bin ich noch unbeweglicher, brauche es.


    Ich schreibe Heinz ja oft Briefe und es hilft mir sehr... auch wenn die Tränen meistens dabei fließen... erzähle ihm von meiner Sehnsucht, meinem Alltag ohne ihn, frage und rufe ihn, bitte um Antwort in irgendeiner Form... er soll mich nicht ganz alleine lassen... mir helfen wie er es immer getan hat.


    Ich brauche und vermisse seine Liebe und Fürsorge... fühlte mich beschützt und nun schutzlos. Einfach nur allein...


    LG Luise

    Liebe Brija,


    heute am Hochzeitstag ist es wieder unerträglich... weiss nicht mehr weiter... Sehnsucht und nun fange ich an, Schuldgefühle zu entwickeln, weil ich oft falsch gehandelt habe... Heinz auch verletzt habe.... ungeduldig war.


    Nun ist es zu spät zum Gutmachen und Entschuldigen.


    Es tut mir weh, ihm weh getan zu haben.

    LG Luise

    Meine Lieben,


    eure Worte sind sehr zum Nachdenken...

    ich verstehe und verstehe nicht. Mein Kopf sagt mir, dass ich mein Restleben noch gut mit Freude füllen kann, wenn ich es zulasse.


    Aber mein Herz findet sich nicht mit dem Verlust ab. Es gab schon Tage, an denen ich zuversichtlich und dankbar war für die lange gemeinsame Zeit mit Heinz.


    Bin auch irgendwo "froh" darüber, dass er nicht mehr leiden muss. Habe meinen Wunsch und meine Bitte um ein Ende des Leidens an seinem Bett nicht vergessen. Es war schwer, aber aus Liebe zu ihm habe ich darum gebetet.


    Ich konnte Abschied nehmen, damals war ich stark für meinen Mann, sagte ihm... es ist gut... du kannst mich alleine lassen... und er ließ los am nächsten Tag mit einem Lächeln auf seinem Gesicht... er starb friedlich und im Glauben, dass ich es schaffen würde.


    Aber ich schaffe es nicht... das Alleinsein.

    Mir fehlt Heinz... meine Lebenskraft reicht nicht mehr... ich habe sie mit ihm verloren.


    Ohne Heinz gibt es keine Luise... sie ist verschwunden... und eine neue wird es nicht mehr geben... ohne Liebe empfinde ich alles sinnlos.


    LEBEN BEDEUTET LIEBE... und zwar geben und bekommen.


    Jeder Mensch braucht sie...nicht nur in der Erinnerung... sondern immer.


    Das Wichtigste fehlt mir... ich habe keinen Menschen mehr zum lieben und geliebt werden. Deshalb ist mein Leben sinnlos... kräftezehrend... mein Körper weiss es schon... er lässt nach... mir wird es zu beschwerlich... warum soll ich noch kämpfen? Für wen? Es ist niemand mehr da!


    LG Luise

    Liebe Brija,


    deine Freundin auf der Palliativstation ist nah an ihrem Tod und wünscht sich doch deine Perspektive...ein weiteres Leben.


    Vielleicht liegen wir beide falsch mit unserem Wunsch... sie möchte bleiben... und wir wollen es nicht...


    Ich weiss nur dass mein Mann so nicht denken würde an meiner Stelle. Er wollte immer leben und hat gekämpft. Akzeptieren oder gutheißen würde er meine Todessehnsucht nie.


    Deshalb versuche ich es noch ein wenig obwohl ich kraftlos... verzweifelt bin... ihm zuliebe.


    Aber jeden Tag so unglücklich zu verbringen.... den Rest meines Lebens... empfinde ich als sinnlos.


    Morgen ist Valentinstag...das Fest der Liebe... und Samstag ist unser Hochzeitstag... ohne Heinz... es tut nur weh!


    LG Luise

    Liebe Brija,


    finden wir beide nochmal einen Lebenssinn? Kann man so noch weiter machen?

    Auch bin ich "übriggeblieben", keiner von meinem Liebsten ist mehr da.


    Es ist einfach nur ein abhaken von Tag zu Tag... aber so soll es doch eigentlich nicht sein... unser Erdenleben.

    Empfinde es bedrückend... bin überflüssig... nehme Platz und Ressourcen weg... und habe keine Freude mehr am Dasein.


    Kommt noch einmal etwas Sinnvolles, dass es doch gut ist zu leben? Braucht irgendjemand mich? Kann ich was hinterlassen? Ich befürchte : nein!


    Das zermürbt mich neben meiner Trauer, sehe absolut keinen Sinn in meinem Dasein....bin selbst für mich eine Belastung, die ich nicht mehr loswerde... die mich unglücklich macht.


    Heinz war mein Ein und Alles, für ihn war ich auch wichtig...somit ist alles "erledigt"... und das wars.


    Der Rest meines Lebens ist keine Zugabe... der Vorhang kann unten bleiben... mein Drehbuch des Lebens ist beendet... nur das Licht brennt noch... zwar schwach und flackend... es soll erlöschen. Die Dunkelheit... oder das Licht...erwarte ich sehnsüchtig... wann ist es soweit?


    Ich will Ruhe und Frieden...ohne Gedanken und ohne Verlustgefühle.


    LG Luise

    Meine Lieben,


    da sein... zuhören... das fehlt!

    Das können nicht mehr viele in dieser Zeit... vielleicht ich früher auch nicht... habe es nicht gemerkt, wenn es jemand brauchte.

    Erst jetzt in meiner eigenen Trauer ist es mir bewusst. Floskeln fielen mir leichter.


    Das weiss ich nun... und werde daran denken echte Hilfe zu geben, die ich nun schmerzlich vermisse.


    LG Luise

    Meine Lieben,


    wieder ein Tag mit Tränen begonnen.

    Ich vermisse Heinz gefühlt immer mehr. Will mit ihm reden, spüren, nicht ohne ihn sein.


    Es wird in letzter Zeit schwerer. Es ist das zweite Jahr... 16 Monate... ohne ihn. Es ist schon so viel geschehen und doch irgendwie nichts.


    Ich weiss nicht mehr, was richtig ist und was falsch. Seine Ansprache, seine Meinung, seine Menschenkenntnis, seine Lebenseinstellung fehlen mir unsäglich.


    Träume jede Nacht von ihm, sehe ihn vor mir und dann werde ich leider wach... bin wieder in der Realität und es tut so weh.


    Ich war stark und habe oft gekämpft für ihn und auch für mich. Aber davon ist nichts mehr vorhanden.


    Fühle mich wie ein Blatt im Wind... ziellos... herumgewirbelt... haltlos... allein. Alle anderen Blätter sind noch an ihrem Baum mit vielen anderen...nur mein Baum ist verschwunden...gefällt...wartet auf Zersetzung... nur ich, das letzte Blatt... irre herum. Finde keinen Platz zum Ausruhen... keine Seelenheimat mehr.


    Bin allein und werde es bis zum Ende bleiben. Warum? Alle meine Liebsten sind fort. Was habe ich verbrochen?


    Kann so nicht noch lange leben. Werde es nicht schaffen. Wer oder was hilft mir... es geht nicht mehr und ich will nicht mehr.


    Mein Leben ist sinnlos...

    Schreibe ins Ungewisse... ins Internet...an "digitale" Menschen und weine...


    Eure Luise

    Liebe Helga,

    meine Lieben,


    auch ich sehne mich danach noch etwas vom "Leben zu haben".


    Aber was?

    Liebe wird nicht mehr dabei sein... keine Zärtlichkeit... keine Vertrautheit... kein Gefühl der Zweisamkeit mit allem, was dazu gehört.


    Ich suche verzweifelt nach irgend etwas, was mich am Leben hält... aber ich finde zur Zeit nichts!


    Es erscheint mir sinnlos... Tag für Tag aufstehen... irgendwas essen, mir schmeckt nichts mehr.


    Möchte gerne mal wieder mit Heinz zusammen gekauftes und zubereitetes Essen genießen... einfach wieder Zweisamkeit erleben... gemeinsame Pläne schmieden.... miteinander den Tag gestalten...


    Das alles ist für IMMER vorbei. Ich kann es nicht ertragen dieses für IMMER!


    Wie soll es weitergehen? Ohne Lebensfreude? Ohne Heinz?


    Gerne würde ich seinen Pragmatismus und sein Realitätsempfinden weiterleben, er würde es wollen... aber ich kann es nicht...nur mit den Erinnerungen?


    Noch will ich es nicht wahrhaben, dass auch mein Leben vorbei ist... tief in mir ist noch etwas Hoffnung auf Freude.. aber wie lange noch?


    Wenn ich nicht bald ein kleines Licht im Dunkel sehe, werde ich es nicht schaffen.

    Nur meine kleine Hündin reicht mir nicht zum lieben und leben. Ich brauche Menschen... wenigstens einen zum lieben und zum geliebt werden.


    Ich kann auf unabsehbare Zeit nicht alleine bleiben...Heinz wusste das... er kannte mich.


    LG Luise

    Liebe Evaa,


    es ist einfach nur schlimm... der Schmerz... der Verlust... das Nichtverstehenwollen.

    Wir alle wissen und empfinden es und doch ist jeder damit allein.


    Fühle dich ganz still und fest umarmt.


    LG Luise

    Liebe Blaumeise,


    im landläufigen Sinne war ich nie schön. Aber durch die Liebe von Heinz war ich schön... und fühlte mich auch so.


    Nun bin ich ohne diese Liebe und finde mich total unscheinbar. Mir ist es egal, wie

    ich aussehe, habe kein Interesse mehr an meinem Äußeren...


    Hin und wieder in der letztenZeit wollte ich mich "hübsch" machen. War beim Friseur... schminkte mich... zog was Nettes an. Aber es hielt nicht lange vor... das "Wollen". Obwohl ich mich eigentlich wohler damit fühlte... irgendwie "normaler"... ich war wieder ich selbst.


    Meiner Nachbarschaft fiel es auf... sah nicht mehr so verheult und traurig aus...dachten ich finde mich zurecht...


    Aber durch meine erneuten Krankheiten und Schmerzen... meiner Trauer die wieder stärker wird, bin ich mir gleichgültig... und Amy nimmt mich auch so!


    Befinde mich in einem Zustand, der mir Angst macht. Wenn ich nicht bald etwas an meinem Leben ändere...oder es geändert wird... war es das.


    Dann lebe ich zwar Tag um Tag... aber bin eigentlich schon tot. Noch will ich das nicht, aber es fällt mir immer schwerer.


    LG Luise

    Meine Lieben,


    eure aufmunternden Worte geben mir viel.


    Zur Zeit bin ich aber in einem Zustand, der noch nie so lange angehalten hat.

    Auch in der ersten Zeit war ich nicht dermaßen müde... ausgelaugt... unsicher... krank an Körper und Seele.


    Ich weine oft ohne es zu bemerken... empfinde alles so sinnlos... wozu irgendwas machen?


    Habe noch nicht mal sämtliche Weihnachtsdeko entfernt... mir fehlt die Energie... ich schäme mich schon.


    Hoffe, dass ich wenigstens heute draussen auf dem Balkon alles sturmfest mache. Es soll ja ab morgen ein Orkan kommen.


    LG Luise

    Meine Lieben,

    liebe Tigerlily,

    liebe Kornblume ,


    diese "Krise" hält schon seit dem einjährigen Todestag an. Ich komme da einfach nicht raus. Deshalb wohl auch der Schlaganfall... und jetzt noch eine sehr starke Infektion und aufflackernde Gürtelrose.

    Es kommt einfach alles auf einmal.

    Ich bin körperlich und seelisch erschöpft.

    Möchte aber nicht in eine Reha, da ich zur Zeit mehrere Anträge gestellt habe.


    Ausserdem "sehne" ich mich nach mir selbst... d. h. möchte mein "normales" Leben wieder aufnehmen mit meinen Hobbys lesen, Handarbeiten usw.

    Es fehlt mir die innere Ruhe und Konzentration dazu.

    Heinz gab mir die Ausgeglichenheit durch seine Anwesenheit und Liebe. Konnte sogar an seinem Krankenbett... wenn er kurz schlief... stricken... das gab mir Halt.


    Allerdings habe ich diese damals angefertigten Sachen nicht benutzt, sondern nach seinem Tod entsorgt.

    In jeder Masche steckte zum Teil noch Hoffnung. Ich konnte sie nicht anschauen.


    Wenn ich nicht bald mit dem Verlust irgendwie weitermachen kann, muss ich Heinz leider enttäuschen, der mir sagte: "lebe dein Leben zu Ende, du hast nur eins. Wir hatten viele Jahre zusammen... das bleibt dir immer und meine Liebe".


    ER WAR SO STARK UND UM MICH BESORGT... BIS ZUM SCHLUSS.


    LG Luise

    Meine Lieben,


    jeder Tag erscheint mir unendlich... als wir noch zu zweit waren zu kurz... besonders in der letzten Zeit.


    Habe ich alles gesagt... alles an Liebe gegeben... genug für die Ewigkeit?


    Konnte ich Heinz alles vermitteln? Ist er in der Gewissheit meiner Liebe zu ihm gegangen?


    Manchmal denke ich: es war nicht genug.

    Warum meldet er sich nicht? Ich rufe nach ihm...ich spüre ihn nicht mehr.


    Ich "sehe" ihn als Schemen, dass passiert hin und wieder... vor dem Schlaf oder beim Erwachen.


    Aber es ist nur kurz und "unwirklich"... Einbildung oder Erinnerungsblitze des Gehirns?


    Ich vermisse ihn, das Gefühl wird immer stärker... Tag um Tag.


    Geht es euch auch so?


    Ich schaffe es nicht nur mit den Erinnerungen zu überleben. Ich will ihn zurück... oder zu ihm.


    Er war und ist mein Leben. Ohne ihn bin ich lebend tot.


    LG Luise

    Meine Lieben,


    die Trauer hat mich wieder fest im Griff. Bin zu nichts konkretes imstande.


    Mag mich selbst nicht mehr... finde mein Jammern unerträglich.


    Lese alle eure Beiträge, aber bin nicht in der Lage euch zu antworten, weil ich zur Zeit nur mich und mein Leid sehe.


    Dieses Jahr empfinde ich als zu schwer in jeglicher Hinsicht:


    --- Heinz fehlt mir noch mehr, obwohl das erste Jahr ohne ihn vorbei ist


    --- mein Bewusstsein über seinen Tod ist gestiegen, es bleibt nun für immer so


    --- der Schlaganfall hat mich tief getroffen und mir vor Augen geführt, dass ich alleine bin und alleine sterben werde.


    --- mein Körper hat wohl aufgegeben... jetzt noch der heftige Infekt... Gürtelrose ist auch wieder aufgewacht...


    Ich kann nicht mehr! Liege hier seit Tagen rum, lasse mich gehen....nur um Amy kümmere mich. Ich selber esse kaum was, es ist mir alles zu viel.


    Bei den wenigen telefonischen Kontakten lasse ich mir nichts anmerken. Wenn ich nur weine und jammere, ruft mich bald niemand mehr an. Das Verständnis nimmt zusehends ab... ich soll nach vorne schauen... aber wohin?


    Lebe nur in der Vergangenheit... Zukunft interessiert mich nicht obwohl es nötig wäre... finanziell gesehen wird es eng.


    Aber die Zeit verrinnt und dass ist das Gute... die Tage werden werden weniger... bis............


    LG Luise

    Liebe Tigerlily,


    dieses Gefühl ist für mich einfach nur schlimm, dadurch bin noch mehr allein.

    Niemand mehr in meiner Nähe... sozusagen Einzelkämpferin... gegen den Rest der Welt und gegen mich selbst.


    Ich bin es so leid...so müde... so kraftlos... so hilflos...so sinnlos.


    Heinz war einfach mein "alles" und nun ist "nichts" mehr.


    Das wird anscheinend täglich mehr... Verzweiflung... Angst... Lebensunlust.


    Das zweite Jahr... meiner Zeitrechnung...

    hat begonnen und es ist statt "leichter"

    schwerer zu ertragen.


    Der Verlust potenziert sich. Die Last des Alleinseins steigt und steigt.


    Bin böse auf meinen Mann...böse auf welchen Gott auch immer...böse auf die Natur... böse auf Krankheit und Tod... einfach böse auf alles und niemand...


    BESONDERS AUF MICH


    Anscheinend bin ich nicht lebensfähig... nur eine Schmarotzerpflanze, unfähig ohne eigene Kraft weiterzumachen.


    Ich bin zu schwach... ein Irrtum der Natur... das zeigt sich nun.


    Irrsinn...ich lebe... Heinz ist tot.

    Das ist falsch.


    LG Luise

    Liebe Isabel,


    es gibt viele Orte...Musik... Bilder...

    In 46 Jahren sind die Erinnerungen so vielfältig und dadurch auch oft belastet von zuviel Gefühlen, die mich überwältigen.


    Eigentlich besteht mein Leben nur durch diese gemeinsamen Erlebnisse... alles ist verbunden mit Heinz.


    Das macht es schön und schmerzhaft und tröstet zugleich.


    Ich meinte nicht die Erinnerungen im Gedächtnis die verblassen, sondern Heinz als Person spüre ich nicht mehr so stark... er verschwindet im Nebel... verschwommen... bewegt sich von mir fort... und ich habe Angst ihn zu verlieren... ein zweites Mal... vielleicht weil er jetzt in einer anderen Ebene ist die ich nicht erreichen kann... lebend.


    Ich will bei ihm sein...und das geht nicht.

    Ich warte... bin ungeduldig... vermisse ihn.


    LG Luise