Meine Lieben,
die Trauer hat mich wieder fest im Griff. Bin zu nichts konkretes imstande.
Mag mich selbst nicht mehr... finde mein Jammern unerträglich.
Lese alle eure Beiträge, aber bin nicht in der Lage euch zu antworten, weil ich zur Zeit nur mich und mein Leid sehe.
Dieses Jahr empfinde ich als zu schwer in jeglicher Hinsicht:
--- Heinz fehlt mir noch mehr, obwohl das erste Jahr ohne ihn vorbei ist
--- mein Bewusstsein über seinen Tod ist gestiegen, es bleibt nun für immer so
--- der Schlaganfall hat mich tief getroffen und mir vor Augen geführt, dass ich alleine bin und alleine sterben werde.
--- mein Körper hat wohl aufgegeben... jetzt noch der heftige Infekt... Gürtelrose ist auch wieder aufgewacht...
Ich kann nicht mehr! Liege hier seit Tagen rum, lasse mich gehen....nur um Amy kümmere mich. Ich selber esse kaum was, es ist mir alles zu viel.
Bei den wenigen telefonischen Kontakten lasse ich mir nichts anmerken. Wenn ich nur weine und jammere, ruft mich bald niemand mehr an. Das Verständnis nimmt zusehends ab... ich soll nach vorne schauen... aber wohin?
Lebe nur in der Vergangenheit... Zukunft interessiert mich nicht obwohl es nötig wäre... finanziell gesehen wird es eng.
Aber die Zeit verrinnt und dass ist das Gute... die Tage werden werden weniger... bis............
LG Luise