Schau, Bettina, du hast heute einen so schlimmen Tag, weil du dir solche Sorgen machst. Du kannst dir heute noch mal tausend Gedanken machen und wirst trotzdem keine Antwort finden, sondern nur neue Mutmaßungen und neue Vielleichts und Möglichkeiten…
Ein Gedanke führt zum anderen… wenn das, dann das und möglicherweise noch das… und so wird das Problem immer größer und größer und größer…. Wie beim Schneemann bauen: erst hast einen Schneeball, den rollst durch den Schnee und nach zwei Runden ist das Ding so groß, dass du es nicht mehr heben kannst….
Wie wäre es denn, wenn du dir eine Lösung überlegst? Da bietet sich der Staubsauger an. Gegen den hatte dein Chef doch nichts, oder?
Im Grunde ist es nämlich egal, was er mit der lächerlichen Kritik ausdrücken wollte, wozu er das gesagt hat, ob es vorgeschoben war oder ob er einfach ein kleinlicher Vollidiot ist. Das wird sich ganz von selbst zeigen, wart ab…
In der Zwischenzeit nimmst seine Aussage ernst (schließlich ist er der Chef) und überlegst dir, wie du dich verbessern kannst. Damit tust du dir was Gutes, weil du das belastende Gedankenkarussell beendest und du pinselst deinem Chef den Bauch, weil er merkt, dass du ihn ernst genommen und an dir gearbeitet hast. Sogar bei sowas Lächerlichem…
Lösungsorientiertes Denken: besser die Lösung wälzen, als das Problem….
Puzzle, die nun genug kluggescheißert hat 