Liebe Petra,
auch von mir eine Umarmung, du bist nicht allein, wir alle sind da und verstehen dich.... wir empfinden mit.
LG Luise
Liebe Petra,
auch von mir eine Umarmung, du bist nicht allein, wir alle sind da und verstehen dich.... wir empfinden mit.
LG Luise
Liebe Ingrid,
denke bitte zuerst an dich. Nicht an andere, nicht an die Arbeit, nur an dich.
Das würde auch dein Mann wollen.
Eine Tagesklinik ist besser als nichts, trotzdem halte ich eine stationäre Reha für besser.
Du brauchst Abstand von deiner Umgebung und örtlichen Erinnerungen.
Versuche es durchzusetzen bei KK oder Rententräger.
Ansonsten wünsche ich dir, dass es dir bald körperlich besser geht. Die starken Beschwerden sind mir wohlbekannt. Damit verbunden ist eine grosse Angst, die dann oft das tägliche Leben unmöglich macht. Bitte versuche alles, dass du es schaffst. Auch ich habe es versucht und versuche es immer wieder.
Noch müssen wir bleiben und unsere Liebsten durch uns am "leben" halten.
Das haben sie beide verdient... und uns sollte es wichtig sein.
Schade, dass wir uns nicht persönlich kennen, aber wir sind trotzdem irgendwie verbunden.
Gute Nacht und lass dich einfach mal fallen.... nicht denken. Konzentriere dich im Bett nur auf deine Atmung, atme bewusst ein und aus... singe ruhig dabei im Kopf. Das hat bei mir geklappt.
Alles Liebe und eine lange Umarmung.
Luise
Danke Uwe,
du bist immer so schnell mit deinen Posts. Ich brauche immer etwas länger.
Ich mag jetzt allerdings nicht schreiben...
Trauertal.... Bis dann mal.
LG Luise
Liebe Ingrid,
wie sieht es heute bei dir aus? Hast du wieder dieses schlimme Herzrasen?
Ich denke viel an dich, weil ich meine, dass wir uns etwas ähnlich sind. Zumindest glaube ich das. Wir beide trauern fast gleich... Natürlich kann man unsere Verluste nicht vergleichen... jede leidet anders. Aber ich empfinde es so.
Im Moment ist mir nicht so nach schreiben. Melde mich evtl. später noch mal.
Alles Liebe von mir.
Luise
Ich weiss nicht, oder heisst du Mona, wie Uwe immer schreibt? Wie hättest du es denn gern? Tereschkowa ist bisschen lang.
LG Luise
Liebe Ingrid,
Gehe bitte ganz schnell in eine Klinik für psychosomatische Erkrankungen. Stelle sofort bei deiner Krankenkasse den Antrag. Gib deinen Arzt an. Du brauchst dringend Behandlung. Das sind gravierende Panikattacken, die dein Herzrasen ausmachen. Irgendwann hyperventulierst du. Bitte frage deinen Arzt nach Beruhigungsmittel, wenn dein Herz organisch gesund ist.
Mache dir keine Sorgen um deinen Arbeitsplatz, solange du arbeitsunfähig
oder in einer Reha bist, darf dir nicht gekündigt werden. Wenn es dir danach irgendwann besser geht, kannst du dich nach einer Arbeitsstelle umsehen. Oder du stellst schon in der Reha ( dort sind Sozialberater) einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente und einen Schwerbehindertenausweis.
Ich weiss nicht, wie alt du bist, aber versuche es. Fordere Hilfe ein. Du brauchst das.
Wenn du irgendwelche Fragen dazu hast, kannst du kannst du mir gerne eine persönlich Nachricht senden.
LG Luise
Liebe Gabi,
leider bekomme ich keinerlei Zuschüsse, da ich knapp über dem Anspruch liegen werde. Ausserdem habe ich ja noch keinen Pflegegrad (werde ich demnächst beantragen) und die Wohnung ist gemäß den Satzungen für Wohngeld etc. für 1Person zu gross. Mir stünden nur knapp 38qm zu.
Ich könnte die Wohnung finanzieren, aber dann bleibt nicht viel für das "normale". Es wäre knapp und es dürfte nichts dazu kommen an Auslagen.
Allerdings brauche ich nicht viel, lebe sehr bescheiden. Einziger "Luxus" wäre die Wohnung. Kann ja leider nicht viel ausser Haus unternehmen, deshalb hätte ich auch gerne eine Wohnung, in der ich mich wohlfühlen kann und gerne bin.
LG Luise
Liebe Ingrid,
melde dich doch mal.
Wie geht es dir? Hast du schon eine Entscheidung getroffen?
Ich muss auch entscheiden, ob ich umziehe in eine kleinere Wohnung. Morgen habe ich einen Besichtigungstermin.
Es handelt sich um eine barrierefreie, kleine Wohnung von den Johannitern betreut,die sich dann wenn erforderlich, um Betreuung kümmern, natürlich gegen entsprechende Bezahlung. Es ist bereits ein Notrufsystem installiert und eine Arztpraxis, Apotheke, Bäckerei mit Café, Friseur,kleine Postfiliale befinden sich auf dem Gelände.
Aber ich weiß nicht, ob ich mir das leisten kann. Habe noch keinen Rentenbescheid erhalten und die Umzugskosten muss ich ja auch stemmen.
Ich bin unschlüssig, leider habe ich niemanden, der mich neutral beraten würde.
Sei umarmt und melde dich bitte.
LG Luise
Liebe Wagi,
ich schlafe auch noch nicht. Versuche Fernseh zu schauen, kann aber meine Gedanken nicht abschalten.
Denke immer wieder an meinen Mann. Bin einfach verzweifelt... Kann nicht alleine leben... habe immer Angst... ganzen Tag nur 2 Nachbarinnen gesehen und kurz gesprochen... Bin immer alleine... weiss nicht was ich machen soll... Kann mich zu nichts aufraffen... Keiner da... Keiner der hilft... Denken alle ich bin stark... Nur Heinz wusste, dass ich total schwach bin... Trotzdem musste er gehen... Hat versucht noch zu bleiben... Aber es war zu schwer für ihn...
Warum lebe ich noch? Wozu? Und doch habe ich Angst vor dem Sterben... allein und hilflos zu sein... vor dem Tod nicht... nur vor dem evtl. dahinsiechen... es wird mir niemand die Hand halten und mich begleiten... warum darf man nicht schmerzfrei und ruhig sterben, wenn man nicht mehr will?
Für mich hat das Leben seinen Sinn und Inhalt verloren. Es gibt genug Menschen, mich braucht keiner mehr.
Liebe Wagi, ich will dir nicht das Herz noch schwerer machen, aber das sind meine Gedanken und Gefühle. Muss es einfach mal äußern.
Sei lieb gegrüßt und umarmt von Luise
Liebe Tery,
darf ich dich so nennen? Das finde ich vertrauter. Aber wenn es dir nicht recht ist, werde ich es natürlich nicht mehr schreiben.
Mein Mann ist auf einem Urnengrabfeld unter einer Birke beigesetzt. Die Grabplatte liegt bereits. Leider ist es mir nicht möglich oft zum Friedhof zu gehen, da ich behindert bin und es zu anstrengend ist. Aber ich habe eine kleine Urne von ihm zu Hause und auch eine Kette mit Herzanhänger mit seiner Asche. So ist er immer bei mir.
Fürchterlich, dass ich "seine Asche" schreiben muss. Das tut weh. Es ist doch ein Teil von Heinz. So muss es heißen.
LG Luise
Hallo meine Lieben,
heute ist es ja sehr ruhig hier im Forum.
Was ist mir Euch?
Seid ihr auch so tief im Tal? Bei mir ist es so. Der Himmel weint bei uns schon den ganzen Tag. Alles grau in grau... wie meine Seele.
Ein Tag zum "Rumlümmeln" wie mein Mann sagen würde. Leider sitze ich alleine auf dem Sofa und wärme mich an einem Becher Kaffee statt im Arm von Heinz. Nur Amy gibt mir Trost. Spreche mit ihr, damit ich weiss, dass ich eine Stimme habe.
Heute war die Danksagungsanzeige in der Zeitung, wie ich es bestellt hatte. Trotzdem war ich wieder geschockt, seinen Namen in diesem Teil der Zeitung zu sehen. Es ist dann so real.
Nun sind es 6 Wochen und 1Tag ohne ihn... die Welt dreht sich weiter... Nachbarn lachen und erzählen mir von ihren Vorsätzen für dieses Jahr... als wär alles normal.
Ich könnte schreien.
LG Luise
Liebe Tereschkowa,
vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Ja, es ist im Moment etwas viel für mich und Amy. Aber als ich nach dem Tod von Heinz dem Züchter absagen wollte, sass Amy auf meinem Schoss und leckte ausgiebig meine Hand. Da konnte ich nicht mehr und habe sie ein paar Tage später abgeholt.
Sie ist eine Chihuahua-Hündin und passt lt. Züchter gut zu mir, weil sie eine ruhige ist. Kläfft nicht... fährt im Auto problemlos mit... bleibt ohne Quatsch zu machen schon 2 Stunden alleine zu Hause.
Nur eben mit dem Gassigehen und stubenrein klappt nicht immer. Sie
macht allerdings auch aufs Katzenklo.
Sie ist mein erster eigener Hund und deshalb wollte ich einen Welpen, der noch nichts negatives erlebt hat. Bei älteren Hunden weiss man nicht, was sie schon alles mitgemacht haben.
Ausserdem möchte ich sie nie mehr hergeben! Sie ist mein ganzer Trost und meine Aufgabe. Ansonsten wäre es noch schlimmer, als es schon ist. Ich bin meistens allein.
LG Luise
Meine Lieben,
heute sind es 6 Wochen her.
War bei unserem Hausarzt und habe ihm gesagt, dass ich (wir) sehr enttäuscht von ihm sind. Er hat sich weder bei meinem Mann noch bei mir in der schweren Zeit gemeldet.
Auch als er vom Tod meines Mannes informiert wurde, fand er es nicht nötig, sich bei mir zu melden, um Hilfe - in welcher Form immer- anzubieten.
Er hat sich entschuldigt. Bei einem anderen Patienten wäre es genau umgekehrt gewesen. Der hätte sich das verbeten.
Tja, was soll ich dazu sagen? Ich nehme es mal so hin.
Hat sich dann noch sehr um mich bemüht und lange mit mir gesprochen.
Amy hat mich heute wieder geärgert, sie ist ausgerastet, weil mein Neffe 4 Stunden bei mir war und sie nicht voll beachtet wurde. Musste durchgreifen und sie in ihrer Transportbox ruhigstellen. Danach war sie lange beleidigt und hat mir vor Frust auf den Teppich gepieselt, weil ich mit meinem Besuch in einem anderen Zimmer war. Was soll ich tun, liebe Hundebesitzer, sie ist noch nicht sauber. Kann es sein, dass sie schon in der Pubertät ist? Sie ist nun fast 19 Wochen alt.
LG Luise
Liebe Astrid,
am Dienstag kann ich zu einem Informationsgespräch für eine Trauergruppe gehen, die von dem Palliativ Dienst gegründet werden soll. Allerdings sind mit mir nur 3 Personen angemeldet, deshalb wird die Gruppe sehr wahrscheinlich nicht stattfinden. Zu wenig Teilnehmer.
LG Luise
Aber nein liebe Tereschkowa,
lass bitte deinen Post stehen, ich habe ihn mit großem Interesse gelesen. Konnte nur heute in meinem "Zustand" nicht darauf reagieren.
Stehe heute neben mir...
LG Luise
Ach liebe Wagi,
das alles hilft mir nicht. Ich brauche Menschen um mich... zum reden
... zum trösten...zum liebhaben.
Es ist für mich schlimm, immer alleine zu sein. Mein Mann und ich hatten nicht viele soziale Kontakte, vor allem im letzten Jahr nicht, nachdem zu all unseren Krankheiten noch der Krebs dazu kam.
Wir waren froh, wenn es uns einigermaßen ging, zumal der Sommer hier in der Stadt belastend war.
Wir waren immer zu Hause, ausser zum Arzt ( mit Krankentransporter), oder ich ganz schnell morgens zum Einkaufen.
Dazu kam ja auch immer alle 2 Wochen die Chemo bei meinem Mann. Dann ging es ihm nicht so gut... Erbrechen und allgemeine Übelkeit... Schwäche...
Müdigkeit... ging oft sehr früh zu Bett.
Trotzdem... er war da... wir konnten uns unterhalten... haben uns viel von früher erzählt... von den insgesamt 46 Jahren.
Auch manchmal noch gelacht und gehofft.
Jetzt sind es morgen 6 Wochen her, dass er nicht mehr bei mir ist und ich weiss nicht, ob nochmal die Sonne für mich scheint.... denn Heinz war meine Lebenssonne. Er war immer für mich da... und ich für ihn.
Er fehlt mir jeden Tag mehr.
Luise
Tut mir leid, kann heute niemandem beistehen. Weiss keine Worte des Trostes oder Verständnis. Bin trotzdem mit euch verbunden.
LG Luise
Hallo,
ich kann nicht mehr. Weine und schluchze. Bin am Tiefpunkt. Die Trauer und das Verlassensein hat mich gerade voll im Griff. Habe schon meine Tropfen genommen, aber nichts hilft.
Mein Hund hat auch wieder, diesmal in einem anderen Zimmer, ein Häufchen gemacht. Als macht sie es extra, wo ich sie nicht sehen kann. Wenn ich dann mit ihr schimpfe, ist sie eine Zeitlang beleidigt. Aber ich glaube, sie weiss genau, dass sie was falsch gemacht hat.
Heute Morgen war ich mit ihr sofort nach ihrem Schlaf mit ihr draussen. Auch relativ lange, aber sie hat nichts gemacht. Nur immer Richtung nach Hause gezerrt.
Dann oben im Sturmschritt sofort auf das Katzenklo und beide Geschäfte verrichtet.
Liebe Hundebesitzer: was mach ich falsch, was kann ich machen? Sie ist jetzt 18 Wochen alt.
Ich weiss nicht weiter. Weder mit ihr noch mit mir.
Alles ein Elend. Bin total fertig. Warum lebe ich eigentlich noch? Habe keine Lust mehr. Alles zu schwer für mich. Ich bin lebensunfähig. Kriege zur Zeit nichts auf die Reihe, Weder im Haushalt noch bei mir selbst... antriebslos... lustlos... Kann nur weinen und rumhängen.
LG Luise
Hallo meine Lieben,
konnte mich bis jetzt nicht melden, habe aber an euch gedacht.
Gestern und heute vormittag war ich beschäftigt und musste viel erledigen. Das tat mir eigentlich gut, keine Zeit für Tränen.
Aber nun geht es wieder los. Deshalb schreibe ich ein wenig. Bin allein mit Amy, wie meistens. Kann mich aber damit nicht abfinden. Heinz fehlt mir so.
Der Tag ist unendlich lang, leider kann ich ja aufgrund meiner Behinderung und Beeinträchtigungen durch den Schlaganfall nicht weit Spazierengehen oder mal etwas in der Stadt bummeln.
Nur die kleinen Gassirunden mit Amy.
Ansonsten komme ich nur zum Einkaufen und Arztbesuchen aus dem Haus.
Mir fehlt der Kontakt mit Menschen. Zwar kommt einmal die Woche meine Freundin, aber ich brauche auch mal einen Tapetenwechsel. Muss mal was anderes sehen, nicht nur meine Wohnung.
Leide stark unter meiner Einsamkeit. Was kann ich machen? Nur virtuelle Anregungen reichen mir nicht.
Eure traurige Luise