Beiträge von Linchen1

    Liebe eriana123,


    bin durch Zufall in Deinem Wohnzimmer gelandet.


    Es tut mir von Herzen leid das Du kaum Kontakt hast.

    Wäre mir niemals in den Sinn gekommen und ja es gab auch viele Diskussionen mit meinem Partner darüber....nicht das er es mir verboten hätte, was er niemals geschafft hätte.

    Die Verbindung zu meiner Mama war immer schon sehr sehr eng, für ihn oft zu eng mir war das völlig egal ich habe das so gemacht und anders auch nie gewollt.

    Das Vertrauensverhältnis diese Geborgenheit und Liebe, Mama war mein Seelenmensch absolut mein zweites ich mein alles selbst ein Partner hätte diesen Platz niemals einnehmen können und könnte es auch jetzt nicht.


    Zoff hin oder her hätte er das nicht akzeptiert wäre ich gegangen so einfach ist das, soetwas würde ich mir im Leben von niemanden vorschreiben lassen, auch jetzt nicht was Grab oder auch Papa angeht.

    Natürlich ist das manchmal schwierig wenn man voll arbeiten geht und eigenen Haushalt und Partner hat.

    Papa ist noch soweit fit kann alles sich selber versorgen, aber ja es kommt auch das eine oder andere nun wo man dann doch mehr da sein muss. Graue Star OP kein Auto fahren das heißt auf Land schwierig ob Arzt, Einkaufen, also Timing.

    Dazu kommt noch unser Verlust den wir beide tragen, Papa besser als ich und er versucht alles um Mama zu ersetzen was süss ist total aber natürlich kaum möglich.

    Wir halten uns gegenseitig.


    Vlg. Linchen

    Liebe Cildie,


    es ist so schön zu lesen wie und was Du schreibst über Deinen Onkel der offenbar doch sehr sehr präsent war in Deinem Leben ohne das Du es wahrgenommen hast.

    Ja es nimmt einen ein großes Stück Kindheit es fühlt sich wirklich komisch schmerzhaft an als ob ein Schutzmantel wegfällt in Ermangelung einer besseren Wortes.

    Als ob einem was weggenommen wird was völlig selbstverständlich war immer.


    Das langsame "hmmm wie formuliere ich das jetzt" weggehen Deines Papas ist natürlich etwas was grausam ist und schmerzhaft habe ich bei meiner Oma erlebt....das tut weh denn der Mensch ist da körperlich aber das was ihn ausmachte das ist weg und geht immer mehr bis auch irgendwann er körperlich geht.

    Das damit umgehen ist letztendlich natürlich schwer und man kann nur noch mit viel viel Liebe das irgendwie aushalten.

    Diese Pandemie macht es leider nicht viel besser, es werden wieder unsere gefährdeten sein die darunter leiden müssen und wir die Angehörigen die wieder diesem Trauma ausgesetzt werden das man nicht zu seinen Lieben darf.

    Unmenschlich, Grausam.


    Nimm Dir die Zeit für Deine Trauer sowohl um Deinen Onkel aber auch um Deinen Papa und die Angst die damit einhergeht.....der Körper aber auch der Kopf braucht diese Zeit, das ist wichtig.


    Naja mir geht es lala das es jetzt auf Ende des Jahres zugeht und damit auf die Zeit die für Mama mich und Papa immer die schönste war das ist schwierig vielleicht sogar noch schwieriger als letztes Jahr ohne diesen Schockzustand in dem ich mich befand.

    Ich halte mich an allem fest, vor allem aber an ihrer Liebe....und das sie will das ich weiter gehe auch wenn ich immer noch nach fast 19 Monaten den Weg nicht sehe und jeder Tag ein Kampf ist.


    Liebe Umarmung und viel Kraft.:30::24:

    Vlg. Linchen

    Liebe Renate,


    wie ich Birgit schon schrieb es ist ein Gedanke eine Idee keine Wahrheit, der Versuch etwas zu erklären sich selber vielleicht, genauso wie wir es hier alle auf verschiedene Weise tun.


    Ich für meinen Teil lese soetwas überhaupt nicht, gar nicht.

    Ich sehe, spüre, und höre das was passiert und das reicht mir meine Liebe unsere Liebe über diese Grenze hinweg und sie ist noch da nicht einfach weg, verloren für immer.

    Da ist mehr sehr sehr viel mehr und eines Tages werden wir es sehen das ferne Land....eines Tages.


    Vlg. Linchen

    Liebe RalfsHeidemarie,


    ich habe auch einen Traumfänger einen echten indianischen seit vielen vielen Jahren.


    Er hilft mir sehr sehr gut, meine Alpträume wenn ich sie denn habe sind sehr sehr schwach und Gott sei Dank sehr selten.


    Ich habe dafür eher schöne Träume von Mama gehabt natürlich waren in der Anfangszeit auch mal schlechte dabei oder das durchleben dieses grausamen Tages aber das hatte ich auch tagsüber immer und immer wieder.


    Vlg. Linchen <3

    Liebe Kikiro,


    ja da hast Du bestimmt recht man beobachtet das einfach nicht jedenfalls nicht vor dem Tag X nach dem Tag X beobachte ich viel intensiver und sehe Dinge die ich als Kind durchaus erkannt habe aber als Erwachsene vergessen hatte nicht mehr darüber nachgedacht habe und zu wenig in der Natur war.


    Als Kind war ich immer draußen egal ob Regen oder Schnee Sonne Wind oder oder oder und da hat man im Winter das auch beobachten können.


    Vlg. Linchen

    Liebe Sonnenstrahl,


    wow Berlin, Mamas Geburtsstadt, wir wollten immer mal hin und durch das Brandenburger Tor laufen, Wir dachten immer wir haben alle Zeit der Welt.....ja wie viele hier eine Täuschung, nein hatten wir nicht.

    Man sollte soetwas nie raus schieben.

    Jetzt muss ich das allein machen, vielleicht mit Papa das wäre das 2 mal das ich mit Papa allein in Berlin bin, das erste mal war ich kleines Kind und Mama war in Reha.


    Vlg. Linchen

    Liebe Birgit,


    ich verstehe das Du versuchst einen Grund dafür zu finden zu verstehen warum Du auch noch Dein Kind verlieren musstest.


    Manches kann man nicht verstehen nicht nachvollziehen das werden wir erst erfahren wenn es soweit ist.

    Es mag ja ein Buch für manche sein aber es scheint keines für Dich zu sein und vor allem sind es Möglichkeiten keine Wahrheiten da hat sich jemand Gedanken gemacht versucht das zu erklären für sich vielleicht und damit auch für andere aber es ist ein Gedanke eine Möglichkeit von vielen keine Wahrheit.


    Wenn es Dir nicht hilft sondern Dich eher verwirrt oder es schlimmer macht dann ist das nicht das was Du lesen solltest.


    Vlg. Linchen :24:

    Liebe Birgit,


    ich wünschte ich könnte Dir darauf eine Antwort geben....ich kann es Dir nicht sagen was der Plan dahinter ist.


    Keine Ahnung ich verstehe Dich obwohl es bei mir anders ist, ich muss weiter gehen für Mama und Papa ist noch da und meine Samtpfoten also gehe ich brav....doch es ist ein Kampf jeden Tag, wie muss es dann für Dich sein?????

    Oder eben für alle die die niemanden mehr haben.

    Irgendwann wird es auch bei mir soweit sein, Papa wird gehen meine Samtpfoten und irgendwann auch mein Partner wir sind 14 Jahre auseinander.


    Vlg. Linchen

    Liebe Rose,


    mein herzliches Beileid zum Verlust Deines Papas.


    Es ist ein Alptraum aus dem man nicht erwacht.

    Ich habe meine Mama verloren das ist jetzt fast 19 Monate in ein paar Tagen her.

    Mir geht es schlecht nach wie vor nichts kann das wieder reparieren gut machen, nichts hilft egal was ich versuche.

    Ja es ist etwas milder etwas mehr Kontrolle keine Weinkrämpfe mehr oder kaum, kein einfach los weinen in einem Laden oder wenn ich Blumen kaufe, wenn ich mit Leuten rede das alles ist besser.

    Doch der Schmerz ist der selbe und nichts wird daran etwas ändern nichts.


    Was Deinem Papa passiert ist, ich vermute das es multibles Organversagen war und die Leber schon nicht mehr gearbeitet hat den die Nieren scheinen auch versagt zu haben das geht dann sehr schnell schmerzlos aber schnell.

    Der Körper vergiftet sich tatsächlich selber.

    War bei meiner Mama genauso Krebs Tumore die im gesamten Körper gestreut hatten alles an dem Tag X erfahren am Abend ein paar Stunden später ist sie eingeschlafen.

    Schockzustand ja es ist ein Schockzustand ich hab geschrien bin aus dem Auto auf Beton es war ein Moment wo ich nur sterben wollte, dieser extreme Schmerz als ob jemand einem alles rausreißt mit voller Gewalt alles liegt offen der gesamte Brustraum.

    Ich hab abgeschaltet ausgeschaltet ich hätte es sonst nicht überlebt.

    Folge dessen war nur Weinkrämpfe, konnte nicht an sie schreiben geschweige über sie, kein Bild anschauen nichts ging nichts aber auch gar nichts ich funktionierte bin mit schöner Regelmäßigkeit zusammen gebrochen durch die Weinkrämpfe die schmerzhaft waren.


    Bis irgendwann ich zu der Erkenntnis kam das ich es allein nicht schaffe, trotz Papa, Partner,Freunde,Samtpfoten es klappte einfach nicht.

    Dieses Forum hier half mir, hier wurde ich aufgefangen liebevoll und bekam Hinweise wo ich mich evtl. hinwenden könnte.

    Das tat ich und heute geht sehr viel viel mehr.

    Aber auch durch Mama ihre Zeichen ich weiß sie ist bei mir immer....das ist Dein Papa auch er ist immer bei Euch.


    Vlg. Linchen

    Liebe cenerentola,


    dumm blöd bescheuert mehr fällt mir dazu nicht ein sorry.:4:

    Natürlich kann das irgendwann mal sein, das weiß niemand aber den Schmerz über das was passierte wirst Du immer mit Dir tragen bis ans Ende.

    Ja es wird irgendwann milder sanfter ja aber auch nach sehr sehr langer Zeit.


    Vlg. Linchen