So heute ist wieder ein Sonntag ,schreckliche Tage ,meinen wöchentlichen Wein Anfall hatte ich gestern am Grab ,heute war ich auch wieder da und in mir ist wieder alles erstarrt , innerlich tot.
In ein paar Tagen werde ich 40 Jahre ,ein Jahr näher das ich zu Jason darf,wann auch immer das sein wird...
Dieses auf und ab ist ein absolutes Unding ,
Vor ein paar Monaten habe ich eine Mutter von einem anderen Babygrab getroffen und gefragt ob sich das Gefühl am Grab sich ändern wird (ihre Tochter ist 15 Jahre tot) sie meinte es ändert sich.Nach den aktuellen zwei Tagen fällt es mir schwer das so zu glauben,ich bin auch die einzige bei den sechs Babygräbern die regelmäßig da ist bzw auch das Grab pflegt .
Lässt das wirklich nach ?
Ich habe das Gefühl ich bin zu schwach für dieses Leben,für das was ich ertragen muss.
Ich gebe immer mein bestes ,auch im Hinblick auf Jason aber der Schmerz bin ich also es fühlt sich so an als wäre ich mein persönlicher Schmerz und deshalb schaffe ich es nicht.Ich will wieder glücklich werden ,kann es aber nicht weil ich es anscheinend nicht wirklich will oder kann ,ich will nicht mehr trauern um etwas was ich nicht ändern kann ,aber es sitzt so tief das ich es nicht abschütteln kann .Die Trauer und der unerträglich Schmerz erinnern mich daran das Jason wirklich da war.
Lasse ich den Schmerz und die Trauer gehen ,lasse ich auch Jason gehen.
Ach und die Haare sind aber gefärbt habe ich sie nicht sehe nicht ein für alles zusammen 150 Euro zu bezahlen,das zeigt wie lange ich nicht mehr beim Friseur war.