lieber deep_dish,
wie sollte es anders sein... mit ach und krach geschafft.... für mich nach dieser kurzen Trauerzeit dennoch ein gemeistert
Ich möchte sogar noch ein bisschen weiter gehen mit der Erklärung" gemeistert"...
Gerade weil du es mit ach und krach geschafft hast, unbändig gegen die schmerzhafte begreifliche Trauer angekämpft hast... ist es meisterhaft geschafft.
Wenn du alle Berichte , die Trauernde jetzt über das Wochenende schreiben, liest , oder die Trauernden vor einem Jahr, vor vielen Jahren... Alle mussten erst lernen , diese schmerzhaften Wochenenden ohne den geliebten Partner, ohne den geliebten Menschen zu gestalten... Es ist ein mühsamer , aber auch da vielfältiger Weg von jedem Einzelnen...
Ich war schon von meinem Elternhaus sehr mit der Natur verbunden... und hatte ja auch nach dem Tod meines Seelenmannes und dem ja auch gleichzeitigen Tod ( selber Monat , selbes Jahr) meines Vaters einen Hund... ein wirklicher Wegbegleiter ...im wahrsten Sinne des Wortes.
Meine Empfehlung ist... gehe raus in die Natur...
nicht an Touristenplätze...
mir waren sogar manchmal die Hunde und ihre Besitzer zuviel... dann bin ich sehr abgelegene Wege gegangen, wo ich wusste, ich begegnete keinem...
Das alles kann man durchaus auch ohne Hund machen...
Dennoch, auch eine Ueberlegung, einen Hund aus der Tierhilfe oder einem Tierheim holen und mit diesem wandern. Die meisten Tierheime sind sehr froh um Mithilfe...
.Warum willst du nicht weinen?
Es ist ein Meer von Tränen in uns ... ein ganzes Meer... Ich bin durch meine Erfahrung immer noch der Meinung, das Tränen heilen...
auch kann man im Wald l schreien ... wenn man dieses Bedürfniss verspürt...
Ich habe auch relativ bald angefangen AUSZUTESTEN wie lange ich alleine in einem Cafe sitzen konnte und den schmerzhaften Anblick von Paaren ertragen konnte...
Restaurant ging alleine erst einmal gar nicht... nur mit meinen Kindern oder Freunden und meinen Enkeln...
Viele machen auch nach einer gewissen Zeit , je nach Glaubensrichtigung oder anderer spiritueller Lebenseinstellung einen Wochenendaufenthalt im Kloser mit einem gerade für Trauerende konzipiertem Seminar.
Viele buddhistische "Oertlichkeiten" bieten auch Wochenendseminare an, die sich mit dem Thema Stille, Achtsamkeit und Trauer auseinandersetzen...
Natürlich , du nimmst immer deine Trauer mit... und alle Aktivitäten , die in Richtung dieser Wochendangebote gehen , sollten UNBEDINGT von erfahrenen Leitern, die eine Ausbildung haben, geleitet werden...
Ich hoffe sehr
sehr
das du auch dieses Wochenende meisterst ... mit viel Tränen und auch dem Gefühl nie wieder...
Ich weiss ja nicht ob du viele Freunde hast und Freundinnen...
ich komme aus einer spirituellen "Ecke" wo das hugging absolut zum Leben miteinander gehört... und ich hatte gerade in einem bestimmten Kreis von Freunden , die auch dieses Leben entweder führten oder respektierten mi r ganz viele Umarmungen, keineswegs sind sie sexuell geprägt, geholt , wenn ich es WOLLTE...
fühle dich gedanklich umarmt
deine Sverja