Beiträge von Maike

    Liebe Karin,


    ja Karin, so ist es bei mir auch, als wäre er nur kurz einkaufen.

    Ich trage Nachts seine Boxershorts und T Shirts , Die T Shirts gehen mir bis zum Knie, aber was Solls.

    Mein Sohn hat sich ei paar Polo Shirts mitgenommen und ein Teil seiner Sportsachen, aber ansonsten ist

    alles wie es war.

    Karin ich kann mich immer noch nicht damit abfinden dass er nicht mehr hier ist. Natürlich kommt

    er nie mehr wieder, aber es fällt mir noch sehr schwer dieses anzunehmen.

    Ich leide sehr darunter , Freunde sprechen schon nicht mehr über ihn, oder sehr selten, was sollen sie auch sagen,

    Oft habe ich den Wunsch bei ihm zu sein.


    alles Liebe Maike

    Liebe Pauli,


    da gehen wir konform, auch bei mir im Haus liegen seine Sachen so, wie er sie hinterlassen hat, inclusive seine Zahnbürsten im Bad

    Auch in seinem Büro ist alles unverändert, hier sitze nur ich.

    Zur Zeit kann und möchte ich nichts ausräumen.

    Ich habe auch viele Bilder von Maximilian in der Wohnung, auf dem Klavier schon 3 dann sind Bilder auf dem Schreibtisch auf dem Sekretär und

    ich hatte es schon einmal geschrieben, selbst auf dem Beifahrersitz liegt ein Bild von ihm.

    Er lag 3 Monate auf der Intensivstation, davon 7 Wochen im Koma, Dort habe ich ein bebildertes Intensivtagebuch geschrieben, Ich hatte die Genehmigung des behandelnden Professors meinen Mann per Bild oder per Video aufzunehmen ( natürlich keine anderen Patienten , Ärzte und Pflegepersonal nur mit ihrer

    Einwilligung und nicht bei der Arbeit am fremden Patient)

    Ich bin froh dass ich diese Bilder und Videos habe. Ja Pauli, jeder hat ein besonderes Ritual mit dem Tod umzugehen,



    alles Liebe Maike

    Liebe Ade,


    ja Adi, es ist alles so schrecklich, hört diese Trauer je auf?,dann Weihnachten, Silvester,, Weihnachtsmarkt usw. Dieses Jahr fällt bei mir alles aus.

    Bin im Moment unter einer dicken Trauerwelle begraben Es hat sie nichts gebessert, sondern es wird immer schlimmer.


    Liebste Grüße Maike

    Ihr Lieben,


    es ist wie ein Film den ich nicht unter Kontrolle habe, ein Film der wieder und wieder abläuft, ein Film der mir sagt ,

    jetzt ist er nicht mehr da, er ist tot.

    Gefühle wie Ohnmacht und Verzweiflung begleiten mich täglich.

    Ich kann die Worte von Freunden, Kollegen nicht mehr hören, Worte wie Sterben gehört zum Leben, er war so krank,

    du kannst froh sein dass er so friedlich eingeschlafen ist, oder du bist doch so stark. Ich

    will das nicht mehr hören

    Ich halte die Sehnsucht nicht mehr aus, ich Stolper durch das Haus, weine und rufe seinen Namen.

    Außenstehende können die Trauer nicht werten, nicht messen.

    Trauer lässt sich nicht schematisieren.


    alles Liebe Maike

    Panorama

    Wissen

    Studie: "Medien" können nicht mit Toten reden: Wissenschaftler entzaubern angebliche Geisterseher

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    23. September 2004 um 15:50 Uhr Eine Minute

    Studie: "Medien" können nicht mit Toten reden:Wissenschaftler entzaubern angebliche Geisterseher


    London (rpo). "Medien" können offenbar nicht mit den Toten reden. Dies haben mit einer ernsthaften wissenschaftlichen Untersuchung britische Forscher gezeigt. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass die Geisterseher ihre Informationen vielmehr anhand psychologischer Tricks erfahren.

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    Nach Angaben der Forscher machen die Medien - bewusst oder unbewusst - von eine Reihe einfacher psychologischer Tricks Gebrauch, um Einzelheiten über ihre Kunden herauszufinden und diese dann als "Beweis" für ihre übersinnlichen Kontakte zu präsentieren, wie die britische Tageszeitung "The Times" am Donnerstag berichtete.

    Für ihre Studie ließen die Forscher um Richard Wiseman von der Universität von Hertfordshire fünf "Medien" Menschen beurteilen, die in einem anderen Raum saßen. Die "Medien" kannten weder Alter noch Geschlecht oder andere Einzelheiten der Versuchspersonen und mussten diese angeben. Anschließend wurden die Angaben überprüft. Die Trefferquote der "Medien" war dabei nicht höher als bei einem Zufallsgenerator. "Das war der vermutlich strengste Test, der bisher in diesem Gebiet gemacht wurde, und er zeigt: Medien können keinen Kontakt zu den Geistern aufnehmen und akkurate Ergebnisse bringen, wenn sie unter Versuchsbedingungen arbeiten müssen", sagte Wiseman.

    Wiseman kommt zu dem Ergebnis, dass sich die "Geisterredner" bei ihren Sitzungen Psycho-Tricks bedienen. So machten sie zum Beispiel oft Aussagen, die auf nahezu jeden zutreffen wie etwa: "Sie haben ein Foto des Verstorbenen, an dem Sie sehr hängen". Eine hohe Trefferquote habe auch der Satz "Sie haben eine Narbe am rechten Knie": Das treffe ungefähr auf jeden dritten Menschen zu, berichtete die "Times".

    (afp)


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    mehr möchte ich dazu nicht sagen. Maike

    Liebe Birgit,


    auch du schreibst , dein Mann war die Liebe deines Lebens.

    Ich betrachte es als Geschenk dass ich meinen Mann beim Sterben begleiten durfte. Während sein Herz immer

    langsamer wurde, nahm ich ihn in den Arm und sagte ihm, wie sehr ich ihn liebe, wie glücklich ich mit ihm sei.

    Ich spürte wie sein Herz zum letzten Mal schlug. Es war der schlimmste Tag in meinem Leben.

    Ich werde ihn immer lieben, er wird immer mein Mann, mein Geliebter bleiben. Ich warte auf ihn, sowie er auf mich wartet.

    Die Liebe meines Lebens gibt es nur einmal.


    alles Liebe und eine ruhige Nacht Maike

    Ihr Lieben , ich habe gelesen,


    Die Idee des Loslassens – Ein rein theoretischer Ansatz

    Wo kommt sie eigentlich her, diese Idee des Loslassens im Sinne eines Beendens der Beziehung zum Verstorbenen? Wie so vieles in der Psychologie wurde sie zunächst von Freud Anfang des 20. Jahrhunderts formuliert:

    “Die Trauer hat eine ganz bestimmte psychische Aufgabe zu erledigen, sie soll die Erinnerungen und Erwartungen der Überlebenden von den Toten ablösen.” (Freud, „Totem und Tabu“, 1913)

    Freud beschreibt in seinen Schriften, dass die Trauer dazu da sei, die emotionale Energie, also die Liebe, vom Verstorbenen abzuziehen. Erst wenn das geschehen sei,

    könne sie wieder in neue Beziehungen und ein neues Leben investiert werden. Diese Grundidee, dass am Ende der Trauer ein Abschluss stehen muss, ein Loslassen und schließlich eine Neuorientierung, prägte im Verlauf des letzten Jahrhunderts die Sicht der Psychologie auf die Trauer. Basierend auf den vermeintlich gut fundierten Überlegungen eines einzelnen, berühmten Psychologen.


    alles Liebe Maike